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Was aber die Haarfarbe dabei zu suchen haben soll, ist mir ein totales Rätsel.
Zitat
Das Gesicht des Tenors tendiert dahin, mehr rundlich zu sein
Generell will mir die explanatorische Kraft solcher "Gedanken" wie dem gerade hier besprochenen überhaupt nicht einleuchten. Mit knapperen Worten: Was soll der Quatsch? Wenn Logopädinnen, Gesangslehrer und -pädagoginnen oder Ärzte sich der stimmlichen Qualitäten eines bestimmten Menschen (und nur um ein Individuum sollte es gehen, Extrapolationen generell vermieden werden) versichern wollen, dann werden sie dieselben austesten und explorieren, nehme ich an.

Zitat
Aus dem Inhalt
- Die Atmung
- Das Stimmorgan
- Das Ansatzrohr
- Innervation des Stimmapparats und Entstehung der Stimme
- Das Klangbild
- Wissenschaftliche Untersuchungsmethoden des Kehlkopfs und der Stimme
- Physiologie stimmpädagogischer Begriffe
- Qualitäten der Gesangs- und Sprechstimme
- Stimmentwicklung und -störungen im Laufe des Lebens
- Besondere Stimmformen
- Sprache und Sprechen - wie funktioniert Sprache?
- Die Sprachlaute
- Krankheiten von Stimme und Sprache
- Hygiene von Stimme und Sprache
Wenn ich das nächste Mal eine fette, dunkelhaarige Sopranistin sehe - Montserrat Caballé....- dann weiß ich, daß die gefärbte Haare hat und ihr Repertoire eigentlich gar nicht singen kann...
) (BTW: Wie wäre es hier, vom Abstand Kniescheibe/Brustbein zu entscheiden, welchen Platz man in einer Fußballelf einnimmt?)
Und nachdem das entschieden ist, stellt man Peter Crouch und Ailton gemeinsam in den Sturm!BTW: Wie wäre es hier, vom Abstand Kniescheibe/Brustbein zu entscheiden, welchen Platz man in einer Fußballelf einnimmt?
Zitat
"Sopranistinnen sind häufig unter 1,70m; auch sie sind meist blond."
Hier werden doch wohl jetzt nicht wieder Schädel vermessen!
Zitat von »Peter Brixius«
BTW: Wie wäre es hier, vom Abstand Kniescheibe/Brustbein zu entscheiden, welchen Platz man in einer Fußballelf einnimmt?
Und nachdem das entschieden ist, stellt man Peter Crouch und Ailton gemeinsam in den Sturm!
Ja, aber wie singen die?
Darauf kommt es schließlich an!
Matthias
Soviel zur Wissensubstanz...
Zitat
Lieber Graf,
ich teile Deine Skepsis. Ich dachte, Phrenologie&Co. sei inzwischen auf dem Müllplatz der Naturwissenschaft gelandet, hier scheint sie fröhlich Urständ zu feiern.
Das Buch wird bei Thieme (immerhin ein renommierter Verlag) neu aufgelegt, die Kurzbeschreibung
Zitat
J Acoust Soc Am. 2009 Jan;125(1):503-12.
Voice classification and vocal tract of singers: a study of x-ray images and morphology.
Roers F, Mürbe D, Sundberg J.
Voice Research Laboratory, University of Music Carl Maria von Weber, Dresden, Germany.
A
bstract
This investigation compares vocal tract dimensions and the classification of singer voices by examining an x-ray material assembled between 1959 and 1991 of students admitted to the solo singing education at the University of Music, Dresden, Germany. A total of 132 images were available to analysis. Different classifications' values of the lengths of the total vocal tract, the pharynx, and mouth cavities as well as of the relative position of the larynx, the height of the palatal arch, and the estimated vocal fold length were analyzed statistically, and some significant differences were found. The length of the pharynx cavity seemed particularly influential on the total vocal tract length, which varied systematically with classification. Also studied were the relationships between voice classification and the body height and weight and the body mass index. The data support the hypothesis that there are consistent morphological vocal tract differences between singers of different voice classifications.
Gibt's eigentlich auch Untersuchungen zur Länge der Stimmbänder im Verhältnis zur Hirngrösse ? Oder im Verhältnis zur Beinlänge? Oder (das kann man kombinieren) zur Länge der Pfeffermühle, mit der man seine frischen Spaghetti (die sehen ja fast aus wie Stimmbänder) würzt? "Meine Stimmbänder sind lang wie ein afrikanisches Männerbein" oder so?
Adieu,
Algabal
Zitat
Lieber Graf,
ich teile Deine Skepsis. Ich dachte, Phrenologie&Co. sei inzwischen auf dem Müllplatz der Naturwissenschaft gelandet, hier scheint sie fröhlich Urständ zu feiern.
Das Buch wird bei Thieme (immerhin ein renommierter Verlag) neu aufgelegt, die Kurzbeschreibung
Mit Verlaub ein Lehrbuch über den Stimmappart mit der Phrenologie in Verbindung zu bringen, ist hahnebüchener Unsinn.
Zitat
Das Gesicht des Tenors tendiert dahin, mehr rundlich zu sein; je tiefer die Stimme, umso länglicher werden die Gesichtszüge......
Zitat
Ich kann hier nichts erkennen, was auf eine Einteilung von Stimmlagen nach Körperbau oder Haarfarbe schließen lässt.
Zitat
Nochmal: Das hat nichts mit Phrenologie zu tun und ich bitte solche Vergleiche zu unterlassen, da man damit die Arbeit von Wissenschaftlern in den Dreck zieht.
Soll heißen, die Stimmlage wird von der Größe des Stimmapparates beeinflusst und der wiederum von der Größe der Rachenhöhle. Damit ist wiederrum die Verbindung zur Körpergröße hergestellt.
Sofern eine 1,60 m Frau nicht den Kopf/Hals eines 2 m Basses hat, wird es ihr schwer fallen, in seiner Stimmlage zu singen.
Zitat
Aber es gibt wohl so manches, was unter einer Verwissenschaftlichung schlummern kann, gerade in Erfahrungswissenschaften.
Lieber Peter,
der Zusatz:
Zitat
Aber es gibt wohl so manches, was unter einer Verwissenschaftlichung schlummern kann, gerade in Erfahrungswissenschaften.
hat sich für mich auf das oben gezeigte Buch bezogen. Sollte dem nicht so sein, bitte ich um Entschuldigung.
Zitat
Kein wissenschaftlich ernstzunehmender Verlag würde irgendwelche Literatur herausgeben, die sich mit Haarfarbe und Stimmlage beschäftigt. Diese Aussagen sind eher ins Reich der Esoterik und Fantasiewissenschaften wie die neue germanische Medizin zu verbannen und von daher auch nicht diskussionswürdig.
Kein wissenschaftlich ernstzunehmender Verlag würde irgendwelche Literatur herausgeben, die sich mit Haarfarbe und Stimmlage beschäftigt.
ob ein bestimmter Zeitungsartikel in BILD tatsächlich wahr sein kann. Sie sind zu dem Schluß gekommen, daß er wahr sein müsse, denn es würde in der Zeitung stehen, und niemand würde doch etwas falsches drucken.
! Da scheint mir eine Besinnung auf wissenschaftstheoretische Erörterungen darüber, wie es sein SOLLTE, ergiebiger. Und als Thema für eine empirische Arbeit schlage ich die Frage vor: "Kann man sich eine 1.90m-Frau mit piepsiger Stimme vorstellen?" (Das Ergebnis würde selbstverständlich nichts aussagen über Korrelationen zwischen Sopraneignung und Körpermaßen.) Liebe Hemiole,Es kommt mir so vor, als müsste ich nun ein schlechtes Gewissen haben, weil ich dieses Thema überhaupt - und hier zum ersten Mal! - zur Diskussion gestellt habe! - Ist es nicht ein Diskuuionsforum hier?
Ich wollte mit der Vorstellung seines Buches den Autor nicht verteidigen! - Ein Quäntchen Wahrheit ist aber m. E. dran!
Ich halte es auch für überzogen, die Zeilen des Autors so darzustellen, als wolle er anhand der Physiologie die Stimmlage des Menschen erkennen!
Ich meine, man sollte die Kirche im Dorf lassen!
Hemiole
Liebe Hemiole.Ich hätte mir eine sachlichere Diskussion vorgestellt.
Gut, dass du das dir sagst und nicht mir!Carsten, mittlerweile sage ich mir : "Si tacuissem, philosophus mansissem!"
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