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Basti

Bassiger Regiefreund

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1

Dienstag, 3. Juli 2012, 21:09

Abicalypse

Seit einigen Stunden ist sie fertig - die Filmmusik unseres Abifilms "Abicalypse". Ob sie verwendet wird, ist noch nicht ganz klar, und dementsprechend bin ich auch gerade sehr geladen, aber zeigen will ich sie euch trotzdem. Sie dauert 25 Minuten und 39 Sekunden, hat insgesamt 123 Seiten (wobei diese in verschiedenen Größenformaten sind, der letzte Titel in A1) und 680 Takte. Nähere Erläuterungen auf Wunsch ;).

http://soundcloud.com/basticomposer/sets/abicalypse-1/

:wink:
»Neulich haben Sie mich gegrüßt und ich hab Sie leider nicht gleich erkannt. Das nächste Mal, wenn ich Sie wieder nicht erkenne, treten Sie mir in den Arsch. Großartiger Jochanaan übrigens, neulich.«
Hans Knappertsbusch zu Hans Hotter

2

Dienstag, 3. Juli 2012, 23:30

Klingt wie ne Ballettmusik aus der 2. Hälfte des 19. Jh. (oder Prokofieff, also später). Ist das selbst komponiert?

Und wo gibt's den Film???


Thomas

Basti

Bassiger Regiefreund

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3

Mittwoch, 4. Juli 2012, 02:10

Ja, natürlich - das ist komplett selbst komponiert und orchestriert. Eigentlich hätte ich auch die Aufnahmen dirigieren sollen, aber die Partitur erwies sich als zu schwierig für unser Schulorchester - dementsprechend hört man nun eine Computersimulation. Das hat seine Vor- und Nachteile...
Der Film wird heute uraufgeführt; wo's ihn dann gibt, weiß ich auch nicht....
»Neulich haben Sie mich gegrüßt und ich hab Sie leider nicht gleich erkannt. Das nächste Mal, wenn ich Sie wieder nicht erkenne, treten Sie mir in den Arsch. Großartiger Jochanaan übrigens, neulich.«
Hans Knappertsbusch zu Hans Hotter

Ingrid

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4

Mittwoch, 4. Juli 2012, 07:48

Lieber Basti,

herzlichen Glückwunsch! Deine Komposition ist echt gut gelungen (leider hatte ich bei der Hälfte einen Absturz). Habe mir dann selbst ausgemalt, was im Film alles passiert sein könnte und tatsächlich sah ich Euch Abiturienten auch mehr tanzend. Sollte, wider Erwarten, alles nicht so klappen, wie Du es Dir vorgestellt hast, dann kannst Du wirklich bei Choreographen vorstellig werden.
Für die Uraufführung heute wünsche ich Dir auf jeden Fall ganz viel Erfolg.

:wink:
Ingrid

5

Donnerstag, 5. Juli 2012, 00:45

Ja, natürlich - das ist komplett selbst komponiert und orchestriert.

Hey, ganz locker bleiben! Fachlich bin ich eine Null, das hat ein etablierter Profi-Capriccioso vor einiger Zeit hier öffentlich festgestellt. Macht aber nichts. Nimm's einfach als Laien-Feedback:

(a) Kennt man irgendwie. Ist also nicht so kreativ wie z.B. Beethoven.
(b) Klingt professionell, d.h. als Eigenkomposition eines Schülers beängstigend gut.

Rein musikalisch wird es dennoch kein Welterfolg werden, logischerweise. Aber in Verbindung mit dem Film könnte das verdammt interessant sein.

Im übrigen finde ich es interessant, welches Niveau man mit "künstlicher" Musik erreichen kann.

Hattest du auch schon kommerzielle Erfolge, oder strebst du welche an?

Das wäre einen eigenen Thread wert: In den USA gibt es wohl hunderte Komponisten für Film-Musik. Deren Durchschnittsniveau kann jemand wie du erreichen. Davon wird man aber weder reich noch berühmt.

Jedenfalls weiß ich die "Gegenwartsmusik" durchaus zu schätzen. Kennt jemand das Musical "Rebecca"? Da werde ich demnächst reingeschleppt (Stuttgart). Wird wohl irgendwo zwischen "Basti" und "Mozart" liegen...


Thomas

6

Donnerstag, 5. Juli 2012, 01:41

Ja, natürlich - das ist komplett selbst komponiert und orchestriert.

Hey, ganz locker bleiben!
Der einzige, der in diesem thread recht unlocker auftritt, bist Du.

Zitat


Fachlich bin ich eine Null,


Keine Ahnung. Aber Lesen und einfachstes Kombinieren scheint nicht deine Stärke zu sein --> das Mitglied heißt Basti, verweist auf die Soundcloud-webpage (eine Seite, bei der jeder hochladen kann) und über den Musik-links steht "BastiComposer"....hmmm.....in Verbindung mit Bastis einleitenden Worten........meine Güte, das ist aber auch wirklich verflucht schwer.

Zitat


(a) Kennt man irgendwie. Ist also nicht so kreativ wie z.B. Beethoven.

(b) Klingt professionell, d.h. als Eigenkomposition eines Schülers beängstigend gut.


Ich fasse mal den Sinn und den Nutzwert diese beiden "Aussagen" zusammen:



:wink:
Euer Essen stinkt. (calisto)

7

Donnerstag, 5. Juli 2012, 09:12

Mein Gott, Wulf was soll das,

ohne Streit geht es doch auch.

Ich fand die Bemerkungen insgesamt doch positiv und das ist doch wichtig.

welchen Nutzwert das hat sollte (und kann sicher auch) Basti selbst beurteilen.

Jedenfalls hat Deine Äusserung für Basti noch weniger Nutzwert.
Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum (Nietzsche)
In der Tat spuckte ... der teuflische Blechtrichter nun alsbald jene Mischung von Bronchialschleim und zerkautem Gummi aus, welchen die Besitzer von Grammophonen und Abonnenten von Radios übereingekommen sind Musik zu nennen (H Hesse)

Gurnemanz

Hilfsseemann

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8

Donnerstag, 5. Juli 2012, 11:03

Deren Durchschnittsniveau kann jemand wie du erreichen. Davon wird man aber weder reich noch berühmt.
So etwas klingt für mich schon ein wenig herablassend, der belehrende Ton stört mich.

Lieber Basti,

habe Deine Musik gerade angehört: Das klingt interessant, eriinnert mich ein wenig an Philip Glass (bin aber kein Kenner auf diesem Gebiet). Ich könnte mir das gut als stimmige Filmmusik vorstellen. Viel Erfolg!

:wink:
Es grüßt Gurnemanz

---
-¿Se trata de una cita? -le pregunté.
-Seguramente. Ya no nos quedan más que citas. La lengua es un sistema de citas.

Jorge Luis Borges

9

Donnerstag, 5. Juli 2012, 14:02



Jedenfalls hat Deine Äusserung für Basti noch weniger Nutzwert.
Mag sein, Erzherzog. Vielleicht aber auch nicht. Ich wollte nur, dass sich Basti nicht durch herablassend wirkende Bemerkungen (Gurnemanz scheint es auch so zu empfinden) - gleich ob sie intendiert waren oder nicht - irritieren lässt. Um einen Kommentar hat er nicht gebeten.

Zudem: dir wird sicher aufgefallen sein, dass a) und b) Gegenteile implizieren, wo keine sind - auch Beethoven war mal Schüler. Desweiteren wird Basti nicht mit dem Anspruch angetreten sein, in Konkurrenz zu Beethoven zu treten. Ein reichlich vergebliches Unterfangen, da dieser bereits lange nicht mehr unter uns weilt.

Jeder kann gerne sinnentleerte Aussagen posten, aber wenn diese noch im Ton gleichsam herablassend daherkommen, wird doch mal ne kleine Replik erlaubt sein, oder? ;+)

:wink:
Wulf
Euer Essen stinkt. (calisto)

10

Freitag, 6. Juli 2012, 00:11

Es gab in meinem Beitrag nicht den geringsten Hauch einer Herablassung. Absolut null. Nix. Niente.

Ihr solltet euch mit der betreffenden Musik befassen, nicht mit der Analyse von Beiträgen. Aber wie üblich (siehe ESC xxx) kommt da nichts. Und so wird auch dieser Thread im allgemeinen Blabla versinken. Schade um Bastis Arbeit. Die hoffentlich anderswo zu Geltung gekommen ist...


Thomas

11

Freitag, 6. Juli 2012, 00:33

Es gab in meinem Beitrag nicht den geringsten Hauch einer Herablassung. Absolut null. Nix. Niente.


Natürlich nicht. Merkst du eigentlich noch, was du schreibst? Ich fürchte nicht.
Aber bitte: starte eine deiner glanzvollen musikalischen Analysen.


Bastis Arbeit kommt sicher woanders zur Geltung und zwar vielleicht an dem Ort, für den sie geschrieben wurde. Die ersten drei Buchstaben deuten übrigens darauf hin, wo sie zum Einsatz kommt. Erschliesst sich auch, wenn man seinen Eröffnungsbeitrag liest. Da wird man ihr auch gerechter als in einem thread, in welchem dem Werk eine Beethoven nicht vergleichbarer Kreativität unterstellt wird. Ohne eine Analyse, die formale und/oder transzendente Aspekte aufgreift.

Aber die wird uns ja hoffentlich noch geliefert.


Meine Güte, Michael hat wohl recht.
Euer Essen stinkt. (calisto)

Archaeopteryx

... anglophiler Belcantofreund ...

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12

Freitag, 6. Juli 2012, 16:14

Basti, gratuliere Dir zu Deiner Komposition, klingt super interessant, und macht Lust auf den Film.

Ich bin überdies begeistert, dass eine Klasse sowas geschlossen hinbekommt - bei meinem Jahrgang wäre das vergangenes Jahr an höchstens zwei Personen hängen geblieben... :D

Hast Du Lust, den Film mal irgendwo hochzuladen? In dem Kontext kommt dann sicher die Musik noch besser zur Geltung...

Aber, wie gesagt, Hut ab vor Deiner und der Kollektivleistung!

Beste Schwitzgrüße,
Archie :wink:
"Joachim schabte wild drauflos und erzeugte dabei ein Geräusch, neben dem der Versuch, eine Nuss auf der Schuhsohle zu zerreiben, sich wie der Klang einer Äolsharfe ausgenommen hätte. (...) Doch wir waren alle interessiert und begeistert. Wir klatschten, und er verneigte sich in unbeirrbarer Feierlichkeit."
Bernard Shaw über ein Konzert von Joseph Joachim im Jahre 1890

13

Freitag, 6. Juli 2012, 20:06

dementsprechend hört man nun eine Computersimulation.

Was hast Du denn für eine Orchestersoftware benutzt, wenn ich mal fragen darf?
wellen unterschiedlicher frequenz und töne verschiedener höhe

philmus

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14

Freitag, 6. Juli 2012, 21:49

Wenn ich mal vermuten darf: das Windows-Orchester unter der Leitung irgendeines handelsüblichen Notenprogramms...
Klingt meistens schon so, daß man als Orchestermusikkenner sich ganz gut vorstellen kann, was gemeint ist, d.h. in diesem Fall: daß es in echt wohl ziemlich ordentlich klingen wird.

Gruss
Herr Maria
.................................................................................................

Die englischen Stimmen ermuntern die Sinnen
daß Alles für Freuden erwacht

Im Übrigen bin ich der Meinung, daß die Sommerzeit abgeschafft gehört.

Basti

Bassiger Regiefreund

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15

Samstag, 7. Juli 2012, 20:40

Erstmal danke für eure Antworten! ^^ Das Programm, das ich benutze, heißt MuseScore.


In den USA gibt es wohl hunderte Komponisten für Film-Musik. Deren Durchschnittsniveau kann jemand wie du erreichen.

Also, wenn du wüsstest, wie niedrig das Durchschnittsniveau amerikanischer Filmkomponisten ist, finde ich es geradezu beleidigend, mir die Aussicht zu eröffnen, ich könnte es erreichen :D


Ich bin überdies begeistert, dass eine Klasse sowas geschlossen hinbekommt - bei meinem Jahrgang wäre das vergangenes Jahr an höchstens zwei Personen hängen geblieben... :D
Ach, glaubst du, das war bei uns anders? :D
Hast Du Lust, den Film mal irgendwo hochzuladen? In dem Kontext kommt dann sicher die Musik noch besser zur Geltung...
Kann ich machen, wenn ich ihn dereinst habe.



:wink:
»Neulich haben Sie mich gegrüßt und ich hab Sie leider nicht gleich erkannt. Das nächste Mal, wenn ich Sie wieder nicht erkenne, treten Sie mir in den Arsch. Großartiger Jochanaan übrigens, neulich.«
Hans Knappertsbusch zu Hans Hotter

Archaeopteryx

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16

Sonntag, 8. Juli 2012, 00:33

Zitat von »Archaeopteryx«
Ich bin überdies begeistert, dass eine Klasse sowas geschlossen hinbekommt - bei meinem Jahrgang wäre das vergangenes Jahr an höchstens zwei Personen hängen geblieben... :D

Ach, glaubst du, das war bei uns anders? :D

I see... naja, wäre ja sicher auch zu schön gewesen... :rolleyes: Dafür gratuliere ich umso mehr!! :vv:
"Joachim schabte wild drauflos und erzeugte dabei ein Geräusch, neben dem der Versuch, eine Nuss auf der Schuhsohle zu zerreiben, sich wie der Klang einer Äolsharfe ausgenommen hätte. (...) Doch wir waren alle interessiert und begeistert. Wir klatschten, und er verneigte sich in unbeirrbarer Feierlichkeit."
Bernard Shaw über ein Konzert von Joseph Joachim im Jahre 1890

17

Sonntag, 8. Juli 2012, 22:43

Erstmal danke für eure Antworten! ^^ Das Programm, das ich benutze, heißt MuseScore.


In den USA gibt es wohl hunderte Komponisten für Film-Musik. Deren Durchschnittsniveau kann jemand wie du erreichen.

Also, wenn du wüsstest, wie niedrig das Durchschnittsniveau amerikanischer Filmkomponisten ist, finde ich es geradezu beleidigend, mir die Aussicht zu eröffnen, ich könnte es erreichen :D

Ich meinte damit: Die betreffenden Leute können in den USA davon leben. Wenn du dir das ebenfalls zutraust (angenommen, du würdest in den USA leben), dann ist das als Abiturient ziemlich mutig. Es sei denn, du bist bereits im Geschäft, was ich ja nicht weiß.

Im Ingenieurbereich mag das eher gehen. Ok, mann muss das Studium schaffen, aber mit einigermaßen ordentlichen Noten hat man dann realistische Chancen, professionell arbeiten zu können.

Oder mal ganz frech gefragt:
Angenommen, du könntest die nächsten 12 Monate in Los Angeles leben, und irgend eine Person mit Einfluss würde dir alle möglichen Kontakte besorgen. In der Zeit würden 100 Aufträge zu einer Filmmusik vergeben werden. Würdest du einen davon ergattern? Würdest du Folgeaufträge bekommen?

Ich stelle mir das ziemlich schwierig vor, lasse mich aber gerne aufklären. Ich habe irgendwie den Eindruck, dass der Markt schlichtweg zu klein ist, im Vergleich etwa zum Ingenieurbereich.

Das war eben meine Grundaussage: Deine Musik klingt professionell. Die Musik der 100 Profis in Los Angeles klingt ebenfalls professionell. Ich kann nicht sagen, was besser ist.

Mich würde interessieren, in welche Richtung man mit deinem Talent gehen kann. Bei den Musikern (Instrumentalisten) heißt es regelmäßig: Lass es bleiben, es gibt tausende wie du, aber viel zu wenige Stellen. Ist das bei Komponisten anders?


Thomas

18

Sonntag, 8. Juli 2012, 22:45

Ist das bei Komponisten anders?


Ja, da gibt es nämlich gar keine Stellen. :D
Eine schwere Aufgabe ist freilich die Höflichkeit insofern, als sie verlangt, daß wir allen Leute die größte Achtung bezeugen, während die allermeisten keine verdienen; sodann, dass wir den lebhaftesten Anteil an ihnen
simulieren, während wir froh sein müssen, keinen an ihnen zu haben. (A. S.)

19

Sonntag, 8. Juli 2012, 22:53

Ist das bei Komponisten anders?


Ja, da gibt es nämlich gar keine Stellen. :D

Ist das mit den "Stellen" wörtlich gemeint? Arbeit für Freischaffende gibt es jedenfalls mit Sicherheit, fragt sich nur, wie viel. Die ganzen Fernsehsender produzieren doch ohne Ende, und Filme kommen auch tausende pro Jahr heraus.

Dann die ganzen Radiosender, die 24 Stunden am Tag Musik spielen, oft neue (d.h. weniger als ein Jahr alt).

Die Bandbreite bzgl. Qualität ist zwar groß... Aber es müssten eigentlich auch in Deutschland mindestens 100 Leute vom Komponieren leben können. Oder verschätze ich mich da total?


Thomas

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