Sie sind nicht angemeldet.

321

Dienstag, 8. Februar 2011, 20:30

Hi Matthias,

vielen Dank für den Hinweis. Eigentlich bin ich nicht so ein Jazz-Konzertgänger, aber ich denke, dass Julia Hülsmann ein Grund ist, mal was Neues auszuprobieren.

:wink:
Ekkehard
_________

Oft genügt es, wenn andere gescheit sind (Hans Magnus Enzensberger)

322

Sonntag, 13. Februar 2011, 19:45

Zum Sonntagsausklang habe ich mir diese CD zweier toller Jazzladies herausgeholt.

Swantje Lampert ( Tenorsax ) und Barbara Rektenwald ( Klavier) lernten sich 2002 in Salzburg bei einem Jazztreffen kennen und spielen seit 2005 als Duo " The Female Jazz Art".

Die beiden Damen verstehen es, ihren eigenen Stücken aber auch klassischen Melodien von Satie,Brahms und Grieg einen warmen Sound zu verleihen.






Mozartinaa
" Ich suche Noten, die sich mögen ." ( Mozart mit 6 Jahren )

323

Mittwoch, 16. Februar 2011, 14:41

Liebe Jazzfreunde!

Hier gibt es gerade die hier:

Jaco Pastorius
Jaco Pastorius




Ein wirklicher Meilenstein, dieses Album. Jaco Pastorius und sein E-Bass - das ist einfach unerreicht. Wer die Gruppe "Weather Report" kennt, kann sich möglicherweise auch an das "bläsersatzartige Bassspiel" von Pastorius erinnern. Hier treibt er die Kunst des E-Bassspiels zur Spitze. :juhu: :juhu: :juhu:

Liebe Grüße

Peter

324

Freitag, 18. Februar 2011, 18:12

Gute Idee. Die habe ich heute auch mal wieder gehört:



:juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:

Das war wirklich ein Meilenstein. Hat wahrscheinlich jeder E-Bassist, nachdem sie erschien, rauf- und runtergehört. Meine LP ist schon kaum noch abspielbar, weswegen ich mir später auch noch die CD nachbesorgt hatte. Neu war schon, solche Saxsololäufe wie in Donna Lee auf dem E-Bass zu spielen, natürlich hier in allergrößter Virtuosität.

Ganz toll war auch die live-Tour von Jaco Pastorius und Bireli Lagrene, von deren unterschiedlichen Stationen inzwischen nach und nach diverse Mitschnitte veröffentlicht wurden, die sich sehr lohnen.

Von denen, die ich kenne, zwar nicht der allerbeste, aber schon sehr packend und immerhin noch zu haben:



:juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:

Auf der Tour habe ich Jaco auch live erleben können. Musikalisch umwerfend, aber für mich als jugendlichen E-Bassisten auch frustrierend. Da war klar, da werde ich nie, nie, nie, auch nur annähernd, rankommen. :cry:

:wink: Matthias

325

Freitag, 18. Februar 2011, 18:39

Swantje Lampert ( Tenorsax ) und Barbara Rektenwald ( Klavier) lernten sich 2002 in Salzburg bei einem Jazztreffen kennen und spielen seit 2005 als Duo " The Female Jazz Art".

Die beiden Damen verstehen es, ihren eigenen Stücken aber auch klassischen Melodien von Satie,Brahms und Grieg einen warmen Sound zu verleihen.



Da hast du ja wieder etwas ausgegraben, was ich auch noch nicht kenne, - schön! Auch von den Ladies habe ich noch nie gehört. Die Tonschnipsel klingen ziemlich gut. Lampert hat auch einen guten Sound.

Ich finde es sehr schwierig, Musik der Klassik und Romantik zu verjazzen, viel schwieriger als z.B. Barock-Musik oder Satie oder vieles neuere, ohne dass mir so richtig kläre wäre, wieso. Aber die meisten Versuche klingen für mich furchtbar. Doch das hier klingt interessant und die Originale, die selbst Folkloristisches verarbeiten, geschickt ausgewählt. Osteuropäischen und skandinavieschen Folk im Jazz zu verarbeiten, geht ja sehr gut und wird ja auch viel gemacht. Dazu aber dann noch etwas Klassisches in der Verarbeitung dieser Originale reinzubringen, finde ich erst einmal interessant. Die CD kommt auf meine Liste.Danke!

Saties "Gymnopedie" hingegen ist ja schon fast ein Jazz-Standard, so viele Jazz-Versionen gibt es davon.

:wink:Matthias

326

Montag, 21. Februar 2011, 00:10

Heute gab's die hier:



- Monk, einer der originellsten Jazzer seiner Generation, und Coltrane auf dem Weg zum Gipfel. Tolle Sache :juhu: :juhu: :juhu:
Kunst ist vom Geist beherrschte Magie. Kunst als erfahrene Möglichkeit von Freiheit. Plötzlich spüren Sie beim Hören etwas fast naturhaft - wie ein Blitz: Und Sie hören als ein Veränderter, sind auf ganz neue Weise dabei. (Helmut Lachenmann)

327

Montag, 21. Februar 2011, 01:31

Re: Monk/Coltrane

Hallo Michel,

das halte ich auch für eine absolut herrausragende Aufnahme. Die Art, wie beide aufeinander einzugehen verstehen, wie zwei schon sehr eigene musikalische Welten hier sich aneinander reiben, ohne sich äußerlich zu bleiben, einander zur Herausforderung werden, so dass beide noch einmal über sich hinauswachsen, macht diese Begegnung selbst unter den gelungenen Gipfeltreffen der ganz großen der Jazzgeschichte dann doch noch einmal zu etwas ganz besonderem.

:wink: Matthias

328

Montag, 21. Februar 2011, 18:38

Nach den Fagens jetzt mal ein anderer Klassiker




Oscar Peterson - Night train

Grüße
Achim

329

Montag, 21. Februar 2011, 20:56

Da hast du ja wieder etwas ausgegraben, was ich auch noch nicht kenne, - schön! Auch von den Ladies habe ich noch nie gehört. Die Tonschnipsel klingen ziemlich gut. Lampert hat auch einen guten Sound.

Die CD kommt auf meine Liste.Danke!


Hallo Matthias,

bin gerade von einer Münchenreise zurückgekommen und hab erst jetzt gelesen, dass ich es wieder einmal schaffte,dich als großen Jazzkenner mit einer dir unbekannten CD zu überraschen.

Hab natürlich wieder ein paar Jazzplatten mit nachhause gebracht,möchte ich aber erst in Ruhe anhören,bevor ich sie hier vorstelle.

Liebe Grüße Mozartinaa
" Ich suche Noten, die sich mögen ." ( Mozart mit 6 Jahren )

330

Dienstag, 22. Februar 2011, 14:17

zahm, aber leuchtend schön:



Grüße
Achim

331

Donnerstag, 24. Februar 2011, 02:21

Dowlands Songs geschickt mit Jazz-Improvisationen verbunden von John Potter, John Surman, Stephen Stubbs, Maya Homburger, Barry Guy



:juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:

Lieder & Madrigale von Rore, Ferrari, Johnson,
Sances, Wilbye, Purcell, Busatti, Monteverdi,
Rognoni


John Potter (Gesang),Stephen Stubbs (Gitarre), John Surman (Saxophon & Klarinette), Maya Homburger (Violine),Barry Guy (Kontrabass)



:juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:

Und diese wunderbare Aufnahme des Saxophonisten John Surman mit Kirchenorgel und großem Chor:



:juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:

:wink: Matthias

Florian Voß

Lebender Film noir

  • »Florian Voß« ist männlich

Beiträge: 1 647

Wohnort: Berlin-Friedenau

  • Nachricht senden

332

Donnerstag, 24. Februar 2011, 20:31

Bei mir Brubeck. Lang nicht mehr gehört. Like.





--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Eine Krähe war mit mir
aus der Stadt gezogen

333

Freitag, 25. Februar 2011, 12:06

Meine alte Farmer / Hall-Platte lege ich immer wieder gerne auf. Das ist eine gemütliche Platte; nichts "Schmutziges", eher klar-melancholische Klänge. Ich mag den Farmer-Klang gerne...



Uwe

334

Freitag, 25. Februar 2011, 17:02

Hallo Uwe,

Art Farmers wunderschönen, klaren Sound, besonders auf dem Flügelhorn, liebe ich auch sehr und der konnte auch höllisch schnell spielen und klingt immer noch soundmäßig fantastisch. :juhu:

Die CD fehlt mir noch, ja, -sie fehlt. :cry:
---------------------------------------------------

Die letzte Cassandra Wilson: Silver Pony



:juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:

Mit Marvin Sewell (g), Reginald Veal (b, e-b), Herlin Riley (dr) und Lekan Babalola (perc), die schon länger in ihrer Band spielen. Zur Band gestoßen ist Jonathan Batiste (p), deutlich hörbar, ein Vertreter des modernen New Orleans-Piano-Stils, der mit dazu beiträgt, den Anteil aktuellen, teils recht funky New Orleans Jazz zu verstärken. Als Gäste: Auf track 4 Ravi Coltrane (ts), der sich mit Cassandra Wilson ganz wunderbare Call-Response-Folgen liefert und auf track 11: Hellen Gillet (cello, vielle), John Legend (voc, p), Luke Laird (rhythm-ac-g), Brandon Ross (ac-g).

Diese CD gefällt mir wieder wesentlich besser als ihre letzten. Sie knüpft wieder sehr an ihre ersten Blue-Note-CDs an mit einer schönen Mischung aus aktuellem New Orleans Jazz und Delta-Blues, mit vielen schönen Eigenkompositionen von ihr und ihrer Band und Bearbeitungen von einem Jazz-Standard, Blues-Klassikern von John Patton, bzw von „Forty Days and forty Nights“, das vor allem durch Muddy Waters bekannt ist. Aber auch ein Song von Stevie Wonder, einer von Lennon/McCartney und der wunderschön dargebotene Latin-Standard „ A Day in a Life of a Fool“ von L.Bonfa mit einer herrlichen Slide-Gitarre werden so bearbeitet, dass sie sich nahtlos in ihre persönliche musikalische Mischung einfügen. Teils im Studio, teils live aufgenommen, ihre ersten neuen Live-Aufnahmen seit 1991, ist wieder ein sehr gelungenes Album gelungen. Der Titel-Track ist dabei nur ein leider sehr kurzes, aber herrliches, wieder an ihre nervöse M-Base-Phase erinnerndes Fender-Rhodes-Intro zu Caravan, das selbst leider nicht mit aufgenommen wurde. Zu schade!

:wink: Matthias

335

Montag, 28. Februar 2011, 19:44

Bei mir gerade diese hier:



Wow. Nicht gerade einfache Kost, habe gerade trifft diese Musik bei mir auf einen Nerv.

Viele Grüße,

Melanie
With music I know happiness (Kurtág)

Florian Voß

Lebender Film noir

  • »Florian Voß« ist männlich

Beiträge: 1 647

Wohnort: Berlin-Friedenau

  • Nachricht senden

336

Dienstag, 1. März 2011, 13:54

Bei mir Ornette Coleman, die coolste Cat der 50er. Interessant was damals so als Freejazz galt, ganz harmlos eigentlich aus heutiger Sicht.





--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Eine Krähe war mit mir
aus der Stadt gezogen

Florian Voß

Lebender Film noir

  • »Florian Voß« ist männlich

Beiträge: 1 647

Wohnort: Berlin-Friedenau

  • Nachricht senden

337

Dienstag, 1. März 2011, 20:49

Und nun der Falke





--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Eine Krähe war mit mir
aus der Stadt gezogen

338

Dienstag, 1. März 2011, 22:08

Als Ornette Coleman's Tomorrow is the Question erschien - das war seine zweite LP 1959 - gab es den Terminus Free Jazz noch gar nicht - das war der Titel seiner fünften LP 1960, und bis das für die Stilistik als kennzeichnender Begriff üblich wurde, dauerte es noch ein bißchen.

Und Hawk ist der Hühnerhabicht, nicht der Falke ....

339

Dienstag, 1. März 2011, 23:35



Und Hawk ist der Hühnerhabicht, nicht der Falke ....


Mag schon sein, aber J. F. Coopers »Hawkeye« wird z.B. gängigerweise in deutschsprachigen Fassungen des Lederstrumpf als »Falkenauge« und nicht als »Hühnerhabichtauge« übersetzt...

Tschö,
Algabal
"Tarek sagt 'Halt's Maul oder ich werd' dir ins Gesicht schlagen!' Sam hat die Hosen voll, aber kann auch nicht nichts sagen." (Peter Fox)

340

Mittwoch, 2. März 2011, 19:08

In großer Vorfreude auf das Duo-Konzert der beiden, zu dem ich jetzt aufbrechen werde:

RUDRESH MAHANTHAPA alt-saxophon
VIJAY IYER piano



:juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:

:wink: Matthias

341

Mittwoch, 2. März 2011, 19:26

Und Hawk ist der Hühnerhabicht, nicht der Falke ....
Laut Wiki ist der Habicht (Accipiter Gentilis) auf Englich: "northern goshawk", während "hawk" als Gattungsbegriff funktioniert für die Unterfamilie Acciptrinae, oder "more generally" (steht in der englischen wiki) für "falcon" (Genus Falco = Falke) oder für mittelgroße bis kleine Mitglieder der Acciptrinae. http://en.wikipedia.org/wiki/Hawk

"Hawk" kann also sowohl den Habicht, wie auch den Falken bezeichnen.

(Übrigens, was ein "Falke" sei, was nicht, hängt auch stark von der Sprache ab: was bei euch Turmfalke, ist auf Englich "Kestrel", bei uns nennt man den "vércse" (und nicht "sólyom", also "Falke") - natürlich gehört dieser schöne Vogel deswegen noch zum Genus "Falco".)

LG
Tamás
:wink:
"Vor dem Essen, nach dem Essen,

Biber hören nicht vergessen!"


Fugato

342

Mittwoch, 2. März 2011, 20:53

Coleman Hawkins

"The Hawk Flies High" habe ich auch gerade aufgelegt. Wie ich früher von Berendt und anderen Jazzbibeln gelesen habe, wurde Hawkins eher mit dem Beinamen "Bean" versehen; weniger mit "Hawk". Naja, vielleicht beides.

Auf jeden Fall höre ich Hawkins sehr gerne; er hatte wirklich einen tollen, eigenen Stil und Klang entwickelt. Viele Soli gehören zum feinsten...

Uwe

343

Donnerstag, 3. März 2011, 00:29

Nach einem herausragenden Konzert des Raw Materials-Duos von Vijay Iyer und Rudresh Mahanthappa noch einmal diese:



:juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:

Auf dem Konzert spielten sie aber noch weitere Stücke z.B. auch von Vijay Iyers neuster CD, die in diesem Duo mir noch weitaus besser gefielen als auf dieser CD. Der indische Einfluß scheint mir in den Improvisationen Mahanthappas auch inzwischen noch größer geworden zu sein als zu der Zeit, als die Raw Material-CD eingespielt wurde.

Dann konnte ich es nicht lassen, auf dem Konzert noch eine CD mitzunehmen:



:juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:

Rudresh Mahanthappa (as), Mark Dresser (b), Gerry Hemingway (dr)

Weitgehend freie Improvisation über lediglich komponierte Themen, dennoch ensteht eine fast so komplexe Musik, wie auf den sehr komplex strukturierten, wesentlich weiter auskomponierteren CDs von Iyer und Mahanthappa.

:wink: Matthias

Florian Voß

Lebender Film noir

  • »Florian Voß« ist männlich

Beiträge: 1 647

Wohnort: Berlin-Friedenau

  • Nachricht senden

344

Donnerstag, 3. März 2011, 14:08

Ich bin momentan mal wieder in ner Jazzphase. Allerdings schwer zu sagen, ob diese Scheibe hier her oder in den Soul-Fred gehört



Ist jedenfalls ziemlich groovy.

Und was den Freejazz von Ornette C. anbelangt, wurde der Begriff zwar erst mit dem gleichnamigen Album eingeführt, ich weiß, ich weiß, aber mit "Tomorrow..." beginnt die Entwicklung, die zu dem Album "Free Jazz" führte, insofern... man kann dazu natürlich auch Hardbop oder Modern sagen.




--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Eine Krähe war mit mir
aus der Stadt gezogen

Florian Voß

Lebender Film noir

  • »Florian Voß« ist männlich

Beiträge: 1 647

Wohnort: Berlin-Friedenau

  • Nachricht senden

345

Donnerstag, 3. März 2011, 14:42

Und jetzt eine sehr, sehr lässige Scheibe aus dem Jahr 1961: Jeanne Lee und Ran Blake





--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Eine Krähe war mit mir
aus der Stadt gezogen

Florian Voß

Lebender Film noir

  • »Florian Voß« ist männlich

Beiträge: 1 647

Wohnort: Berlin-Friedenau

  • Nachricht senden

346

Donnerstag, 3. März 2011, 15:19

Und bevor es zur Schwiegermutter geht, noch ein fettes Brett aus den frühen 70ern: Deodato 2





--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Eine Krähe war mit mir
aus der Stadt gezogen

Florian Voß

Lebender Film noir

  • »Florian Voß« ist männlich

Beiträge: 1 647

Wohnort: Berlin-Friedenau

  • Nachricht senden

347

Donnerstag, 3. März 2011, 15:28

Meine Güte, aber die Stereoeffekte bei Deodato sind schon ein bisschen übel für´s Gehirn...




--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Eine Krähe war mit mir
aus der Stadt gezogen

348

Donnerstag, 3. März 2011, 18:13

Zum Tagesausklang habe ich mir diese wunderschönen Liebeslieder des dänischen Trompeters Jens Winther eingelegt.



Beim Googeln seiner Biografie las ich, dass er leider am 24.Februar mit nur 50 Jahren an einem Hirnschlag verstorben ist.

Mozartinaa
" Ich suche Noten, die sich mögen ." ( Mozart mit 6 Jahren )

349

Donnerstag, 3. März 2011, 21:55

Und Hawk ist der Hühnerhabicht, nicht der Falke ....
Laut Wiki ist der Habicht (Accipiter Gentilis) auf Englich: "northern goshawk", während "hawk" als Gattungsbegriff funktioniert für die Unterfamilie Acciptrinae, oder "more generally" (steht in der englischen wiki) für "falcon" (Genus Falco = Falke) oder für mittelgroße bis kleine Mitglieder der Acciptrinae. http://en.wikipedia.org/wiki/Hawk

"Hawk" kann also sowohl den Habicht, wie auch den Falken bezeichnen.

Dann nehme man gleich ein ordentliches Wörterbuch (der Wikipedia traue ich in solchen Dingen grundsätzlich nicht alleine) wie den Muret-Sanders - dann muß man auch Weihe und Bussard gelten lassen, dann wird es bei den Anglophonen etwas beliebig. Die scheinen in der Tat jede Art Beizvogel dieser Größe als "hawk" zu bezeichnen. Nun denn. Der Vogel auf dem Cover scheint mir indes kein Falke zu sein nach der Schwanzform.

Und "Bean" war in der Tat der wahre Spitzname von Coleman Hawkins - der Plattentitel mag auf Produzent Orrin Keepnews zurückgehen.

350

Donnerstag, 3. März 2011, 23:49

Hawkins und Webster

Nun, wo wie jetzt alles geklärt haben, höre ich in meine nächste Hawkins-LP hinein. Dieser Verve-Klassiker ist wirklich eine runde, entspannte Sache. Die beiden Tenöre Coleman "Bean" Hawkins und Ben Webster werden von niemand Geringerem als Oscar Peterson, Herb Ellis, Ray Brown und Alvin Stoller flankiert. Für mich ist dieser Aufnahmetag eine Sternstunde im Jazz.



Uwe

351

Samstag, 5. März 2011, 21:31



George Benson, Freddie Hubbard, Hubert Laws, Stanley Turrentine, Hank Crawford, Johnny Hammond, Ron Carter, Billy Cobham und Airto Moreira live 1971.

Dolle Sache (...und dann spielen die auch noch Impressions von Coltrane...).

Tharon.

352

Freitag, 11. März 2011, 13:23

bisher unerschlossenes Land:



Matthew Shipp: Art Of The Improviser

8o 8o :juhu: :juhu:

Wow.

:wink:
It is a common fault of criticism to pay more attention to the
influences of other composers in a young man's work than to its own
character as music.
(Robert Simpson)

353

Samstag, 12. März 2011, 11:16



Wardell Gray: Memorial Volume 1 und 2 (von Volume 2 gibt´s leider kein Bild, sieht aber genauso aus, nur der Seitenbalken ist nicht beige, sondern hellblau).

Diese beiden CD´s habe ich schon eine ganze Weile. Seitdem genießen diese Aufnahmen von 1949 - 1953 meine Wertschätzung: klarer, prägnanter Tenorsaxophonsound, klassische Improvisationen mit deutlichem Bebop-Bezug, gekonnter Einsatz von ghost notes, wiedererkennbare Floskeln, die aber flexibel eingesetzt werden und daher immer interessant bleiben.

Guter Mann!

Tharon.

354

Samstag, 12. März 2011, 12:55

Und jetzt eine sehr, sehr lässige Scheibe aus dem Jahr 1961: Jeanne Lee und Ran Blake



:juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:

Das ist eine meiner liebsten Vocal-Jazz-Platten! Jeanne Lee und Ran Blake variieren hier noch Standards wie Summertime auf eine Weise, die solche Standards dem Kunstlied der klassischen Moderne annähert, ohne dabei Jazz-Feeling und Swing zu verlieren.

Ran Blake ist sowieso einer der unterbewertesten Pianisten, dabei ist er grandios und völlig originell, z.B. auf dieser Solo-Piano-Scheibe, die ich gestern einmal wieder gehört habe, einem sehr schönen Sarah Vaughan -Tribute.



:juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:

Zum Tagesausklang habe ich mir diese wunderschönen Liebeslieder des dänischen Trompeters Jens Winther eingelegt.



Beim Googeln seiner Biografie las ich, dass er leider am 24.Februar mit nur 50 Jahren an einem Hirnschlag verstorben ist.


Sehr traurig das. Ich habe ihn kürzlich erst noch mit dem Love-Song-Programm mit den Berliner Musikern Timo Derado (p) und Pepe Berns live erlebt. Seit er 2009 nach Berlin gezogen war, habe ich ihn häufiger hier in unterschiedlichen Projekten erleben können, davor schon in meiner Zeit in Kopenhagen mehrmals. Er war einer der besten Trompeter, die ich je gehört habe, mit sehr gutem Ton, außerordentlich weitem Tonumfang, aber auch außerordentlich weitem stilistischem Horizont, von sehr Lyrisch, über klassische Big Band Lead-Trompete, über expressiv, frei und experimentell bis zur Neuen Musik und dabei menschlich völlig ohne Allüren, mit gutem Humor.

In den letzten Tagen habe ich auch einige seiner CDs gehört. Leider sind die meisten bei unseren Partnern nicht zu finden. Besonders gut gefällt mir unter denen, die ich dort finden kann, diese mit gutem Mainstream-Jazz und Musikern aus New York wie Billy Hart und dem grandiosen George Garzone am Sax.



:juhu: :juhu: :juhu: :juhu:

Besonders schön sind hier seine Trompeten-Intros zu tracks 6 + 8.

Matthew Shipp: Art Of The Improviser

8o 8o :juhu: :juhu: Wow.


Ja, der ist schon toll und immer noch einer der Innovativsten der New Yorker Avantgarde.

Wardell Gray: Memorial Volume 1 und 2 (von Volume 2 gibt´s leider kein Bild, sieht aber genauso aus, nur der Seitenbalken ist nicht beige, sondern hellblau).

Diese beiden CD´s habe ich schon eine ganze Weile. Seitdem genießen diese Aufnahmen von 1949 - 1953 meine Wertschätzung: klarer, prägnanter Tenorsaxophonsound, klassische Improvisationen mit deutlichem Bebop-Bezug, gekonnter Einsatz von ghost notes, wiedererkennbare Floskeln, die aber flexibel eingesetzt werden und daher immer interessant bleiben.

Guter Mann!


Auch hier kann ich nur zustimmen.

Bei mir lief aber zuletzt, angeregt durch Wulf:



:juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:

Matthew Shipp (p), Mat Manieri (vi, vla), William Parker (b)

:wink: Matthias

355

Samstag, 12. März 2011, 13:22

Jetzt läuft The Asian American Jazz Trio: Sound Circle, King Records 1992

:juhu: :juhu: :juhu: :juhu:

Für dieses Trio mit Kei Akagi (p), Rufus Reid (b) Akira Tana (dr) eine ungewöhnlich konventionelle CD, dennoch auch sehr schön, u.a. mit guten Versionen von Wayne Shorters Nefertiti und E.S.P., J.J.Johnsons Lament und dem Standard, abstammend von einem schwedischen Volkslied Dear Old Stockholm.

:wink: Matthias

356

Samstag, 12. März 2011, 22:24

Holly Cole mit einer ihrer schönsten Scheiben - mit Tom Waits-Songs



:juhu: :juhu: :juhu: :juhu:

Besonders schön ist, wenn Howard Levy an der Mundharmonika :juhu: ihren hier meist etwas spröden Gesang solistisch umschmeichelt.

:wink: Matthias

357

Samstag, 12. März 2011, 23:44

Zuletzt habe ich mich von dieser betören lassen:



:juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:

Der italienische Pianist Antonio Faraò nimmt sich bekannten Themen aus den Filmmusiken zu Filmen Pasolinis mit wunderbarer Leichtigkeit, Spielwitz und Raffinesse an. Miroslav Vitous (b) und Daniel Humair (dr) sind keine Begleiter, sondern die idealen Partner in einer sich durchdringenden und beflügelnden Interaktion. Eine ganz wunderbare CD!

:wink: Matthias

358

Sonntag, 13. März 2011, 00:07

Bei mir liefen heute Abend wieder Charles Mingus "Changes" von 1974. Ich liebe diese verrückte Musik.

Mit Mingus (bass) dabei: George Adams (ts), Jack Walrath (tp), Don Pullen (p) und natürlich, wie immer, Dannie Richmond (dr)



Uwe

359

Sonntag, 13. März 2011, 11:09

Lieber Matthias,
Ich habe ihn kürzlich erst noch mit dem Love-Song-Programm mit den Berliner Musikern Timo Derado (p) und Pepe Berns live erlebt.
wie ich dich beneide,wenn du Jazz-Größen wie hier Jens Winther live erleben konntest.




Holly Cole mit einer ihrer schönsten Scheiben - mit Tom Waits-Songs





Da hast du Recht,eine wirklich schöne Aufnahme,hab ich mir soeben bestellt. Danke für den Tipp.

Bei mir gibts zum frühlingshaften Sonntag eine dazu passende, gute Laune verbreitende Platte der Jazz-Pianisten Eric Reed und Cyrus Chestnut.



Mozartinaa
" Ich suche Noten, die sich mögen ." ( Mozart mit 6 Jahren )

360

Sonntag, 13. März 2011, 13:57

Hier verklingt gerade dies - in memoriam Joe Morello + 12.03.2011





Danach nun eine Neuerwerbung - ein Klassiker aus jüngerer Zeit (erst 36 Jahre alt):




Cheers,

Lavine :wink:
Sitzt dr Goggel uffra Kräh, no isch koi Henna en dr Näh!

Counter:

Hits pro Tag: 3 032,69 | Klicks pro Tag: 11 344,18