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41

Donnerstag, 10. September 2009, 08:32

Ich schaue mir gerade ein wunderbares Theaterpotpurri (ist das so richtig geschrieben?) auf Arte zu Shakespeares Sonetten an und bin ganz bezaubert....
So viel Fantasie, so wunderschöne Bilder.....


Hallo Mia,

ja das war die Aufzeichnung einer Inszenierung am Berliner Ensemble von Robert Wilson, der hier wieder einmal die Kunst seiner magischen Bilder voll entfalten konnte. Ich war auch begeistert, aber ich mag Wilson ja sowieso. Ansonsten sind seine neueren Regiearbeiten hoch umstritten, auch hier im Forum hatten wir schon einige Diskussionen über ihn (z.B. im Thread zur Freischütz-Aufführung in Baden-Baden).

42

Sonntag, 1. November 2009, 02:05

Zutiefst bewegt vermelde ich die Besichtigung des Dokumentarfilms Jesus Camp, der 2007 für den Oscar als bester Dokumentarfilm nominiert war. Bewegt deshalb, weil ich in meinem persönlichen Umfeld mit den Auswirkungen der im Film gezeigten Thematik zu tun habe und mir vieles so unheimlich bekannt vorkam. Bei dem Film Jesus Camp handelt es sich um einen Einblick in die evangelikale Szene der USA. Gezeigt wird das Leben rund um ein Sommercamp, in dem Kinder zu christlichen Gotteskriegern erzogen werden sollen.



Es fällt mir schwer, ein kurzes Urteil über den Film abzugeben, da ich nicht beurteilen kann, wie sehr er dem Sujet gerecht wird. Selbst eine vermeintlich objektive Doku ist bekanntlich stets gefärbt durch verschiedene Parameter: Was zeigt man, was lässt man weg - in welche Zusammenhänge setzt man welche Szenen. Bis hin zu: In welchem (im wahrsten Sinne) Licht zeigt man Protagonisten, aus welcher Perspektive filmt man sie u.s.w. Zudem liegt es mir fern, die religiösen Gefühle anderer Menschen zu verletzen. Nur: Als getaufter und konfirmierter evangelisch-lutherischer Mensch sehe ich mich als Christen und darf vielleicht deshalb das Recht haben, das Treiben der ultrarechten Baptisten als völlig verfehlt, höchst gerfährlich und deren gezeigte Methoden als perfide Gehirnwäsche zu verurteilen. Jesus Camp ist ein waschechter Horrorfilm! Eine sehr gekürzte und unglücklich synchronisierte Fassung hat der WDR auch in Deutschland gesendet (zu sehen u.a. bei Youtube). Das Original gibt es nur auf englisch.
„Beim Minigolf lernte ich, wie man mit Anstand verliert.“ (Element of Crime)

43

Sonntag, 1. November 2009, 02:20

Vgl dazu auch:

"http://www.youtube.com/watch?v=9ao25QEkN2U&videos=M-fWlIJZ7T8&playnext_from=TL&playnext=1"

:pfeif:
wellen unterschiedlicher frequenz und töne verschiedener höhe

44

Sonntag, 1. November 2009, 12:34

Nur: Als getaufter und konfirmierter evangelisch-lutherischer Mensch sehe ich mich als Christen und darf vielleicht deshalb das Recht haben, das Treiben der ultrarechten Baptisten als völlig verfehlt, höchst gerfährlich und deren gezeigte Methoden als perfide Gehirnwäsche zu verurteilen.


Nein, selbstredend darf man das Treiben der ultrarechten Baptisten nur dann kritisieren, wenn man selbst dazu gehört. Es gibt nämlich keine allgemeine Vernunft, sondern bloß die letztlich immer prekär bleibende Entscheidung darüber, wo man sich zugehörig fühlt. Erst am Jüngsten Tag weiß man, ob man richtig lag. Aber dann ist es womöglich zu spät. Schade, schade, schade.

:wink:
Even that vulgar and tavern music, which makes one man merry, another mad, strikes in me a deep fit of devotion (Sir Thomas Browne)

45

Sonntag, 1. November 2009, 13:10

Zitat

von Tyras
Nein, selbstredend darf man das Treiben der ultrarechten Baptisten nur dann kritisieren, wenn selbst dazu gehört. Es gibt nämlich keine allgemeine Vernunft, sondern bloß die letztlich immer prekär bleibende Entscheidung darüber, wo man sich zugehörig fühlt. Erst am Jüngsten Tag weiß man, ob man richtig lag. Aber dann ist es womöglich zu spät. Schade, schade, schade.


Wenn Du das ironisch gemeint haben solltest (was ich mal hoffe), dann solltest Du jemandem die Chance geben, das zu erkennen, sonst kann das leicht missverstanden werden.

maticus

46

Sonntag, 1. November 2009, 13:24

Hallo maticus,

ja, das habe ich nicht ernst gemeint. Mit sorgfältigem Einsatz von Smileys lassen sich Missverständnisse vermeiden. Aber man muss Scherze ja nicht immer sofort erklären.

:wink:
Even that vulgar and tavern music, which makes one man merry, another mad, strikes in me a deep fit of devotion (Sir Thomas Browne)

47

Dienstag, 3. November 2009, 21:45

Eigentlich passt es nicht so richtig ins Forum, aber nachdem ich heute den Dokumentarfilm im ZDF über die gnadenlose Abschlachtung der Haie aus Profitgier und Dummheit gesehen habe, möchte ich Schopenhauer zitieren:

So treibt das Bedürfnis der Gesellschaft, aus der Leere und Monotonie
des eigenen Innern entsprungen, die Menschen zueinander; aber ihre
vielen widerwärtigen Eigenschaften und unerträglichen Fehler stoßen sie
wieder voneinander ab.


Roger
"Ich brauche keine Musikkritiker"
(Gennadi Roshdestwenskij)

48

Sonntag, 29. November 2009, 12:54

gestern Nacht: in China essen sie Hunde :juhu: :juhu: :juhu: :mlol:

aus dem Gedächtnis und somit verfälschte Zitate daraus:

"hey, du hast gerade eine ganze Rockband erschossen, hätte ich nicht von dir gedacht..."
"aber ist das nicht furchtbar?"
"ah... es gibt eh zu viele davon"


"Ich habe Hanne getötet"
"hm... wer ist Hanne? Warum?"
"Sie wollte den Fernseher mitnehmen"
"hm, ja, ok. ... wo ist sie?"
"Im Flur. ... ... und in der Küche,"

(bei Saturn deutlich billiger)
"Das Problem mit Zitaten im Internet ist, dass es oft schwierig ist nachzuweisen, ob sie echt sind oder nicht" Abraham Lincoln

49

Sonntag, 29. November 2009, 18:19

gestern gesehen und sehr gelacht :D :



Ich sage nur: "Wird es denn gehen?"

:mlol: :mlol: :mlol:

Ein zeitloser Klassiker, der mir mit seinem subtilen Humor (vor allem Gary Grant) sehr gut gefallen hat. Ach ja, manchmal hätte ich gerne schwarz-weiss gelebt ...

LG Mia

50

Sonntag, 6. Dezember 2009, 00:15

Soeben lief bei uns wie jedes Jahr zu dieser Zeit:



Wer Billy Bob Thornton in seiner Paraderolle nicht kennt ist selber schuld. Dieser Film ist für mich der absolute Geniestreich! :juhu:

Viele Grüße
Frank
"...wird hier gebratscht?"

51

Montag, 7. Dezember 2009, 15:09

Hallo.

Bei uns gab es gestern:


,

Walerian Borowczyk, "La Bête". - Seltsamer Film das - mich hat er nicht besonders angesprochen, aber ich werde ihn wieder sehen und vielleicht habe ich dann mal mehr darüber zu schreiben.
-
Was denken andere die den Film gesehen haben davon?

Grüße aus dem hässlichen Wien

Bernhard


"Alles Syphilis, dachte Des Esseintes, und sein Auge war gebannt, festgehaftet an den entsetzlichen Tigerflecken des Caladiums. Und plötzlich hatte er die Vision einer unablässig vom Gift der vergangenen Zeiten zerfressenen Menschheit."
Joris-Karl Huysmans

52

Samstag, 19. Dezember 2009, 09:51

300 – Blut, Ehre, Vaterland




Nun nach etwa 2 Jahren habe ich mir den Film „300“ noch einmal angesehen.

Die Geschichte die dem Film als Aufhänger dient:

Der Perserkönig Xerxes fällt in Griechenland ein und der Spartanerkönig Leonidas stellt sich mit 300 ausgewählten Krieger der Übermacht entgegen.
Was hat sie sich die allgemeine Kritik überschlagen:

„Bildgewaltiges Epos“ etc. natürlich gab es auch andere Stimmen – zum Glück.

Nach Gladiator schien es eine Renaissance der Sandalenfilme zu geben, während aber Gladiator noch viel Flair besaß, sogar neueste Geschichtsforschung – sogar bis zur rekonstruierten römischen Musik mit einfließen ließ, so geriet schon „Alexander“ zur Geduldsprobe und zu einem langweiligen stundenlangen Massaker.

300 ist jedoch eine Beleidigung der Geschichte und ich ärgere mich, dass ich stattdessen nicht ne Oper gehört habe..
Nicht nur das dieser Film rein gar nichts mit der tatsächlichen Geschichte zu tun hat, das ganze ist ein primitiver Propagandafilm in der Tradition des NS Regimes und gehört meiner Meinung nach auf den Index bzw. in die nächstbeste Mülltonne.

Nicht nur dass hier die Kultur der Spartaner völlig fehl interpretiert wird, man könnte meinen, statt einem Geschichtsbuch haben die Macher zu viel Star Trek gesehen und lieber die Klingonen als Vorbild genommen, nein hier werden Botschaften vermittelt, die direkt aus „mein Kampf“ stammen könnten.

Immer wieder „Blut, Ehre Vaterland“ die Spartaner, perfekte Körper, Behinderungen oder sonstige Mäkel werden nicht geduldet, diese gehören ausgesondert....
Der Feind eine Ansammlung von Behinderten die zu grotesken Gestalten inszeniert werden:
Die Perser, ein Haufen von unwertem Leben, das es zu vernichten gilt.

Dämmerts jetzt ? Persien ist der heutige Iran - und zurecht verurteile der Iran diesen Schund, der alles was nach 1945 bewegt wurde verhöhnt.
Ein Grossteil der Kritik schloß sich dem ja wohl an.
Der Film ist nichts weiter als eine primitive Gewaltorgie, Gemetzel, abgetrennte Körperteile die über den Bildschirm fliegen, gepaart mit rechten Parolen und Faschistoider Ästhetik.

Das hier ist wahrhaftig „Triumph des Willens Teil II“


Ab in den Orkus mit diesem Scheißdreck !

53

Samstag, 19. Dezember 2009, 12:31

Hallo Duc de Berry

Das hier ist wahrhaftig „Triumph des Willens Teil II“
Problem von "Triumph des Willens" liegt darin, der Film ästhethsierte die Kriegsverherrlichung und Kriegstreiber und blieb trotzdem politisch vollkommen unkritisch (gar keine Stellungnahme zu dem, was gerade in dem Film passierte). Eigentlich ist das schon ein Statement: "Mund halten, Krieg ist schön!". Und Riefenstahl war, kann man wohl so formulieren, die Meisterin der subtilen politischen Ästhetik.

"300" ist genau umgekehrt. Der Film kennt nur ein Ziel: "Krieg ist cool!". Sämtliche Blutrogie und bildgewaltige Ästhetik dienen nur noch dazu, das Ziel so weit möglich in die Oberfläche zu schieben. Also kein Subtext, keine unterschwellige Kriegsverherrlichung. Alles ist so offensichtlich, das wirkt sogar ordinär. Dieser Film geht eher in die Richtung von "Stolz der Nation" (Wer "Inglorious Basterds" gesehen hat, weiß, welchen Film ich meine ;+) ). Gut, mittlerweile gibts noch schlimmere und ordinärere Filme wie "Transformer 1 & 2"...

Ab in den Orkus mit diesem Scheißdreck !
So hart würde ich nicht abtun. Ein englischer Filmkritiker wählte diesen Film als einen der wichtigsten Film aus 2007? 2008? mit der Begründung: "Wenn du schon vergessen hast und wieder wissen willst, wie die Bush Jr. Regierung war, schau doch "300" an: Technisch perfekt, aber hohl in Birne".


Schöne Grüße,

Penthesilea
Auch Rom wurde nicht an einem Tag niedergebrannt - Douglas Adams

Caesar73

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54

Samstag, 19. Dezember 2009, 12:33

Nicht nur dass hier die Kultur der Spartaner völlig fehl interpretiert wird, man könnte meinen, statt einem Geschichtsbuch haben die Macher zu viel Star Trek gesehen und lieber die Klingonen als Vorbild genommen,


Wer sich über das Thema Sparta seriös informieren möchte, dem sei zum Einstieg in das Thema folgender Band aus der Beck´schen Reihe empfohlen:



Knapp und konzise vermittelt Baltrusch die nötigen Informationen- auf rund einhundert Seiten.

Wenn´s umfangreicher sein darf:

Karl Wilhelm Welwei:




Noch eine kurze Anmerkung: Das die Spartaner kranke oder schwache Säuglinge aussetzten ist so aus antiken Quellen überliefert. Da haben wir aber auch schon ein Kernproblem der Historiographie: Vieles, was wir über die Spartaner wissen, stammt aus sekundärer Überlieferung. Die Spartaner haben vergleichsweise wenige Selbstzeugnisse hinterlassen. Aber vielleicht kann zu diesem Thema unser werter Graf mehr sagen ;+)

Herzliche Grüße, :wink: :wink:

Christian
Rem tene- verba sequentur - Beherrsche die Sache, die Worte werden folgen

Cato der Ältere

55

Samstag, 19. Dezember 2009, 12:37

Danke, Christian, für die Literatur-Tipps zu Sparta. Ich interessiere mich sehr für die Kultur und die Geschichte des antiken Griechenlands. Bisher war meine Beschäftigung damit jedoch naheliegenderweise sehr Athen-lastig... (Zur Zeit lese ich das neue Griechnland-Buch von Christian Meier... dazu an anderer Stelle vielleicht mehr...)

Falstaff

56

Samstag, 19. Dezember 2009, 17:19

RE: 300 – Blut, Ehre, Vaterland

...
Nun nach etwa 2 Jahren habe ich mir den Film „300“ noch einmal angesehen.
...
300 ist jedoch eine Beleidigung der Geschichte und ich ärgere mich, dass ich stattdessen nicht ne Oper gehört habe..
Nicht nur das dieser Film rein gar nichts mit der tatsächlichen Geschichte zu tun hat, das ganze ist ein primitiver Propagandafilm in der Tradition des NS Regimes und gehört meiner Meinung nach auf den Index bzw. in die nächstbeste Mülltonne.

Nicht nur dass hier die Kultur der Spartaner völlig fehl interpretiert wird, man könnte meinen, statt einem Geschichtsbuch haben die Macher zu viel Star Trek gesehen und lieber die Klingonen als Vorbild genommen, nein hier werden Botschaften vermittelt, die direkt aus „mein Kampf“ stammen könnten.

Immer wieder „Blut, Ehre Vaterland“ die Spartaner, perfekte Körper, Behinderungen oder sonstige Mäkel werden nicht geduldet, diese gehören ausgesondert....
...
Ab in den Orkus mit diesem Scheißdreck !
Das ist mal saftig. Sehr schön.

Diese deutliche Meinungsäußerung wirft für mich aber auch ein paar Fragen auf.

1. Warum hast Du dieses Machwerk, als etwas anderes siehst Du diesen Film doch nicht, überhaupt ein zweites Mal angeschaut?
Mir hat ein Durchgang gereicht. Aber vielleicht sollte ich auch noch mal reinschauen.

2. Warum wird mit "300" die Geschichte beleidigt?
Weil er nichts mit der "tatsächlichen Geschichte" zu tun hat, wie Du weiter schreibst?
- Was ist denn tatsächliche Geschichte?
Die Schlacht von den Thermopylen kennen wir doch lediglich als Überlieferung (die meines Erachtens kaum nach heutigen Maßstäben der Geschichtsschreibung funktionierte - aus den sofern vorliegenden "Fakten" rekonstruieren heutige Historiker erst einen wahrscheinlichen Ablauf). Eine Sage aber dürfte zweckgemäß kaum Anspruch auf historische Wahrhaftigkeit erheben. Und dann gibt es noch - und das dürfte für diesen Film bedeutsamer sein - einen Comic von Frank Miller (der mit "The Dark Knight" Batman quasi wiederbelebte und für düstere, abgründige Comics steht).
Ich vermute, dass es hier vorrangig darum ging, einen Comic in die Filmsprache zu übersetzen (wie das eben bei Batman, Spider Man oder auch Sin City geschehen ist). Ein realistisches Schlachtengemälde oder auch eine Quasi-Doku-Soap à la "So lebten die Spartaner wirklich" war wohl erkennbar weniger intendiert.

3. Inwiefern wird die Kultur der Spartaner "völlig fehlinterpretiert"?
So sehr bin ich da nicht im Bilde, aber wenn ich mich recht entsinne, waren die Spartaner nicht unbedingt die Blumenkinder-Prototypen, sondern eher so "Make war, not love (oder: many words)"-Typen. Für Schwache war da kein Platz.

Und: Kriegerisch + patriotisch = faschistoid = "Mein Kampf"? Geht das wirklich auf?
Geschichten von "Helden", die ihre Leben "für andere opfern", "die ihre Pflicht tun" gibt es doch zuhauf. Kaum ein Krimi, Thriller oder sonstiger Action-Film kann auf dieses Motiv verzichten.


Um das auch zu sagen: Mir hat der Film nicht gefallen. Er war mir einfach zu langweilig. Die handelnden Personen blieben mir egal, sie waren nie lebendig. Gut, das war wohl auch nicht das Ziel, es ging vermutlich nur um die Bilder. Die haben mich nicht beeindruckt. Vermutlich müsste ich mir den Film aber noch mal angucken, um mehr sagen zu können; vermutlich ist auch mir dafür meine Zeit zu schade.
Ekkehard
_________

Die Wüste wächst: weh dem, der Wüsten birgt... (Friedrich Nietzsche)

57

Sonntag, 20. Dezember 2009, 08:36

Zitat

1. Warum hast Du dieses Machwerk, als etwas anderes siehst Du diesen Film doch nicht, überhaupt ein zweites Mal angeschaut?
Mir hat ein Durchgang gereicht. Aber vielleicht sollte ich auch noch mal reinschauen.


mach ich öfters mal nach einiger Zeit, weil einmal keinmal ist :D
Nee mir war langweili und die DVD lag im Schrank ganz oben, mehr Zufall also.


Zitat

2. Warum wird mit "300" die Geschichte beleidigt?


Frag mal Persier oder Iraner (je nachdem als was sie sich begreifen) mehr sage ich dazu nicht.

Zitat

3. Inwiefern wird die Kultur der Spartaner "völlig fehlinterpretiert"?


sicher war das ein Volk von Kriegern, aber so wie das dort dargestellt wurde, wären sie nichtmal in der Lage gewesen ihre Sandalen zu binden, weil der ganze Lebensinhalt aus Töten bestand.
Das die Spartaner aber auch Kunst und Architektur hatten wird völlig außen vor gelassen.
Es ist einfach das wie, die Art und Weise der Darstellung: platt und dämlich.


Ganz im ernst, da wird in dem Film "Conan der Barbar" mit Arni mehr geboten.


Zitat

Und: Kriegerisch + patriotisch = faschistoid = "Mein Kampf"? Geht das wirklich auf?
Geschichten von "Helden", die ihre Leben "für andere opfern", "die ihre Pflicht tun" gibt es doch zuhauf. Kaum ein Krimi, Thriller oder sonstiger Action-Film kann auf dieses Motiv verzichten.



ja sicher, aber auch hier wieder ist entscheidend das wie - Leonidas hätte nur noch das Hakenkreus auf dem Helm gefehlt.

Das ganze hat auf mich den Eindruck gemacht, einer Art Durchhalteparole, wie man sie eben aus WK II her kennt.


Ich hab absolut nichts gegen Schlachten, oder wenn es eben mal brutal zur Sache geht.
Die Schlacht in Germanien bei Gladiator fand ich absolut klasse gemacht.
Aber hier wird das Töten irgendwie ästhetisiert und wenn man diese missgestalteten Kreaturen sieht, die ohne große Anstrengung einfach niedergemacht werden, (diese Kreaturen hätten auch besser zu Herr der Ringe gepasst)und dann die perfekten Körper der Spartaner, da stimmt jede Bewegung - der Mensch in Vollendung:
dann fehlt nicht mehr bis zum "Sieg der Herrenrasse"

Und das ganze lässt sich so mühelos auf das heutige Zeitgeschehen ummünzen.
Eine kleine Gruppe von Amis stellt sich den Barbarenhorden.

wie oft fiel die Floskel "die asiatischen Horden" - so einen Wortschatz will ich Heute nicht mehr hören.

58

Sonntag, 20. Dezember 2009, 13:29

eben geglotzt:



VI. Dual and Duality


:juhu: :juhu: :mlol: :mlol: :juhu: :juhu:

Das ist sooo gut.

:wink:
Wulf
Euer Essen stinkt. (calisto)

59

Sonntag, 20. Dezember 2009, 15:34

Ich will lieber wieder über unseren Blackadder lachen...

Außerdem hat mir die dritte und die vierte Staffel bisher keine von Euch Pappnasen gebr... äh, ich meine geschenkt! Jeder hatse und keiner reicht sie huldvoll weiter (also geht zu Amazon und kauft sie rechtens). Aber vielleicht bin ich jetzt auch schon aus der Pubertät raus, in der man sich das ansehn und es gutfinden kann? Ich weiß nicht. Die meisten sagen ja, ich sei noch drin... Aber ansehn will ich es in diesem Leben dann schon auch nochmal...

Zu Sparta, lieber Caesar, hast Du die beiden m.W. besten Bücher empfohlen, das konzise und das ausführliche. Über Welwei, der mein Prof in BO war, haben wir ja schon gesprochen. Petronius, der jeden Tag mit Baltrusch zu tun hat, überlasse ich es aber, in seiner unnachahmlichen Art die Spartaner niederzumetzeln (vielleicht darf Peter Scholl-Latour da ran?).

Ich habe den Dreihunderter nicht gesehen, aber ich zweifle keinen Augenblick, daß Ducens Eindruck auch der meine wäre. Es muß doch mal erlaubt sein, bei Scheißdreck zu sagen, daß es Scheißdreck sei. Natürlich nur "für einen" selbst und "subjektiv gesehen" und "ohne Anspruch, damit die Sache selbst zu treffen" und weiß der Deibi. Aber Dreck bleibt Dreck, auch wenn man dabei lacht.

Man kann nur hoffen, daß solche Streifen nicht zu häufig oben liegen, wenn man mal ewas gucken möchte... ;+)


Euer Alex :wink: (ich habe schon seit Monaten nicht Film, nicht fern gesehn, und lebe immer noch)

"And in the end the love you take is equal to the love you make."

The Beatles - Abbey Road


60

Sonntag, 20. Dezember 2009, 15:44

Man nehme eine Handvoll Psychopathen, gebe jedem ein Gewehr, und schon hat man einen guten Film:



Hat jemand die Romanvorlage hierzu gelesen?

Falstaff

61

Sonntag, 20. Dezember 2009, 18:42

...
Ich habe den Dreihunderter nicht gesehen, aber ich zweifle keinen Augenblick, daß Ducens Eindruck auch der meine wäre. Es muß doch mal erlaubt sein, bei Scheißdreck zu sagen, daß es Scheißdreck sei. Natürlich nur "für einen" selbst und "subjektiv gesehen" und "ohne Anspruch, damit die Sache selbst zu treffen" und weiß der Deibi. Aber Dreck bleibt Dreck, auch wenn man dabei lacht.
...
Gräflein, jeder darf Scheißdreck sagen.
Ich finde so ein Dampfablassen teils auch unterhaltsam. Manchmal liest es sich auch. Mich verwundert nur, wenn sich der Duc hier derart über diesen Film echauffiert, wobei ihm doch hätte klar sein dürfen, was da auf ihn zukommt.
Mal im Ernst: Es geht um die filmische Umsetzung eines Comics, der sich mit der Schlacht bei den Thermopylen befasst - wenn ich dann enttäuscht bin, dass es nicht ganz ausgewogen, historisch oder eben politisch korrekt zugeht...nun denn, gut, dann muss ich mich eben aufregen, ja, und wenn es unbedingt sein soll, dann rege ich mich auch gleich zweimal darüber auf. Von mir aus. Aber ich darf mich darüber wundern, oder nicht?
Ekkehard
_________

Die Wüste wächst: weh dem, der Wüsten birgt... (Friedrich Nietzsche)

62

Sonntag, 20. Dezember 2009, 19:34

Okay, Ekke, da hässe och Räsch!

Das Gräflein :wink:

"And in the end the love you take is equal to the love you make."

The Beatles - Abbey Road


63

Sonntag, 20. Dezember 2009, 20:24

nee, da muss ich dazu sagen, dass ich ohne Info mir Filme ansehe - weil meist die Beschreibungen oder Kritiken mir schon gleich alle Lust nehmen.
Und wenn man absolut nix weiß, dann ist so ein Film wie Matrix doppelt so erstaunlich :D

64

Sonntag, 20. Dezember 2009, 22:38

Na ja.......!

Lieber Duc,

Erstmal vielen Dank für die Info bezüglich Persiens ;-)


Persien ist der heutige Iran - und zurecht verurteile der Iran diesen Schund, der alles was nach 1945 bewegt wurde verhöhnt.


Ehm - Ich denke, den Meisten dürften die diversen Aussagen Achmahdinedschads zur "Judenfrage" wie er sie gerne gelöst hätte, bekannt sein.
Auch was Gemetzel und Gewaltorgien anbetrifft, ist dieser herrliche "Gottesstaat" nicht unbedingt das Land, welches beleidigt den Zeigefinger erheben sollte.
Steinigungen, Handabhacken, öffentliche Hinrichtungen....ich erspare mir weitere Ausführungen, es ist bekannt.
Nur, dass das eben kein schlechter Film ist, sondern Realität!

Und - Ja, ich gebe dir Recht, der Film ist Schrott. Aber das weiß man doch vorher, der hat doch gar keinen anderen Anspruch.
Von der Sorte gibts noch mehr, alle gleichermaßen blöde. Handlung wird durch Blutspritzen ersetzt, das ist so dämlich, das kann mich noch
nicht mal langweilen! Noch weniger. Einfach aus - weg.

LG
Juli
"Eine Semmel enthält 140 Kalorien, 700 Semmeln pro Jahr ergeben 98000 Kalorien,
diese benötigt man, um eigenhändig 1 Elefanten 9 Zentimeter weit zu tragen. Aber wozu?"
(Loriot)

65

Montag, 28. Dezember 2009, 22:56

Auch ein Klassiker: Der Weltraum - unendliche Weiten. :angel:



Welch ein Glück! Ich hatte zufällig gesehen, dass in 2009 eine neue Edition von „Raumschiff Enterprise“ auf den Markt gekommen war: Brillant remastered mit verstärkten visuellen Effekten! Die hatte ich mir selbst zu Weihnachten geschenkt. Fünf Folgen habe ich schon geschaut und bin völlig hin und weg... :juhu: :juhu: :juhu:

66

Freitag, 1. Januar 2010, 21:53

So, und nun gibts zwei besinnliche, feierliche Filme zum heutigen Hochfest der Gottesmutter.

Gesegnetes Weihnachtsfest weiterhin

:wink:

"Das Problem mit Zitaten im Internet ist, dass es oft schwierig ist nachzuweisen, ob sie echt sind oder nicht" Abraham Lincoln

67

Samstag, 2. Januar 2010, 21:24

Du bist ja krass,


gibts zum Einschlafen noch Saw I - III ? :D

68

Samstag, 2. Januar 2010, 23:09

Halb so wild. Und Saw macht mir keinen Spaß, habe mal Ausschnitte gesehen und fand das unlogisch und unappetitlich.
28 Days / weeks ist - für das Genre - gar nicht sonderlich brutal. War dennoch ein Fehlkauf, da das alles leider bei weitem nicht an die locker humorvolle Art von George Romeros Dawn of the dead heranreicht. Mal einer der Fälle, dass ein amerikanischer Film dann doch besser bleibt als seine europäischen Nachahmungen.

:wink:
"Das Problem mit Zitaten im Internet ist, dass es oft schwierig ist nachzuweisen, ob sie echt sind oder nicht" Abraham Lincoln

69

Sonntag, 3. Januar 2010, 07:51

Hallo,

wenn Dir die

Zitat

locker humorvolle Art von George Romeros Dawn of the dead
so gefällt, dann empfehle ich (kein Freund von Splatter- oder Zombe-Filemn) mal den hier: Shaun of the dead.





Der ist zwar auch blutig (wie das so ist, wenn menschenfressende Zombies mitspielen dürfen), aber er ist wirklich witzig, insgesamt sehr unterhaltsam. Ach ja, George Romero selbst soll ihn als "exzellent" beziechnet haben


Wär doch vielleicht was.


:wink:
Ekkehard
_________

Die Wüste wächst: weh dem, der Wüsten birgt... (Friedrich Nietzsche)

70

Sonntag, 3. Januar 2010, 12:38

Lieber Ekkehard,

ja, habe den Film auch schon länger im Auge, aber bisher noch nicht gesehen (ich warte auf TV oder Videothek, wenn mein Stapel jungfräulicher Silberscheiben abgearbeitet ist)

Allein der Untertiel "eine romantische Kommödie. Mit Zombies" ist schon klasse.

:wink:
"Das Problem mit Zitaten im Internet ist, dass es oft schwierig ist nachzuweisen, ob sie echt sind oder nicht" Abraham Lincoln

71

Montag, 18. Januar 2010, 00:33

Soeben ging ein Video-Abend mit Smoke & Blue in the face zu Ende. Habe ich gestern als Doppel-DVD bei Zweitausendeins für €10.99 gefunden. Einfach großartig! Eine dringende Empfehlung für alle, die diese beiden Filme noch nicht kennen - auch für Nichtraucher geeignet! ;+) Smoke ist für mich so ziemlich der beste Film aus den 90ern. :juhu: Geniales Drehbuch, großartige Darsteller und eine irre gute Regie! :thumbup:



Warum hat Harvey Keitel eigentlich immer noch keinen Oscar bekommen? ?(

72

Montag, 18. Januar 2010, 09:10

Lieber Laller!

Ich bin zwar Nichtraucherin - aber Deiner Empfehlung kann ich mich nur anschließen. Ich habe beide Filme vor Jahren im Kino gesehen und war schwer begeistert! Keitel ist ohnehin ein toller Schauspieler und auch die "Episodenstars" (u.a. William Hurt) sind grandios!

:juhu: :juhu: :juhu:

Liebe Grüße,
:wink:
Renate
Und der Himmel da oben, wie ist er so weit!

73

Montag, 18. Januar 2010, 11:30

28 Days / weeks ist - für das Genre - gar nicht sonderlich brutal. War dennoch ein Fehlkauf, da das alles leider bei weitem nicht an die locker humorvolle Art von George Romeros Dawn of the dead heranreicht. Mal einer der Fälle, dass ein amerikanischer Film dann doch besser bleibt als seine europäischen Nachahmungen.


Bei 28 Days later sehe ich das auch so. Aber ...weeks... scheint mir schon was Besonderes zu sein. Gibt es überhaupt noch andere Zombie-Filme, in denen die Untoten mittlerweile verhungert sind, so dass man mit dem Wiederaufbau beginnen kann?
Wahr ist allerdings, dass beide Filme nicht humorvoll sind.

:wink:
Even that vulgar and tavern music, which makes one man merry, another mad, strikes in me a deep fit of devotion (Sir Thomas Browne)

74

Montag, 18. Januar 2010, 12:15

Liebe Laller, obgleich militante Nicht-Raucherin, ist Smoke einer meiner Favoriten, zumal ich ein Riesenfan und Groupie von Harvey Keitel bin und mir dafür schon das Unverständnis so mancher Geschlechtsgenossin zugezogen habe. Wie man so abgehalfterte Typen erotisch finden könne....... ;(
Ich find ihn umwerfend! Und in Smoke ganz besonders, wobei natürlich nichts über seine Rolle als Halbmaori in Jane Campions "Das Piano" geht. Seufz! :angel: :fee: :faint:
Gracias a la vida!

75

Mittwoch, 20. Januar 2010, 00:36

Ich finde ja Keitel besonders herausragend in Abel Ferraras "Bad Lieutenant". Die Rolle finde ich viel komplexer, ambivalenter und abgründiger angelegt, als in Das Piano, ehrlich gesagt, einen Film den ich trotz der guten schauspielerischen Leistungen sonst nicht soo toll finde, etwas schlichte Story, zu andauernd zu schöne Bilder, die ich zu hübsch für die Story empfand, abgesehen davon, dass ich die Musik von Nyman unterträglich kitschig fand. Also vielleicht war es auch das, was mich so gestört hat, das ich den Film nicht mehr richtig geniessen konnte.

Der ist aber wirklich sehr gut:



Smoke und Blue in the face liebe ich aber auch sehr. Klar, eine Havanna ( Romeo y Julieta No. 2) habe ich gerade angeschnitten. :D
Die Erzählung von Paul Auster ist übrigens auch sehr schön zu lesen.

:wink: Matthias

76

Mittwoch, 20. Januar 2010, 18:40

Bei Harvey Keitel fallen mir stets auch diese beiden Filme ein:



Namentlich bei Pulp Fiction liefert er ein für mein Empfinden fulminantes kleines Kammerspiel als Ober-Profi ab. Eindrucksvoll war er in meinen Augen auch in Smoke, wobei ich William Hurt in dem Film auch beeindruckend fand.

:wink:
Ekkehard
_________

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77

Mittwoch, 20. Januar 2010, 18:49

Das Piano, ehrlich gesagt, einen Film den ich trotz der guten schauspielerischen Leistungen sonst nicht soo toll finde, etwas schlichte Story, zu andauernd zu schöne Bilder, die ich zu hübsch für die Story empfand, abgesehen davon, dass ich die Musik von Nyman unterträglich kitschig fand. Also vielleicht war es auch das, was mich so gestört hat, das ich den Film nicht mehr richtig geniessen konnte.


Dreimal habe ich versucht Das Piano anzusehen, und dreimal bin ich dabei eingeschlafen. Die lullige Mucke, die wirklich zu schönen, in einer auf so verdergründige Art hintergründig und bedeutungsschwer in fahlen Farben gehaltenen Bilder und die i-wie geschwätzige Sprachlosigkeit (ich weiss, das soll Kunst sein - nicht meine bescheidene Wortakrobatik, sondern das was ich damit zu beschreiben versuche), das alles hat keine halbe Stunde lang meine Aufmerksamkeit wirklich auf sich ziehen können.

Das liegt aber ganz klar an mir - meine damalige Freundin fand den Film super und ist jedes mal bis zum Schluss wach geblieben. Sie hat ihn sogar mit Freundinnen und Freunden noch ein paar mal voller Begeisterung angeschaut.

Vielleicht haben wir uns deshalb irgendwann getrennt ... ;+)

Adieu, adieu,
Algabal
»Dieser Austausch, den wir hier betreiben, ist nichts anderes als ein soziales Spiel.« (Knulp)

78

Mittwoch, 20. Januar 2010, 21:05

Die lullige Mucke, die wirklich zu schönen, in einer auf so verdergründige Art hintergründig und bedeutungsschwer in fahlen Farben gehaltenen Bilder und die i-wie geschwätzige Sprachlosigkeit (ich weiss, das soll Kunst sein -


Ich hatte nach dem Film (im Kino mit meiner Mutter, die ihn auch toll fand) dieses dringende Bedürfnis, meine LP von Maggie Nicholsson mit dänischen Jazzmusikern zu hören (leider kein Link zu finden), auf der sie zu ziemlich dadaistischem Free-Jazz immerzu unverständliches Lautmischmasch aus diversen existenten und nichtexistenten Sprachen singt, aus dem nur, sehr bedeutungsvoll vorgetragen, verständlich wird: "...und wierr maken Kunscht!"

Als meine Freundin, die "das Piano" auch toll fand, ihn mit mir sehen wollte, habe ich dann das Mitschauen verweigert und lieber gleich " ----und wierr maken Kunscht!" aufgelegt. :D Meine Feundin fand " ----und wierr maken Kunscht!" auch lustig, vor dem heimischen Bildschirm hätte ich mich womöglich hinreissen lassen, mich gewisser, die andachtsvolle Kunschtbetrachtung arg störender Kommentare nicht enthalten zu können. Debatten, warum ich so ein fieser Stimmungskiller sei, wären unaufhaltsam gefolgt. Und so rettete Maggie Nicholsson einst unsere Beziehung. :juhu:

:wink: Matthias

79

Mittwoch, 20. Januar 2010, 21:15

Und so rettete Maggie Nicholsson einst unsere Beziehung. :juhu:


Na immerhin ... ;+)

Adieu,
Algabal
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80

Samstag, 23. Januar 2010, 18:32

Carmen Jones

Wo bringt man das unter? Oper? Musical? Film?



Im Rahmen meiner Recherche zur nächsten Lösung meines Adventsrätsels bin ich bei diesem Film hängen geblieben und habe wieder einmal gestaunt, wie geschickt Oscar Hammerstein die Oper Bizets in das Milieu der New Yorker Schwarzen übertragen hat. Auch vokal weiß der Film dank Mitwirkenden wie Marilynn Horne (damals schrieb sie sich noch so) als Carmen, LeVern Hutcherson als Joe und Pearl Bailey zu überzeugen

Wer die Oper Bizets mag und auf Otto Premingers Adaption dieser besonders konsequenten Art des "Regietheaters" neugierig ist, sollte sich diesen Film mit den großartigen Hauptdarstellern Dorothy Dandridge und Harry Belafonte nicht entgehen lassen, handelt es sich doch um eine der besten CARMEN-Interpretationen, die man je zu sehen bekommen wird.

Man kann den Film übrigens auch ab hier ansehen, allerdings nur im englischen Originalton ohne Untertitel: "http://www.youtube.com/watch?v=SJ1f6tVliME&feature=related"

:wink: Rideamus
Ein Problem ist eine Chance in Arbeitskleidung

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