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81

Mittwoch, 2. September 2009, 06:22

Lieber Michael, das sind ja unglaubliche Nachrichten! :klatsch:

Aber nciht, dass mich das wundert- was dei Ariadne angehti denke ich gerade an einen Satz von Kafka an Milena: "kann man durch Schreiben jemanden zum Bleiben bewegen?"

Man kann ganz sicher- durch Schreiben, Malen, Singen...Cello Spielen ..... So Sein wie man ist.

Jedenfalls werde ich mir jetzt nach dem Urlaub wieder Deine CD vornehmen und nciht mehr nur in Delius und Mompou versinken sondern auch die anderen Stücke aufmerksam hören.

F.Q.
Gracias a la vida!

82

Donnerstag, 29. Oktober 2009, 17:07

Hallihallo,
so, jetzt gibt es eine erste Kritik in der Zeitschrift "Das Orchester" :
http://www.dasorchester.de/de_DE/journal…icle,29592.html

Ich bin natürlich hochzufrieden, daß unser Spiel sehr gut besprochen wurde, bin aber auch traurig, daß in bester "1.Semester Musikwissenschaft" -Manier über die Werke, besonders über Stefans Sonate, hinweggeschreibselt wird.

Na ja, ist und muß egal sein, die Besprechung ist an und für sich sehr gut und ich kann nicht klagen...... 8+)

:wink:

Michael
"Lassen Sie es nicht so enden. Sagen Sie, dass ich etwas gesagt hätte."
Pancho Villa (1878 - 1923)

oper337

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83

Donnerstag, 29. Oktober 2009, 18:01

Lieber Michael!

Ich gratuliere, Du hast es verdient, Du spielst so wunderschön :juhu: :juhu: , und es beim Lernen eine große Hilfe Dir zuzuhören - und doch dabei auch lernen zu können. :sparkle: :sparkle: :sparkle:

Ohne Musik geht es halt doch nicht so gut, noch dazu wenn mich Cello-Musik umschmeichelt. :juhu: :juhu:

Liebe Grüße sendet Dir Peter aus Wien, wo es fast frühlinghaft warm ist. :wink: :wink:

84

Donnerstag, 29. Oktober 2009, 20:31

Lieber Michael,

ich habe deine CD auch und höre sie immer wieder gerne. Ich finde, die Kritik hätte deutlich besser ausfallen können, doch da es sich bei den kritischen Anmerkungen um die Stücke an sich handelt und du als Cellist nun wirklich sehr gut besprochen wurdest, kann man drüber großzügig hinwegsehen :D

Manchmal denke ich, dass Kritiker selber mal versuchen sollten, ein Stück zu komponieren. Man kann aber auch alles, wenn man es nur will, in einem seeehr kritischen Licht betrachten. X(



LG Mia

85

Donnerstag, 29. Oktober 2009, 22:45

Na ja, irgendwie mußte doch die Textmenge erreicht werden ;+) .

Je häufiger ich Michaels Platte höre, desto mehr kommen mir die Stücke näher und ich weiß, daß dies das wesentliche Verdienst von Michael und seiner Partnerin ist :juhu: .

Grüße
Achim

86

Freitag, 30. Oktober 2009, 20:40

Ich denke auch, daß Ihr mit dieser Kritik durchaus gut leben könnt, vor allem, was die Beurteilung der Musiker angeht. Natürlich ist da einiges nicht stimmig, wie der Vorwurf der "Suche nach der Tonalität" bei der Esser-Sonate - die Rezensentin sucht immer noch nach Argumenten für ihr Verdikt :P . Fast ebenso albern der Vorwurf an Paul Baura-Skodas Booklet-Text zu seinem Stück. Das ist aber mE alles Beckmesserei eines Rezension-Stiles, der unbedingt auch was Negativers finden muß; und wenn es dann tatsächlich ein MuWi-Erstsemester ist, kann man ihr das kaum vorwerfen :D Daß sie den Mompou zum Höhepunkt der CD erklärt, kann ich mittlerweile nachvollziehen (und die Kurzbeschreibung der Komposition wird ihr erneut zu einem Lob des Cellisten!); daß sie Marx verwirft, aber Delius nicht, kann ich schon weniger nachvollziehen. Ich gebe zu, daß ich beide Stücke auf der CD eines anderen Cellisten wahrscheinlich gleich wieder vergessen hätte (Konzertsaal wäre was anderes!). Wie gesagt, der Durchschnitts-Kritiker muß ja auch was zum bekritteln finden. Und das Beste an dieser Kritik: sie ist der Anlaß, diese prächtige CD nach einigen Wochen Abstinenz mal wieder hervorzuholen!
Bernd

87

Dienstag, 9. Februar 2010, 09:33

Werfe gerade das Radio an und höre im WDR-Klassikforum vertraute Klänge: die letzten Takte von Joseph Marx' Pastorale - "Scenes" hat es also mittlerweile auch ins Radio geschafft.
Bernd

88

Dienstag, 16. Februar 2010, 19:59

Und hier endlich eine Kritik von Musicweb:
http://www.musicweb-international.com/cl…es_GEN89529.htm

Kann ich mit leben, vor allem freut mich die sehr gute Besprechung für Stefan. ;+)

Lieben Gruß,
Michael

P.S. am 14.3. spiele ich das Programm im Pianohaus Micke in Münster.....falls jemand zufälligerweise sich in der Nähe aufhält............ich würde mich freuen!
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Pancho Villa (1878 - 1923)

89

Mittwoch, 23. Februar 2011, 12:12

Spät kommt sie, doch sie kommt. Die Kritik zu Schlechtriems "Scenes" in seiner Heimat. Der Westfale an sich braucht auch für einen kurzen Text gern ein paar Jährchen, dann aber weiß er in seltener Eindringlichkeit das Essentielle vom Ephemeren zu scheiden und wenn der Westfale gar noch positiv urteilt, ja dann ist Karneval in Münster!

"http://www.westfaelische-nachrichten.de/aktuelles/kultur/nachrichten/1500261_Schaetze_ausgegraben.html

Glückwunsch an den Cellisten und auch die Pianistin. Und jetzt, wo Micha auch noch Archäologe ist, erwarte ich Beiträge im Homer-Thread.


Al :wink:

"And in the end the love you take is equal to the love you make."

The Beatles - Abbey Road


90

Mittwoch, 23. Februar 2011, 21:53

Danke Al,

ich hatte schon damit abgeschlossen, jemals 'ne Kritik in der WN lesen zu können. Jetzt fehlt noch die MZ, aber da sind irgendwelche Seilschaften im Gange, anders kann ich mir das nicht erklären.

Ich kann mir sowieso nicht erklären, daß selbst die Korngold-Seiten und die Gesellschaft, deren Mitglied ich seit 1983 bin, meine CD totschweigen.
Was die Korngold- Gesellschaft angeht, bin ich äußerst enttäuscht und mittlerweile auch entfremdet.

Aber was solls....Wie man sieht, passiert ja ab und an doch mal was erfreuliches, auch wenn die CD mittlerweile ein alter Hut ist.

LG,
Micha

P.S. Im Homer thread schreibe ich trotz völliger Unkenntnis nur, wenn Du, lieber Alex, hierbleibst. ;+)
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Pancho Villa (1878 - 1923)

91

Montag, 4. Juli 2011, 22:55

Im Jahre 2004 habe ich mal bei Aufnahmen einer Heavy Metal Band mitgewirkt.
Es handelte sich um die Band des Klosängs meines besten Freundes, alles Hobbymusiker.

Bei einigen Stücken wünschten sie sich einen Apokalyptika-ähnlichen Streichersound, und ich habe Ihnen den Gefallen getan- für 'nen Kasten Bier.

Da sie alle nicht Noten lesen können, gab es natürlich keinerlei Arrangements o.ä...........

Ich habe dann mal losgelegt, die Akkordfolgen waren ja einfach, das ging nach Gehör.
Nach dem ersten Durchgang waren sie so glücklich, daß sie mich baten, doch weitere Tonspuren einzuspielen.
Es hat unheimlich Spaß gemacht, zum Schluß hatten wir ein ganzes Celloorchester.

Leider hat die Band sich dann später mit dem Produzenten der Aufnahmen zerstritten, weshalb es nie zu einer Veröffentlichung kam.
Die Aufnahmen sind deshalb auch nicht fertiggestellt und gemastert worden, d.h., es finden sich Aufnahmefehler u.ä.darauf.

Zu meinem Geburtstag habe ich dann die drei existierenden Aufnahmen endlich zu hören bekommen- nach sieben Jahren.........
Und mit der Erlaubnis der Band darf ich sie hier einstellen.

Ich stelle allerdings nur das m.E. gelungendste Stück ein.
Es sind, wie gesagt, reine Hobbymusiker, aber ich habe selten solch einen Spaß gehabt wie an diesem Nachmittag in Köln im Jahre 2004.

"https://rapidshare.com/files/1885742104/Psychodead-12-JustADream.mp3"

:wink:
Michael
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Pancho Villa (1878 - 1923)

92

Dienstag, 13. November 2012, 00:10

Mein Examen 1992 wurde damals auf DAT aufgenommen.

Was ich nicht wußte:
DAT Recorder gehen kaputt, wenn man diese ein paar Jahre nicht laufen läßt, die Mechanik der Tonköpfe verharzt.
Schöner Mist, jetzt sitze ich hier auf meinem DAT- Archiv und habe mehrere DAT- Recorder als Sondermüll.

Klar, man kann sie reparieren lassen, was schwierig genug ist, aber zum Glück noch machbar.
Nur brauche ich diese Geräte allerhöchstens noch für ein paar archivierte Privataufnahmen zum einmaligen Abspielen und kopieren.
Das ist mir dann doch zu teuer.

Zum Glück hat meine Mutter damalige Cassettenüberspielungen dieser Aufnahmen gefunden und mir auf CD gebrannt.
Die Qualität ist jetzt zwar schlechter, aber ich kann mir den Kram wenigstens noch mal anhören.............

Die Toccata Capricciosa Op.36 for Cello solo von Miklós Rózsa (1907-1995)
gehört sicherlich zu den schwierigsten Werken, welche ich je einstudiert habe.

Ich habe dieses Werk damals für mein Examen und einen größeren Wettbewerb einstudiert.

Mein Examen hat wunderbar geklappt mit Auszeichnung, beim vorangegangenen Wettbewerb in Österreich bin ich nur vierter geworden........hmmmm, ein wenig verarscht von der Jury, die haben Ihre eigenen Studenten......ach, Scheiss drauf...... :thumbdown:
Ich habe an vier Wettbewerben teilgenommen und bin vier mal vierter geworden.....danach hatte ich die Faxen dicke und diesen Mist sein gelassen.

Ich hoffe, das hier gefällt euch, es ist für mich eine schöne Erinnerung an einen für mich wichtigen Tag:

https://rapidshare.com/files/3856033417/Mikl%C3%B3s%20R%C3%B3zsa.zip

:wink:

Michael
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Ingrid

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93

Dienstag, 13. November 2012, 07:43

Lieber Michael,

bei mir hat es leider nicht geklappt, Dich zu hören. Schade!

Liebe Grüße
Ingrid

Mozartinaa

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94

Dienstag, 13. November 2012, 09:16

bei mir hat es leider nicht geklappt, Dich zu hören. Schade!

Liebe Ingrid,

ich musste mir auch erst das "Rapid Share"-Programm runterladen, aber dann konnte ich Michaels bravouröse Darbietung hören.

Liebe Grüße

Mozartinaa
" Das Österreichisch klingt wie ein einzig großer Topfenknödel "......Zitat aus der Krimiserie "Bella Block"

Mozartinaa

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95

Dienstag, 13. November 2012, 09:30

Die Toccata Capricciosa Op.36 for Cello solo von Miklós Rózsa (1907-1995)
gehört sicherlich zu den schwierigsten Werken, welche ich je einstudiert habe.

Ich habe dieses Werk damals für mein Examen und einen größeren Wettbewerb einstudiert.

Mein Examen hat wunderbar geklappt mit Auszeichnung,

Lieber Michael,

tolle Leistung , die Auszeichnung hast du wirklich verdient!


Warum hast du dir für dein Examen so ein schwieriges Stück ausgesucht? Oder hattest du eine Vorgabe an schwierigen Cellowerken, aus denen du eines aussuchen musstest ?

Lieben Gruß, Mozartinaa
" Das Österreichisch klingt wie ein einzig großer Topfenknödel "......Zitat aus der Krimiserie "Bella Block"

96

Dienstag, 13. November 2012, 11:57

Zitat

Warum hast du dir für dein Examen so ein schwieriges Stück ausgesucht?
Oder hattest du eine Vorgabe an schwierigen Cellowerken, aus denen du
eines aussuchen musstest ?
Ich wollte nur angeben.....

Äh.........die Datei bei Rapidshare ist ein Direkt-Download, der von mir bezahlt wird.
Da muß man sich nichts runterladen, einfach nur downloaden.

Komisch, daß es bei einigen nicht klappt..... ?(

Gruß,
Michael
"Lassen Sie es nicht so enden. Sagen Sie, dass ich etwas gesagt hätte."
Pancho Villa (1878 - 1923)

97

Samstag, 5. Januar 2013, 14:01

Eine Aufnahme vom 26.5.2011 aus dem Rathausfestsaal Münster:

Nikolaj Medtner:Klavierquintett op. post.


Michael Preiser, Klavier

Turina-Quartett:
Midori Goto, Adrian Kowollik- Violine
Mara Smith- Viola
Michael Schlechtriem- Cello

Leider war der linke Kanal total übersteuert und die Aufnahme unbrauchbar........
Daher habe ich den rechten Kanal gedoppelt und die Aufnahme ist nun leider nur Mono........

Trotzdem viel Vergnügen,

Michael

"http://rapidshare.com/files/3099038057/Medtner.zip"
"Lassen Sie es nicht so enden. Sagen Sie, dass ich etwas gesagt hätte."
Pancho Villa (1878 - 1923)

98

Freitag, 11. Januar 2013, 23:52

Aus "Meine Begegnung mit..." hierher kopiert.

audiamus



Tja, und ich begegnete diese Woche einem mir bis dato nur lesenderweise bekannten Capriccioso auch hörend:

Am Mittwoch mußte ich aus durchaus unerfreulichen Gründen früh aufstehen - mache also trostweise das Radio an - und höre um kurz vor 5 (!!) Uhr in der Frühe, dass jetzt im ARD-Nachtprogramm der Cellist Michael Schlechtriem mit einem Pianisten X das Werk Y spielen würde ...! Da war ich wach genug, um aus der weiteren Ansage zu entnehmen, dass beide auf einer Tournee im Jahre 1994 u.a. in Japan mit dieser Musik unterwegs waren - - ich spekuliere im Nachhinein auf Spätromantik?!? (Bitte aber schon jetzt um Dispens angesichts der Situation. Musikkritische Analysen waren da nicht drin.)

Und ich setzte mich erst einmal hin zum Hören - war wohltuend!

Mir wars ein gutes Omen für den Tag - es hat sich bewahrheítet - danke also an die Musiker!! :kiss:

99

Samstag, 12. Januar 2013, 00:22

Zitat

Mir wars ein gutes Omen für den Tag - es hat sich bewahrheítet - danke also an die Musiker!! :kiss:
:kiss: Danke Dir!
Die Pianistin Noriko Kitano und ich waren 2007/2008(keine Ahnung, wie die auf 1994 kommen) in Japan mit u.a auch diesem Werk unterwegs:
Der "Pastorale" von Joseph Marx.

Wir haben das-und anderes, was wir damals in zig Konzerten,auch in Japan,gespielt haben- Anfang 2009 für "Genuin" aufgenommen.

Und es scheint einigen beim WDR und BR zu gefallen, jedenfalls wurde aus dieser unserer CD schon einiges gesendet, was mich natürlich sehr freut.
Der Marx jetzt schon zum zweiten male, allerdings zu einer unmöglichen Zeit.......aber vielleicht doch der richtigen Zeit.................ich kann mich nur wundern und freuen.

Insoferne freut es mich sehr, daß wir Dir, Babayaga, einen guten Start in einen wohl sehr schweren Tag bereiten- und ein gutes Omen sein- durften!
Das bedeutet mir und uns sehr viel,
vielen, vielen Dank!

"Lassen Sie es nicht so enden. Sagen Sie, dass ich etwas gesagt hätte."
Pancho Villa (1878 - 1923)

100

Samstag, 12. Januar 2013, 00:59

Schön, dass ich offenbar "musikalisch richtig" aufgenommen habe - wenn auch in den konkreten Daten nicht so ganz - - wir gehen mal davon aus, dass die Moderatorin korrekt, die Hörerin unkonzentriert war.
Die CD werde ich nach Sonnenaufgang bestellen. Als besonders prägend, im Sinne von: "Musik in wichtigen Zeiten".

101

Samstag, 12. Januar 2013, 01:10

Zitat

wir gehen mal davon aus, dass die Moderatorin korrekt,
Aber nein, ich habe sie nicht gehört, die muß ganz und gar nicht korrekt gewesen sein!
Da wird viel Unsinn erzählt.

Zitat

"Musik in wichtigen Zeiten"
Ohweh, das tut mir leid, sehr leid!
Vielleicht macht Dir die CD doch noch Freude in einer schweren Zeit.................hoffe ich sehr.
:wink:
Michael
"Lassen Sie es nicht so enden. Sagen Sie, dass ich etwas gesagt hätte."
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Mozartinaa

stille Genießerin

Beiträge: 392

Wohnort: Österreich

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102

Mittwoch, 16. Januar 2013, 18:09

Lieber Michael,

deine CD "Scenes" gehört zu meinen absoluten Lieblingen unter meinen Cello-Aufnahmen.

Besonders mag ich " El Pont " von Federico Mompou, das sogar eine Ersteinspielung ist.

Und dann noch die 4 Korngold-Stücke, die du selbst für Cello transkripiert hast und ebenso eine Ersteinspielung sind. Vorallem das Stück " Gartenscene" lässt mich jedesmal dahinschmelzen.

Ich kann nur sagen....BRAVO !




Meine Fragen zu Transkriptionen im Allgemeinen :


Wie sieht das eigentlich rechtlich aus ? Es gefällt einem ein Stück, man möchte es für ein anderes Instrument umschreiben, welche bürokratischen Wege muß man da eigentlich überwinden ?


Auch auf die Gefahr hin, dass ich meine nächste Frage jetzt total unbeholfen stelle.
Wie schwer ist es eigentlich, ein Stück für ein anderes Instrument, in deinem Fall für das Cello umzuschreiben? Kann das jeder einigermaßen gute Cellist oder braucht man dazu schon eine gewisses Talent ?

Mit lieben Grüßen
Mozartinaa
" Das Österreichisch klingt wie ein einzig großer Topfenknödel "......Zitat aus der Krimiserie "Bella Block"

103

Mittwoch, 16. Januar 2013, 21:30

Liebe Mozartinaa,

Zitat

Wie sieht das eigentlich rechtlich aus ? Es gefällt einem ein Stück, man
möchte es für ein anderes Instrument umschreiben, welche bürokratischen
Wege muß man da eigentlich überwinden ?





Auch auf die Gefahr hin, dass ich meine nächste Frage jetzt total unbeholfen stelle.

Wie schwer ist es eigentlich, ein Stück für ein anderes Instrument, in
deinem Fall für das Cello umzuschreiben? Kann das jeder einigermaßen
gute Cellist oder braucht man dazu schon eine gewisses Talent ?

man muß da keine bürokratischen Wege gehen, allerdings habe ich vor sehr langer Zeit den 1987 verstorbenen Sohn Korngolds, George Korngold, gefragt, ob er etwas dagegen hätte.
Hatte er natürlich nicht........
Ansonsten liegen die Rechte an dem Werk nach wie vor bei Schott.

Es ist nicht schwer, ein Stück für Cello umzuschreiben, wenn es gut paßt.
In diesem Falle war es ganz logisch, Korngold selber hat das Werk mit Cello aufgeführt, aber leider nicht bearbeitet für Cello.
Im Orchesterorginal ist der Anfang z.B. ein Cellosolo, so bin ich das gewohnt und deshalb gefällt mir die Violinfassung nicht so gut.

Man muß halt entscheiden, was man läßt und was nicht....die Anfangspizzicati der Violinfassung habe ich z.B. weggelassen, da diese m.M. nach auf dem Cello gespielt nicht zum Klavier paßten.
Der einzige Mist ist eigentlich nur, daß das Cello keine e-Saite hat, da muß man dann ein wenig herumkraxeln.

Ansonsten ist das alles nur eine Oktave tiefer als das Orginal........
Andere Cellisten, welche den Korngold ebenfalls spielen(ich bin da nicht der einzige) , haben einige Passagen dann wieder eine Oktave höher gesetzt, oder sie haben Flageoletts weggelassen oder normal gegriffen, was mich aber alles nicht überzeugt............

Im Grunde habe ich so gut wie nichts geändert........ :hide:

Lieben Gruß,
Michael
"Lassen Sie es nicht so enden. Sagen Sie, dass ich etwas gesagt hätte."
Pancho Villa (1878 - 1923)

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