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Eine
andere interessante Frage: Wie teuer wäre es eigentlich, auf der
eigenen Beerdigung ein Requiem (Mozart, Verdi, Fauré, etc.) erklingen zu
lassen. Würden dies die Erben goutieren können?
Ich würde sagen: JA! Immerhin erben sie was von mir, da ist mir egal, was die von meiner Beerdigungsmusik halten.
Das ist eine berechtigte Frage - zumal der Verblichene die Musik für ihn ja gar nicht mehr hört. Naja, sollen froh sein, dass sie keine Schulden erben.Ja aber, was denken sie wenn durch das Requiem ein guter Teil der Erbschaft drauf geht?
Absolut deiner Meinung.Ich habe mal von einem wohlhabenden Mann gehört, der hat eine sehr Hohe Summe dafür ausgegeben, dass Sein Leichnahm an prominenter Stelle in einer Kirche beerdigt wurde. Die Erben waren nicht begeistert.
Nicht, dass ich hier besonders Mitleid mit den Erben habe.
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und ich mische dann unter hardrockmusic ganz gerne auch packende Klassik, und das ist eigentlich nie die Mainstream-Klassik. Kam bisher immer so gut an, dass ich CD-Tipps an eingefleischte Nicht-klassik-Hörer weitergeben musste..
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Badewannenprimadonna
Wohnort: Hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen
Sie könnten hier erfahren, warum der Hochzeitsmarsch aus Wagners Lohengrin zwar schön ist, aber vielleicht besser nicht für die eigene Trauung herhalten sollte, wenn man denn eine katastrophale Hochzeitsnacht und grosses Unglück nicht heraufbeschwören möchte.
Siehst Du, und ich würde so einen Auftrag gerne mal erteilt bekommen...Haydn hatte von Fürst Nikolaus’ II. den Auftrag alljährlich zum Namenstag der Fürstin eine neue Messe abzuliefern. So einen Auftrag würde ich auch gerne mal erteilen.
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Ich fasse zusammen: Du würdest Dich von Deinen Erben gerne be-rappen lassen. Dies im Gedenken an Dein Hardrock-Parties mit legendären Klassikeinlagen. Also ich finde das wirklich eine coole Idee.![]()
Crossover sozusagen.
Das hängt natürlich von der Besetzung ab, es geht von der gitarrenbegleiteten Sologesangsmesse bis zum vollen Programm mit Chor, Orchester und allet...Am besten nennst Du auch gleich einen Preis, damit man einen Anhaltspunkt hat, was eine Messe heute so kostet. :-)
Am offenen Grab und egal was der Pfarrer davon hält und durchaus ernst gemeint:
Can-Can aus "Orpheus in der Unterwelt" dazu Sekt für alle.
2. Satz aus dem 21.Klavierkonzert von Mozart statt Orgelvorspiel
Allgemein zum Thema Beerdigungsmusik fällt mir immer wieder auf, in welchem Maße das etwas für die Hinterbliebenen ist! Gibt ja immer wieder Fälle, wo die verstorbenen sich ausdrücklich keine Feier wünschen und damit den Weiterlebenden jede Chance nehmen, sich rituell zu verabschieden - da würde ich inzwischen dafür plädieren, dem Wunsch nicht zu entsprechen, sondern das zu tun, was die Hinterbliebenen wollen.
Es hat etwas dezent übergriffiges, das, was zur eigenen Beerdigung passiert oder auch nicht passiert, auch noch bestimmen zu wollen: Da ist man eigentlich schon über die Grenze und, wie man so schön sagt, in Gottes Hand, das heißt konkret, es liegt in der Hand der Anderen!
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Ob auf meiner Beerdigung Musik gespielt wird, ist mir völlig egal, genau wie die ganze Beerdigung. Meinetwegen könne sie meinen Körper in den Müll schmeißen. Warum sollte ich, wenn ich es nicht mehr höre, die Trauergäste mit Musik volltönen, die sie nicht hören mögen?
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Gibt ja immer wieder Fälle, wo die verstorbenen sich ausdrücklich keine Feier wünschen und damit den Weiterlebenden jede Chance nehmen, sich rituell zu verabschieden - da würde ich inzwischen dafür plädieren, dem Wunsch nicht zu entsprechen, sondern das zu tun, was die Hinterbliebenen wollen.
), würde ich mir auf der Hochzeitsfete jedwede Musik strengstens verbitten. Gleiches gilt für meinen im nächsten Jahr fälligen runden Geburststag. Der wird schon gefeiert - und zwar in einer möglichst zwanglosen Atmosphäre mit sicherlich gutem Wein und hoffentlich guten Gesprächen. Aber ohne irgendein noch so lieb gemeintes Gedudel!!Wir hatten letztens anlässlich einer größeren Familienfeier eine Mozartmesse inkl. mehrerer musikalischer Einlagen. Orchester (Streicher, 2 Trompeten, Orgel) waren allesamt professionelle Musiker (keine Amateure), Solisten dto., großer Laienchor. Die Leistung war dann natürlich auch entsprechend überzeugend und Spaß hat's auch allen gemacht. Der Chor hat eine Party bekommen, von den Musikern haben das einige kostenlos als Freundschaftsdienst oder gegen immarterielle Gegenleistung gemacht, der Rest hat bekommen, was er verlangt hat, ohne Diskussion und Feilschen. Kosten inkl. Chorparty ca. 2800€. "Vollfinanziert" wird man noch ca. einen Tausender darauflegen müssen. Je nach Kirchengröße und Werk wird man beim Orchester auch mit weniger auskommen, z.B. kleinere Kirche und Werk mit Wiener Kirchentrio: Streicher (2,2,0,1,1) oder auch nur (1,1,0,1,0) und Orgel. Das wird dann schon irgendwie erschwinglich, gemessen an anderen Posten z.B. einer Hochzeit. Es ist eigentlich erstaunlich, daß es sich nicht mehr Leute "leisten". Gerade im Vergleich mit diesen anderen Kosten finde ich die woanders geführte Diskussion völlig unverständlich, ob 100€ für den Organisten nicht viiieel zu viel ist, und ob der überhaupt was verlangen darf.
Und wenn ich jemals heiraten sollte (wonach es im Moment nicht ausschaut), würde ich mir auf der Hochzeitsfete jedwede Musik strengstens verbitten. Gleiches gilt für meinen im nächsten Jahr fälligen runden Geburststag. Der wird schon gefeiert - und zwar in einer möglichst zwanglosen Atmosphäre mit sicherlich gutem Wein und hoffentlich guten Gesprächen. Aber ohne irgendein noch so lieb gemeintes Gedudel!!
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Wie ist es denn, wenn Du zu Gast bist, und dort musiziert wird. Ist es dann ok für Dich?
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Und unser Treffen in Frankfurt war ja auch im weiteren Sinne eine Art Fest, und da hast Du die Musik und das Musizieren doch genossen, oder?
Es ist also nicht völlig unüblich, dass jemand für einen privaten Anlass z.B. eine Messe zur Aufführung (ist das das richtige Wort?) bringt.
2000-4000 Euro kostet die Aufführung einer Mozartmesse mit professionellen Musikern. Das ist nicht gerade nichts, aber ich gebe Dir recht, gemessen an anderen Posten erwägenswert, besonders wenn die Leidenschaft für Musik (auch die der Gäste) gross ist. Auf andere Dinge wie Oldtimer mit Chauffeur oder teures Feuerwerk könnte ich sowieso gut verzichten.
"Wiener Kirchentrio" -- Diesen Begriff kannte ich nicht. In dem Wikipedia-Artikel zur Kleinen Orgelmesse von Haydn wird er erwähnt. Aber es gibt noch keinen eigenen Eintrag. Nur falls jemand Lust hat, einen Artikel zu schreiben...
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Trivialer Begriff für die Kombination von zwei gleichartigen Oberstimmen und einem Fundamentbass (Generalbass)
Du schreibst: "Mozartmesse inkl. mehrerer musikalischer Einlagen" Wie ist das zu verstehen? Zwischen den Teilen der Messe noch andere Stücke??
Danke Gurnemanz. Sicher eine weise Entscheidung.
@Gioachino: Dein (nun verschobener) Beitrag hat mir aus der noch vorhandenen Seele gesprochen.
Wie ging es denn musikalisch auf Deiner Hochzeit zu?![]()
Ich dachte da an K.A. Hartmann concerto funebrae, wenigstens einen Satz.Live-Musik könnte ich mir auf meiner Trauerfeier nicht leisten.

Liebe Leute, verheiratet oder nicht, getauft oder nicht,
hier geht es nicht darum, ob Heiraten, Taufen u. a. befürwortet werden oder nicht, sondern um Musik für Feiern dieser Art.
Damit es hier friedlich weitergeht, habe ich eben drei Beiträge in die "Splitter" verschoben.
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Strange. - Sowas reicht hier jetzt also schon für die Splitter? - Ich finde das ziemlich schlimm und peinlich.
Der Tod läßt keinen Platz für Musik - zumindest dann, wenn es um den Verlust eines sehr nahe stehenden Menschen geht.
Strange. - Sowas reicht hier jetzt also schon für die Splitter? - Ich finde das ziemlich schlimm und peinlich.
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Aber was siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, doch den Balken in deinem Auge nimmst du nicht wahr? 4. Oder wie wirst du zu deinem Bruder sagen: "Lass mich den Splitter aus deinem Auge hinauswerfen" und siehe, der Balken ist in deinem Auge? 5. Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, und dann wirst du klar sehen, um den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen.
(Matthäus 7,3)
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