Was so kommt - Anstehende Neuerscheinungen und Wiederveröffentlichungen

    • palestrina schrieb:

      Bei dem Gesäusel nützt auch die Kampfmontur nichts!
      oh doch... seine Parsifal-Performance kam (4. Wiedergabe in Bayreuth nach Premiere) voll geil rüber.. und dabei noch mit viel mehr Farben und Nuancen in seiner Gestaltung als z.B. Lysack in Bremen (18.09.16), Gould in der DOB (01.04.14) oder Wortig in Braunschweig (01.12.13). Die fetzige Kampfmontur bildet dabei quasi das Sahnehäubchen. Überhaupt sieht KFV sehr attraktiv + gut aus..
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • Vincenzo Maltempo hat die "Etudes d'exécution transcendente" von Sergej Lyapunov aufgenommen. Dies ist erst die 4. Einspielung des Zyklus überhaupt (nach Louis Kentner, Malcolm Binns und Konstantin Scherbakov). Ich habe schon mal hineingehört, und die Darstellung klingt sehr vielversprechend. Allerdings hat Scherbakov die Messlatte sehr hoch gelegt. Vielleicht bekommen wir ja noch eine Aufnahme mit Marc André Hamelin, der sich mit dem Werk schon seit einiger Zeit beschäftigt. Das wäre sicher noch ein besonderes Highlight. Bis dahin werde ich mir mal Maltempo (bezeichnender Name, denn er spielt mal mit Tempo und mal mit etwas weniger ^^ ) etwas intensiver anhören.





      Peter
      "Sie haben mich gerade beleidigt. Nehmen Sie das eventuell zurück?" "Nein" "Na gut, dann ist der Fall für mich erledigt" (Groucho Marx)
    • Josquin schrieb:

      Hier sieht man die Falten und hier sogar die Pickel in den Gesichtern.



      Eine solche orchestrale Leistung hätte man Thielemann gar nicht zugetraut. :D :verbeugung2:
      Gib dich nicht der Traurigkeit hin, und plage dich nicht selbst mit deinen eignen Gedanken. Denn ein fröhliches Herz ist des Menschen Leben, und seine Freude verlängert sein Leben.
    • Giovanni di Tolon schrieb:

      Ich bin erstaunt, die mittlerweile neunte bei jpc lieferbare Einspielung des großen Werks ist hier noch nicht angekündigt worden:



      Erfreulich, dass das Werk so stark ankommt, kann jemand was zur Einspielung sagen?

      Gruß Benno
      Hallo Benno,

      Die Aufnahme war letzten Sonntag Thema bei der Platte der Woche im Deutschlandfunk und wurde über den grünen Klee gelobt:

      deutschlandfunk.de/symphonie-d…ml?dram:article_id=386148

      Die gespielten Ausschnitte klangen klasse, ich habe aber keinen Vergleich zu anderen Aufnahmen. Ich hatte von dem Werk schon gelesen, aber nichts gehört. Bei der nächsten Gelegenheit werde ich mir eine Aufnahme, wohl diese, kaufen.

      Gruß, Frank
    • Neu

      Darauf warte ich schon lange, und angekündigt sind sie definitiv für 2017 : die Klavierkonzerte von John Ireland & Alfredo Casella mit Casella .
      To be released in 2017
      John IRELAND (1879-1962)
      Piano Concerto (1930)
      Annarosa Taddei piano
      Orchestra Sinfonica di Roma della RAI / Alfredo Casella
      (RAI live broadcast recording of a concert given in the Foro Italico (formerly Foro Mussolini) Rome, Italy on 15 March, 1946)
      This is the only surviving recording of Casella as conductor
      Cello Sonata (1923)
      Antoni Sala cello
      John Ireland piano
      (recorded by English Columbia on October 25, 1928)
      Alfredo CASELLA (1883-1947)
      Concerto for Piano, Violin, Cello and Orchestra, Op. 56 (1933)
      Alfredo Casella piano
      Alberto Poltronieri violin
      Arturo Bonucci cello
      Boston Symphony Orchestra / Serge Koussevitzky
      (Westinghouse Broadcasting Company recording of a concert given in Symphony Hall, Boston, USA on 22 February, 1936)
      This is the only surviving recording of Casella the pianist with orchestra
      This release has been generously sponsored by The John Ireland Trust

      Ansonsten hat First Hand Records so einiges Interessantes im Programm , wie etwa die kennenswerten Einspielungen der Schumann-Sinfonien mit dem grandiosen Sir Adrian Boult oder das 1989er Recital von Tatiana Nikolayeva in Herodes .
      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang "
    • Neu

      Den Venzago-Schubert habe ich in Bern seinerzeit selbst gehört. Ganz interessant, aber vom Material hörbar schwächer als die ersten beiden Sätze. Venzago hat damals ein flammendes Plädoyer für eine viersätzige Fassung gehalten. Die ersten beiden Sätze seien schnelle Sätze und dementsprechend flott ging er dann auch zur Sache.

      Komischerweise hat er zugleich Bruckner 9 dreisätzig aufgeführt und eingespielt, was in Anbetracht der unterschiedlichen Quellenlage bei beiden Werken, welche eindeutig zugunsten Bruckners ausfällt, zumindest angreifbar ist.
      Wenn ich F10 auf meinem Computer drücke, schweigt er. Wie passend...