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. Dennoch gerate auch ich immer wieder in eine Situation, wo der Duettpartner/die Duettpartnerin eben nicht mal eben für gemeinsame Proben verfügbar ist. Das ist dann immer wieder spannend, besonders, wenn man mit der betreffenden Person vorher noch nie zusammen gesungen hat. In einem solchen Fall suche ich mir dann lieber einfachere Duette mit nicht allzu schweren Harmonien oder Läufen aus. Ein gute Vorbereitung ist aber so oder so natürlich unabdingbar. Etwas einfacher finde ich es, wenn ich die Oberstimme einstudieren muss, da diese doch oft als Melodiestimme schneller ins Ohr geht. Eine Unterstimme erfordert da doch einiges mehr an Arbeit. In diesem Fall lerne ich erst einmal nur stur meine Stimme, um nicht von der Oberstimme aus dem Konzept gebracht zu werden. Wenn ich mich dann einigermaßen sicher fühle, spiele ich die Oberstimme mit, während ich meine Stimme singe. Youtube konsultiere ich auch gern für den Gesamteindruck und es gibt mittlerweile auch Playbacks, bei denen eine Stimme ausgeblendet ist. Aber all das kann das Üben mit dem realen Gesangspartner natürlich nicht ersetzen.
ich habe ja nun den Vorteil, meinen Lebensgefährten als Duettpartner zu haben, da stellt sich nur das Problem, dass ich ihn manchmal ganz schön "treten" muss, bevor er wieder ein neues Duett mit mir einstudiert und wir kriegen uns dabei auch oft ganz klischeehaft (so als Sopran und Tenor) in die Wolle- versöhnen uns zum Glück aber auch immer wieder schnell.
) Das ist keine Frage des Stimmfachs sondern der Gesangstechnik und der Tonfrequenzen.
- allerdings nur von einem Schülerkonzert, wo ich mal contessieren musste, totales Chaos!- ansonsten ist natürlich Susanna meine Rolle.
Liebe Fairy Queen,
Zitat
Liebe Vitellia, neben den richtigen harmonischen Schwingungen, die man nciht unterschätzen darf, ist das Miteinader von schweren und leichten Stimmen eine Sache des fokus udn damit der strahlkraft einer Stimme, nicht des Volumens und der Lautstärke.
Rosenkavalier ist doppelt sol laut wie ich , wenn wir beide aufdrehen. Aber wenn ich die Oberstimme singe und meine Stimme richtig fokussiert ist, muss weder ich mich anstrengen noch sie sich zurücknehmen.(wenn ja hat sie das höflicherweise bislmang verschwiegen) Das ist keine Frage des Stimmfachs sondern der Gesangstechnik und der Tonfrequenzen.
Nichtsdestotrotz war diese Kombination rein stimmtechnisch gesehen für mich aber nicht optimal.
) Natürlich muss ich mich als schwere Stimme in einem gewissen Rahmen an meinen Partner anpassen und auch mal zurücknehmen. Aber andersherum kann ich mE von der leichteren Stimme auch verlangen, dass sie mit so viel Körperanbindung/Stütze und Fokus singt, dass ich meine Stimme nicht vollkommen verbiegen muss. Das heißt ja noch lange nicht, dass sie deswegen forcieren oder brüllen muss. Ich denke, es sollten sich beide aufeinander einstellen, damit ein gemeinsames Singen möglich ist. Dann macht es ja für alle Beteiligten auch am meisten Spaß. Forensoftware: Burning Board® 3.1.7, entwickelt von WoltLab® GmbH