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Deine Musikerfahrungen sind für mich sehr interessant, vor allem weil du vom Cello zum Bass gewechselt bist wegen den cooleren heavy metal band´s Wie du ja schon weisst, mag ich diese etwas härtere Musikrichtung auch sehr und da ich mehrere Bands kenne, wurde ich schon mehrfach gefragt, ob ich nicht in einer dieser Bands mitspielen könnte/will. Bisher habe ich immer abgelehnt, da ich bisher immer vom Blatt spiele und mir nicht vorstellen kann, zu improvisieren. Wie kann man das lernen? Wie ist es, wenn man als Streicher in ein solches Ensemble tritt? Gibt es da Noten? (ich denke nicht) Ich habe mich bereits mal nach Verstärkern erkundigt (anders werde ich wohl nicht hörbar sein) doch ich bin so unsicher, was man können muss, welches Niveau man haben muss, um in einer solchen Band auch ein Gewinn zu sein...
etwas notiert ist, ganz unterschiedlich sein. Ich würde mal schätzen, bei den meisten Amateur-Rock-Bands sind, gerade wenn sie eigene Stücke spielen, allenfalls die Grundnoten irgendwie festgehalten und geht das meiste nach Gehör. Wenn du als Cellistin neu dazu stößt, wirst du dir wohl deine eigene Stimme selbst entwickeln müssen, d.h. ihre Stücke anhören und dann wohl losimprovisieren. Wie Michael Schlechtriem schon geschrieben hat, das geht schon...
Hör dir Stücke in solchen einfachen Standardbluesschemata an und versuch selber nach Gehör so etwas zu spielen und probier dabei aus, was mit dem Cello dazu paßt. Gerade im Hard- und Heavy beruht ja das meiste letztlich meist auf Blues und werden fast immer weitgehend diese Bluestonleitern verwendet. Dann würde ich auch einfach bei laufender CD versuchen, irgendwie dazu mitzuspielen und wenn das erst einmal nur ganz einfache einzelne Phrasen oder Grundtöne sind, vor allem um das Rhythmusgefühl zu entwicklen. Das geht bei einfachen und langsamen Blues-Stücken ziemlich schnell, wirst du merken. Bei mir läuft kaum eine Rock- oder Jazz-CD, wenn ich sie nicht gerade ganz neu habe oder sie nur nebenbei höre, ohne das ich nicht irgendwann mal zu einem meiner Bässe greiffe, wenn ich gerade die Gelegenheit dazu habe.
Und die haben Lautstärkepedale und außerdem Regler, die an ihrer Gitarre während des Spiels aufdrebar sind. Wenn du nicht untergehen und dich selbst noch hören können willst, mußt du mithalten können. Außerdem kannst du dich dann zur Probe erst mal leiser machen, wenn du etwas passendes gefunden hast, dann im Stück beim Spiel langsam lauter, und wenn etwas arg daneben ging, schnell ausblenden.
Glücklicherweise schleppen alle E-Gitarristen immer Kofferweise diverses Equipment mit sich rum. Auch ein Naturgesetz. Dewegen muß man als Nichtgitarrist immer aufpassen, das man nicht schon am Beginn der Probe betrunken ist, wenn die Gitarristen endlich ihren ganzen Kram aufgebaut haben und endlich mal - nur vorrübergehend- mit ihrer Soundeinstellung zufrieden sind, so dass es endlich losgehen kann. Aber insofern kann dir einer der Gitarristen sicherlich erst einmal ein Lautstärkepedal und das eine oder andere Effektgerät zum Rumprobieren pumpen. Für den härteren Rock ist natürlich ein Verzerrer gut, auch etwas Hall, ein Flanger oder ein Delay machen sich beim elektrisch verstärkten Cello oft ganz gut. Häufig ist zumindest ein Hall oder auch weiteres auch schon im Amp mit drin. Bei Sound und Effektgeräten hilft dann auch nur ausprobieren. Ist sowieso Geschmackssache, was man wie bei welchem Part verwendet.
Matthias
Matthias
Zitat
und dann versuchen, nach Gehör nachzuspielen
Ich habe komischerweise kein Problem auf dem Klavier Melodien nachzuspielen (liegt vielleicht daran, dass ich 6 Jahre als Kind Akkordeon gespielt habe), doch auf dem Cello habe ich das komischweise noch nicht so probiert. Ich bin ganz schön neugierig, wie das wird....
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Viel wichtiger ist erst einmal, mit dem Rhythmus klar zu kommen und an den "richtigen" Stellen passend zu den Drums einzusetzen.
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einfache 12-Takt-Blues-Schemata als Grundlage zum eigenen Improvisieren nehmen. Das geht mit den pentatonischen Bluestonleitern, mit denen immer jeweils über den Grundton improvisiert werden kann. Auch die Kirchentonleitern sind ähnlich und dafür gut geeignet, aber wohl eher für Jazz interessant. So viele hardrockstücke in Phrygisch oder Mixolydisch macht wohl kaum eine Amateurband
Du überschätzt meine Musiktheoretischen Kenntnisse gerade kolossal
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Bei mir läuft kaum eine Rock- oder Jazz-CD, wenn ich sie nicht gerade ganz neu habe oder sie nur nebenbei höre, ohne das ich nicht irgendwann mal zu einem meiner Bässe greiffe, wenn ich gerade die Gelegenheit dazu habe.
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Ich würde erst einmal zum Ausprobieren über etwas, was da steht, spielen oder mir etwas leihen. Für das Cello finde ich ein Bassverstärker und Bassboxen mit guten Mitten und Höhen besser als z.B. eine Gitarrenanlage.
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Außerdem kannst du dich dann zur Probe erst mal leiser machen, wenn du etwas passendes gefunden hast, dann im Stück beim Spiel langsam lauter, und wenn etwas arg daneben ging, schnell ausblenden
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