Haydn - Spitzenquartette in Spitzenaufnahmen

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    • Tyras schrieb:

      Die Töne treffen sie dafür nicht immer 100%ig. Sie klingen kratzig, man kann wohl sagen "harsch". Trotz sparsamem Vibrato werden die mittleren Stimmen von 2. Violine und Viola allerdings doch ziemlich untergebuttert.


      Ja, ganz mein Eindruck von den Buchbergers. Ziemlich nuancen- und farbarm. Ich gehöre nicht zu den größten Fans des Alban Berg Quartetts, aber z.B. op. 77 klingt bei ihnen um Dimensionen interessanter. Mir ist da sogar noch die vollsaftige Variante von good old Amadeus-Quartett lieber.

      Die Empfehlungen für die (leider wenigen) Aufnahmen mit dem Hagen- und dem Jerusalem-Quartett unterstreiche ich. Schlank, vibratoarm, aber nicht kratzig, und vor allem hinreichend kontrastreich und temperamentvoll finde ich auch folgende Aufnahme von 33/1, 64/5 und 76/1 mit dem Quatuor Ebène:





      Eine Spur traditioneller, aber die Musik wirklich zum Leben erweckend die schon etwas ältere, gelegentlich auf dem Marktplatz erhältliche Aufnahme von op. 76 mit dem Carmina-Quartett. Ich bilde nur eine CD ab:





      Viele Grüße

      Bernd
      Details are always welcome. (Vladimir Nabokov)
    • Zwielicht schrieb:

      Ja, ganz mein Eindruck von den Buchbergers. Ziemlich nuancen- und farbarm. Ich gehöre nicht zu den größten Fans des Alban Berg Quartetts, aber z.B. op. 77 klingt bei ihnen um Dimensionen interessanter




      Die habe ich schon lange wegen Luciano Berios Notturno, das hier klasse eingespielt ist. Ich bin ja noch Haydn-Anfänger, Haydn hatte ich hier nie ganz draus gehört, entsprach oberflächlich angespielt, meinen früheren Vorurteilen. Das habe ich heute nachgeholt und ich hatte schon einen etwas besseren Eindruck, aber so richtig angetan bin ich von der Interpretation immer noch nicht. Das ist mir doch alles noch zu sehr der hübsch-freundliche Papa Haydn.

      Bei mir viel der Groschen, dass Haydens Streichquartette doch ganz hörenswert sein könnten, mit der Aufnahme des Petersens-Quartets. Da würde ich mir mehr wünschen. Ihre Spielfreude und Brillianz, auch, da, wo es passt, durchaus dem Schönklang hingegeben, aber nie betulich, sondern mit der nötigen Stringenz und straffen, intelligent gesetzten Betonungen macht Laune. Vielleicht spielen sie ein klein wenig romantisieren? Aber mich jedenfalls nicht störend.

      Das Hagen-Q. würde mir mit Sicherheit auch gefallen. Die mag ich sonst auch sehr. Da werde ich nach Bezahlbarem suchen.

      In Buchberger, Kodaly und auf der Suche nach HIP-Varianten zunächst den Mosaiques hatte ich auch Gelegenheit, ausführlicher hereinzuhören. Ich fand sie alle furchtbar dröge. Stimmt schon, Buchberger ist schneller, aber so unbetont und, ich finde auch, farbarm. Wenn dann auch noch gelegentlich Intonationsprobleme dazukommen, habe ich keine Lust, Haydn so kennenzulernen.

      Zu meinen noch wenigen weiteren Einspielungen werde ich nach erneutem Hören noch kommen.

      :wink: Matthias
    • Hörenswert ist diese CD mit dem Quartetto di Cremona, auf der Haydns Quartette op. 54/2 und op. 77/1 mit Bartoks Streichquartett Nr. 4 kombiniert sind.



      Leider hat die Einspielung im aktuellen FonoForum (Mai 2011, S. 72) nur 3 von 5 Sternen erhalten, obwohl die Kritik selbst gar nicht einmal so schlecht ausgefallen ist. Dabei muss ich einräumen, dass bei mir noch der positive Live-Eindruck von einem Konzert mit dem Quartetto di Cremona nachwirkt. Denn auf der Bühne haben die vier Herren - ebenfalls mit einem Bartok-Haydn-Programm - eine sehr intensive und spannungsgeladene Aufführung quasi "auf der Stuhlkante" dargeboten. Auf der CD wirkt das Quartetto di Cremona dagegen eine Idee zahmer und weniger risikofreudig. Trotzdem halte ich die Aufnahme für klanglich und musikalisch gelungen. Von mir hätte sie mindestens 4 Sterne bekommen.

      Viele Grüße
      Frank
    • Gurnemanz schrieb:

      Dank Dir, Algabal! Die Amazon-Schnipsel von Hagens op. 20 klingen schon mal ganz verheißungsvoll - und die US-Amazonen bieten das nicht einmal allzu überteuert an...

      Allerdings haben ein paar Mausklicks mich zum Erwerb dieser beiden Doppel-CDs mit dem Auryn-Quartett geführt:


      op. 33


      op. 76

      Kann ja mal berichten, wie sich's so anhört...

      :wink:
      Lieber Gurnemanz!

      Da ich auch an den Haydn Quartetten mit dem Auryn Quartett interessiert bin: vielleicht könntest Du die Höreindrücke der beiden von Dir erworbenen Alben beschreiben? Bist Du zufireden mit den Aufnahmen und hast Du zwischenzeitlich mehr von der Reihe mit den Auryns erworben? Eine Antwort wäre sehr hilfreich für mich!

      Selbstverständlich bin ich auch an den Meinungen anderer Forenteilnehmer interessiert, die Teile des Haydn/Auryn Quartett Zyklus kennen!

      Vielen Dank und herzliche Grüsse aus Wien

      Gerhard

      P.S. Ich habe versehentlich den Beitrag von Dir zwei Mal kopiert, ich ersuche die Moderation höflichst um Löschung der obigen Kopie, mir selbst ist das leider nicht gelungen.

      [Erledigt. Zu Deinen Fragen: Bitte etwas Geduld! :wink: Gurnemanz]
    • Lieber Gerhard, im Moment etwas kurz, da ich die Haydn-Aufnahmen mit den Auryns schon seit einiger Zeit nicht mehr gehört habe (und mal eben kurz reinhören bringt nicht viel): Außer den von Dir genannten Aufnahmen habe ich mit dem Quartett noch op. 20, die ich als ein wenig zu routiniert in Erinnerung habe. Op. 33 und op. 76 dagegen finde ich recht gelungen: lebendig, glasklar und frisch musiziert, auf modernen Instrumenten, soweit ich weiß. Solltest Du historisch "korrektere" Interpretationen suchen, solltest Du womöglich nach Alternativen schauen.

      Ich denke, das Auryn-Quartett ist zumindest bei Haydn keine schlechte Wahl. Als Vergleich habe ich die Aufnahmen mit dem Kodály-Quartett, die klingen im Schnitt etwas biederer.

      Tut mir leid, daß ich mich da gerade nur etwas pauschal äußern kann; es gibt hier sicher Kenner, die die es genauer treffen...

      :wink:
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann
    • Lieber Gurnemanz!

      Recht herzlichen Dank für Deine Antwort und entschuldige, dass ich mich erst verspätet dafür bedanken kann.
      Mir helfen Deine geschilderten Eindrücke schon weiter. Ich denke, ich werde einmal mit op. 33 starten, die Hörschnipsel gefallen mir sehr gut und ich kann da durchaus noch eine richtig gute Aufnahme benötigen.

      Herzliche Grüsse

      Gerhard

      P.S. Übrigens hat die Haydn Gesamtaufnahme des Auryn Quartetts jüngst den Preis der deutschen Schallplattenkritik erhalten (siehe tacet.de).
    • Mir gefällt beim Auryn-Quartett vor allem, dass die vier bei aller klanglichen Verschmelzung doch hörbar ihre Chancen zu individueller Entfaltung nutzen. Es gibt Quartette, die in gewisser Hinsicht noch homogener musizieren, was aber auch die Gefahr einer leicht langweiligen Glätte in sich birgt. Bei den Auryns gibt es immer wieder Momente, in denen einer der vier besonders aufhorchen lässt (besonders häufig der Bratschist Stewart Eaton). Die Musik wirkt wie ein äußerst spannendes und interessantes Gespräch von vier Individuen und nicht wie ein im Chor vorgetragener Monolog. Hinzu kommt eine stets wache gestalterische Aufmerksamkeit, die sich nie mit bloßer Routine (über die die vier gleichwohl reichlich verfügen) zufrieden gibt, sondern immer das Besondere in den Werken sucht und mit feinem Geschmack hörbar macht. Das alles prädestiniert das Quartett geradezu für ein Mammutprojekt wie die Gesamtaufnahme der 68 Haydn-Quartette, bei dem die Gefahr routinierter Abstumpfung natürlich sehr groß ist. Wie an anderer Stelle geschrieben, habe ich seit ein paar Tagen die Gesamt-Box und höre mich jetzt nach und nach durch. Gerade im Vergleich mit der - nicht schlechten - Aufnahme durch das Angeles-Quartett klingen die Werke bei den Auryns weniger pauschal, sind entschiedener, dabei immer geschmackvoll und ohne Übertreibung charakterisiert. Ein ganz und gar zufälliges Beispiel: Das Adagio aus op. 20 Nr. 2 beginnt mit einem viertaktigen Forte-Unisono, worauf nach einer Generalpause das Cello das Thema im Piano wiederholt und fortführt, dabei von den drei hohen Streichern mit pulsierenden Akkorden begleitet wird. Das Unisono wird vom Angeles-Quartett sehr rhythmisch und mit relativ viel Vibrato gespielt, die Pausen werden exakt durchgezählt, das anschließende Cellothema ist eine Spur langsamer, deutlich leiser. Also eigentlich alles in Ordnung. Das Auryn-Quartett spielt den Anfang fast ohne Vibrato, trennt die beiden ersten Viertel deutlich "sprechend", überdehnt kaum merklich die erste Pause (im ersten Takt), beschleunigt im dritten und vierten Takt dezent aber spürbar und fängt dann alles in einer spannungsvoll gedehnten Generalpause auf. Nach diesem dramatischen Beginn singt das Cello sein Thema wunderbar zart und mit fast schubertscher Melancholie. Das - klitzekleine - Beispiel zeigt meines Erachtens die Stärken und Schwächen der beiden Aufnahmen: Wo das Angeles-Quartett sich auf guten gemeinsamen Klang, saubere Intonation, rhythmisch exaktes Spiel und genaue Umsetzung der dynamischen Vorschriften beschränkt, erzählt das Auryn-Quartett gleich zu Beginn eine dramatische Szene, die zum Zuhören zwingt und auf die Fortsetzung gespannt macht. Anders gesagt: Beim Angeles-Quartett hört man vielen Aufnahmen bei aller Qualität doch an, dass da noch 67 andere Quartette waren, beim Auryn-Quartett klingt jedes neu und unverbraucht: eben so, wie Haydn auch komponiert hat. Der Preis der Deutschen Schallplattenkritik ist meines Erachtens für diese künstlerische Großtat mehr als gerechtfertigt.

      Viele Grüße,

      Christian
    • Hallo Christian!

      Recht herzlichen Dank, dass auch Du Deine Eindrücke dargestellt hast. Dein Vergleich mit dem Angeles Quartett ist für mich insoweit besonders interessant als ich diese Gesamteinspielung besitze. Dein angeführtes Beispiel macht eine gute Vorstellung über die Unterschiede der Einspielungen.

      Du machst ja mit Deiner Schilderung richtig Gusto auf diese Einspielung, vielen Dank - auch aufnahmetechnisch wird ja beim Auryn Quartett alles tip top sein, das tacet label ist für mich in allen Belangen ein sehr sympathisches Label.

      Beste Grüsse

      Gerhard
    • Haydn, Quartette op. 55 mit Meta4



      Lasst Euch nicht vom merkwürdigen Cover der CD irritieren: Auf dem Schwarzweißfoto blickt die Geigerin Minna Pensola grimmig umher, während sich ihre drei männlichen Kollegen bemühen, möglichst cool auszusehen.

      Das klingende Resultat passt gottseidank überhaupt nicht zu diesem Foto. Das finnische Quartett Meta4 spielt die Quartette mit einer federnden Leichtigkeit und in einem hellen, gut durchhörbaren Klangbild. Die Musik schwingt durchwegs und man glaubt wirklich zu hören, dass die Musiker nicht im Sitzen, sondern - so stehts im CD-Booklet - der physischen und emotionalen Freiheit wegen im Stehen spielen (demnächst steht ein Konzert von Meta4 in Berlin an, und ich bin schon sehr auf die Live-Eindrücke im Vergleich zur CD gespannt). Eine sehr sympathische Aufnahme.

      Viele Grüße
      Frank
    • Ich möchte an dieser Stelle eine - für mich hervorragende Aufnahme - der Haydn Streichquartette op. 54 mit dem Quatuor Ysaye empfehlen. Das ist ganz ausgezeichnetes (im positiven Sinne perfektes) Streichquartettspiel, die langsamen Sätze/Teile mit viel Tiefgang gespielt (zB op. 54/2, 2. Satz und 4. Satz) sowie auch die schnellen Sätze mitreißend gespielt (Beispiel: Finale aus op. 54/3). Die Aufnahmetechnik ist ebenfalls ausgezeichnet.

      Interessierte können sich die Hörschnipsel anhören. Bei jpc im Moment im Angebot um EUR 5,99 (und zwar die Ausgabe in der alten Aufmachung, es gibt eine idente mit neuer Aufmachung, die ist aber teurer).



      Von mir eine ganz dicke Empfehlung!

      Beste Grüße

      Gerhard
    • Wie würdet ihr diese Aufnahme einschätzen?

      Ist das eine Spitzenaufnahme und sind die op. 77er wirklich die Krönung des Haydn'schen Quartettschaffens?
      "Nicht immer sind an einem Misserfolg die Künstler schuld.
      Manchmal ist es auch das Publikum, das indisponiert ist."
      Leonie Rysanek (1926-1998)
    • Ich besitze das op.77 mit dem Mosaiques Qt., kann aber aus dem Stand nicht viel dazu sagen, außer dass ich es durchaus positiv in Erinnerung habe.

      Es sind beides großartige Werke und keineswegs "mehr vom Gleichen", aber wenn man denn unbedingt eine "Krönung" nominieren will, was der vielgestaltigen Werkreihe nicht gerecht würde, würde ich eher op.76 nennen. Hier ist Haydn noch innovativer, unvorhersehbarer und abwechslungsreicher als anderswo. Bei aller Brillanz und Widerborstigkeit wirkt Beethovens op.18 dagegen beinahe konservativ.
      ...a man who refuses to have his own philosophy will not even have the advantages of a brute beast, and be left to his own instincts. He will only have the used-up scraps of somebody else’s philosophy; which the beasts do not have to inherit; hence their happiness. Men have always one of two things: either a complete and conscious philosophy or the unconscious acceptance of the broken bits of some incomplete and shattered and often discredited philosophy. (G. K. Chesterton)
    • op. 71 und op. 74 vom Takács Streichquartett

      Ich möchte unbedingt einmal alle Kammermusikliebhaber auf folgende Haydnaufnahmen vom Takács-Quartett aufmerksam machen:





      Die Àpponyi-Quartette sind ca. gleichzeitig vor etwa 1,5 Jahren bei Hyperion erschienen. Die Qualität ist einfach fabelhaft, denn sowohl Zusammenspiel als auch Engagement der Takács-4 ist absolut einmalig. Für mich sind das Aufnahmen für die Insel, vor allem die Adagios aus op. 71 habe ich noch nie so gut gehört (habe zum Vergleich Amadeus-, Kodály-, und Buchberger-Quartett).
      Im Zweifelsfall immer Haydn.
    • Quartett-Highlights meiner Haydn-Entdeckungsreise der letzten Wochen (besser spät als nie):




      Stereo-Aufnahmen von 1959, präsent, klar, wenig Hall, m. E. optimal für diese Musik, interpretatorisch "straight", energetisch, spannungsvoll. Klasse!



      Wurde schon von Zwielicht empfohlen. Da kann ich mich nur anschließen. Expressiv, starke Kontraste, eigenwillig, risikofreudig. Akustisch recht trocken, direkt, ebenfalls sehr präsent und natürlich. Chapeau, hoffentlich machen die noch ein paar Haydn-Platten!
    • Braccio schrieb:

      Stereo-Aufnahmen von 1959, präsent, klar, wenig Hall, m. E. optimal für diese Musik, interpretatorisch "straight", energetisch, spannungsvoll. Klasse!

      Diese Aufnahmen mag ich auch sehr. Von den weiteren Haydn- Einspielungen des Griller Quartets gefällt mir insbesondere diese :

      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang "
    • Ich habe mir jetzt diese hier zugelegt:

      Habe erst zwei Quartette daraus gehört. Die Aufnahmen klingen schon toll, die Pellegrinis spielen exakt, sehr vibratoarm, die Tempi wirken auf mich bei allerdings bisher wenig Vergleichsmöglichkeiten angemessen. So richtig will der Funke aber bei mir nicht überspringen, das klingt für mich alles sehr gut, aber ein bisschen zu wenig individuell, böse formuliert, zu harmlos.

      Ich werde wohl doch irgendwann die Hagens erwerben müssen, deren Aufnahme aus unerfindlichen Gründen nicht mehr aufgelegt wird und die in den Hörbeispielen mit viel mehr Biss an die Quartette herangehen.
    • b-major schrieb:

      Ich habe noch einige LP's mit dem Aolian-Quartet. Deren Gesamtaufnahme gibt es jetzt zum Spottpreis. Meine Einschätzung : solide bis sehr gut. (Dauer : 24 Stunden plus !)
      Interessant. Ich hatte in die hinein gehört und sie eben überwiegend als solide eingestuft. Als solide Aufnahmen habe ich nun aber schon die des Angeles String Quartet und die Mosaiques. Muss mir die Aeolians nochmal anhören.

      Kennst Du oder sonst jemand die Pro Arte-Aufnahmen?


    • ProArte war das erste umfangreichere Aufnahmeprojekt (ich glaube, gut 30 Werke) der Haydn-Quartette, insofern "Klassiker" ähnlich wie Beethoven mit dem Busch oder dem Budapester Quartett. Man kann oder konnte ziemlich viel davon bei Pristine Classical probehören, die die auch als Download verkauft haben. Klang ist natürlich historisch.

      Über die Aeolian-Aufnahmen hatte ich bislang noch nichts Positives gelesen; da sie immer nur als GA zu haben waren, habe ich auch nichts davon gehört.
      ...a man who refuses to have his own philosophy will not even have the advantages of a brute beast, and be left to his own instincts. He will only have the used-up scraps of somebody else’s philosophy; which the beasts do not have to inherit; hence their happiness. Men have always one of two things: either a complete and conscious philosophy or the unconscious acceptance of the broken bits of some incomplete and shattered and often discredited philosophy. (G. K. Chesterton)