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Dann ist die Rolle der Pianistinnen, Bandleader und Arrangeurinnen Lil Hardin Armstrong und Mary Lou Williams, etwas später der Posaunistin und Arrangeurin Melba Liston für die gesamte Jazz-Entwicklung überhaupt nicht zu überschätzen.
Mozartinaa da du den Begriff der Arrangeurin zweimal erwähnst.....was hat sie als solche genau gemacht und welche Qualitäten musste sie dafür haben?
Matthias Bix Beiderbecke
Mach's selbst!
ich setz mich Ende August dran.Kurz: gibt es Jazzvibraphonisten, die nicht unbedingt auf Demonstration von Geschwindigkeit und Virtuosität aus sind, sondern das Instrument öfter mal ausklingen lassen?

Matthias

,aber danke für deine Antwort. Ich stellte meine Frage ins Forum in der Hoffnung,dass vielleicht einer der Jazzfreunde noch eine andere Erklärung zur Etymologie des Wortes Jazz hat.
Mozartinaa Ich weiß nämlich auch nicht mehr, als bei Wikipedia zu finden ist, außer, dass es noch diverse weitere kuriose Erfinderansprüche gibt, z. B. noch von Jelly Roll Morton, aber sogar von einem Russen.
Mozartinaa
. Für die eher Rock-Interessierten, Bargeron spielte übrigens auch die Tuba bei Blood, Sweat & Tears, die selbstverständlich auch noch einen E-Bass hatten. Besonders interessant zu hören auf ihrer Live-Doppel-LP.
Matthias Auch zur Kombination von Bässen und Celli fällt mit so viel ein, dass ich gar nicht weiß, womit ich anfangen soll.
Matthias Ist das nicht sogar eine der ersten Jazz-Aufnahmen überhaupt?Interessant ist eine ganz frühe Schellackplatte aus dem Jahr 1917, mit dem Titel "Darktown strutters ball", wobei laut Etikett die "Original Dixieland Jassband" spielt. Da wurde Jazz noch Jass bezeichnet. Wieso, weiss ich nicht.
Zitat von »Matthias Oberg«
Die tiefen Bläser sind dann meist Erweiterung der Farbpalette des Posaunensatzes und die Tuba übernimmt nur Bass-Rhythm-Patterns, wenn der Bass Melodie oder kontrapunktische Gegenmelodie oder Soli spielt. [...] dort, wo beide Rhythmusarbeit leisten [...] müssen beide deutlich akzentuieren
Gehört hab ich die Platte leider noch nicht, würde mich interessieren wie die Aufnahme klingt.
Mag sein. Ich verstehe aber immer noch nicht, worauf du mit deinen Beiträgen hinaus willst!? Wo ist die Frage? Bzw. worauf ist dein Hinweis eine Antwort?ich glaube nicht, dass das DIE Aufnahme von 1917 ist, dafür klingt sie viel zu hallig, die Instrumente zu ausgewogen, wie es eine akustische Aufnahme aus der Zeit, wo man noch mit Trichtern aufnahm, nie klingen würde. Für mich klingt sie elektrisch.
Gil Evans kenne ich natürlich. Ich habe ihn als Vorbild gar nicht in Erwägung gezogen, weil ich eben gar keine richtige BigBand zur Verfügung haben. Bei uns gibt es in der Regel drei, vier Saxophone, ein, zwei Blechbläser und eine Rhythmusgruppe. Das ist dann doch nochmal eine andere Klangwirklichkeit als das fette Gil Evans Orchester.
Dieses Monday-Night-Orchestra und die Africa-Brass-Sessions nehme ich auf jeden Fall mal als Anregung mit. Ich kenne beides noch nicht.


Matthias
. Und meine Bekannte ist zwar das Improvisieren auf dem Saxophon bereits etwas gewöhnt, jedoch ein absoluter Anfänger auf dem e-bass.
Benutzerinformationen überspringen
Liebt Klassik in historischen Aufnahmen. Und liebt Jazz.
Wohnort: Hamburg
Und er spielte Piccoloflöte - und das sogar als Soloinstrument! Ich habe ihn mit dem Gil Evans Orchestra mal in der Hamburger "Fabrik" ein geniales Piccoloflötensolo zu "Little Wing" von Jimi Hendrix (einem der Leib- und Magenstücke von Gil Evans) spielen hören.Jedoch spielt hier Howard Johnson nicht nur Tuba, sondern auch Baritonsax.


Meinst du, du könntest mir noch einen Tipp bezüglich der workshops geben, die du genannt hast?? Vielleicht was im Rhein-Main-Gebiet??



Matthias Ähnliches gilt für die "Free Jazz" von Coleman: die ist zwar etwas durchhörbarer, aber ebenfalls meilenweit von der schulmusikalischen Realität entfernt).
Matthias 
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