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Carsten

Grünkohlpflücker

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1

Dienstag, 19. Mai 2009, 21:41

Jazz mit Laser und Nadel: Gerade goutiert - 2009/10



Lyle Mays: Lyle Mays
Geffen, 1986

Mays ist seit den siebziger Jahren quasi der musikalische Zwillingsbruder des Gitarristen Pat Metheny und prägt seit seitdem den poppig-weltmusikalischen Klang der Pat Metheny Group entscheidend mit. Gut, dass er sich für sein Debüt unter eigenem Namen ein halbes Dutzend anderer Musiker ins Studio holte, u.a. Gitarrist Bill Frisell, Bassist Marc Johnson und Schlagzeuger Alex Acuna. So kann man ihn auch mal in einem anderen Umfeld hören als in den Klangmassen der PMG. Harmonisch und sehr gefällig geht es aber auch hier zu...

LG
C.
„Beim Minigolf lernte ich, wie man mit Anstand verliert.“ (Element of Crime)

2

Dienstag, 19. Mai 2009, 22:13

Zunächst eine Gratulation für den schönen und sehr originellen thread-titel !!!

Durch Zufallsauswahl auf dem ipod kommt

John Coltrane - plays the blues




zu Gehör.

Genau das richtig relaxte für den Rest des Abends.

Grüsse
Achim :wink:

Carsten

Grünkohlpflücker

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3

Dienstag, 19. Mai 2009, 22:55

John Coltrane - plays the blues


Bitte verdoppeln! :D

Weißt du was, Achim? Darauf habe ich jetzt auch Lust. Danke für die Anregung!

LG
C.
„Beim Minigolf lernte ich, wie man mit Anstand verliert.“ (Element of Crime)

4

Dienstag, 19. Mai 2009, 23:02

Ich lege noch einen anderen drauf:


Michel und Tony Petruccini - conversation

Vater und Sohn in einer stimmigen Live-session, die mir gleich wieder zeigt, welche Lücke der (zu) frühe Tod von M. Petrucciani gerissen hat.

Grüsse
Achim :wink:

5

Mittwoch, 20. Mai 2009, 11:35

Yasukatsu Oshima with Geoffrey Keezer
Äüßerst sensible Begegnung eines Jazzpianisten mit Musik von den Ryukyu-Inseln. Mehr unter http://www.geoffreykeezer.com/press.aspx?ID=812

6

Mittwoch, 20. Mai 2009, 23:08

Heute Nachmittag:

Geoffrey Keezer, Zero One - Soloklavier
Ich persönlich halte Keezer für ein hochkarätiges Talent, wie es nur alle paar Jahrzehnte auftritt, das die Tasten auf einem Niveau und mit der Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit eines Art Tatum oder Bud Powell bedient. Wegen seiner Vielseitigkeit und stilistischen Offenheit wird man ihn in zwanzig Jahren unter den Größten seiner Generation nennen, denke ich.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Miguel54« (22. Mai 2009, 03:52)


7

Donnerstag, 21. Mai 2009, 19:23

Geoff Keezer ist ja einer der jüngsten aus der Talentschmiede von Art Blakeys Jazz Messengers. Dort habe ich ihn auch zum ersten mal gehört und war gleich fasziniert von diesem damals noch blutjungen Virtuosen, der aber auch gleich dieses eigene, gewisse Extra hatte, Spielfantasie auch in schon so oft gehörten Hardbob-Standars, z.B. indem er ungewöhnliche rhythmische Bezüge aus dem Latin in solche Klassiker einfügte.



Ich habe mir jetzt mal meine erste CD von ihm herausgesucht, die mir beim Wiederhören noch genauso gut gefällt. Damals war er erst 22, aber seine Spielintelligenz läßt das kaum vermuten:





Zu seinen tollen Rhythmen tragen hier auch James Genus (b), Tony Reedus (dr), der damals auch noch blutjung gewesen sein muß, und bei 3 Titeln Rudy Bird (perc) bei. Stückauswahl, Eigenkompositionen und seine Soli sind excellent.



Nicht jede CD, die ich danach von ihm gehört habe, hat mir so gut gefallen. Besonders gut fand ich jedoch auch sein Piano-Duo mit Harold Mabern. Aber ich habe ihn dann auch bald etwas aus den Augen verlohren und kenne noch gar nicht sehr viel von ihm. Danke, Miguel, dass du mich an ihn erinnert hast.



:wink: Matthias

8

Freitag, 22. Mai 2009, 03:23

Ich habe praktisch alles von Keezer! Seine homepage ist sehr lesenswert:
http://www.geoffreykeezer.com/
Seine letzte Trio-CD, Wildcrafted: Live At The Dakota, geht weit über World Music hinaus:

9

Freitag, 22. Mai 2009, 04:58


..... Tony Reedus (dr), der damals auch noch blutjung gewesen sein muß ....

Reedus, 1959 geboren, war 1991, als World Music gemacht wurde, immerhin schon 32. Er war der Neffe des auch mal bei Blakey gewesenen Pianisten James Williams, der auch Keezers Karriere entscheidend gefördert hatte.
Reedus ist letzten November mit nur 49 Jahren einer Herzattacke erlegen.
http://www.tonyreedus.com/

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Miguel54« (24. Mai 2009, 02:10)


10

Freitag, 22. Mai 2009, 12:15

Die Jarrett-Diskussion liess mich diese Box ziehen:

:juhu: :klatsch: :juhu: :klatsch: :juhu: :klatsch: :juhu: :klatsch:

11

Sonntag, 24. Mai 2009, 02:09

Am Dienstag werden meine Frau und ich das Wallace Roney Quintet in Wiesbaden live hören, deshalb:

12

Freitag, 29. Mai 2009, 12:42

Heute morgen lief als erstes Geoffrey Keezers letzte CD Áurea, die allerdings nur über artistshare zu erhalten ist.

Eine hochinteressante Mischung von Jazz und Afro-Peruanischer Musik, jenseits der Klischees, die solche Projekte oft auszeichnen. Hörbeispiele gibt es unter dem Link.

13

Sonntag, 31. Mai 2009, 14:00

Bei mir lief heute diese:



Bassist und Bandleader Charles Mingus ist hier als Pianist solo mit eigenwilligen, etwas sperrigen Standardinterpretationen und eigenen Kompositionen sowie spontanen Improvisationen zu hören. Mir gefällt sein hier eher eng bei Akkordstrukturen in eigensinniger Synkopierung verbleibendes, ökonomisches Klavierspiel. Brilliant fließende Klavierläufe liefert er hier nicht. Doch dass der Bassist auch das konnte, zeigt er auf seinem Konzeptalbum "The Black Saint and the Sinner Lady". Obwohl ihm dort kein geringerer als Jacky Byard am Piano zur Verfügung stand, stammen dort die ergreiffendsten, durchaus brillianten Pianosoli von ihm selbst, nachträglich per Overdub zugespielt.


:wink: Matthias

Micha

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14

Sonntag, 31. Mai 2009, 15:27

Bei mir läuft gerade:


Eine meiner Lieblingsplatten eines meiner Lieblingspianisten.

Grüße,
Micha

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15

Montag, 1. Juni 2009, 00:31

In Erinnerung an ein Moers-Festival vor vielen Jahren höre ich diese wunderbare Platte der Stimmkünstlerin Sainkho Namchylak mit dem Saxophonisten Ned Rothenberg:



Einfach fantastisch!

Grüße,
Micha

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16

Montag, 1. Juni 2009, 23:44

Nach einem Tag in Moers mal wieder ein bisschen Jazz :hide: (nein, so schlimm war's nicht. Ich berichte morgen.)



Und gleich mal die neue Funktion ausprobiert. Funktiont.

Mal Waldron, der fast zeitgleich einerseits mit Billie Holliday und andererseits mit John Coltrane zusammenarbeitete, ist einer meiner allerliebsten Pianisten - als sideman ein aufmerksamer und zugleich sehr origineller und eigenständiger Mitspieler, in seinen Soloprojekten ein Musiker, dessen unspektakuläre, klar strukturierte Improvisationen ich sehr schätze. Ich habe Waldron Ende der 80er noch live beim Jazzfestival in Münster gehört. Seine Duoplatte mit Jim Pepper mag ich besonders gern.

Grüße,
Micha

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17

Dienstag, 2. Juni 2009, 10:50

Und weiter geht's mit dem Projekt "Micha entstaubt seine alten Jazzplatten". Heute vorm Frühstück:


Was ist eigentlich aus Ronald Shannon Jackson geworden?

Grüße,
Micha

18

Dienstag, 2. Juni 2009, 13:59


Was ist eigentlich aus Ronald Shannon Jackson geworden?


Siehe http://www.myspace.com/ronaldshannonjackson

:wink:

19

Donnerstag, 11. Juni 2009, 01:48

Die folgende CD wird beim Partner völlig zurecht als "Sternstunde" des Pianojazz angekündigt:



Michael Wollny, für mich einer der interessantesten jungen Pianisten, traf live auf Schloß Elmau mit Joachim Kühn, der sich schon ähnlich über Wollny geäußert hatte, zusammen, und der bislang erst einmal zu einem Piano-Duo bereit war und das war 1975 mit keinem geringeren als Martial Solal.

Wollny hat seine Diplomarbeit über Kühn geschrieben und ist bestens mit Kühns eigenem musikalischem System vertraut.

Das waren offenbar beste Voraussetzungen, um sich hochkonzentriert, doch in bester Spiellaune die Bälle zuzuwerfen. Wie hier einer die Ideen des anderen aufgreifft, weiterspinnt und dabei überraschende Wendungen einspinnt, die sofort vom anderen weitergetrieben werden, ist ganz große Klavierjazzkunst.

:wink: Matthias

20

Donnerstag, 11. Juni 2009, 11:05

Die Elmau ist aber auch so ein ganz besonderer Ort - da muss einfach der Bär steppen.


audiamus


.
"...es ist fabelhaft schwer, die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen." - Johannes Brahms

Antipasti

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21

Donnerstag, 11. Juni 2009, 12:28

Hallo



Zur Mittagsstunde bei mir die Begegnung zwischen Rabih Abou Khalil und Joachim Kühn.Ein spannender Dialog zwischen Oud und Klavier.
Journey to the Centre of An Egg

gruß
romain
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22

Freitag, 12. Juni 2009, 03:03

Hallo Romain,

die habe ich mir heute abend auch einmal wieder eingelegt. Gute Idee! Auch eine wunderbare CD, zu deren Gelingen Jarrod Cagwin aber ebenfalls seinen guten Teil beiträgt.

-----------------------------

Ja, lieber Audiamus, irgendetwas muß an dem Ort dran sein. Ich habe es zwar aus den verschiedensten Gründen noch nie nach Elmau geschafft, obwohl schon häufiger vorgehabt, aber ich kenne wirklich besonders viele, besonders gute Aufnahmen von dort. Jedenfalls scheinen sich die Musiker dort pudelwohl zu fühlen und ausgezeichnete Arbeitsbedingungen vorzufinden. Das ist ja für Jazzmusiker alles andere als selbstverständlich.

Wollny und Kühn haben z.B. tagelang Zeit gehabt, erst einmal für sich zusammenzuspielen, in der Zeit rundum bestens versorgt, so dass sie sich ganz aufs spielen konzentrieren konnten. Auch zur tontechnischen Vorbereitung der Aufnahme war wohl vergleichsweise viel Zeit vorhanden.

Es gibt eine mit einer DVD gekoppelte CD vom Bassisten Renaud Garcia-Fons, die gut die sehr entspannten Aufnahme- und Auftrittsbedingungen dort vermittelt. Die offenbar Schönheit des Orts, soweit es die DVD vermittelt, trägt sicherlich ihr Übriges dazu bei.

:wink: Matthias

Antipasti

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23

Samstag, 13. Juni 2009, 22:07

Bonsoir,

Zu dieser Stunde etwas relaxer Jazz mit Diana Krall. Die ersten Platten fand ich wesentlich besser als das was es jetzt macht. daher



All For You

gruß
romain
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24

Sonntag, 14. Juni 2009, 18:30

gerade wieder gehört und festgestellt, daß auch bei Verve eher Lieder a la Singer/songwriter das Feld dominieren.



Das stört mich nicht so sehr, wenn es nicht unter "falschem" Etikett laufen würde....

Grüsse
Achim

Antipasti

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25

Montag, 15. Juni 2009, 23:17

Bonsoir,

In the Heart of the Moon



Vielleicht eher Worldmusic als Jazz, aber trotzdem,
Duette von Ali Farka Touré und Toumani Diabaté, zwei der großartigsten Musiker Afrikas

gruß
romain
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26

Dienstag, 16. Juni 2009, 22:23

In memoriam Charlie Mariano

Im Alter von 86 Jahren starb heute in seiner Wahlheimat Köln der große Charlie Mariano nach einem erfüllten Musikerleben an Krebs.

Ihm zu Ehren nun bei mir dieses Meisterwerk von Charles Mingus, zu dem Mariano 1963 großartige Soli beisteuerte:



Salve,

Lavine
Schlofsch nagged - do verschleisch koi Hos'

27

Donnerstag, 18. Juni 2009, 03:00

Auch bei mir lief heute Charlie Mariano, den ich zum ersten Mal und von vielen Konzerten live vor ca. 25 Jahren mit der frühen Weltmusikband Embryo gehört habe. Du meintest wohl dieses Meisterwerk, auf dem Mariano wirklich ganz wunderbare Soli bläst:



(Das Bild im obigen Beitrag war vorhin nicht zu sehen. Deswegen hatte ich es noch einmal eingestellt. Naja, schadet nichts. Das ist so gut, dafür kann man nicht genug werben.)

Von seinen eigenen CDs der letzten Jahre gefiel mir diese besonders gut:



mit Gregor Huebner, Violine, Richie Beirach, Piano, Veit Huebner, Bass.

Einfach wunderschöne Musik, bestens gespielt. Marianos Komposition "Plum Island" liebe ich besonders. Es war auch eins der Lieblingsjazzstücke meiner Mutter.

In der gleichfalls wunderschönen noch bittersüßeren Version ist es früher auch auf dieser insgesamt besonders schönen CD:




mit Dino Saluzzi, Akkordeon, Bandoneon und Wolfgang Dauner, Piano.

In dieser Version lief es am Ende der Trauerfeier nach dem Tod meine Mutter vor wenigen Jahren. So höre ich es jetzt mit doppelter Trauer.

:wink: Matthias

28

Freitag, 19. Juni 2009, 09:49

Bei mir läuft heute morgen, wie auch schon mit anderen CDs einer der grandiosesten Jazztrompeter: Ruby Braff, kongenial von Pianist Ellis Larkins begleitet - der zählt auch für mich zu den besten vor der Bop-Zeit.


29

Donnerstag, 25. Juni 2009, 00:59

Meine Lieblingsscheibe von einem meiner Lieblingssaxophonisten:



:juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:

:juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:

David Murray - Flowers for Albert

Vor allem das Titelstück ist ein herzerwärmender traurig-melancholischer musikalischer Nachruf auf Albert Ayler.

Denn als fast alle Saxophonisten so zu klingen und zu spielen versuchten wie Coltrane, klang David Murray eher nach einer Mischung aus Ayler, Sonny Rollins und Ben Webster vom Sax-Ton und doch von anfang an in seiner hochvirtuosen Spielweise sofort nach wenigen Tönen unverwechselbar. Dabei bleibt sein voller, warmer Ton auf dem Tenor auch in den höchsten und tiefsten Lagen immer voll - auch dort, wo Murray sanft, Ben-Webster-mäßig schnurrt - und auch in den höchsten Lagen immer absolut intonationssicher und zu jeder gefühlvollen Feinnuancierung fähig.

Auch auf der Bassklarinette ist er für mich der wichtigste Nachfolger von Eric Dolphy, obwohl es natürlich inzwischen eine ganze Reihe erstklassiger Bassklarinettisten gibt - von z. B. Michel Portal, über James Carter, Ken Vandermark bis zu Rudi Mahal.

Ich hatte zunächst nur die LP, es lohnt sich aber, nach der später herausgekommenen Doppel-CD zu suchen, da hier das ganze, vorzügliche Konzert drauf ist. Gerade noch rechtzeitig nach der India Navigation-Pleite konnte ich sie gebraucht bekommen. Ist leider wohl heute nicht mehr so einfach.

Es ist eine Schande, dass sich niemand des India Navigation - Katalogs annimmt. Dort sind so viele völlig herausragende Scheiben herausgekommen, die jetzt auch gebraucht kaum noch zu bekommen sind.

:wink: Matthias

30

Freitag, 26. Juni 2009, 02:41

Heute wieder Charlie Mariano, dessen gefühlvoll-balladesker Saxstil sich hier aufs trefflichste mit dem Modern String Quartet verbindet.



:juhu: :juhu: :juhu: :juhu: :juhu:

Anschließend lief heute abend noch die CD "Abbaye de l´Epau" - leider kein Link vorhanden - , auf der Mariano mit André Jaume im Saxduett zu hören ist: Eine ganze CD nur begleitungsloses Saxduett, aber kein bischen langweilig.

Während ich noch am Tod Charlie Marianos, den ich häufig live gesehen habe, zu knabbern habe, trifft mich heute abend auch schon die nächste Todesmeldung eines guten Bekannten, des ausgezeichneten britischen Ökonoms Peter Gowan, mit dem ich durch gemeinsame politische und wissenschaftliche Arbeit z.B. in der Euromemorandum-Gruppe verbunden war, - wie Mariano, eine ausgesprochen "lovely and gentle person".

:wink: Matthias

Antipasti

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31

Sonntag, 5. Juli 2009, 08:57

Schönen guten Morgen,

Was für eine Nacht, mir wollen die Melodien aus dem Violinkonzert op 61 vom Meister und die Rosenkranzsonaten gekoppelt mit Haydn's Sieben letzten Worten nicht mehr aus dem Kopf gehen,

daher etwas Honig für meine Ohren



Stacey Kent
Breakfast On The Morning Tram


gruß
romain
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Antipasti

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32

Sonntag, 5. Juli 2009, 15:00

Hallo,



Um mich vor der Tour de France noch etwas aufzuputschen

jetzt Manu Katché:Neighbourhood

gruß
romain
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33

Montag, 6. Juli 2009, 15:35

Heute eingetrudelt:



Sehr originelles Trio mit Larry Goldings (Hammond B3), Kevin Kays (Klavier) und Bill Stewart (Schlagzeug), das leider kaum auf Tournee gehen wird ... die erste CD des Trios bekommt man bei www. cdbaby .com oder amazon:


34

Freitag, 10. Juli 2009, 12:36

So tolle Bands Miles Davis hatte, als Trompeter gab es einige, die ihm mehr als das Wasser reichen konnten, und die mindestens ebenso lyrisch bezaubernd spielen konnten wie er: z.B. Johnny Coles, der auch Gil Evans' erster Trompetensolist war (auf fast allen Gil Evans LPs seit dessen Debut für Pacific Jazz bis in die 1970er Jahre hinein!). Es hat für mich auch den Anschein, dass Columbia Miles mit Coles drohte und eine LP mit diesem aufnahm, als Davis 1961 zickte:



Den gleichen Inhalt bekommt man auch ein paar Euronen billiger, nur ist hier das Cover denkbar schlecht eingescannt:



Eine der schönsten Trompeter-Quartett-Platten, die ich kenne!

Carsten

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35

Freitag, 10. Juli 2009, 18:30

Miguels Ohrenschmaus hat mich gleich dazu veranlasst, das Gil Evans Orchestra hervorzukramen:



Gi Evans Orchestra
Out of the Cool

Impulse, 1960

Eine fantastische Big Band-Aufnahme, getragen von der Instrumentierungskunst Evans', hervorragenden Solisten (z. B. der von Miguel erwähnte Johnny Coles) und einer faszinierend räumlichen Aufnahmetechnik. Die Stücke stammen u.a. von Evans selbst, von George Russell und von Kurt Weill. Auf dem Frankreich-Import wird als Bonus noch das knackige Sister Sadie von Horace Silver geboten. Es gab zu der Platte ja auch das Gegenstück Into the Hot. Die habe ich allerdings noch nie gehört. Gibt's wen, der dazu was sagen kann?

LG
C.
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36

Freitag, 10. Juli 2009, 18:32

Bonsoir,

Ein Klassiker zum Feierabend



Dave Brubeck: Take Five
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37

Freitag, 10. Juli 2009, 19:03

Es gab zu der Platte ja auch das Gegenstück Into the Hot. Die habe ich allerdings noch nie gehört. Gibt's wen, der dazu was sagen kann?

Into the Hot enthält zur Hälfte das Gil Evans Orchester, allerdings von Johnny Carisi komponiert und arrangiert, der etwas mehr in Richtung Atonalität schreibt als Evans - der hier nur dirigiert. Carisi war als Komponist Schüler von Stefan Wolpe, war aber als Trompeter in ähnlichen Kreisen wie Evans "großgeworden" (u.a. im Claude Thornhill Orchestra). Er schrieb wie Evans auch schon für Miles Davis Nonet von 1950.
Die zweite Hälfte bestreitet das Cecil Taylor Septet mit beinhartem free playing.
Ein Muß nur für Evans Komplettsammler, würde ich sagen - wer dessen Sound erwartet wird hier leichte Probleme haben.


Carsten

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38

Freitag, 10. Juli 2009, 19:23

8| Danke, lieber Miguel. Das hätte ich nun nicht erwartet. Grenzt ja fast an Etikettenschwindel... ;)

LG
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39

Samstag, 11. Juli 2009, 18:59

Und jetzt swingt ganz wunderbar...



Gruß, Beryllo
"No matter. Try again. Fail again. Fail better." (Samuel Beckett)

40

Samstag, 11. Juli 2009, 19:23

Salut,

aktuell fasziniert mich Jan Garbarek. Keiner bläst IMO das Saxophon so sauber und subtil wie er:


JAN GARBAREK
In Praise Of Dreams

Viele Grüße
JdlT
„Ich werde überhaupt nur noch ausschließlich mich selbst zitieren ...“ Algabal

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