Zitat
Bei mir gibt's gerade indirekten Coltrane in Form einer Hommage.
Kenny Garretts Tribut an den Meister finde ich sehr gelungen. Die Tatsache, dass Garrett Alt- statt Tenorsaxofon spielt, lässt einen allzu direkten Vergleich gar nicht erst zu. Garrett kann vom Sound her ganz er selbst bleiben. Mit Brian Blade hat er einen Drummer, der das Spiel von Elvin Jones feinnervig und um viele Nuancen erweitert fortsetzt. Eine ideale Besetzung. Statt McCoy Tyners Klavier-Pranke hat sich Garrett mit Pat Metheny einen Gitarristen am Harmonie-Instrument dazugeholt. Das geht aber trotzdem gut, denn so entsteht keine bemühte Kopie, sondern eine ganz eigenständige, luftige und transparente Herangehensweise an die Musik des Coltrane-Quartetts.
Lieber Matthias, weiter oben hast du deinem Ärger über den Metheny-Kitsch Luft gemacht, ihn als Sideman aber ein wenig gelobt. Diese CD bietet meiner Meinung nach allen Anlass zu letzterem. Begleitung und Soli von ihm sind hier wirklich sehr gut.
Kenny Garrett
Pursuance - The Music of John Coltrane
Warner, 1996




Matthias 

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Matthias



Eine unverzichtbare ältere, in der du hören kannst, wie sie als junge Frau klang, ist die:
Mozartinaa
),mit Sigurdur Flosason (Alto Saxófónn), Eybór Gunnarson (Píanó), Valdimar K, Sigurjónsson (Bassi), Pétur Östlund (Trommur), auf dem isländischen Dimma-Label erschienen.
Auch ihr Quartett ist ziemlich gut. Inzwischen hat sie auch mit sehr guten US-Amerikanern wie Drew Gress und Karl Bollenbeck aufgenommen.
Jedenfalls handelt es sich wohl bei den Texten um Gedichtvertonungen von dem zeitgenössischen Dichter Aðalsteinn Ásberg Sigurðsson und die Songs haben schon stark etwas Kunstliedhaftes mit Jazz-Mitteln.
Matthias 
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Matthias Ich müßte lange nachdenken, bis mir ein Duo einfällt, das im Jazz größere Kunst des Zusammenspiels entwickelt hat.

Matthias 


Matthias Lindy Huppertsberg finde ich auch eine ziemlich gute Bassistin. Diese CD habe ich noch nicht, aber die Ausschnitte klingen sehr gut.
Außerdem hatte sie eigene Free Jazz Bands, bzw Projekte, in denen sie Freie Improvisation und strukturell komplexere Kompositionen verband und spielte viel in der Freien Improvisationsszene.
Matthias 
Matthias
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. Moss zeigt sich hier als Schlagzeuger mit viel Klangfantasie, und als umwerfender Vokal-Improvisator. Das ist schon ausgesprochen unterhaltsam - man höre bei Amazon mal in seine Version der Delilah-Schnulze von Tom Jones rein 


Matthias Ein schöner Blue Note-Klassiker des hervorragenden Jahrgangs 1966 - Hendersons bissiges Saxofon harmoniert sehr gut mit Hutchersons glasklarem, vibratolosen Vibe-Spiel.
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