Dichten - aus welcher Motivation?

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    • FairyQueen schrieb:

      Lieber Steinle, deine Stanzen sollten unbedingt vertont werden- Sänger dafür kann ich mir etliche vorstellen......


      Und die Sänger werden dann nach der Uraufführung unangespitzt in den Boden gestanzt. Nebst Dichter und Komponisten.

      Anschließend kann dann ja der Scharfrichter fragen, ob er gut war.

      Tschö,
      Algabal
      Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.
    • Charlotte von Lengefeld schrieb:

      Ich aber bin der Antichrist

      dann steht dem ersten Hörbuch aus der Capriccio-Reihe ja nix mehr im Wege :thumbup:


      Ich will jetzt sofort wissen, wer das Hörbuch einlesen soll. Veronika auf Dope oder der tote Klaus oder ein Tenor? Im Grunde wäre ich für Harry Rowohlt. Der hat so etwas erdiges im Klang.

      Ich habe das schon oft bemerkt; die Leute von Profession wissen oft das Beste nicht.
      Georg Christoph Lichtenberg

      Sei nicht wie der Frosch im Brunnen. Der Frosch kennt nichts Größeres als den Brunnen, in dem er sitzt. So sind alle Frömmler; ihnen gelten nur ihre eigenen Glaubenssätze.
      Shrî Ramakrishna
    • FairyQueen schrieb:



      Lieber Steinle, deine Stanzen sollten unbedingt vertont werden- Sänger dafür kann ich mir etliche vorstellen......
      Tenöre wollen übrigens auch immer sofort wissen, ob sie gut waren. ;(


      Danke ich warte gerne auf den Komponisten der meine Worte in Ton setzt














      Ovale Nr.3
      „Niemals wieder!“
      I

      Niemals wieder
      die Angst einer Nacht spüren,

      niemals sich
      mehr von der Kälte lassen verführen,

      das war ihr und
      auch mein Wunsch, wird es so sein,

      oder bleibe ich
      am Ende dann doch wieder allein?

      Niemals wieder
      die Sorge einer Liebe spüren,

      niemals sich
      mehr von Lügen lassen verführen,

      das war ihr und
      auch mein Gebet, wird es so sein,

      oder bleibt es
      am Ende wieder nur ein schöner Traum?


      II

      Die Stunden der
      Tage recht angenehm man erlebt,

      doch nachts dann
      wieder in einem die Angst bebt,

      wird alles gut
      gehen, oder werde ich sie nicht mehr sehen?

      Die Tage des
      Monats recht angenehm man erlebt,

      doch in den
      Nächten dann wieder in einem die Sorge bebet,

      wird alles gut
      gehen, oder muss an ihrem Grab ich um Gnade flehen?

      Niemals wieder
      die Angst einer Nacht spüren,

      dass hatte man
      sich doch einmal geschworen!


      III
      Was kann man tun
      als nur hilflos sein,

      was kann man tun
      um nicht zu bleiben allein?

      Ist eine Liebe
      niemals stark genug für das Leben,

      kann echte wahre
      Liebe nichts Tröstliches geben?

      Was kann man nur
      tun als nur traurig zu sein,

      ach wärst du
      doch nur Gefangene in meinem Arm!

      Niemals wieder
      die Angst einer Nacht spüren,

      dass hatte man
      ihr doch einmal geschworen!


      IV

      Und dann, die
      Tage ziehen schnell in das Land

      noch immer bin
      ich getrennt von deiner Hand,

      getrennt von
      deiner Nähe, unserem Glück,

      ach wann kommst
      du nur zu mir zurück?

      Und dann, länger
      und länger wird jede Nacht,

      jede einzelne
      Stunde hat mir nur Kummer gebracht!

      Siehe wie ich
      und mein Herz leiden,

      willst du dieses
      nicht endlich vermeiden?


      V

      Niemals wieder,
      so lautete die Parole,

      nun spüre auf
      deiner Brust die Pistole,

      spüre meine
      Entscheidungskraft, meine Stärke,

      denn es bleibt
      mir nichts mehr außer der Härte!

      Niemals wieder,
      so lauteten deine Worte,

      und doch – du
      bist wieder am fremden Orte!
    • Graf Wetter vom Strahl schrieb:

      Graf Wetter vom Strahl schrieb:

      Meine Freundin rezitiert mir gerade am Telephon den gesammelten Steinle.

      Jetzt hat sie aufgehört...


      Na, keine Angst, der postet gleich ein weiteres »Gedicht« (seine Quellen scheinen ja unerschlöpflich), dann kann deine Freundin weiter rezitieren. Liest Du dann eigentlich vor dem Bildschirm mit, oder wie haben wir uns eure Rezitationszweisamkeit vorzustellen?

      Bei euch geht es anscheinend ganz schön lustig zu ...

      Adieu,
      Algabal
      Keine Angst vor der Kultur - es ist nur noch ein Gramm da.
    • Steinle schrieb:

      FairyQueen schrieb:



      Lieber Steinle, deine Stanzen sollten unbedingt vertont werden- Sänger dafür kann ich mir etliche vorstellen......
      Tenöre wollen übrigens auch immer sofort wissen, ob sie gut waren. ;(


      Danke ich warte gerne auf den Komponisten der meine Worte in Ton setzt














      [font=&quot]Ovale Nr.3 [/font]


      [font=&quot]„Niemals wieder!“[/font]


      [font=&quot] [/font]


      [font=&quot]I[/font]


      [font=&quot] [/font]


      [font=&quot]Niemals wieder
      die Angst einer Nacht spüren,
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      [font=&quot]niemals sich
      mehr von der Kälte lassen verführen,
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      [font=&quot]das war ihr und
      auch mein Wunsch, wird es so sein,
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      [font=&quot]oder bleibe ich
      am Ende dann doch wieder allein?
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      [font=&quot]Niemals wieder
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      [font=&quot]niemals sich
      mehr von Lügen lassen verführen,
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      [font=&quot]das war ihr und
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      [font=&quot]oder bleibt es
      am Ende wieder nur ein schöner Traum?
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      [font=&quot]II[/font]


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      [font=&quot]Die Stunden der
      Tage recht angenehm man erlebt,
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      [font=&quot]doch nachts dann
      wieder in einem die Angst bebt,
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      [font=&quot]Die Tage des
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      [font=&quot]doch in den
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      [font=&quot]wird alles gut
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      [font=&quot]Niemals wieder
      die Angst einer Nacht spüren,
      [/font]


      [font=&quot]dass hatte man
      sich doch einmal geschworen!
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      [font=&quot]III[/font]


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      [font=&quot]was kann man tun
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      [font=&quot]Ist eine Liebe
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      [font=&quot]Was kann man nur
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      [font=&quot]spüre meine
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      [font=&quot]denn es bleibt
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      so lauteten deine Worte,
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      [font=&quot]und doch – du
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      Formatieren ist anders.

      Ich habe das schon oft bemerkt; die Leute von Profession wissen oft das Beste nicht.
      Georg Christoph Lichtenberg

      Sei nicht wie der Frosch im Brunnen. Der Frosch kennt nichts Größeres als den Brunnen, in dem er sitzt. So sind alle Frömmler; ihnen gelten nur ihre eigenen Glaubenssätze.
      Shrî Ramakrishna
    • Agravain schrieb:

      Ich will jetzt sofort wissen, wer das Hörbuch einlesen soll. Veronika auf Dope oder der tote Klaus oder ein Tenor?
      Ich will das von Heinz Strunk vorgenuschelt bekommen. Mit analogem Synthesizer dabei.

      In etwa so:
      "http://www.youtube.com/watch?v=fgcVGd0BqQ8"

      LG
      C.
      „Beim Minigolf lernte ich, wie man mit Anstand verliert.“ (Element of Crime)
    • Kann jemand etwas mit dem Begriff Logorrhö anfangen? 8|

      Ich habe das schon oft bemerkt; die Leute von Profession wissen oft das Beste nicht.
      Georg Christoph Lichtenberg

      Sei nicht wie der Frosch im Brunnen. Der Frosch kennt nichts Größeres als den Brunnen, in dem er sitzt. So sind alle Frömmler; ihnen gelten nur ihre eigenen Glaubenssätze.
      Shrî Ramakrishna
    • Carsten schrieb:

      Agravain schrieb:

      Ich will jetzt sofort wissen, wer das Hörbuch einlesen soll. Veronika auf Dope oder der tote Klaus oder ein Tenor?
      Ich will das von Heinz Strunk vorgenuschelt bekommen. Mit analogem Synthesizer dabei.


      Heinz Schenk wäre auch schön - gewesen.

      :D

      Ich habe das schon oft bemerkt; die Leute von Profession wissen oft das Beste nicht.
      Georg Christoph Lichtenberg

      Sei nicht wie der Frosch im Brunnen. Der Frosch kennt nichts Größeres als den Brunnen, in dem er sitzt. So sind alle Frömmler; ihnen gelten nur ihre eigenen Glaubenssätze.
      Shrî Ramakrishna
    • Jetzt fängt sie wieder an... :faint: !

      Hör mal, Steinle, wenn Du heute abend noch ein einziges Gedicht ablässt, hast Du das Glück zweier Menschen auf dem Gewissen!

      Willst Du das?????

      "In the year of our Lord 1314 patriots of Scotland, starving and outnumbered, charged the field of Bannockburn. They fought like warrior poets. They fought like Scotsmen. And won their freedom."