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  • Zitat von Amfortas09: „Zitat von bustopher: „Die Autonomie der Kunst (genaugenommen ist das begrifflich falsch: autonom kann höchstens der Künstler sein) ist für die längste Zeit europäischer Kulturgeschichte ohnehin lediglich eine Fiktion “ bloß weil etwas entsprungen ist, muss es ja keine geringere Gültigkeit besitzen oder Schrott sein. Kunst ist m.E. ebenso historisch entsprungen. Und es gibt no Gewähr, ob sie irgendwann mal nicht doch in die ewigen Jagdgründe sich vergammelt. Zitat von busto…

  • Stirbt das Klassik-Publikum aus?

    bustopher - - Allgemeine Themen

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    nochmal zu den "Migrantenkindern": Mal Hand auf's Herz: Angenommen, es würde Euch aus vergleichbaren Gründen wie diejenigen, die gerade Migranten nach Europa spülen, nach z.B. Nigeria oder Syrien verschlagen - welche Musik würden Eure Kinder wohl dort erlernen, wenn sie denn aus naheliegenden Gründen überhaupt in die Lage kämen, welche zu erlernen: Die lokale, oder nicht doch auch eher die europäische? Und wenn sie in der Familie mit der europäischen sozialisiert würden - würden sie dann in der …

  • By the way: Geigen kann man ebenfalls in anderem Kontext verwenden, als im beabsichtigten - als Deko etwa. Oder als Brennholz... smiley49.gif Ernsthaft: Zitat von Amfortas09: „Zitat von putto: „Kunst dient auch oft einem Zweck. Die meiste ist religiös, viele ist politisch u.s.w. “ es drängt sich dabei die Frage, ob Kunstwerke z.B. in der Liturgie oder politischen Agitation sich erschöpfen; so check ich Christians Antwort. Ob Sketche bzw. Mucke, die für Werbezwecke fabriziert wurden, in den Begri…

  • Eben gewälzt

    bustopher - - Literatur: Lesen

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    Zitat von B.Albert: „ Zitat: „...eine Sensation und einer der ersten Klassiker des neuen Jahrtausends.“ “ Wow. Einer der ersten Klassiker des neuen Jahrtausends. Kleiner hats der Enno Stahl vom Deutschlandfunk wohl nicht. Bestseller: OK. Ob's ein Klassiker wird, gleich gar einer mit Jahrtausendgeltung (also in der Liga Nibelungenlied, Simplizissimus oder Faust), wird die Zukunft zeigen...

  • nix gegen Marketingaktionen. Mich stören nur irreführende Schlagzeilen. (Notabene verliert der Artikel kein Wort über die Orgel, nur über Schwarzenegger...)

  • ...ich bin völlig ruhig und entspannt...

  • Zitat von ThomasBernhard: „Arnold Schwarzenegger an der Passauer Domorgel pnp.de/lokales/stadt_und_landk…einen-Kindheitstraum.html “ Das ist genau die Art von gehypter Überschrift, die mich mittlerweile auf die Palme bringt, weil mit der Überschrift etwas evoziert wird, was gar nicht ist! cursing.png cursing.png cursing.png cursing.png thumbdown.png thumbdown.png Arnold Schwarzenegger spielt auf Orgel im Passauer Dom das unterstellt doch irgendwie, daß er Orgel spielen kann und jetzt halt auch m…

  • Zitat von ThomasBernhard: „youtu.be/Wg--CnmZEMI?t=52 Was sie da mit konstant (?) Werke (?) nuschelt verstehe ich nicht. “ Wås, des vastäst du ned? So häad si des o, wann da Baia eahm seï ois Biadimpfä karrikiert. Hochdeutsch: So hört sich das an, wenn der Baier sich selbst als Bierdimplf karrikiert. Du sixt, oda bessa: häast: bei ins san sogar de Biadimpfä kulturell gebildet. (Du siehst, oder besser hörst: bei uns sind sogar die Bierdimpfl kulturell gebildet) Zur Bedeutung des Begriffes Bierdimp…

  • Liebesständchen

    bustopher - - Allgemeine Themen

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    Ständchen heißt heute Flashmob...! Ein paar Leute verabreden sich an ungewöhnlichen Orten, um dort gemeinsam irgend eine Aktion durchzuführen. Also z.B. singen. DAS war der Klassiker, der die ganze Bewegung bezüglich Singen im Flashmob ausgelöst hat: "https://www.youtube.com/watch?v=6iCk9fqNNt0" Du kannst Dich natürlich auch unter einem Fenster (oder vor einer Tür) verabreden. Kommt relativ häufig in Gesangsvereinen und Kapellen vor, wenn ein Mitglied (runden) Geburtstag hat. Gage ist dann oft e…

  • Liebesständchen

    bustopher - - Allgemeine Themen

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    Zitat von Berenice: „... "angetan" wäre ich ganz sicher ... ;+) “ na klar doch! Warum wohl himmeln zigtausende Mädels den jeweiligen Frontman der jeweils angesagten Boygroup an...? Es gibt irgendwo eine (etnologische? anthropologische? soziologische?) Studie, die belegt haben soll, daß musizierende (und vor allem singende) Männer bei der Balz aus mehreren Gründen einen gewissen Vorteil gegenüber nicht-musizierenden haben. Das Genre "Ständchen unter dem Fenster" muß ja irgendwie mal entstanden se…

  • Zitat von putto: „Wo sind/waren Quintparallelen in europäischer Volksmusik in Gebrauch? “ Donauschwaben, Ungarn, (Bartok läßt grüßen...!) Island, Südspanien, Griechenland, Balkan... Aussereuropäisch: Indionesien, China (dort auch in der Hochmusik) Sacred Harp Singing (USA)... Quintieren heißt der Begriff dazu. Den gibt's nicht nur bei Holzbläsern Zitat von zabki: „Zitat von bustopher: „Daran (Beethoven) sieht man, daß das Verbot "eigentlch" Quatsch ist. Da ist die Quinte ja nur oktaviert. Und we…

  • MOZART: Die Zauberflöte – Lauter Unsympathen?

    bustopher - - Oper

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    Zitat von Waldi: „Kleiner Widerspruch, lieber bustopher, bezüglich der Pforten und Säulen: Da geht es nicht nur um Symbole, sondern auch um Ästhetik. Kunstverständnis (und zwar in höherem Grad) gehört zum adeligen Verständnis. Tamino erkennt, daß er da nicht in barbarischer Umgebung ist, sondern daß sich hier höhere Bildung ausdrückt. Freilich ist er geneigt, das als Heuchelei abzutun, doch versetzt ihn der geheimnisvolle Mahner, der da plötzlich herauskommt, doch in Zweifel, ob das auch stimmt.…

  • Zitat von zabki: „Zitat von Mauerblümchen: „Sein "Erklärungsangebot" für die Existenz des Oktav- und Quintparallelenverbots lautet, dass man im 14. Jhd. abschätzig auf die musikalische Vergangenheit blickte und das, was vorher gut und gebräuchlich war, kurzerhand als minderwertig deklarierte. Sozusagen ex cathedra. “ ... was aber m.E. in keiner Weise die jahrhundertelange Gültigkeit des Verbotes erklären würde, zu Zeiten, als man mit dieser mittelalterlichen Vergangenheit nicht das geringste meh…

  • MOZART: Die Zauberflöte – Lauter Unsympathen?

    bustopher - - Oper

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    Ich glaube nicht (nein: ich bin überzeugt davon!), daß sich der Theaterpraktiker Schikaneder bei der Abfassung seines Librettos irgendwelche Gedanken in diese Richtung gemacht hat. Er hat einfach eine Zauberoper mit theaterwirksamem und in dieser Hinsicht bereits erprobtem Plot mit erprobten Elementen geschrieben, der notabene (inklusive der dabei auftretenden Figuren) aus einer Reihe von Vorlagen kompiliert wurde, bis hin zu wörtlichen Zitaten oder wenigstens fast wörtlichen, insbesonders aus (…

  • da würde ich jetzt geren darauf antworten. Ich habe nur leider jetzt und die nächsten Tage keine Zeit dazu. Vertagt

  • Zitat von Argonaut: „Nur ist das eine Redeweise, die auf Vereinbarung beruht, nicht auf der Natur von irgendwas. “ ...das ist die Natur der Sprache.... Zitat von Argonaut: „Dann muss man seine Kriterien offenlegen, weil sonst nicht klar ist, was gemeint ist. Wenn also jemand erklärt, das Libretto der »Zauberflöte« stünde auf derselben Stufe wie der »Faust«, kann man diese Aussage ebenso wenig einfach ablehnen, wie man ihr einfach zustimmen kann, sondern man muss erst einmal herausbekommen, in we…

  • Die Qualitätsdebatte hatten wir schon mal... Natürlich hat Argonaut recht, wenn er die Forderung aufstellt, daß man, um Qualität beurteilen zu können, erst einmal Kriterien benötigt, anhand derer man die Qualität überhaupt erst beurteilen kann. Ansonsten ist es tatsächlich nur "Gefühl und Wellenschlag". Ob es sich dabei um Obst im Supermarkt, Schraubenzieher, wissenschaftliche Daten oder um Opernlibretti handelt, ist dabei völlig unerheblich. Wir brauchen einen Maßstab, wenn wir uns über ihre Be…

  • Zitat von Argonaut: „OMG! Das kann man doch nicht so ohne Warnung anbieten! Das ist ja nun wirklich gar nicht lustig... “ Na, Faust ist doch auch nicht lustig. Hat der Goethe doch "Tragödie" draufgeschrieben... Spaß beiseite: das Projekt hat durchaus einen ernsthaften Hintergrund, wird tatsächlich von Reclam unterstützt und der Macher ist vom Fach. Entstanden ist die Idee am Theater Ulm, um dem Publikum in der Einführung zu Dantons Tod die Handlung nahezubringen, weil der Regiseur beschlossen ha…

  • Zitat von Mauerblümchen: „Die Existenz von Goethes Faust macht Fibeln zum Lesenlernen nicht überflüssig “ Nö. Aber steht der überhaupt auf der Liste? Und überhaupt: Um Faust zu gucken, muß ich gar nicht lesen können... hier der Beweis: youtube.com/watch?v=OMXvK6uScnY

  • Zitat von Symbol: „aber auch Unsinn kann manchmal Spaß machen “ ja klar doch. Aber der beschränkt sich im speziellen Fall doch normalerweise nur darauf, festzustellen, daß epochale Meisterwerke fehlen und dafür völlig unverständlicherweise irgendwelcher Vollschrott enthalten ist. Und weil jeder anderer Meinung ist, was nun epochal und was Vollschrott ist, kann man endlos darüber debatieren. Zweck erfüllt... Zitat von Giovanni di Tolon: „Als jemand, der so zwischen 75 und 80 der Filme kennt und s…

  • Die Frage ist doch: Wem nutzen solche Listen? Und wie konsistent sind sie? Googelt doch mal beste Kömödie oder best comedy... Also: dem Cineasten nutzen sie nix, der kennt die Filme sowieso und hat seine eigenen Vorlieben. Dem Dandy, der mit seinem Wissen protzen will, auch wenn er davon nix kennt? Oder denjenigen, die sie als checklist zum Abhaken benutzen? Das ist die alte Geschichte, einem (wie auch immer geartetem) Kanon zu folgen, statt sich selben ein Bild zu machen. 100 Klaviersonaten, di…

  • So ganz kann ich es immer noch nicht nachvollziehen. Daß es kein Theater ist, wenn keine Handlung stattfindet, ist mir klar. Wenn nichts passiert (wenn Kasperl und Krokodil regungslos verharren) , ist es allenfalls ein lebendes Bild, kein Theater. Handlung ist also eine conditio sine qua non. Die Definition, daß es »Theater ist, wenn der Kaspar dem Krokodil auf dem Kopf haut« finde ich da sehr passend, ist aber, wie Du selbst schreibst, nicht vollständig. Aber man kann trotzdem wunderbar daran a…

  • dafür, daß das Fass zu ist, habt Ihr ja noch einiges dazu geschrieben. Leider nichts Neues: Es wurden nur die beiden gegensätzlichen Positionen wiederholt. Anscheinend hat keiner verstanden, daß ich Euch eine Brücke gebaut habe, die den vorgeblichen Widerspruch zwanglos beseitigt. Das ist aber nicht mein Problem. So what. Ich hab' meine Meinung, verwirrt mich nicht mit Argumenten. Lieber Gott, steh' mir bei, daß ich mich nicht bewegen muß...

  • Zitat von Argonaut: „das Theater schert sich nur um die konkrete Bedeutung. Symbole können nicht handeln, und das Handeln ist das, was das Theater ausmacht. “ wissen das alle Regiseure..? (ich fürchte, ich kenne die Antwort bereits...) ernsthaft: Ehrlich gesagt ist mir die Aussage, so wie sie dasteht, zu allgemein und zu apodiktisch. Natürlich geht es im Theater im Wesentlichen um Bedeutung, zumindest jenseits von Peter Steiners Theaterstadl et alias. Es soll dort aus dem Speziellen etwas Allgem…

  • Hast' ja recht - aber ich glaube nicht, daß es strittig ist, daß sie vorher schon (vor Beginn der Handlung) von dem Deal wußte - und Beckmeser auch, woher und von wem auch immer. Ich habe nur versucht, darzulegen, daß das eine nicht im Widerspruch zum anderen stehen muß. Ist allerdings wohl so kompliziert, daß es auch Eva nicht verstanden hat. Und falls Pogner tatsächlich sein Diktum geändert hätte, hat sie auch das nicht verstanden. Deswegen will sie ja mit Walther fliehen - einen halben Aufzug…

  • Zitat von Argonaut: „Das heißt, dass man nicht einfach annehmen kann, dass das, was einer sagt, der Wahrheit entspricht. Es kann sein, dass er lügt; es kann auch sein, dass er einfach falsch informiert ist; es kann sein, dass es mal so gewesen ist, aber inzwischen anders ist; es kann sein, dass er aus Dingen, die er gesehen hat, falsche Schlussfolgerungen gezogen hat; es kann aber auch sein, dass es tatsächlich stimmt “ Unterschreib' ich Wort für Wort Zitat von Argonaut: „Aber auch im letzten Fa…

  • Jaja, ist korrekt, Pauline an Richard bei der besagten Probe zu Guntram 1894 in Weimar. Es gibt zu diesem Vorfall zwei Überlieferungen, die eine ist die, daß sie sich beschwert haben soll, nicht "abgeklpft" worden zu sein, und dann versucht hat ihre Noten Strauss an den Kopf zu werfen. Die andere (möglicherweise als Fortsetzung der ersten) ist die mit dem Zitat. Abtritt Pauline. Verlobung am gleichen Tag. Was soll man sagen: Die Ehe hat gehalten...

  • Zitat von Hudebux: „Für DIN A0 empfehle ich eine Stirnlampe. “ wer dirigiert schon Tallis' Spem in allium aus der Partitur ohne Licht im Raum.... (und kann die Einsätze nicht auswendig)

  • Ok, next: A zu B: Singen S' eahna eahnan Mist selber Zugegeben: A ist kein Komponist... PS: bin jetzt erst mal weg. Ihr Könnt aber auch ohne mich weiter machen. Ich korrigier dann später...

  • ich glaub, diese Animosität ist ziemlich bekannt. Strawinsky über Reger?

  • Zitat von Zwielicht: „Es ist kein Meister der zweiten Reihe “ vielleicht kein Meister, sondern Kritiker? Hanslick..? Dem würd' ich sowas zutrauen.

  • Zitat von zabki: „wir wissen natürlich nichts darüber, wann [...] Beckmesser ins Spiel kam. “ Er weiß zumindest gleich zu Beginn von I/3 über die Bedingungen Bescheid und versucht sie zu beeinflussen - bevor Pogner die Meister über diesen "Preis" offiziell in Kenntnis setzt. By the way: Auch wenn uns der Komponist Beckmesser als unfähige Karrikatur vorsetzt - es gibt keinen Hinweis aus dem Stück, daß er bei seinen Vereinsfreunden irgendwie die Rolle eines underdogs spielen würde. Immerhin ist er…

  • Zitat von Argonaut: „Ein Meister muss es sein, und zwar ein Meister ihrer Wahl. Das ist es, was er ihr sagt. Es kann also auch einer sein, der schon Meister ist oder es noch wird. Dass es einer sein muss, der beim Wettgesang gewonnen hat, sagt er nicht. Jedenfalls nicht zu Eva. “ nicht zu Eva! da gibt es zwei interpretationsmöglichkeiten: 1. er ist ein Feigling und schenkt seiner Tochter keinen reinen Wein ein. 2. er kann darauf vertrauen, daß sie eine gehorsame Tochter ist (so etwas soll's in O…

  • Teil2 Zitat von Argonaut: „Zitat von bustopher: „Weswegen hätte er Herzbeschwer haben sollen? Wie sag' ich's meinen Vereinsspezeln? Da hätte es keiner Herzbeschwer bedurft, denn wenn Eva nicht gewollt hätte, wäre das bedingungskonform gewesen. “ Das ist richtig, aber er hat sich eben noch weiter aus dem Fenster gelehnt, und wenn er diesen unbedachten Satz (genau der, bei dem Sachs dazwischengeht) zurücknimmt, ist das jedenfalls eine Blamage. Aber wenn er dabei bleibt, endet seine Tochter als alt…

  • Ich muß meine Antwort in zwei Teile zerlegen, sonst wird's zu lang. Teil 1 Zitat von Argonaut: „Zitat von bustopher: „Leute, ist doch ganz klar. Es gibt von Pogner zwei Bedingungen für die Hand Evas: Es muß der Sieger des Preissingens sein. Punkt. “ Ach, wirklich? Wo steht das? Es muss ein Meister sein. Aber es gibt auch noch mehr Meister. Wenn Eva den Sieger des Wettsingens ablehnt, kann es auch ein anderer sein. “ Genau DAS steht nirgends, weder das eine, noch das andere. Erläuterung weiter un…

  • Zitat von maticus: „Zu den LEDs für diesen Zweck habe ich gelesen, dass das Licht sehr kalt sein soll. “ Also, ich hab so'n Zeugs, um die Noten lesen zu können, nicht um Kuschelatmosphäre zu haben... Nee, im Ernst: Zuhause oder in der Halle brauch' ich sowas nicht, und auswärts (dunkle Kirchen - wenn sie tatsächlich dunkel sind - oder open air) sind mir die kleinen, leichten und netzunabhängigen, weil batteriebetriebenen LEDs lieber. Die lassen sich übrigens nicht nur an Notenpulte klemmen, sond…

  • Leute, ist doch ganz klar. Es gibt von Pogner zwei Bedingungen für die Hand Evas: - Es muß der Sieger des Preissingens sein. Punkt. Das bedeutet zwingend, daß er ein Mitglied der Meistersinger sein muß; andere dürfen nicht antreten. Wie wir aus dem 3. Bild des 1. Aufzugs wissen: alles respektable Leute. Wer Sieger ist, bestimmen die Meister. Daß nur ein unverheirateter als Ehekandidat in Frage kommt ist überflüssig zu erwähnen. - Eva darf den Kandidaten als Ehemann ablehnen. Keiner im ganzen Stü…

  • Es gibt ja auch noch den Unterschied zwischen der früher auch bei uns allgemein üblichen arrangierten Ehe, bei der die Verbindung primär als Wirtschaftsgemeinschaft und als legitimes Fortpflanzungsinstrument im Sinne eines allgemeinen (Groß-)Familienwohls angestrebt wurde und der Zwangsehe - letzteres wäre es gewesen wenn Pogner seiner Tochter kein Vertorecht eingeräumt hätte. Die Liebesheirat ist etwas, was in Europa erst im 18. und 19. Jahrhunderts in der Folge der Aufklärung üblich wurde. Auf…

  • Zitat von Eusebius: „Ihm kommen ja auch durchaus Zweifel, die er in der 2. Szene des 2. Aufzugs auch äussert, wenn er sich am liebsten noch einmal mit Sachs beraten möchte. “ Die hat er doch schon am Ende des 1. Aufzugs, wie bereiits dargelegt. Zitat von Eusebius: „Das wäre dann aber eine sog. "Vernunftehe". “ Und? War in früheren Zeiten wohl eher die Regel als die Ausnahme. Wenn eine Meisterstelle (oder ein "Amt" durch Todesfall ledig wurde und kein männlicher Erbe da war, mußte sich der Nachfo…

  • Zitat von Eusebius: „Das deutet darauf hin, dass Pogner keineswegs die Absicht hat seine Tochter gegen ihren Willen zu vermählen, und dadurch die Chancen für Beckmesser eher schlecht stehen. “ Hat ja auch niemand behauptet. Zitat von Eusebius: „Ich kann nirgendwo erkennen, dass Pogner sich Beckmesser als Schwiegersohn vorstellen kann. “ Warum setzt er dann überhaupt diesen "Preis" aus? Wenn ausser Beckmesser offensichtlich weit und breit niemand da ist? Und das Gspräch Pogner - Beckmesser zu Beg…