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41

Mittwoch, 14. April 2010, 16:19

Ja, man kann Karten schriftlich vorbestellen (auch direkt im Internet). Einfach den Link "Karten" bei der Vorstellung anklicken und das Formular ausfüllen. Die Karten werden dann automatisch zugeschickt bzw. man bekommt eine Absage. Der Bertrag wird entweder vom Konto oder von der Kreditkarte abgebucht. Aber auch Rechnungskauf ist möglich. Der schriftliche Vorverkauf beginnt 3 Monate vor der Vorstellung. Wenn es da nicht klappt, dann hat man im Online-Verkauf (beginnt 2 Monate vorher - dann beginnt auch der Telefon- und Schaltervorverkauf) immer noch eine zweite Chance. Da sollte man bei einer sehr begehrten Vorstellung am Tag des Beginns um Punkt 10 Uhr im Internet sein. Dann kann man sich sogar den Platz auswählen. Aber auch beim schriftlichen Verkauf werden Wünsche berücksichtigt, wenn möglich. Ich hab mit dem Kartenverkauf der Bayerischen Staatsoper bisher recht gute Erfahrungen gemacht.

http://www.bayerische.staatsoper.de/889-ZG9tPWRvbTEmaWQ9MjA1NiZsPWRlJnRlcm1pbj04OTg2-~spielplan~oper~veranstaltungen~vorstellung.html

https://www.staatstheater-tickets.bayern.de/

Zwielicht

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42

Mittwoch, 14. April 2010, 17:49

Bayerische Staatsoper München - Repertoire 2010/11

Gegen die Neuproduktionen in München gibt's nicht viel zu sagen: ich hätte ich gerne den ursprünglich geplanten Rameau gesehen, aber Mitridate ist auch ok. Ansonsten gute Stücke, interessante bis hochinteressante Regisseure und meistenteils gute bis sehr gute Besetzungen. Es ärgert mich höchstens, dass der Messiaen Hermann Nitsch in die Hände fällt. Erstens braucht gerade dieses Stück einen richtigen Regisseur und keinen Ausstatter, und zweitens sind die guten Zeiten Nitschs schon ein paar Jahrzehnte her. Aber egal, der Saint Francois ist live immer ein großes Erlebnis.

Viel weniger erfreulich ist das Repertoire. Die Barockoper, die zu Zeiten von Peter Jonas blühte, hat man anscheinend vollständig aufgegeben. Traurig. Auch sonst werden immer die gleichen Stücke gespielt (ich warte immer noch auf eine Wiederaufnahme der Chowanschtschina). Mit den Neuproduktionen sind insgesamt immerhin 34 Opern auf dem Programm, da wäre ein gewisser Wandel und Wechsel schon möglich.

Nagano dirigiert zwei Premieren (Ravel/Zemlinsky und Messiaen) und sechs Werke im Repertoire (Don Giovanni, Lohengrin, Ariadne auf Naxos, Dialogues des Carmélites, Parsifal, Tristan). Das ist erfreulich. Aber sonst herrscht ein arges Einerlei am Dirigentenpult: Carignani, Fish, Ward, Ettinger, Montanara usw. dominieren. Leif Segerstam ist interessant, macht aber komischerweise den Rosenkavalier. Kazushi Ono dito, leider im öden Nabucco. Kirill Petrenko dirigiert Tosca, Bertrand de Billy Luisa Miller (Titelrolle: Krassimira Stoyanova).

Die einzige Repertoirevorstellung, in die ich mit ziemlicher Sicherheit gehen werde, ist der glänzend besetzte Tristan im Juli 2011: Ben Heppner, Nina Stemme, René Pape, Michael Volle. Und Nagano dirigiert Tristan wirklich großartig.

Sonstige tatsächliche oder vermeintliche Besetzungshighlights:

Lohengrin (Dir. Nagano) mit Ben Heppner/Elza van den Heever oder Peter Seiffert/Adrienne Pieczonka (Juli).

Parsifal (Dir. Nagano) mit Nikolai Schukoff, Michael Volle, Kwangchul Youn und Angela Denoke. Letztere singt außerdem die Jenufa.

L'elisir d'amore wahlweise mit Nino Machaidze/Joseph Calleja oder Anna Netrebko/Matthew Polenzani.

Carmen mit Kate Aldrich und Jonas Kaufmann.

Christian Gerhaher als Figaro-Conte.

Anja Harteros lässt als Violetta, Mimi und Feldmarschallin ihre wunderschöne Stimme leider nur im verstaubtesten Repertoire erklingen.

Und Edita Gruberova zieht weiterhin als Norma und Lucrezia Borgia ihre Kreise.


Viele Grüße

Bernd
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43

Mittwoch, 14. April 2010, 17:56

Messiaen

Lieber Bernd,

wirst Du Dir die Premiere des "Saint Francois" anschauen? Ich kann mich zu einer Kartenbestelluing wegen Nitsch nicht durchringen - da wird vermutlich viel gestanden... Deshalb würde ich lieber abwarten, bis erste Eidnrücke von der Aufführung lesbar sind.
Fremd bin ich eingezogen

pfuetz

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44

Mittwoch, 14. April 2010, 18:06

RE: Opernpremieren im Opernhaus Zürich in der Saion 2010/11


Uffff :faint:


Weiß jemand, wie es mit den Wiederaufnahmen in Zürich aussieht? Es gab immer mal wieder Gerüchte, daß Schumann's Genoveva http://www.naxos.com/catalogue/item.asp?item_code=101328 evtl. wieder in den Spielplan aufgenommen würde...

Gespannt!

Matthias
"Bei Bachs Musik ist uns zumute, als ob wir dabei wären, wie Gott die Welt schuf." (Friedrich Nietzsche)
"Heutzutage gilt es schon als Musik, wenn jemand über einem Rhythmus hustet." (Wynton Marsalis)
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Zwielicht

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45

Mittwoch, 14. April 2010, 18:11

wirst Du Dir die Premiere des "Saint Francois" anschauen? Ich kann mich zu einer Kartenbestelluing wegen Nitsch nicht durchringen - da wird vermutlich viel gestanden... Deshalb würde ich lieber abwarten, bis erste Eidnrücke von der Aufführung lesbar sind.


Lieber Alviano,

vermutlich werde ich zur Premiere gehen, obwohl der Wochentag (Freitag) nicht ganz so günstig für mich ist. Möglicherweise bin ich aber auch erst am 10. Juli (Sonntag, die einzige Wochenendvorstellung) drin... Sicher finden sich aber unter unseren Münchnern Premierengänger. :D

Ich würde mir den Saint Francois sogar in einer konzertanten Aufführung anhören. Letztlich war die Aufführung bei der Ruhrtriennale 2003 auch nichts anderes als eine halbszenische, sehr statische Darbietung. Und es war trotzdem eines der eindrucksvollsten Opernerlebnisse der letzten zehn Jahre.

Auch ich hätte mir, wie gesagt, für den Messiaen so sehr einen Regisseur gewünscht, der den Namen verdient...


Viele Grüße

Bernd
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46

Mittwoch, 14. April 2010, 18:22

Sicher finden sich aber unter unseren Münchnern Premierengänger.


Das vermute ich auch ;+)

Ich würde mir den Saint Francois sogar in einer konzertanten Aufführung anhören.


Und das geht mir genauso, insbesondere, wenn Nagano dirigiert. Ich würde mir natürlich auch eine packende szenische Umsetzung wünschen. Wenn das aber nichts wird, kann man in den Nachfolgeaufführungen wengistens kostengünstige Hörerplätze nehmen...

Ich kann mir übrigens nicht vorstellen, dass es sehr schwierig sein wird, Karten zu bekommen. Da kann man sich sicher auch kurzfristig entscheiden, nachdem man erste Berichte gelesen hat.

Viele Grüße,

Melanie
With music I know happiness (Kurtág)

47

Mittwoch, 14. April 2010, 18:42

Messiaen

Ich kann mir übrigens nicht vorstellen, dass es sehr schwierig sein wird, Karten zu bekommen.


Liebe mela, lieber Bernd,

das kann ich mir selbst an so einem grossen Haus, wie München, auch nicht vorstellen.

Zitat

Ich würde mir den Saint Francois sogar in einer konzertanten Aufführung anhören. Letztlich war die Aufführung bei der Ruhrtriennale 2003 auch nichts anderes als eine halbszenische, sehr statische Darbietung. Und es war trotzdem eines der eindrucksvollsten Opernerlebnisse der letzten zehn Jahre.


Den "Saint Francois" finde ich anstrengend, nicht so sehr wegen der undramatischen Anlage des Stücks, sondern tatsächlich wegen der Musik und der Stücklänge. Dennoch würde auch ich sagen, dass das faszinierende Musik ist - und natürlich ist Kent Nagano ein dicker Pluspunkt, wenn es um die Frage geht, ob ich mir eine Aufführung anhören und anschauen möchte.

Ich erinnere mich gut, dass ich mich nicht entschliessen konnte, in Hamburg "Tri sistri" von Eötvös anzuschauen, weil ich auch dessen Musik als sehr anstrengend empfinde.

Es ist ja noch Zeit und vielleicht gibt Nitsch die Regie zurück, wenn sich der Sänger der Titelpartie weigert, ein Schwein auf offener Bühne zu schlachten und sich nackt in dessen Blut zu wälzen.
Fremd bin ich eingezogen

48

Mittwoch, 14. April 2010, 20:18

Hm, ich war ja schon fest entschlossen, zum Fidelio zu kommen, aber den Di-Termin finde ich dann doch mehr als ungünstig. Werde da Probleme haben, ausreichend frei zu bekommen.
Vermutlich ordere ich aber doch mal Karten - kurzfristig loswerden wird nicht so das Problem sein...

lg
Sascha

"You realize that it’s not necessary to own 50 Beethoven cycles, 46 of which you never play, when you can be just as happy with 20 of them, 16 of which you never play.
"
, David Hurwitz

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49

Mittwoch, 14. April 2010, 20:35

aber den Di-Termin finde ich dann doch mehr als ungünstig


Könnte auch bei mir kritisch werden, wie ich gerade feststelle (es werden immer weniger vorlesungsfreie Tage um Weihnachten/Neujahr rum, vor allem im Saarland ;( ). Warum müssen die in München auch immer die Premieren auf Werktage legen?

Werde dann vorsichtshalber gleich zusätzlich ein Ticket für den 29.12. bestellen.


Viele Grüße

Bernd
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50

Mittwoch, 14. April 2010, 21:57

Die einzige Repertoirevorstellung, in die ich mit ziemlicher Sicherheit gehen werde, ist der glänzend besetzte Tristan im Juli 2011: Ben Heppner, Nina Stemme, René Pape, Michael Volle. Und Nagano dirigiert Tristan wirklich großartig.
Das werden wir auch versuchen. Letztes Mal haben wir den Tristan verpasst. diesmal muss es klappen.

Den Parsifal unter Nagano haben wir 2 Mal gesehen. Beim ersten Mal war ich hin und weg vor Begeisterung, beim zweiten Mal teilweise etwas enttäuscht. Letzteres lag (jedenfalls nach meiner nicht beweisbaren Vermutung) an schlechter/unzureichender Vorbereitung des Orchesters. Aber in beiden Fällen waren die Chorszenen großartig, und Michael Volles Amfortas lohnt die Eintrittskarte sowieso. Ich kann mir schon vorstellen, ein weiteres Mal reinzugehen.


Michel
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51

Donnerstag, 15. April 2010, 16:49

Hamburgische Staatsoper 2010/11

.

Brett Dean: Bliss (Deutsche Erstaufführung)

Dirigentin: Simone Young
Regie: Ramin Gray
Wolfgang Koch, Hellen Kwon

Premiere: 12.9.2010


Richard Wagner: Götterdämmerung

Dirigentin: Simone Young
Regie: Claus Guth
Deborah Polaski, Christian Franz, John Tomlinson, Robert Bork, Wolfgang Koch

Premiere: 17.10.2010


Charles Gounod: Faust

Dirigent: Cornelius Meister
Regie: Andreas Homoki
Giuseppe Filianoti, Alexia Voulgaridou, Alexander Tsymbalyuk

Premiere: 30.1.2011


Gioachino Rossini: La Cenerentola

Dirigent: Andrés Orozco-Estrada
Regie: Renaud Docet
Maite Beaumont, Maxim Mironov

Premiere: 8.5.2011


Hans Pfitzner: Palestrina (Übernahme aus München)

Dirigentin: Simone Young
Regie: Christian Stückl
Roberto Saccà, Falk Struckmann, Wolfgang Koch, Jürgen Sacher

Premiere: 5.6.2011


Ausführliche Informationen hier und hier.


Naja.


Viele Grüße

Bernd
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52

Dienstag, 20. April 2010, 14:19

Kleinigkeiten

Hier wieder kleine Hinweise auf Produktionen, die mir aufgefallen sind:

am 10.11.2010 gibt es in Genf "Elektra" von Strauss - es inszeniert Christof Nel, es dirigiert Stefan Soltesz

am 04.12.2010 wagt Weimar einen Versuch mit dem "feurigen Engel" von Prokofieff, das Produktionsteam steht wohl noch nicht endgültig fest

ab dem 11.12.2010 steht "Phaeton" von Lully auf dem Spielplan des Staatstheaters in Saarbrücken, die Regie übernimmt Christopher Alden (immerhin), es dirigiert George Petrou, der gerade eine reichlich uninspirierte, eher langweilige "Alkestis" von Gluck in Leipzig dirigiert hat.
Fremd bin ich eingezogen

Zwielicht

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53

Dienstag, 20. April 2010, 22:48

ab dem 11.12.2010 steht "Phaeton" von Lully auf dem Spielplan des Staatstheaters in Saarbrücken, die Regie übernimmt Christopher Alden (immerhin), es dirigiert George Petrou, der gerade eine reichlich uninspirierte, eher langweilige "Alkestis" von Gluck in Leipzig dirigiert hat.


Lieber Alviano,

Christopher Alden (Zwillingsbruder des in Deutschland bekannteren David Alden) hat hier vor ca. einem Jahr Salome neuinszeniert - mit guten Ideen und gelegentlich etwas Leerlauf. Petrou hat ebenfalls letzte Saison Il tigrane von Alessandro Scarlatti dirigiert - m.E. passabel, auch wenn ich mir bei dem Stück nicht unbedingt ein Urteil erlauben kann. War Petrou in Leipzig nicht kurzfristig eingesprungen? Schön jedenfalls, dass man sich in Saarbrücken mal wieder an Lully wagt.

Eine weitere interessante Neuproduktion der nächsten Saison in Saarbrücken ist die Ausgrabung und Uraufführung der Oper Le Cid von Théodore Gouvy. Gouvy, der bedeutendste jemals in Saarbrücken geborene Komponist ( :S ), war im 19. Jahrhundert ein Grenzgänger zwischen deutscher und französischer Musikkultur und ist in den letzten Jahren durch die bei cpo erschienene Edition seiner Sinfonien etwas bekannter geworden. Die Titelrolle der Oper (nach dem Drama von Corneille) war für Ludwig Schnorr von Carolsfeld, Wagners ersten Tristan, geschrieben. Nach dessen plötzlichen Tod legte Gouvy Le Cid in die Schublade.

Die Saarbrücker Intendanz gräbt gerne Raritäten aus. Leider hapert es manchmal an der Realisierung: kürzlich wurde hier das Sakuntala-Fragment von Schubert vor allem von der Regie so in den Sand gesetzt, dass es nur so knirschte.


Viele Grüße

Bernd
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54

Dienstag, 20. April 2010, 23:04

es dirigiert George Petrou, der gerade eine reichlich uninspirierte, eher langweilige "Alkestis" von Gluck in Leipzig dirigiert hat.
In diesem Fall sollte man fairer Weise berücksichtigen, dass der für Carignani vorgesehene Dirigent am letzten Montag krankheitshalber abgesagt hat und George Petrou dann eingesprungen ist. Er war erst für eine spätere Serie vorgesehen.
Ich war da. Gelangweilt habe ich mich nicht. Orchestrale und vokale Mängel habe ich sehr wohl wahrgenommen. Dem Dirigenten sind sie a priori nicht anzulasten, meine ich.

rossignol

55

Mittwoch, 21. April 2010, 08:35

Petrou

In diesem Fall sollte man fairer Weise berücksichtigen, dass der für Carignani vorgesehene Dirigent am letzten Montag krankheitshalber abgesagt hat und George Petrou dann eingesprungen ist. Er war erst für eine spätere Serie vorgesehen.


Dass Petrou so kurzfristig eingesprungen ist, wusste ich nicht. Allerdings ging von seinem Dirigat kein Impuls aus, der den Nerv der Musik getroffen hätte. So bieder und umdramatisch, wie sie in Leipzig klang, ist die Musik von Gluck nicht.

Ursprünglich war das Gluck-Projekt als Gemeinschaftsarbeit zwischen den Bühnen in Wien und Frankfurt vorgesehen, es ist dann leider nicht realisiert worden. Ich nehme an, dass daher noch die Verpflichtung von Paolo Carignani stammte. Ich war nie ein grosser Freund von Carignanis Dirigierstil, er hatte einen fulminanten Einstieg mit "Cav/Pag" - und einen starken Ausstand mit Beethovens "Fidelio", der hatte mich richtig überzeugt (auch, weil er sich an an dem orienrtierte, was unter "historischer Aufführungspraxis" verstanden wird), so dass ich zumindest auf einen Gluck unter der Stabführung Carignanis gespannt gewesen bin, es hat nicht sollen sein.
Fremd bin ich eingezogen

56

Mittwoch, 21. April 2010, 09:08

Phaeton

Schön jedenfalls, dass man sich in Saarbrücken mal wieder an Lully wagt.


Lieber Bernd,

... und dann auch noch an "Phaeton". Obwohl es relativ lange zurückliegt, ist mir die Produktion des Staatstheaters Kassel noch immer gut erinnerlich - die hatte damals Herbert Wernicke betreut (vielleich hast Du die Produktion auch gesehen?) und die Sänger/innen taten sich mit den ungewohnten Aufgaben merklich schwer - z. B. die beiden Tenöre Edgar Schäfer und Janos Korda.

:wink:
Fremd bin ich eingezogen

57

Mittwoch, 21. April 2010, 09:11

Schön jedenfalls, dass man sich in Saarbrücken mal wieder an Lully wagt.
Jaja. Lully hat es hierzulande irgendwie nicht leicht. Das wäre jedenfalls eine Gelegenheit, nach 20 Jahren mal wieder in meine Geburtsstadt zu fahren...
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58

Mittwoch, 21. April 2010, 09:40

Paris, Opéra Comique - Premieren 2010/11


Lully: Cadmus et Hermione (29.11.2010)


- keine Neuproduktion, sondern die Wiederaufnahme der Inszenierung von Benjamin Lazar (2007), mit dem Poème Harmonique unter Vincent Dumestre. Gibt es mittlerweile auch auf DVD.


Poulenc: Les Mamelles de Tirésias/Milhaud: Le Bœuf sur le toit (7.1.2011)

- Koproduktion mit der Oper Lyon. Inszenierung Macha Makeïeff, Musikalische Leitung Ludovic Morlot.


Prokofjew: Die Verlobung im Kloster (28.1.2011)

Inszenierung Martin Duncan, Musikalische Leitung Tugan Sokhiev


Massenet: Cendrillon (5.3.2011)

Inszenierung Benjamin Lazar, Musikalische Leitung Marc Minkowski (Musiciens du Louvre)
(mal gespannt, was da rauskommt... Massenet HIP inszeniert und musiziert?)


Weber: Der Freischütz (5.4.2011)
(Französische Fassung, Übersetzung Emilien Pacini und Hector Berlioz, mit Rezitativen von Berlioz)

Inszenierung Dan Jemmett, Musikalische Leitung John Eliot Gardiner


Lully: Atys (12.5.2011)
(auch keine Neuproduktion, sondern die legendäre Inszenierung von 1987, mit der die Lully-Renaissance in Frankreich begann)

Inszenierung Jean-Marie Villégier, Musikalische Leitung William Christie


Marco Stroppa: Re Orso (Uraufführung 9.6.2011)

Inszenierung Richard Brunel, Musikalische Leitung Susanna Mälkki


Offenbach: Les Brigands (24.6.2010)

Inszenierung Macha Makeïeff, Jérôme Deschamps , Musikalische Leitung François-Xavier Roth


Michel :wink:
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59

Mittwoch, 21. April 2010, 10:49

Obwohl es relativ lange zurückliegt, ist mir die Produktion des Staatstheaters Kassel noch immer gut erinnerlich - die hatte damals Herbert Wernicke betreut (vielleicht hast Du die Produktion auch gesehen?)


Lieber Alviano, leider nein. Das war so um 1980, soviel ich weiß - da bin ich noch in die Schule und allenfalls ins heimische Duisburger Opernhaus gegangen.

Ich muss zugeben, noch nie eine Lully-Oper auf der Bühne gesehen zu haben. Das ändert sich dann im nächsten Jahr. Kann gut sein, dass ich mir auch den von Michel im letzten Beitrag annoncierten Pariser Atys gönnen werde.


Viele Grüße

Bernd
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60

Mittwoch, 21. April 2010, 18:01

Theater Hagen 2010 / 2011

MUSIKTHEATER

Jekyll & Hyde – Musical von Frank Wildhorn
Premiere 4. September 2010 – Großes Haus

Der Freischütz – Oper von Carl Maria von Weber
Wiederaufnahme 12. September 2010 – Großes Haus

Così fan tutte – Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
Premiere 16. Oktober 2010 – Großes Haus

My Fair Lady – Musical von Fredrick Loewe
Wiederaufnahme 6. November 2010 – Großes Haus

Im weißen Rössl – Singspiel von Ralph Benatzky
Premiere 27. November 2010 – Großes Haus

Ein Maskenball – Oper von Giuseppe Verdi
Premiere 15. Januar 2011 – Großes Haus

Gegen die Wand – Oper von Ludger Vollmer
Premiere 26. Februar 2011 – Großes Haus

Der Barbier von Sevilla – Oper von Gioachino Rossini
Premiere 16. April 2011 – Großes Haus

Turandot – Lyrisches Drama von Giacomo Puccini
Premiere 4. Juni 2011 – Großes Haus

Drei alte Männer wollten nicht sterben - Kinderoper von Guus Ponsioen
Termin wird noch bekanntgegeben - lutz

Bühnenball 2011
4. und 5. März 2011 – Großes Haus


BALLETT

Molière
Ballettabend von Ricardo Fernando
Premiere 24. September 2010 – Großes Haus

drei-mal-tanz
Ballettabend von Marcelo Moraes, Young Soon Hue und Can Arslan
Premiere 5. Februar 2011 – Großes Haus

Dance in Motion
Ballettabend von Ricardo Fernando
Premiere 7. Mai 2011 – Großes Haus

4. Internationale AIDS-TanzGala
13. November 2010 - Großes Haus

61

Mittwoch, 21. April 2010, 18:17

Leipzig

Der Gluck-Zyklus in Leipzig wird am 20.11.2010 fortgesetzt:

Peter Konwitschny inszeniert: "Iphigenie in Aulis", als Dirigent ist wieder Paolo Carignani vorgesehen.

Zwei weitere Inszenierungen werden von Konwitschny betreut:

"Cosi fan tutte" von Mozart (eventuell eine Übernahme aus Berlin?), 05.03.11, Dirigent steht noch nicht fest und

"Elektra" von Strauss (könnte die Stuttgarter Produktion sein), Dirigent: Ulf Schirmer, Premiere: 16.04.11

Interessant ein szenischer Versuch mit dem "Deutschen Miserere" von Paul Dessau (der Text stammt aus Brechts "Kriegsfibel"), es inszeniert Dietrich Hilsdorf, Dirigent: Pérez, Premiere 11.02.2011

Dazu Wagner: "Meistersinger" (D: Kober, R: Biganzoli), 09.10.2010 und

Humperdinck: "Hänsel und Gretel" (D: Schirmer, R: Eckenweber), 04.12.2010
Fremd bin ich eingezogen

62

Mittwoch, 21. April 2010, 20:38

RE: Leipzig

Peter Konwitschny inszeniert: "Iphigenie in Aulis", als Dirigent ist wieder Paolo Carignani vorgesehen.

Zwei weitere Inszenierungen werden von Konwitschny betreut:

"Cosi fan tutte" von Mozart (eventuell eine Übernahme aus Berlin?), 05.03.11, Dirigent steht noch nicht fest und

"Elektra" von Strauss (könnte die Stuttgarter Produktion sein), Dirigent: Ulf Schirmer, Premiere: 16.04.11

Ist der "Eugen Onegin" nicht auch eine Arbeit von P. Konwitschny? Die Oper wurde von ihm vor Jahren an einem Haus in Benelux aufgeführt, evtl. ist das eine Übernahme.

Nach und nach veröffentlichen die Häuser im Kölner Einzugsgebiet (Benelux und Luxemburg :) ) ihre Pläne für die kommende Spielzeit. Auf der Suche nach einer Arbeit von Carsen bin ich bis jetzt nur über die Pläne der Oper Straßburg gestolpert, wo er eine Janacek-Oper inszeniert.

Zwielicht

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63

Mittwoch, 21. April 2010, 20:47

Ist der "Eugen Onegin" nicht auch eine Arbeit von P. Konwitschny? Die Oper wurde von ihm vor Jahren an einem Haus in Benelux aufgeführt, evtl. ist das eine Übernahme.


Konwitschnys Eugen Onegin ist eine originale Leipziger Produktion, Premiere war allerdings schon 1995.


Viele Grüße

Bernd
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64

Mittwoch, 21. April 2010, 22:24

Paris

Bei dem "Atys" könnte ich ganz schwach werden...
Fremd bin ich eingezogen

65

Mittwoch, 21. April 2010, 22:34

Bei dem "Atys" könnte ich ganz schwach werden...
Ich auch - hoffentlich kommt kein Vulkanausbruch dazwischen. Und "Phaeton" in Saarbrücken. Und es gab auch vage Gerüchte über ein weiteres Lully-Projekt von Lazar/Dumestre - aber so vage, dass ich weder weiß was, noch wo, noch wann :whistling:
Kunst ist vom Geist beherrschte Magie. Kunst als erfahrene Möglichkeit von Freiheit. Plötzlich spüren Sie beim Hören etwas fast naturhaft - wie ein Blitz: Und Sie hören als ein Veränderter, sind auf ganz neue Weise dabei. (Helmut Lachenmann)

66

Donnerstag, 22. April 2010, 08:31

Efyudingsda

hoffentlich kommt kein Vulkanausbruch dazwischen.


Da wird halt Zug gefahren - das hat sich auch am letzten Wochenende bestens bewährt :D .

Frankfurt - Paris Est in rund drei Stunden, das ist super. Als ich das letzte Mal in Paris war, konnten wir wetterbedingt in Frankfurt nicht starten (das war beim Rückflug noch extremer, das war mehr als eine Stunde später, bis wir endlich in der Luft waren) dann kam ich von Charles de Gaulle nicht weg, weil der Zugverkehr komplett gesperrt war. Also zum Busbahnhof gependelt, dort einen übervollen Schnellbus zu Pariser Oper genommen - mein Regionalzugticket galt da natürlich nicht, also nochmal bezahlen. Weil es Nachmittags und Rushhour war, standen wir alle paar Meter auf dem Ring Richtung Innenstadt, Stunden später dann endlich am Zielort - da ist der Zug eine echte Alternative.
Fremd bin ich eingezogen

67

Donnerstag, 22. April 2010, 14:17

Deutsche Oper Berlin

Mozart "Don Giovanni" (D: R. Abbado, R: Schwab) 16.10.10

Berlioz "Trojaner" (D: Runnicles, R: Pountney) 05.12.2010

Strauss "Liebe der Danae" (D: Litton, R: Harms) 23.01.11

Wagner "Tristan und Isolde" (D: Runnicles, R: Vick) 13.03.11

Saint-Saens "Samson" (D: Altinoglu, R: Kinmonth - mit Kasarova/Cura)

Verdi "Macbeth" (D: Benini, R: Carsen)

naja....
Fremd bin ich eingezogen

68

Donnerstag, 22. April 2010, 14:41

Hannover

Nono "Intolleranza" (D: Klingele, R: von Peter) 09.09.2010

Mozart "Entführung" (D: Repusic, R: Kerkhof) 02.10.10

Prokofieff "Liebe zu den drei Orangen" (D: de Veer, R: Kovalik) 04.12.10

Verdi "Falstaff" (D: Repusic, R: Tambosi) 29.01.11

Wagner "Siegfried" (D: Bozic, R: Kosky) 17.04.11

Donizetti "Regimentstochter" (D: Kamensek, R: S. Roth) 27.04.11

Wagner "Götterdämmerung" (D: Bozic, R: Kosky) 12.06
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Gurnemanz

Impressionistischer Spätromantiker

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69

Donnerstag, 22. April 2010, 16:44

Das Pfalztheater Kaiserslautern kündigt für 2010/11 an (Oper und Ballett):

PREMIEREN 2010/11

The King and I
Musical von Richard Rodgers
18.9.2010, Großes Haus

La Bohème
Oper von Giacomo Puccini
23.10.2010, Großes Haus

Rossini! URAUFFÜHRUNG
Ballett von Stefano Giannetti und Gioacchino Rossini
28.10.2010, Werkstattbühne

Das Portrait (DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG)
Oper von Mieczyslaw Weinberg
18.12.2010, Großes Haus

Die letzten fünf Jahre
Musical von Jason Robert Brown
03.02.2011, Werkstattbühne

Eine Nacht in Venedig
Operette von Johann Strauß (Sohn)
12.02.2011, Großes Haus

Ritter Odilo und der strenge Herr Winter (URAUFFÜHRUNG)
Eine Ritter-Kinder-Oper von Mareike Zimmermann
mit Musik von Henry Purcell
22.02.2011, Mobil

Das schlaue Füchslein
Oper von Leoš Janáček
02.04.2011, Großes Haus

Alice im Wunderland
Ballett von Stefano Giannetti und Herbert Baumann
Nach dem Kinderbuch von Lewis Carrol
16.04.2011, Großes Haus

Not I
Monodram von Heinz Holliger
Texte von Samuel Beckett
14.05.2011, Werkstatt extern

Ein Maskenball (Un ballo in maschera)
Oper von Giuseppe Verdi
21.05.2011, Großes Haus

Die Feenkönigin (The Fairy Queen)
Oper / Ballett / Schauspiel von Henry Purcell
17.06.2011, Großes Haus

WIEDERAUFNAHMEN

Schwanensee
Musik von Peter I. Tschaikowski
Choreographie von Stefano Giannetti
24.09.2010, Großes Haus

Falstaff
Oper von Giuseppe Verdi
08.01.2011, Großes Haus

:wink:
Es grüßt Gurnemanz

---
Sprechen heißt: in Tautologien verfallen.
Jorge Luis Borges

Amfortas09

Mißtöner

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70

Donnerstag, 22. April 2010, 19:01

Zitat

Nono "Intolleranza" (D: Klingele, R: von Peter) 09.09.2010
super !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

:wink:
so ziehe ich den Dummköpfen die Narren vor — deren ich einer bin, was, leider ! gewiss ist... C.B.

Prometeo

Hochdramatischer Koloraturbariton

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71

Donnerstag, 22. April 2010, 19:12

aus Weimar ist bisher nur ein grober Überblick bekannt:



Mozart: Le nozze di Figaro



Jost: Angst



Lehár: Die lustige Witwe



Wagner: Tristan und Isolde



Prokofjew: Der feurige Engel



weiteres folgt

72

Samstag, 24. April 2010, 01:44

Aalto Essen 2010/2011

Opern Premieren
10.Okt. "Götterdämmerung" (Wagner) Regie: Barry Kosky
04.Dez. "Hercules" (Händel) Regie: Dietrich Hilsdorf
06. März "I Capuleti e i Montecchi" (Bellini) konzertant
22.Apr. "Madame Butterfly" (Puccini) Regie: Tilmann Knabe
02.Juli "L´elisir d´amore" (Donizetti) Regie: Andreas Baesler

Ballett Premieren
18. Sep. "Undine" Choreograpie: Stijn Celis
12. Feb. "Carmen/Boléro" Choreographie: Ben van Cauwenbergh
28. Mai "Irish Soul" Choreograpie: Ben van Cauwenbergh

Opern Wiederaufnahmen
19. Sep. "Un ballo in Maschera"
13. Okt. "Nabucco"
14. Okt. "I Puritani"
22. Okt. "Carmen"
24. Okt. "Csárdásfürstin"
05. Nov. "La Boheme"
14. Nov. "Lulu"
20. Nov. "Zauberflöte"
18. Dez. "Luisa Miller"
29. Dez. "Cosi fan tutte"
27. Feb. "Tosca"
12. März "Aida"
26. März "Siegfried"
15. Apr. "Rheingold"
15. Mai "Die Walküre"
21. Mai "Don Giovanni"

Ballett Wiederaufnahme
29. Okt. "Tanzhommage an Queen"
04. Nov. "La Sylphide"
09.Dez. "Coppélia"
07. Jan. "Lichtblicke"
17. März "La Vie en Rose"

lg yago

74

Montag, 26. April 2010, 15:25

Staatstheater Darmstadt

Darmstadt wartet auf mit:

- La Nozze di Figaro (Meister, Quetes)
- Fidelio (Trinks, Dew)
- Carmen (Beikircher, Hong Lin)
- La Bohème (Beikircher, Dew)
- Nabucco (Meister, Mound)
- Lord Byron UA von Agusti Charles (Meister, Mora)
- Der Prinz von Jemen UA einer Kompositionsklasse an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt (Beikircher, von Götz)
- Das Rheingold (Trinks, Dew)
- Die Walküre (Trinks, Dew)

Sind letztere wohl überarbeitete Inzenierungen aus Wiesbaden, wo Dew vor ein paar Jahren einen Ring schmiedete?

PS: Zu Wiederaufnahmen in Zürich – laut Webseite von Waltraud Meier singt sie im Oktober am Opernhaus Zürich die Isolde. Also wird wohl die herausragende Inszenierung von Claus Guth wiederaufgenommen. :-)

Zwielicht

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75

Montag, 26. April 2010, 16:27

Sind letztere wohl überarbeitete Inzenierungen aus Wiesbaden, wo Dew vor ein paar Jahren einen Ring schmiedete?


Genau, das war damals schon als Koproduktion Wiesbaden-Darmstadt geplant. Ob die Inszenierungen überarbeitet werden, wird sich weisen...


Also wird wohl die herausragende Inszenierung von Claus Guth wiederaufgenommen. :-)


...die übrigens ab Ende Mai auch in Düsseldorf zu sehen ist.


Viele Grüße

Bernd
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76

Montag, 26. April 2010, 17:15

Dann haben wir jetzt also Ringe mit Frankfurt und Darmstadt zwei (teilweie) neue Ringe in Fußdistanz. Das toppt ja noch die parallelen Ringprojekte in Lübeck und Hamburg. Braucht wirklich jedes mittlere Haus seinen eigenen Ring? (Immerhin teilen sich Wiesbaden und Darmstadt ja einen...) Abstimmung sieht anders aus...

Zwielicht

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77

Montag, 26. April 2010, 17:25

Und in Frankfurt beginnt man ja in Kürze auch mit einem neuen Ring...


Braucht wirklich jedes mittlere Haus seinen eigenen Ring?


Ein Ring garantiert ja inzwischen meistens ein volles Haus, fast wie die Zauberflöte. Das war auch nicht immer so, vor 30-40 Jahren galt an mittleren Häusern ein Ring noch als ökonomisches Risiko. Hab ich mal gelesen.


Viele Grüße

Bernd
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Zwielicht

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78

Montag, 26. April 2010, 19:24

Deutsche Oper am Rhein (Düsseldorf/Duisburg) 2010/11

.

Puccini: La Bohème (Übernahme aus Antwerpen/Gent)

Dirigent: Giordano Bellincampi
Regie: Robert Carsen
Giuseppe Varano, Nataliya Kovalova, Laimonas Pautienius, Iulia Elena Surdu

Premiere: in Düsseldorf am 24.9.10, in Duisburg am 10.12.10


Poulenc: Dialogues des Carmélites

Dirigent: Axel Kober
Regie: Guy Joosten
Anna Virovlansky, Anja Silja, Sabine Hogrefe, Jeanne Piland, Iulia Elena Surdu

Premiere: in Düsseldorf am 22.10.10


Henze: Phaedra

Dirigent: Wen-Pin Chien
Regie: Sabine Hartmannshenn
Ursula Hesse von den Steinen, Jussi Myllys

Premiere: in Duisburg am 29.10.10


Strauss: Die Frau ohne Schatten

Dirigent: Axel Kober
Regie: Guy Joosten
Roberto Saccà, Morenike Fadayomi, Tomasz Konieczny, Linda Watson

Premiere: in Duisburg am 26.11.10


Rameau: Platée

Dirigent: Konrad Junghänel
Regie: Karoline Gruber
Thomas Michael Allen, Daniel Djambazian, Laimonas Pautienius, Alma Sadé, Iryna Vakula, Anders J. Dahlin

Premiere: in Düsseldorf am 28.1.11


Britten: Billy Budd

Dirigent: Peter Hirsch
Regie: Immo Karaman
Raymond Very, Lauri Vasar, Sami Luttinen

Premiere: in Düsseldorf am 25.3.11


Mozart: Così fan tutte

Dirigent: Axel Kober
Regie: Nicolas Brieger
Sylvia Hamvasi, Katarzyna Kuncio, Jussi Myllys, Richard Sveda, Elzbieta Szmytka, Günes Gürle

Premiere: in Düsseldorf am 30.4.11, in Duisburg am 18.6.11


Außerdem Kinderoper und Cimarosas Il matrimonio segreto in einer Produktion des Opernstudios.


Viel Hausmannskost in jeder Beziehung. Poulenc, Rameau und Britten kommen für mich in die etwas engere Wahl, je nach Anwesenheit in meiner alten Heimat.


Viele Grüße

Bernd
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79

Montag, 26. April 2010, 19:57

Düsseldorf

Karaman mit Britten ist sicher nicht unspannend und "Platée" ist eh ein hinreissendes Stück. Karoline Gruber hatte in Bonn schon einen wirklich unterhaltsamen "Dardanus" inszeniert (so nebenbei: ihre Inszenierung von Henzes "Elegie" in Essen, die am Samstag Premiere hatte, ist allemal sehenswert, trotz einiger Schwächen) und Junghänel ist gewiss ein Pluspunkt für diese Musik. Aber wer bitte ist Guy Joosten?
Fremd bin ich eingezogen

Zwielicht

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80

Montag, 26. April 2010, 20:49

Aber wer bitte ist Guy Joosten?


Der Name ist mir immer mal wieder untergekommen, ohne dass die Berichte bei mir verstärktes Interesse geweckt hätten. Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, eine Inszenierung Joostens gesehen zu haben - obwohl er offenbar einiges auch an deutschen Opernhäusern gemacht hat, u.a. in Hamburg, Essen, Leipzig. Auch die für nächste Saison in Duisburg annoncierte Frau ohne Schatten läuft ja schon seit letztem Oktober in Düsseldorf. Sicher ist, dass Joosten häufig mit dem wohl meistbeschäftigten Bühnenbildner an deutschen Opernhäusern zusammenarbeitet - Johannes Leiacker...


Viele Grüße

Bernd
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