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1

Dienstag, 2. Februar 2010, 19:25

Wo ist der Hörgenuss hin!?

Ich will es immernoch nicht glauben, aber lest selbst!



http://futurezone.orf.at/stories/1503857/



http://technology.timesonline.co.uk/tol/…icle5847674.ece



Eure Meinungen dazu bitte. Es kann doch nicht sein, dass die verschissene MP3 wirklich gesiegt hat!
" I’d hate to think that anything I’d slaved over in the studio is only going to be listened to on a bloody iPod.” - Steven Street



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Florian Voß

Lebender Film noir

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2

Dienstag, 2. Februar 2010, 20:57

Naja, der Peuble ist halt taub. Regt mich nicht mehr auf, sollen sie sich doch mit fetten MP3-Dateien volldröhen (aber bitte nicht neben mir in der U-Bahn!). Leute die täglich bei McDo essen, die mögen üblicherweise auch keine Trüffel mehr. Leute die täglich MTV sehen, die schlafen bei einem Tarkowskifilm eben ein. Who cares. Solange ihr Schnarchen nicht lauter als ihre MP3-Dateien sind... :pfeif:

.




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Eine Krähe war mit mir
aus der Stadt gezogen

3

Dienstag, 2. Februar 2010, 21:00

Uuuuuuuuuh, da ist ja einer noch schnöseliger als wie ich dat bin, ey...

"And in the end the love you take is equal to the love you make."

The Beatles - Abbey Road


Florian Voß

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4

Dienstag, 2. Februar 2010, 21:03

Wir bemühen uns...




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Eine Krähe war mit mir
aus der Stadt gezogen

5

Dienstag, 2. Februar 2010, 21:32

Da ist wohl jemand neidisch auf die sich im Vorteil befindliche Daily-MTV-Generation. Denn derjenige, der regelmäßig seinen Tarkowski schaut, bekommt womöglich einen Herzkasper ob der schnellen, sinnentleerten Bilder auf dem Musik-Kanal, sollte er - und das wird jedem einmal passieren - aus Versehen auf den Kanal gerutscht sein. Da langweile ich mich doch lieber 'ne Runde bei Tarkowski. (Was ich natürlich nicht tue. ;+) ).

:wink:
Wulf
Euer Essen stinkt. (calisto)

6

Dienstag, 2. Februar 2010, 22:41

Tark who?
"...es ist fabelhaft schwer, die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen." - Johannes Brahms

7

Mittwoch, 3. Februar 2010, 00:14

Ach, die Vorstellung davon, dass Leute viel Geld ausgeben für ne "fette" Anlage daheim mit nem "fetten" Full HD Fernseher und dann Folgendes tun:



1. Auf einer realitätsfremden Anlage ihre mp3s hören. Am besten noch mit irgend einem beknackten 5.1 Enhancer über einen realitätsfremden Bose Subwoofer (yeah, like a bassdrum has a frequency below 10 hz!). Nicht zu vergessen, dass ein wundervolles Loch in den Mitten entsteht (RIEEEEEEEEESEN Subwoofer + kleine Satelliten Boxen = Bullshit)



2. Auf einem 52 Zoll FULL HD Fernseher Pro7 gucken (KEIN HD!)



3. Auf einem 52 Zoll FULL HD Fernseher eine (am liebsten) gebrannte DVD gucken (yeah, like anyone's ripping the dts file from the DVD), die, logischerweise auch kein HD unterstützt....



...ist einfach traurig.....



Keiner gibt sich ja der Illusion, dass auf einmal alle anfangen klassische Musik zu hören, oder wie von Zauberhand die Bild und Dan Brown aus den Haushalten verschwinden und durch seriöse Zeitungen und anspruchsvolle Literatur ersetzt werden... Oder dass Richterin Barbara Salesch (gibbet die eigentlich noch!?) durch Gregory Peck in "To Kill a Mockingbird" ersetzt wird..



Mich stört es nicht, WAS die Leute gucken/hören... Ich finde es einfach nur ätzend, dass alle a) Qualitätsverlust stillschweigend hinnehmen bzw IHN NICHT MAL BEMERKEN und b) dass dieses Übel auch noch von "Apple kanns - Steve Jobs will's nicht - iTunes, Amazon Musicstore und wie sie alle heißen" auch noch gefördert wird!



Arme Medienlandschaft des 21ten Jahrhunderts!



So genug ausgekotzt, ich widme mich jetzt unterm frequenzlinearen Kopfhörer meiner Karajan/Berliner Philharmoniker Mendelssohn Symphonie Box :)



Fühlt euch nichtsdestotrotz frei euch über das Übel mp3 und co hier auszukotzen, hehe
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8

Mittwoch, 3. Februar 2010, 11:08

Also ich meine, daß das mp3-Format schon seine Vorteile hat. Und ich oute mich hier auch gleich mal als 5.1-Fan, und ja, mit ´nem dicken Subwoofer dabei.
Diese Anlage benutze ich aber nur zum Fernsehen und DVD schauen, und da möchte ich das Klangerlebnis auch nicht missen.
(Klassische) Musik kann man auf dieser Surround-Anlage allerdings in der Tat nicht abspielen, da bekommt man Ohrenkrebs.
Ich stand nun Anfang des Jahres vor einer neuen Kaufentscheidung, und habe mich für eine Kombination aus NAD und ELAC entschieden, mit der ich absolut glücklich bin. An anderer Stelle hatte ich schon mal geschrieben, daß so gut wie jede CD nun neu "erhört" werden muss, da ich bis dato nur die aus den CDs konvertierten mp3s über meinen PC mit Edirol-Aktivlautsprechern und einer ordentlichen aktiven Soundkarte gehört habe.

Die ELACs und der NAD sind allerdings auch am PC angeschlossen, und hier muss ich zugeben, daß ich einen Unterschied von mp3 zu flac oder wav nicht wahrnehme. Bei U-Musik ist es denke ich eh schnuppe.
Viel wichtiger als das Format ist für mich die AUfnahmequalität, denn in meiner jetzigen Konfiguration hört man schwache Aufnahmen sehr deutlich heraus - sowohl im mp3- als auch in anderen Formaten.

PS: an meinen Sennheiser HD600 kommt klanglich allerdings weder ELAC noch sonst irgendetwas heran. :D :wink: egal ob mp3 oder wav
immer mehr Senioren verschwinden spurlos im Internet...., sie haben "ALT" und "ENTF" gedrückt.
Darf man das? Ja, wenn man es kann.

9

Mittwoch, 3. Februar 2010, 11:46

Auch mir steht es fern, irgendwelche Formate grundsätzlich zu verdammen. Auch ich kann zuhause 5.1. hören. Gut aufgenommene SACDs sind einfach eine wahre Freude. Natürlich steht an erster Stelle die musikalische Interpretation. Aber wenn beides zusammen kommt...
Mp.3 höre ich, wenn ich am Rechner sitze oder über den iPod unterwegs. Und mp.3 lade ich herunter, wenn bestimmte Aufnahmen auf Tonträger nicht erhältlich sind oder als mp.3 extrem günstiger sind und mein Budget damit entlasten.
"Give me all you've got, then crescendo!" Leonard Bernstein

10

Donnerstag, 4. Februar 2010, 20:37

OK um eine Sache mal klarzustellen:



5.1 mit SACD oder DVD ist eine spitzen Sache. Ich freue mich selbst jedesmal wie ein Kleinkind, wenn ich ein Album ergattern kann, das neben dem Stereomix auch noch eine 5.1 DTS Version auf DVD enthält. (Die Genesis Boxsets sind hier absolut spitze! Stereomix auf CD, 5.1 Dolby Digital und DTS Mix auf einer DVD und einer SACD). Nur halte ich es für sinnfrei CDs auf einem 5.1 System zu hören, da diese für 2 Kanäle (also links und rechts) gemischt sind. Teilt man ein 2Kanal Signal auf 6 auf, entstehen die größten Schweinereien, gerade im Stereofeld der CD.

@Holger: bei Klassik kommt das besonders schlimm zur Geltung.

Bei allen anderen Dingen, die tatsächlich für 6 Kanäle (also 5 Speaker und ein Subwoofer) erstellt wurden, ist 5.1 ein sehr tolles Erlebnis



Und mp3 "verdamme" ich aus dem folgenden Grund: hier findet ja, mathematisch, eine Verschlechterung der Aufnahme statt. Wie beim JPEG Format bei Bildern mehrere Farböne als ein Farbton dargestellt werden, werden bei mp3 scheinbar "unhörbare" Frequenzen weggeschnitten. Hier wird jede Arbeit jedes Engineers und Produzenten mit Füßen getreten, der sich tagelang Gedanken darüber macht ob die Höhen von Aufnahme XY gut durchkommen, zu viel oder zu wenig hörbar sind. Im mp3 Format wird aus dem ganzen eh eine undefinierbare Suppe..

Nehmt euch doch mal die Zeit und konventiert ein Stück erstmal in FLAC (oder WAV, kommt auf's gleiche raus) und dann nach mp3 mit 192 kb/s, 128 kb/s und 96kb/s. Wer da keine verschlechterung feststellt.... Nun ja..



Ich meine, in Zeiten, in denen man für eine Terrabyte Festplatte unter 100 Euro zahlt; in Zeiten in denen eine Micro SD Karte mit der größe eines Fingernagels 16 GB speichern kann... Wo ist das Problem sich seine Musiksammlung in FLAC zu konventieren? Oder zumindest ins mp3 Format mit variabler Bitrate.. Da muss man wirklich sehr sehr sehr sensible Ohren haben um den Unterschied zum Ausgangsformat WAV festzustellen. Höchstens wenn man sich den Track im Abbey Road Studio auf Abhörmonitoren anhört, die wahrscheinlich _pro Stück_ mein Jahresgehalt übersteigen. Von dem akustisch neutralen Raum mal ganz zu schweigen.



Ich habe auch meine 5.1 Anlage bei mir stehen (Yamaha mit JBL Speakern, wird aber demnächst durch ein Teufel System ersetzt). Aber Musik (im Stereoformat) höre ich auch auf der 5.1 Anlage im Stereoformat, da ich kein Bock hab irgendwelche komischen Panning Geschichten zu hören, die der Yamaha Receiver anstellen muss um einen Stereomix auf 6 Kanälen aufzuteilen.

Ansonsten habe ich meine geliebten AGK K141. Frequenzneutral ohne jegliche Bassboost Geschichten.

Die Musik kommt, ist der Rechner an, über ein 24/96 Audiointerface, komplett in FLAC. Ist der Rechner aus, gibt's nichts tolleres als einen handelsüblichen CD Player. Auch im Auto :)

Das allerwichtigste bei der ganzen Geschichte ist: Jeder sollte die Musik da hören, wo er's gewohnt ist..

Ich find's nur schade, dass die gute Audio CD von der breiten Bevölkerung überhaupt nicht mehr geschätzt wird... Bin ich der einzige, der ein Booklet in der Hand haben muss, wenn ich mir eine CD anhöre? Oder der denkt, dass die Aufmachung der CD, das Artwork etc auch wichtig ist?
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11

Donnerstag, 4. Februar 2010, 20:53

Bin ich der einzige, der ein Booklet in der Hand haben muss, wenn ich mir eine CD anhöre? Oder der denkt, dass die Aufmachung der CD, das Artwork etc auch wichtig ist?


Seltsam, ich muss beim bewussten Musikhören auch immer etwas mit Bezug zur Musik in der Hand halten. Das bin ich so gewohnt. Im Konzert bzw. Oper kaufe ich mir stets ein Programmheft, auch wenn ich weiß was gespielt wird. Beim CD-Hören halte ich auch stets das Booklet, auch wenn ich es nicht anschaue. Im Optimalfall habe ich die Partitur in der Hand und lese mit.

Das ist mir wichtiger als das Dateiformat.

Viele Grüße
Frank
"...wird hier gebratscht?"

12

Donnerstag, 4. Februar 2010, 21:00

Leute, was haben wir Glück!

Beethovens cis-moll-Quartett bleibt Beethovens cis-moll-Quartett, in welchem Format es auch abgespielt werden mag.

Gruß,

Uwe

13

Donnerstag, 4. Februar 2010, 21:06

Jup, ich bin sicher, dass ich Beethoven cis-moll Quartett auf einem leiernden Tape, oder einer verkratzen Plattenspieler genauso genießen kann wie auf einer handelsüblicher CD. Die vor ein paar Jahren noch absoluter Standard gewesen ist und jetzt durch ein qualitativ niedrigeres Format verdrängt wird. Ich hätte ja kein Problem mit einer Entwicklung, die eine Verbesserung darstellt. Wohl aber mit einer die einen Rückschritt bedeutet (obwohl ich das Aufkommen von der Schallplatte sehr begrüße!)
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14

Donnerstag, 4. Februar 2010, 21:27

Das Problem ist doch nicht so sehr die Existenz des Formats mp3. Ich höre mp3s auf meinem ipod unterwegs, und zwar im Zug, wenn ich zur Arbeit laufe, im Bus o.ä. Da habe ich ohnehin Nebengeräusche, und deswegen sind auch 192 kbit/s vollkommen ausreichend für mich. Was ich in der Tat bedauerlich finde, ist, daß das Runterladen von Musiktiteln die CD entwertet hat und auch die Plattenläden beschädigt. Wenn eine interessante CD erscheint, dann gehe ich halt gerne in einen Laden, stöbere etwas und kaufe dann die CD (und vielleicht noch eine dazu). Diese ganze Versenderei ist schon reichlich unatmosphärisch, aber der Download nimmt mir einfach den Bezug zum "Produkt". Ich brauche die CD physisch in meinen Händen, plus Booklet etc., und dafür zahle ich auch gerne Geld.

Das ist aber kein Problem mit dem Format mp3, es ist ein Problem mit dem Umgang mit mp3-Dateien und der Wertschätzug gegenüber musikalischen Aufnahmen in weiten Teilen der Bevölkerung.

LG :wink:
"Was Ihr Theaterleute Eure Tradition nennt, das ist Eure Bequemlichkeit und Schlamperei." Gustav Mahler

15

Donnerstag, 4. Februar 2010, 21:36

Danke! Danke, danke, danke! Du sprichst mir aus der Seele!
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16

Donnerstag, 4. Februar 2010, 21:51

Hallo Alex,

mir sprichst du in allem aus der Seele. Ich bin zwar auch gezwungen, vieles mir als MP3 zu besorgen, an was ich anders nicht mehr oder für mich nicht bezahlbar rankomme, besonders im Jazz-Bereich, hier ist es jedoch häufig auch nicht sooo schlimm, weil viele Aufnahmen und Mitschnitte sowieso eher miese Tonqualität haben, aber wo ich bei besser aufgenommenem vergleichen kann oder bei Klassik klingt es für mich auch deutlich schlechter, diffuser, es fehlen feine Höhen und Differenzierungen im Bassbereich, dadurch klingt die Aufnahme deutlich weniger dynamisch und tendenziell verwaschen, kurz gesagt, schlimm. Abgesehen davon, dass das Album-Konzept verlohren geht.

Ich werde mir nicht einmal für unterwegs einen MP3 Player/IPod anschaffen. Selbst fürs Motorrad habe ich einen anschließbaren, sehr stoßtolerablen CD-Player.

Ebenso klingen für mich herkömmliche CDs auf einem 5.1 System einfach völlig verquer: Das gibt völlig seltsame, sehr unnatürliche Raumeffekte. Ich kann gar nicht verstehen, wie man das nicht hören kann.

Aber letztlich bevorzuge ich sowieso bei guten Aufnahmen und Pressungen den Vinyl-Klang.

:wink: Matthias

17

Donnerstag, 4. Februar 2010, 22:37

Auch ich brauche das Haptische, bevorzuge etwas in der Hand zu halten. Die absolut gegenstandslose Sache einer Musikdatei nehme ich nur aus den oben genannten Gründen in Kauf.
Vom Klang mal ganz abgesehen.

Analog dazu könnte ich mir nie vorstellen, ein Buch in digitaler Form zu lesen. Aber das wäre sicher ein eigenes Thema wert.

Gruß
Froh
"Give me all you've got, then crescendo!" Leonard Bernstein

18

Freitag, 5. Februar 2010, 16:26

Das Problem ist doch nicht so sehr die Existenz des Formats mp3. Ich höre mp3s auf meinem ipod unterwegs, und zwar im Zug, wenn ich zur Arbeit laufe, im Bus o.ä. Da habe ich ohnehin Nebengeräusche, und deswegen sind auch 192 kbit/s vollkommen ausreichend für mich. Was ich in der Tat bedauerlich finde, ist, daß das Runterladen von Musiktiteln die CD entwertet hat und auch die Plattenläden beschädigt. Wenn eine interessante CD erscheint, dann gehe ich halt gerne in einen Laden, stöbere etwas und kaufe dann die CD (und vielleicht noch eine dazu). Diese ganze Versenderei ist schon reichlich unatmosphärisch, aber der Download nimmt mir einfach den Bezug zum "Produkt". Ich brauche die CD physisch in meinen Händen, plus Booklet etc., und dafür zahle ich auch gerne Geld.

Das ist aber kein Problem mit dem Format mp3, es ist ein Problem mit dem Umgang mit mp3-Dateien und der Wertschätzug gegenüber musikalischen Aufnahmen in weiten Teilen der Bevölkerung.

LG :wink:


DAS ist es: Musik zum Anfassen vermisse ich auch immer mehr.

Ich plädiere für hochauflösendes Audio (ganz allgemein gesagt), welches in der Lage ist Frequenzen bis mindestens 48 kHZ (wichtig für die klangfarbenbestimmenden Oberschwingungen) zu speichern.

Als Tonträger halte ich aber entgegen zu vielen Anderen die optische Scheibe für überholt: Es sollte schon Flash sein vielleicht SDHC oder so ähnlich - ja ja ich weiss: daumennagelgrosse Cover lesen sich schlecht, aber wer sagt denn, dass solche Karten in so kleine Hüllen gepackt werden müssen?...
... alle Menschen werden Brüder.

19

Montag, 8. Februar 2010, 12:57

RE: Wo ist der Hörgenuss hin!?


Eure Meinungen dazu bitte. Es kann doch nicht sein, dass die verschissene MP3 wirklich gesiegt hat!


Diese Ergebnisse sind sind nichts neues. Bereits vor Jahren gab es mehrere sehr fundierte und seriöse Hörstests, welche im Hörlabor der Computerzeitschrift c't durchgeführt wurden. Als Tester waren sowohl Otto-Normalverbraucher als auch Fachleute aus dem Gebiet "Audio" dabei.

Desöfteren viel dabei auf, dass nicht wenige Tester ein (qualitativ hochwertig kodiertes!!) mp3-File als "besser" und gefälliger empfanden als der Vergleichstrack auf CD. Eine Erklärung für dieses Phänomen war dies, dass der mp3-Klang insgesamt wohl etwas weicher ist als der einer CD (vermutlich liegt das an einem mehr oder weniger beschnitten Höhenbereich). Die kristallkare Härte der CD wurde im A-B-Vergleich von den Testern offensichtlich oft als zu hart, zu künstlich und damit unnatürlich empfunden. Interessanterweise ist dies auch ein Kritikpunkt, den Freunde der analogen Schallplatte oft gegen die CD verwenden..

Insofern ist das Ergebnis nicht sonderlich überraschend - und keinesfalls schockierend. Letzten Endes geht es eh nur um Nuancen, und diese nehme ich im normalen Höralltag eh effektiv nicht war. Umsomehr dafür vergeigte Einsätze, klappernde Sechzentelläufe, mangelhafte Intonation und dumpfe Raumakkustik..

P.S.: mp3 wird meiner Ansicht nach irgendwann an Bedeutung verlieren. Der Grund warum mp3 so erfolgreich wurde war der begrenzte und teure Speicherplatz (Festplatten und andere Speichermedien) und das damals noch recht langsame Internet, In Zeiten, in denen es Terrabyte-Festplatten und flächendeckendes V-DSL gibt, sinkt die Motivation, Dateien zu packen und runterzurechnen.

Liebe Grüße, der Chorknabe. :wink:

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