MOZART: Don Giovanni – Kommentierte Diskographie

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    • Meine Lieblingsaufnahme ist die von Rene Jacobs.



      Don Giovanni: Johannes Weisser. Einer meiner Lieblingssänger dieser Partie. Wie bereits schon irgendwo in diesem Forum niedergeschrieben, fasziniert mich der Don Giovanni als lyrischer BAriton mehr, als wenn ein Bass die Partie singt (trotzdem haben es auch Bässe zu meinen Favoriten als Giovanni geschafft). Ich finde, ein Giovanni ist mehr ein junger Erwachsener, Mitte 2o, welcher einfach nicht erwachsen werden will, als der dämonische Verführer ab 4o. Und genau so singt Weisser die Partie. Hier sind noch einige technische Mängel in der Tiefe zu hören, welche der Sänger später noch beheben konnte (zu hören in der Schöpfung unter Jacobs).



      Sein Diener wird von Lorenzo Regazzo gesungen, bei welchem ich eigentlich keine Kritik habe oder finden kann. Das gleiche gilt für Sunhae Im, Nicolas Borchev undKenneth Tarver als Zerlina, bzw. Masetto oder Ottavio.

      Mehr Kritik habe ich schon für Alexandrina Pendatchanska, welche die Elvira als Bartoli Nachamerin singt, nur die Darstellung gelingt ihr nicht ganz so reif, wie der Bartoli.

      Olga Pasichnyk gibt die Anna auch mehr so wie ich sie mir vorstelle, als die Partie meistens gesungen wird. Keine hysterische, drammatische Anna, sondern junges Mädchen mit lyrischer Stimme. Leider bleibt sie dann aber doch interpretatorisch zu blass, dass sich jemand mit dieser Art der Interpretation abfinden könnte.



      Der Star dieser Aufnahme ist für mich aber Jacobs, zusammen mit dem Freiburger Barockorchester. Selten habe ich den Giovanni so als Drama Giocoso gehört, wie bei Jacobs. Liegt sicher auch am HIP-Klang, welchen ich bei Mozart auch richtig finde. Das Orchester folgt Jacobs jedenfalls in jeden Abgrund, ich finde eigentlich auch nicht die richtigen Worte: Ich liebe diesen Giovanni!

      LG


    • Salzburger Festspiele 1954, DVD: Deutsche Grammophon 1994/2001

      Diese Aufnahme ist berühmt, aber möglicherweise gar nicht mehr so bekannt. Natürlich spielt hier das technische Niveau von vor mehr als einem halben Jahrhundert eine große Rolle (am Bild ließe sich, wenn man anderen Urteilen über die DVD glauben darf, noch etwas verbessern, wenn man nämlich die Oper auf zwei Scheiben verteilt und nicht um jeden Preis auf einer unterbringt). Natürlich ist das ein Inszenierungsstil, der mit seinem Pathos und seinem Repertoire an Standardgesten auf die Jungen unter uns veraltet wirkt. Trotzdem: Das Pathos wirkt nicht hohl und die Gesten gekonnt, nicht abgedroschen. Da könnten etliche, angeblich so moderne Regisseure lernen.
      Paul Czinners Personenführung ist durchdacht bis in die kleinsten Details. es geht ihm sicher nicht um Tiefenpsychologie oder dergleichen, aber den sogenannten "schönen Schein", den beherrscht er perfekt. Und Clemens Holzmeister weiß natürlich die Felsenreitschule perfekt auszustatten - no na net, klarerweise; Das war für ihn ein Heimspiel. Wer großväterlichen Opernauffassungen nicht prinzipiell ablehnend gegenübersteht, bekommt hier vermittelt, wie mitreißend man damals gestalten konnte.
      Dabei sind dieTempi, die Wilhelm Furtwängler wählt, überhaupt nicht reißerisch. Ich sage nicht, daß es nach Wagner klingt, aber der Dirigent holt allerhand aus Mozart heraus, was zukunftsträchtig anmutet, spielt sich aber nie in den Vordergrund. Es gab damals andere Mozartinterpreten zur Genüge, die einen anderen Zugang vertraten, aber für mich bleibt Furtwänglers Auffassung daneben ebenbürtig.
      Das Sängerensemble ist eine Versammlung berühmter Namen. Cesare Siepi in der Titelrolle singt nicht nur betörend, sondern sieht auch so aus und spielt auch so. Eleganz, Anmut und gewissenlose Leichtigkeit paaren sich mit vokaler Suggestivkraft. Er wirkt hier noch als relativ jugendlicher Don Giovanni, nicht so gefährlich-dämonisch, mehr anmutig-verderbt. Elisabeth Grümmer ist eine überwältigend gute Donna Anna und sticht Lisa della Casa als Elvira aus. Die singt zwar auch wirklich schön, ist aber im Dramatischen nicht ganz so daheim und fühlt sich im Lyrischen wohler. Vom Don Ottavio sind wir meist solche lyrisch-zarten Töne gewohnt, aber Anton Dermota zeigt sich hier nicht als zagender Säusler und Weichei, sondern als kräftiger, persönlichkeitsstarker und auch selbstbewußter Caballero, der einen überzeugend starken Gegentyp zu Don Giovanni verkörpert.
      Otto Edelmann: Ein prachtvoller Leoprello, stimmlich hervorragend disponiert, gut im Spiel die diversen Facetten akzentuierend, nicht nur die buffonesken (die er natürlich glänzend beherrscht). Optisch erscheint Erna Berger für die Zerline etwas zu alt, stimmlich aber bedeutete sie noch immer Spitzengruppe. Als Masetto macht Walter Berry klar, warum wir ihm jahrzehntelang solche Verehrung zollten. Dezsö Ernsters Komtur kommt ohne Schnörkel und übertriebene Gespensterei aus, ein Klassiker.
      Wenn man die Auifführung auf sich wirken läßt, sollte man nicht vergessen, daß 1954 manche der hier spürbaren feudalen Ideale noch gar nicht so lange versunken waren. Diejenigen, die später geboren wurden, und für die eine solche Opernaufführung zur Geschichte und nicht zur Gegenwart zählt, müssen sich wahrscheinlich meist erst langsam an die Auffassung der 1950er Jahre herantasten.
      Auch aus heutiger Sicht bleibt dieser "Don Giovanni" ein Maßstab, sicher nicht stilistisch (oder das höchstens sehr eingeschränkt), aber qualitativ auf alle Fälle.

      Liebe Grüße
      Waldi
      ______________________

      Homo sum, ergo inscius.
    • Lieber Waldi,

      eine kleine ergänzende Information:

      Der Filmregisseur Paul Czinner, Ehemann Elisabeth Bergners und einst ein sehr guter Filmregisseur (ARIANE, DER TRÄUMENDE MUND), hat, ähnlich wie beim Karajanschen ROSENKAVALIER, den Rudolf Hartmann inszenierte, zwar die Filmregie verantwortet, also die Bildausschnitte, den Schnitt und teilweise wohl auch die Beleuchtung bestimmt. Die eigentliche Theaterregie, auf welcher der Film fußt, lag aber in den Händen des bewährten Regisseurs Herbert Graf.

      Es ist nicht zuletzt die extrem konservative filmische Umsetzung Czinners, dessen Prägung noch auf die Stummfilmnzeit zurück ging, die beide Filme heute altmodischer erscheinen lässt, als es die Bühneninszenierungen verdienen, obwohl die natürlich auch fest in den Traditionen ihrer Zeit stehen.

      Als Zeitdokumente sind beide Filme natürlich unschätzbar, vor allem wegen ihrer musikalischen Realisierung. Als Reflex zeitgenössischer Inszenierungen waren die Filme aber damals schon altmodisch.

      :wink: Rideamus
      Ein Problem ist eine Chance in Arbeitskleidung
    • Meine Lieben !

      Ein besonders gutes Beispiel ist dieser "Don Giovanni" mit bezauberndere Musik - aber nicht vom Amaderl sondern von Giuseppe Gazzaniga.



      Jetzt ist ein "Don Giovanni" da herinnen der nicht so, wie gewohnt, klingt - jedoch auch irgendwie dramatisch, teilweise.

      Liebe Grüße Euer Peter aus Wien. :wink: :wink:
    • oper337 schrieb:




      Jetzt ist ein "Don Giovanni" da herinnen der nicht so, wie gewohnt, klingt - jedoch auch irgendwie dramatisch, teilweise.

      Liebe Grüße Euer Peter aus Wien. :wink: :wink:


      Lieber Peter,

      Du schreibst es ... das "teilweise" ist das gerechte Urteil. Es gbt wirklich überzeugende Stellen darin (deshalb sollte man mE die Box auch im Regal stehen haben), aber dann gibt es leider auch die Teile, die deutlich hinter Mozart zurückfallen, ohne wirklich schlecht zu sein. Wenn ich es auf den Punkt bringe, so fehlt mE die dämonische Ebene bei Gazzaniga.

      Mein Giovanni ist im Moment der von Jurowski, Glyndebourne 2010, (heute mal wieder hereingehört und geschaut - einfach genial!)

      Liebe Grüße Peter
      .
      Auch fand er aufgeregte Menschen zwar immer sehr lehrreich, aber er hatte dann die Neigung, ein bloßer Zuschauer zu sein, und es kam ihm seltsam vor, selbst mitzuspielen.
      (Hermann Bahr)
    • Diekau-Don Giovanni

      Ich glaube, ich bin hier im falschen Forum.
      Dieskau kann nicht nur kein Italienisch, er konnte schlechthin nicht singen. Helge Schneider haette einen besseren Don abgegeben :D

      oper337 schrieb:

      Bei Dietrich Fischer-Diekau habe ich in Italienisch immer etwas Probleme und auch Karl Christian Kohn war mir ein zu deutscher Leporello. Ernst Haeflinger als Don Ottavio macht das was er aus dieser undankbarne Partie machen konnte, er singt schön. Der Masetto von Ivan Sardi ist rollendeckend, mehr ab auch schon nicht.
    • Nur kurz, natürlich konnte Dietrich Fischer-Dieskau singen, ob er nun einen deutschen Akzent beim Italienisch hatte oder nicht (einen Vorwurf, von dem ich bei deutschen Sängern vor allem in englischen Rezensionen erfahre). Ob er nun die ideale Besetzung für den Don Giovanni war, darüber kann man streiten (ich ziehe etwa Siepi vor), aber vor allem seine frühe Aufnahme gehört weitaus nicht zu dem Schlechtesten, was man hören kann.

      Liebe Grüße Peter
      .
      Auch fand er aufgeregte Menschen zwar immer sehr lehrreich, aber er hatte dann die Neigung, ein bloßer Zuschauer zu sein, und es kam ihm seltsam vor, selbst mitzuspielen.
      (Hermann Bahr)
    • Peter Brixius schrieb:

      Nur kurz, natürlich konnte Dietrich Fischer-Dieskau singen, ob er nun einen deutschen Akzent beim Italienisch hatte oder nicht (einen Vorwurf, von dem ich bei deutschen Sängern vor allem in englischen Rezensionen erfahre). Ob er nun die ideale Besetzung für den Don Giovanni war, darüber kann man streiten (ich ziehe etwa Siepi vor), aber vor allem seine frühe Aufnahme gehört weitaus nicht zu dem Schlechtesten, was man hören kann.

      Liebe Grüße Peter
      Bitte verdoppeln!!!


      Liebe Grüße von der Kristin
      Vom Ernst des Lebens halb verschont ist der schon der in München wohnt (Eugen Roth)
    • Meine Lieben!

      Dass Dietrich Fischer Dieskau nicht singen konnte ist mir neu, er konnte es - und sein "Don Giovanni" hat mich wirklich überrascht, auch in Italienisch ist er hier besonders gut, natürlich ziehe ich auch Cesare Siepi, oder Ruggero Raimondi vor, aber, dass Helge Schneider besser singt, kann mich nicht überzeugen, dafür möchte ich auch die Antwort von Peter Brixius verdoppeln.

      Nur in deutscher Sprache ist auch, bei Anderen, der "Don Giovanni" schauderbar.

      Liebe Grüße sendet Peter aus Wien. :wink:
    • Lieber Mitridate

      Dein Zitat:

      Ich glaube, ich bin hier im falschen Forum.

      Ich denke, da hast Du völlig Recht, Du bist im falschen Forum! [Das hat sein müssen, ist mir im Magen gelegen!!!]
      Trotzdem liebe Grüße sendet Dir Peter aus Wien. :wink:
    • echo schrieb:

      eine meiner noch ungehörten Scheiben ist "1960 - Salzburg - Karajan"
      kann ich die noch etwas liegen lassen oder verpasse ich da was ??

      Helau ... :wink:

      Kennst du die Giulini-Aufnahme, die in großen Teilen die selbe Besetzung hat? Wenn ja, kannst du den Karajan-Mitschnitt ruhig noch etwas liegen lassen...
      Ich liebe Wagners Musik mehr als irgendeine andre. Sie ist so laut, daß man sich die ganze Zeit unterhalten kann, ohne daß andre Menschen hören, was man sagt. - Oscar Wilde
    • Diabolus in Opera schrieb:

      http://www.youtube.com/watch?v=bc3bGweH6LE


      Good Lord!



      :wink: Agravain

      Ich habe das schon oft bemerkt; die Leute von Profession wissen oft das Beste nicht.
      Georg Christoph Lichtenberg

      Sei nicht wie der Frosch im Brunnen. Der Frosch kennt nichts Größeres als den Brunnen, in dem er sitzt. So sind alle Frömmler; ihnen gelten nur ihre eigenen Glaubenssätze.
      Shrî Ramakrishna
    • Diabolus in Opera schrieb:

      http://www.youtube.com/watch?v=bc3bGweH6LE



      Wer hört sich denn so was an? Es scheint ja einigen YT kommentatoren zu gefallen. Aber was ist das für eine Zielgruppe?
      ...a man who refuses to have his own philosophy will not even have the advantages of a brute beast, and be left to his own instincts. He will only have the used-up scraps of somebody else’s philosophy; which the beasts do not have to inherit; hence their happiness. Men have always one of two things: either a complete and conscious philosophy or the unconscious acceptance of the broken bits of some incomplete and shattered and often discredited philosophy. (G. K. Chesterton)
    • Liebe Don Giovanni-Aficionados & -Aficionadas,

      was haltet ihr denn von dieser Aufnahme?



      (Youn, Schörg, Brunner, Francis, Muraro u.a., Chorus sine nomine, RSO Wien, Bertrand de Billy (2003 / 2006, Arte Nova))

      Bislang meine einzige Aufnahme, mit der ich bereits ziemlich zufrieden bin. Es scheint sich um eine angeHIPte Interpretation zu handeln (modernes Orchester, aber schnelle Tempi, antiphonisch platzierte Geigen, womöglich kleineres Orchester als bei klassischen Aufnahmen, daher wohl verhältnismäßig schlanker Klang). Die gesanglichen und darstellerischen Leistungen scheinen mir ordentlich zu sein. Als Alternative denke ich über eine Aufnahme von Klemperer nach.

      :wink:
      Nur weil etwas viel Arbeit war und Schweiß gekostet hat, ist es nicht besser oder wichtiger als etwas, das Spaß gemacht hat. (Helge Schneider)
    • Von meiner Lieblingsoper besitze ich 29 GA und diverse Querschnitte plus mehrere DVD von Fricsay über Furtwängler bis Harding.

      CD-GA u.a.
      Fricsay, Solti, Krips, HvK, Moralt, Mitropoulos, Gardiner, Norrington, Leinsdorf, Mackerras, Harnoncourt, Kubelik, Giulini, Solti II, Abbado, Walter, Furtwängler, Böhm I, Böhm II, Östman, Elmendorff,
      HvK II, de Billy, Sawallisch, Scherchen, Gönnenwein, Jacobs. Lieblingsaufnahme dts. - Sawallisch, Prey, Wunderlich -

      LG, Eva Maria
    • Der Met-Mitschnitt des "Don Giovanni" mit Ezio Pinza, Rose Bampton, Jarmila Novotna, Charles Kullman, Alexander Kipnis und Bidu Sayao unter Bruno Walter von 1942, dem ich schon lange hinterher gehechelt bin, ist nun endlich zu mir unterwegs. Bezüglich der Tonqualität sind natürlich Abstriche zu machen, aber was soll's, wenn es sich um die Referenzeinspielung handelt. :D



      Kennt jemand diese Aufnahme und kann berichten?

      Liebe Grüße
      :wink:
      Renate
      Unsre Freuden, unsre Leiden, alles eines Irrlichts Spiel... (Wilhelm Müller)
    • Hier sind einige wichtige Aufnahmen / Mitschnitte noch gar nicht erwähnt worden. Mir persönlich ist gestern klargeworden, dass ich "dringend" noch benötige: Mitropoulos/Salzburg, Klemperer/EMI, Furtwängler ("richtig Live" als Alternative zur DVD), Harding (CD oder DVD). Gerne auch noch Böhm/MET, Harnoncourt (Concertgebow oder DVD aus Zürich), Jacobs, Gardiner, de Billy ...

      dabei habe ich doch schon mehrere Aufnahmen, von denen mich einige ziemlich restlos beglücken könnten:


      Studio (Dirigent / Orchester / Don Giovanni / Leporello / Donna Anna / Donna Elvira / Don Ottavio / Zerlina / Masetto / Komtur / Label / Aufnahmedatum)

      Krips / Wiener Philharmoniker / C. Siepi / F. Corena / S. Danco / L. della Casa / A. Dermota / H. Gueden / W. Berry / K. Böhme / Decca / 1955
      Giulini / Philharmonia / E. Wächter / G. Taddei / J. Sutherland / Schwarzkopf / L. Alva / G. Sciutti / P. Cappuccilli / G. Frick / EMI / 1959
      Fricsay / RSO Berlin / Fischer-Dieskau / K. C. Kohn / Jurinac / Stader / Haefliger / Seefried / Ivan Sardi / Walter Kreppel / DG / 1958
      Kubelik / RSO des BR / Alan Titus / R. Panerai / J. Varady / A. Auger / Th. Moser / E. Mathis / R. Scholze / J-H Rootering / RCA / 1985
      Mackerras / Scottish Chamber / Bo Skovhus / A. Corbelli / Chr. Brewer / F. Lott / J. Hadley / N. Focile / U. Chiummo / U. Chiummo [sic] / Telarc / ?
      Östman / Hoftheater Drottningholm / H. Hagegard / G. Cachemaille / A. Auger / Della Jones / N. v. d. Meel / B. Bonney / B. Terfel / K. Sigmundsson / Decca / 1989

      in deutscher Sprache

      Carl Elmendorff / Staatskapelle Dresden / M. Ahlersmeyer / K. Böhme / M. Schech / M. Tschemacher / H. Hopf / E. Weidlich / G. Frick / H. Pflanzl / Berlin classics / 1943

      Live

      Bruno Walter / MET / Ezio Pinza / A. Kipnis / Rose Bampton / J. Novotna / Ch. Kullman / Bidu Sayao / M. Harrell / N. Cordon / Naxos / 7.3.1942

      DVD

      Furtwängler / WP in Salzburg / C. Siepi / O. Edelmann / E. Grümmer / L. della Casa / A. Dermota / Erna Berger / W. Bery / Deszö Ernster / DG-Unitel / 1955
      Karajan / WP in Salzburg / S. Ramey / F. Furlanetto / Tomowa-Sintow / J. Varady / G. Winbergh / K. Battle / A. Malta / P. Burchuladze / Sony / 1987



      Bei dem Walter-Mitschnitt geht einiges drunter und drüber, ist aber ein so spannendes Dirigat, dass ich den Mitschnitt für sehr hörenswert halte.
      Gestern fand ich Östman wieder sehr sehr gut, auch wenn er mit seinem kleinen Orchester das ganz Abgründige nicht erreichen kann.
      Ins Gebüsch verliert sich sein Pfad, hinter ihm schlagen die Sträuche zusammen.