Ich finde die Idee auch großartig; aber das ist glaube ich vom Arbeitsaufwand kaum durchzuhalten.[...]Noch sind wir im Experimentierstatus, deshalb bitten wir um Nachsicht und sind natürlich über Feedback jederzeit erfreut.
Liebe Grüße,
Theodora und Nocturnus[...]
Ich will ja da nicht beckmessern, aber um Gottes Willen warum macht ihr Euch die wirklich unnötige Arbeit, wenn man an anderer Stelle die Zusammenfassung jetzt schon (seit Jahren) per Mausklick haben kann - :shake:
http://www.der-neue-merker.eu
Verstehe ich nicht ganz....
Bin wirklich verwundert !
Wir wollen ja alle ein neues Wort sagen, etwas Besseres machen als die anderen, oder? Alles Andere wäre meiner Ansicht nach der Mühe gar nicht wert! Ich finde die Idee auch großartig; aber das ist glaube ich vom Arbeitsaufwand kaum durchzuhalten.
Man könnte alternativ auch die entsprechenden Artikel mit der richtigen Verschlagwortung über RSS-feeds hier automatisch einstellen, und bräuchte dann nur noch die Spreu vom Weizen zu trennen.
Bei mir klappt das ganz gut (http://www.brucknerfreunde.at/forum/news/ ), es kommt eben darauf an, welche Medien man einbezieht, und nach welchen Schlüsselwörtern man suchen lässt.
Und natürlich weiss ich nicht, ob Woltlab so eine Funktion unterstützt
(Allerdings können uns so auch Nachrichten entgehen, die nicht in einem abonnierten Feed sind.)
Zitat
Ich will ja da nicht beckmessern, aber um Gottes Willen warum macht ihr Euch die wirklich unnötige Arbeit, wenn man an anderer Stelle die Zusammenfassung jetzt schon (seit Jahren) per Mausklick haben kann -![]()
http://www.der-neue-merker.eu
Verstehe ich nicht ganz....
Theodora hat das ganz schnell hingekriegt (> 1 h, glaube ich). Aber du kannst mir gerne (am besten per PN) einen Tipp geben, wie wir RSS-Feads abonnieren können, ich kenne mich da nicht aus und Theodora auch nicht. Wenn das besser und schneller als mit Google-News geht, würde das die Sache vielleicht vereinfachen. :rolleyes: (Allerdings können uns so auch Nachrichten entgehen, die nicht in einem abonnierten Feed sind.)
Dafür benötigen wir natürlich Feedback. Welche Zeitungen, welche Arten von Artikel werden vermisst? Und auf der anderen Seite: Was ist nicht interessant genug, wo sollten wir stärker auswählen? Ich hoffe, dass wir dann mit der Zeit die Presseschau so optimieren können, dass sie genau zu Capriccio passt.
Da findet sich ja wirklich alles, von der Aida-Reiseproduktion im Weinstädtchen Volkach über die "Klassik Nacht" in Auerbach bis zum Nürnberger Opernball... Das kann's wirklich nicht sein. Die Kategorien finde ich wenig glücklich gewählt, manches scheint mir auch falsch eingeordnet (die Kritik zu "König Roger" gehört zu den Bregenzer Festspielen, nicht zu "Veranstaltungskritiken" usw.).
Lieber Peter,
Theodora hat das ganz schnell hingekriegt (> 1 h, glaube ich). Aber du kannst mir gerne (am besten per PN) einen Tipp geben, wie wir RSS-Feads abonnieren können, ich kenne mich da nicht aus und Theodora auch nicht. Wenn das besser und schneller als mit Google-News geht, würde das die Sache vielleicht vereinfachen.(Allerdings können uns so auch Nachrichten entgehen, die nicht in einem abonnierten Feed sind.)
Da ich selbst Herausgeber eines Pressedienstes bin, darf ich bemerken, dass für mich RSS-Feeds bei weitem nicht das Abonnement unterschiedlicher Pressedienste ersetzen können. Mit den Google-News kommt man schon sehr weit.
Liebe Grüße Peter
Ich möchte hier nur auf ein paar seiner Kritikpunkte eingehen, die mir fürs Erste besonders aufgefallen sind.
. Alledings ist es wahr, dass da stärker selektiert werden muss. Es macht tatsächlich Sinn, zu den großen Ereignissen größere, zu den kleineren eher kleinere Blätter zu befragen.Zum Thema Aktualität: Es ist so, dass ich nicht an einen Newsticker gedacht habe, der Nachrichten möglichst zeitnah wiedergibt, sondern eben an eine Presseübersicht, damit man einen allgemeinen Eindruck bekommt was gerade alles aktuell ist. Dass an dem Tag, an dem ich die Presseschau gemacht habe, sie nicht eingestellt wurde, liegt daran, dass da noch ein paar Absprachen nötig waren, die eben ihre Zeit gedauert haben. Eine Zeitung von gestern ist übrigens vielleicht für jemanden schlecht, der sie liebhabermäßig in der U-Bahn oder auf dem Sofa liest, alle Profis dagegen lassen sich Clippings anfertigen, die teilweise Jahre zurück nachverfolgt werden können. Zufällig arbeite ich in der Branche und weiß das.
. Im Ernst: Die Nutzung von Zeitungsarchiven ist mir wohlbekannt. Aber darum kann es bei einem derartigen Pressespiegel ja nicht gehen. Wer liest sich denn noch irgendwelche drei Tage alten, vagen Vorberichte zu Aufführungen durch, wenn er bereits konkrete Rezensionen haben kann? Es gibt natürlich auch Artikel, die nach Tagen, Monaten und Jahren ihren Wert behalten (oder gar noch steigern). Die waren aber bei der gestrigen Presseschau nicht dabei.Zum Thema Medienauswahl: Es ist mir persönlich eben wichtig gewesen, nicht nur überregionale Zeitungen zu nehmen, sondern auch kleinere, auch lokale Blätter, wir wollen ja schließlich kein versnobbtes Forum sein, sondern eben ein demokratisches. Alledings ist es wahr, dass da stärker selektiert werden muss. Es macht tatsächlich Sinn, zu den großen Ereignissen größere, zu den kleineren eher kleinere Blätter zu befragen.
Zum Thema Rubrizierung an sich: Es kommt immer darauf an, wie man an die Artikel herangeht. Man kann formal nach dem Thema gehen und sagen zum Beispiel wenn es um die Salzburger Festspiele geht, unabhängig von Details wird unter Festspiele/Salzburg angeordnet. Man kann aber versuchen, nach der Schwerpunktsetzung der Artikel zu schauen, wie etwa es geht zwar um Festspiele, im Vordergrund steht aber eine Kritik an einer der Vorstellungen bei den Festspielen, also ordnet man dann in die Rubrik "Veranstaltungskritiken" ein.
Premiere hatte, also sucht man am Montag gezielt mit diesem Stichwort) oder man konzentriert sich auf vielleicht insgesamt 10-15 Zeitungen (die im Perlentaucher vertretenen - FAZ, Süddeutsche, FR, Welt, NZZ, Zeit - plus evtl. einige andere aus den größeren Städten: Tagesspiegel, Berliner Zeitung, Hamburger Abendblatt, die beiden Stuttgarter Zeitungen, zwei Wiener Blätter, je nach Aktualität auch kleinere Zeitungen). Im Idealfall kombiniert man beide Verfahren. Das ist natürlich nicht wenig Arbeit.
. Aber die hier in letzter Zeit öfter anzutreffende Weichspülkritik finde ich auch nicht optimal.
Der zweite Pressespiegel ist schon richtig gut geworden, nicht zu lang und jetzt auch jenseits von Oper und Bühne.Die Kunst liegt also darin, die für unsere Zielgruppe wirklich relevanten Artikel zu finden, und hier kommentiert zu verlinken.
Woher sollen wir wissen, was die wirklich relevanten Artikel sind? Die Interessen und Kenntnisse der Capriccio-Leser sind doch so vielfältig wie die Pflanzen- und Tierwelt im Regenwald. An eigene Kommentierungen ist auch nicht zu denken, da werden per Copy&Paste die Überschriften und Vorspänne, eventuell auch die ersten Sätze des Artikels übernommen.Aber um das wirklich gut zu machen, muss man wahnsinnig viel Zeit und Fingerspitzengefühl einbringen, weil es ansonsten zu einer unvollkommenen Linksammlung mutiert.
Ich würde auch unbedingt die RSS-Variante präferieren, weil wir dann HIER, und nicht beim Ursprungsmedium die Nachricht kommentieren können, und daraus vielleicht interessante Diskussionen entstehen können.
Wichtiger scheint mir die Recherche zu sein: Und da darf man m.E. nicht mit unspezifischen Suchbegriffen herumfuhrwerken, sondern muss entweder gezielt nach bestimmten Themen suchen (beispielsweise: man weiß, dass am Samstag in Salzburg Händels TheodoraPremiere hatte, also sucht man am Montag gezielt mit diesem Stichwort) oder man konzentriert sich auf vielleicht insgesamt 10-15 Zeitungen (die im Perlentaucher vertretenen - FAZ, Süddeutsche, FR, Welt, NZZ, Zeit - plus evtl. einige andere aus den größeren Städten: Tagesspiegel, Berliner Zeitung, Hamburger Abendblatt, die beiden Stuttgarter Zeitungen, zwei Wiener Blätter, je nach Aktualität auch kleinere Zeitungen). Im Idealfall kombiniert man beide Verfahren. Das ist natürlich nicht wenig Arbeit.
Diesen Artikel wird man aber nicht mit sehr unspezifischen Suchbegriffen bei Google News finden, sondern nur durch konkrete Recherche bei dieser Zeitung oder - wie von mir vorgeschlagen - über den "Perlentaucher".
Erstmal möchte ich ein großes Lob an unsere Theodora aussprechen!
(...) auch wenn einem gleich nach dem Durchlesen seines Beitrages erstmal gründlich die Lust vergeht, weiter zu machen.
Woher sollen wir wissen, was die wirklich relevanten Artikel sind? Die Interessen und Kenntnisse der Capriccio-Leser sind doch so vielfältig wie die Pflanzen- und Tierwelt im Regenwald. An eigene Kommentierungen ist auch nicht zu denken, da werden per Copy&Paste die Überschriften und Vorspänne, eventuell auch die ersten Sätze des Artikels übernommen.
Also, eine gezielte Suche kann derjenige gerne machen, der zu einem speziellen Ereignis/Thema einen eigenen Thread einrichten möchte. Wir hingegen wollen uns gerne auf unsere Suchmechanismen verlassen, die gewährleisten sollen, dass uns das wichtigste nicht entschlüpft. Die Idee, sich auf 10-15 Zeitungen zu konzentrieren, kam mir auch schon. Ich weiss aber noch nicht, wie diese am einfachsten zu durchsuchen sind; jedenfalls ist es nicht praktikabel, diese Seiten einzeln aufzusuchen.
Ich habe dort die Rubrik "Musik" nicht gefunden. Was meinst du also? Vielleicht die Presseschau "Heute in den Feuilletons", die auch SpiegelOnline übernommen hat? Wenn wir dort die musikrelevanten Artikel herausfischen würden, dann hätten wir ein Copyright-Problem, weil diese Presseschau kommentiert ist.
...
Genau - warum sollte man sich mit sachlicher Kritik auseinandersetzen? Hauptsache, wir haben uns mal wieder gegenseitig auf die Schulter geklopft.
Da sehe ich keinen Widerspruch. Gerade auch Vorberichte bzw. eine "Rundum-Berichterstattung" habe ich bei vielen Produktionen - gleich ob besucht oder nicht - schätzen gelernt. Und mir auch bei Interesse schon (ausgedruckt) aufgehoben. So läßt sich z.B. nachvollziehen, wie das Interesse eines möglichen Publikums im vorhinein beeinflußt werden kann. Das letzte Beispiel am Rhein war der verunglückte `zirkus` um "Samson & Dalila".Das Problem sind m.E. nicht die Vorberichte an sich, sondern das Posten von Vorberichten zu einem Zeitpunkt, zu dem die entsprechende Aufführung längst stattgefunden hat.

wie genau man das alles machen kann und welche technischen Möglichkeiten uns zur Verfügung stehen. Ich fand das auch erfreulich dass ihr genauso wie ich die Meinung teilt, dass ein guter Artikel auch nach einigen Tagen seine Relevanz und Wert nicht einbüßen soll.
Ich denke, da wird an dieser Stelle ein mit der Presseschau an sich nicht zusammenhängendes Problem verarbeitet, was nicht wirklich fair ist. Aber sei es drum.
Die Mendelssohn-Lieder bekommen hier auch noch den ihnen würdigen Thread- ich glaube, der ist sogar schon irgendwo begonnen worden.
Interpretin ist übrigens Ruth Ziesak.
Vierzig unbekannte Lieder???????![]()
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Da muss unbedingt Peter Brixius mal nachsehen, ob das die sind, die jetzt auf der letzten Cd der Gesamtausgabe drauf sind, die dieses Jahr herausgekommen ist. Die Mendelssohn-Lieder bekommen hier auch noch den ihnen würdigen Thread- ich glaube, der ist sogar schon irgendwo begonnen worden.
Das ist ja wirklich eine kleine Sensation!
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NUR vierzig..? Nicht mehr..?
Zitat
Vierzig unbekannte Lieder???????![]()
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Das ist ja wirklich eine kleine Sensation!
ein interessanter Artikel über Klassikportale im Netz:
http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/akt…_1.5076841.html
Tja, wäre Capriccio doch ein paar Tage früher öffentlich geworden...
Zitat
[...]Wer «chatten» will, muss Portale wie «Tamino» (www.tamino-klassikforum.at) oder «Nachtkritik» (www.nachtkritik.de) besuchen.
«Das Internet wird mit Chat-, Blog- und Twitter-Blabla zugemüllt», kontert Böhler von «Codex flores», «da heben sich nach unserer Überzeugung schlanke, unaufgeregte und solide gemachte Websites erst recht positiv ab.» [...]
Erstaunlich finde ich, dass in dem Artikel Tamino mit keinem Wort erwähnt wird...
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