Bei mir lief gestern Abend: Bremen (16. April) 1964 !
Zitat
Rollins' auf »Horn Culture« enthaltene Interpretation von »God bless the Child« ist ganz wundervoll - am liebsten bleibt mir dennoch Eric Dolphys Kopenhagener Solo-Bassklarinetten-Performance dieses Stücks vom 8. September 1961.
Zitat
Ich bin weit eher ein Freund der sphärischen Töne Bill Frisells als des eher erdigen John Scofields


Matthias 



Matthias 
Monks Straight, no Chaser, einige Pharoah Sanders -Stücke und Thomas eigene, sehr in der Art von Pharoah Sanders gehaltene Stücke geben das Ausgangsmaterial für mitreissende Improvisationen für ihn und eine vorzügliche Band bestehend aus Oliver Nelson (as), Arthur Sterling (p), Guenter Lenz (b), Lex Humphries (dr), Sonny Morgan (congas).
Matthias 
Matthias Hallo Algabal,
an Alice Coltrane schieden sich auch die Geister, aber ich mag ihre alten Impulse-Aufnahmen auch sehr gerne, schon wegen Pharoah Sanders. Die bauen zwar nur die Seite des imaginär-weltmusikalischen und spirituellen bei Coltrane aus und wiederholen sich auch in der Form, aber machen das schon sehr gut.
Ich finde sie auch als Pianistin ziemlich gut, zwar mit technischen Grenzen, aber viel Gefühl für passende sphärische Teppiche aus z.B. Arpeggienketten. Besonders gut finde ich sie auf Coltranes Live in Japan.

Schon, gelegentlich. Von der heiligen Dreifaltigkeit des 60ger-Jahre-Free-Jazz (Coltrane, Coleman, Taylor) ist er allerdings der, mit dem ich am meisten Mühe habe. Vielleicht sollte ich die beiden CDs des Labels FMP mit seinen Berliner Konzerten mal wieder rauskramen.Hört/schätzt hier eigentlich niemand Cecil Taylor?



Matthias 

Eine Aufnahme war die von Pharoah Sanders beim Jazzfestival in Frankfurt. Zu seiner Band gehörten damals u.a. der wunderbare Gitarren-Berserker Sonny Sharrock sowie Charnett Moffett, der seinen Kontrabass per Wahwah-Pedal oder elektronisch verfremdete. Dieses fantastische Konzert ist aber leider futsch. Als halbgare Alternative dient mir die Studio-CD, auf der die damalige Tour fußte. Glatt ist sie, diese Aufnahme, fast schon kitschig und von Bill Laswell mehr als überproduziert. Manchmal - so wie jetzt - höre ich sie aber, weil sie mich zumindest erahnen lässt, was der verdammte Umzug vor einigen Jahren für Verluste erbracht hat...
Pharoah Sanders
Message from Home
Verve, 1996

Matthias 
Albert Ayler: New Grass
mit u.a. Burt Collins, Joe Newman, Garnett Brown, Seldon Powell ...
Ist das Jazz??? Scheißegal! - es ist gaaaaaanz groß!!
Ja!
Bitte verdoppeln!![]()
Matthias

Matthias Schon, gelegentlich. Von der heiligen Dreifaltigkeit des 60ger-Jahre-Free-Jazz (Coltrane, Coleman, Taylor) ist er allerdings der, mit dem ich am meisten Mühe habe.Hört/schätzt hier eigentlich niemand Cecil Taylor?
(hatte ich - wie Jazz überhaupt - zuletzt arg vernachlässigt) - und heute diese beiden hinternanderweg gehört:


Zitat
Am Ende bleibt aber doch eher Langeweile, weil die sich immer wiederholenden Läufe der rechten Hand doch zu vorhersehbar sind.

Matthias
Zitat
Zitat von »Carsten«
Zitat von »Algabal«
Terry Lyne Carrington: Jazz is a Spirit
Verhältnismäßig leichte Kost. Gefällt mir aber immer wieder sehr gut
Mir auch!
Das ist so einer der CDs, die mit jedem Hören immer besser werden.


Matthias 
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