Ich schaue mir gerade ein wunderbares Theaterpotpurri (ist das so richtig geschrieben?) auf Arte zu Shakespeares Sonetten an und bin ganz bezaubert....
So viel Fantasie, so wunderschöne Bilder.....

Nur: Als getaufter und konfirmierter evangelisch-lutherischer Mensch sehe ich mich als Christen und darf vielleicht deshalb das Recht haben, das Treiben der ultrarechten Baptisten als völlig verfehlt, höchst gerfährlich und deren gezeigte Methoden als perfide Gehirnwäsche zu verurteilen.
Zitat
von Tyras
Nein, selbstredend darf man das Treiben der ultrarechten Baptisten nur dann kritisieren, wenn selbst dazu gehört. Es gibt nämlich keine allgemeine Vernunft, sondern bloß die letztlich immer prekär bleibende Entscheidung darüber, wo man sich zugehörig fühlt. Erst am Jüngsten Tag weiß man, ob man richtig lag. Aber dann ist es womöglich zu spät. Schade, schade, schade.
(bei Saturn deutlich billiger) 
Problem von "Triumph des Willens" liegt darin, der Film ästhethsierte die Kriegsverherrlichung und Kriegstreiber und blieb trotzdem politisch vollkommen unkritisch (gar keine Stellungnahme zu dem, was gerade in dem Film passierte). Eigentlich ist das schon ein Statement: "Mund halten, Krieg ist schön!". Und Riefenstahl war, kann man wohl so formulieren, die Meisterin der subtilen politischen Ästhetik.Das hier ist wahrhaftig „Triumph des Willens Teil II“
). Gut, mittlerweile gibts noch schlimmere und ordinärere Filme wie "Transformer 1 & 2"... So hart würde ich nicht abtun. Ein englischer Filmkritiker wählte diesen Film als einen der wichtigsten Film aus 2007? 2008? mit der Begründung: "Wenn du schon vergessen hast und wieder wissen willst, wie die Bush Jr. Regierung war, schau doch "300" an: Technisch perfekt, aber hohl in Birne".Ab in den Orkus mit diesem Scheißdreck !
Nicht nur dass hier die Kultur der Spartaner völlig fehl interpretiert wird, man könnte meinen, statt einem Geschichtsbuch haben die Macher zu viel Star Trek gesehen und lieber die Klingonen als Vorbild genommen,


Das ist mal saftig. Sehr schön....
Nun nach etwa 2 Jahren habe ich mir den Film „300“ noch einmal angesehen.
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300 ist jedoch eine Beleidigung der Geschichte und ich ärgere mich, dass ich stattdessen nicht ne Oper gehört habe..
Nicht nur das dieser Film rein gar nichts mit der tatsächlichen Geschichte zu tun hat, das ganze ist ein primitiver Propagandafilm in der Tradition des NS Regimes und gehört meiner Meinung nach auf den Index bzw. in die nächstbeste Mülltonne.
Nicht nur dass hier die Kultur der Spartaner völlig fehl interpretiert wird, man könnte meinen, statt einem Geschichtsbuch haben die Macher zu viel Star Trek gesehen und lieber die Klingonen als Vorbild genommen, nein hier werden Botschaften vermittelt, die direkt aus „mein Kampf“ stammen könnten.
Immer wieder „Blut, Ehre Vaterland“ die Spartaner, perfekte Körper, Behinderungen oder sonstige Mäkel werden nicht geduldet, diese gehören ausgesondert....
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Ab in den Orkus mit diesem Scheißdreck !
Zitat
1. Warum hast Du dieses Machwerk, als etwas anderes siehst Du diesen Film doch nicht, überhaupt ein zweites Mal angeschaut?
Mir hat ein Durchgang gereicht. Aber vielleicht sollte ich auch noch mal reinschauen.
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2. Warum wird mit "300" die Geschichte beleidigt?
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3. Inwiefern wird die Kultur der Spartaner "völlig fehlinterpretiert"?
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Und: Kriegerisch + patriotisch = faschistoid = "Mein Kampf"? Geht das wirklich auf?
Geschichten von "Helden", die ihre Leben "für andere opfern", "die ihre Pflicht tun" gibt es doch zuhauf. Kaum ein Krimi, Thriller oder sonstiger Action-Film kann auf dieses Motiv verzichten.
(ich habe schon seit Monaten nicht Film, nicht fern gesehn, und lebe immer noch) Gräflein, jeder darf Scheißdreck sagen....
Ich habe den Dreihunderter nicht gesehen, aber ich zweifle keinen Augenblick, daß Ducens Eindruck auch der meine wäre. Es muß doch mal erlaubt sein, bei Scheißdreck zu sagen, daß es Scheißdreck sei. Natürlich nur "für einen" selbst und "subjektiv gesehen" und "ohne Anspruch, damit die Sache selbst zu treffen" und weiß der Deibi. Aber Dreck bleibt Dreck, auch wenn man dabei lacht.
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Persien ist der heutige Iran - und zurecht verurteile der Iran diesen Schund, der alles was nach 1945 bewegt wurde verhöhnt.
so gefällt, dann empfehle ich (kein Freund von Splatter- oder Zombe-Filemn) mal den hier: Shaun of the dead.
Zitat
locker humorvolle Art von George Romeros Dawn of the dead

Smoke ist für mich so ziemlich der beste Film aus den 90ern.
Geniales Drehbuch, großartige Darsteller und eine irre gute Regie! 
28 Days / weeks ist - für das Genre - gar nicht sonderlich brutal. War dennoch ein Fehlkauf, da das alles leider bei weitem nicht an die locker humorvolle Art von George Romeros Dawn of the dead heranreicht. Mal einer der Fälle, dass ein amerikanischer Film dann doch besser bleibt als seine europäischen Nachahmungen.

Matthias Das Piano, ehrlich gesagt, einen Film den ich trotz der guten schauspielerischen Leistungen sonst nicht soo toll finde, etwas schlichte Story, zu andauernd zu schöne Bilder, die ich zu hübsch für die Story empfand, abgesehen davon, dass ich die Musik von Nyman unterträglich kitschig fand. Also vielleicht war es auch das, was mich so gestört hat, das ich den Film nicht mehr richtig geniessen konnte.
Die lullige Mucke, die wirklich zu schönen, in einer auf so verdergründige Art hintergründig und bedeutungsschwer in fahlen Farben gehaltenen Bilder und die i-wie geschwätzige Sprachlosigkeit (ich weiss, das soll Kunst sein -
Meine Feundin fand " ----und wierr maken Kunscht!" auch lustig, vor dem heimischen Bildschirm hätte ich mich womöglich hinreissen lassen, mich gewisser, die andachtsvolle Kunschtbetrachtung arg störender Kommentare nicht enthalten zu können. Debatten, warum ich so ein fieser Stimmungskiller sei, wären unaufhaltsam gefolgt. Und so rettete Maggie Nicholsson einst unsere Beziehung.
Matthias 
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