Eigenes von roi_des_etoiles - die Endfassungen

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Eigenes von roi_des_etoiles - die Endfassungen

      Wie vielleicht einige von euch wissen, habe ich meine 87 (und früher in tamino sowie teils hier)
      veröffentlichten gedichte nochmals intensiv für meine
      buchveröffentlichung überarbeitet. gerne stelle ich diese (eines wurde
      ganz verworfen) ab morgen in regelmäßigen abständen vor. sie werden
      alphabetisch erscheinen und unterscheiden sich zum teil doch recht
      deutlich von den ersten versionen. vielleicht stoßen sie ja auf
      interesse. auch konstruktive rückmeldung ist gerne gesehen. ;+)

      viel freude beim lesen.

      herzlich

      jörg
      Muss es sein? - Es muss sein!
    • Meine Meinung zum Gedicht „Abschied“:

      Hier kann nichts mehr verbessert werden. Das Ding ist so schlecht, dass man es eigentlich nur komplett neu schreiben kann.

      Ich sehe da nur eine Aneinanderreihung von irgendwelchen trivialen Bildern rund um das Thema „Abschied“. Nichts, was ich vom Aufbau, der Klanggestalt und den verwendeten sprachlichen Mitteln her interessant fände. Nichts, was sich zu einer textübergreifenden Deutung oder einer sonst wie gearteten weitergehenden gedanklichen Auseinandersetzung auch nur irgendwie anbieten würde.

      Der negative (und kitschige) Höhepunkt ist für mich das „abgeträumte Herz“.

      Nix für ungut...

      Gruß, Cosima
    • Können wir das bitte lassen? Jeder hat eine eigene Vorstellung davon, was ein Gedicht sein könnte, und was eben nicht, oder, was in ein Gedicht gehört, und was nicht. Das sind in erster Linie Geschmacksfragen, und darüber läßt sich bekanntlich "gut streiten". Das sollte dann aber evtl. in einem "Diskussionsthread" passieren, und nicht hier in dem Gedicht-vorstellungsthread.

      Danke!

      Auch:

      Nix für ungut...

      Matthias
      "Bei Bachs Musik ist uns zumute, als ob wir dabei wären, wie Gott die Welt schuf." (Friedrich Nietzsche)
      "Heutzutage gilt es schon als Musik, wenn jemand über einem Rhythmus hustet." (Wynton Marsalis)
      "Kennen Sie lustige Musik? Ich nicht." (Franz Schubert)
      "Eine Theateraufführung sollte so intensiv und aufregend sein wie ein Stierkampf." (Calixto Bieito)
    • Wer auf dem Marktplatz singt, muss damit rechnen, dass er ausgepfiffen wird. Und: Nein, es geht bei Dichtung nicht in erster Linie um Geschmacksfragen.




      --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

      Ich habe Schrauben in den Himmel gesteckt
      und die Rabenmuttern festgedreht
    • Dann erklär mir doch bitte die literaturwissenschaftliche Aussagekraft des Satzes:

      Der negative (und kitschige) Höhepunkt ist für mich das „abgeträumte Herz“.


      Danke!

      Immer noch: Nix für ungut...

      Matthias
      "Bei Bachs Musik ist uns zumute, als ob wir dabei wären, wie Gott die Welt schuf." (Friedrich Nietzsche)
      "Heutzutage gilt es schon als Musik, wenn jemand über einem Rhythmus hustet." (Wynton Marsalis)
      "Kennen Sie lustige Musik? Ich nicht." (Franz Schubert)
      "Eine Theateraufführung sollte so intensiv und aufregend sein wie ein Stierkampf." (Calixto Bieito)
    • Falstaff schrieb:

      Ich kann ich Cosimas Kritik nichts erkennen, was "unflätige und dumme huedlei" zu nennen wäre. Sie hat ihren Standpunkt durchaus in nachvollziebarer Weise begründet. Da schrieb wohl der Ochs vom Berge...

      Nix für ungut...

      Falstaff
      hm, vielleicht ein wenig genauer lesen? dann klappts vielleicht mit dem erkennen...
      nix für ungut
      Muss es sein? - Es muss sein!
    • Könnt Ihr die Freundlichkeiten an dieser Stelle mal abbrechen? :boese:

      Danke!
      Michel


      EDIT 19.4. : Einige der etwas arg persönlich geratenen Beiträge sind bei den Splittern gelandet. Nur, falls sie jemand vermissen sollte.
      Es gibt kaum etwas Subversiveres als die Oper. Ich bin demütiger Diener gegenüber diesem Material, das voller Pfeffer steckt. Also: Provokation um der Werktreue willen. (Stefan Herheim)
    • Ok, nun ein Beitrag ohne "Freundlichkeiten". Zwei kurze, knappe, nüchterne Thesen:

      1) Es gibt einen großen Unterschied zwischen Literaturwissenschaft und Literaturkritik.

      2) In diesem Forum werden haufenweise Kommentare und Kritiken geschrieben. Im Vergleich zu den allermeisten Kommentaren fällt der von Cosima keinesfalls als besonders unflätig oder dumm auf.

      Falstaff
    • Zu 2.) Dann liest Du hier andere Threads als ich. Dennoch muß das nicht als Maßstab herangezogen werden, oder? Ich habe auch nichts gegen die Diskussion, diese dann aber bitte in einem evtl. eigens zu gründenden Diskussionsthread.

      Matthias
      "Bei Bachs Musik ist uns zumute, als ob wir dabei wären, wie Gott die Welt schuf." (Friedrich Nietzsche)
      "Heutzutage gilt es schon als Musik, wenn jemand über einem Rhythmus hustet." (Wynton Marsalis)
      "Kennen Sie lustige Musik? Ich nicht." (Franz Schubert)
      "Eine Theateraufführung sollte so intensiv und aufregend sein wie ein Stierkampf." (Calixto Bieito)
    • Ob ich das Gedciht Abschied"nun gelungen finde oder nicht, tut erstmal nichts zur Sache. Ich frage mich aber,aus welchen Motiven man ein Gedicht, das von einem Forums-Mitglied hier eingestellt wurde, so total verreissen muss.
      Warum kann man nicht einfach die Klappe halten, wenn man das so grottenschlecht findet? Kritik die nichts Konstruktives mehr hat, ist sinnlos sprich destruktiv.
      Ich würde mich hier niemals mit etwas Selbstgeschaffenem das mir wirklich lieb und teuer ist, der Meute zum Frass vorwerfen. Ich fand das damals bei unserem Romanprojekt schon grenzwertig , trotz der sehr enthusiastischen Aufbruchsstimmung, die seinerzeit herrschte.
      Wer selbst Kunst macht oder zu machen glaubt, in welcher Richtung auch immer, weiss, wie fragil Schaffens-Prozesse sind und wie eng sie mit dem Selbstbild verknüpft sein kônnen. Ich glaube zwar nicht, dass der Roi des etoiles sehr empfindlich ist, sonst würde er schon lange nichts mehr schreiben, aber was eine Kritik- selbst bei einem Dickhäuter- bewirken soll, wenn sie pauschal sagt, "da gibt es nichts mehr zu verbessern", erschliesst sich mir nicht. :stern:
      Ich muss, lieber roi, bei Florians Gedichten übrigens keinesfalls Gähnen, die sind halt nur an einem ganz anderen Pol und in einer ganz anderen Zeit angesiedelt als deine. Das Letzte was ich gelesen habe, die Paraphrase und die Übersetzung von Walther, sind wirklich brillant.

      :fee:
      Jede Krankheit ist ein musikalisches Problem und die Heilung eine musikalische Auflösung (Novalis)
    • FairyQueen schrieb:

      Ich muss, lieber roi, bei Florians Gedichten übrigens keinesfalls Gähnen, die sind halt nur an einem ganz anderen Pol und in einer ganz anderen Zeit angesiedelt als deine. Das Letzte was ich gelesen habe, die Paraphrase und die Übersetzung von Walther, sind wirklich brillant.
      ich bezog es nicht auf die gedichte, liebe fairy-queen. die haben, soweit ich es - auf meinen marginalen kenntnisstand derselben bezogen - überblicken kann, sicherlich durchaus interessantes und bemerkenswertes - auch wenn sie mein herz letztlich kaum erreichen.
      :wink:
      Muss es sein? - Es muss sein!
    • Sternendickicht - das Buch

      diesmal ein wenig werbung in eigener Sache:

      91 meiner gedichte (fast alle leicht oder erheblich modifiziert) und ein widmungsgedicht sind nun gedruckt worden und können z.zt. bei mir erworben werden. statt 19,90 euro zum vorzugspreis von 15 euro. also, falls jemand interesse hat: gerne eine mail an mich über pn oder apollos1@gmx.de.

      lg
      jb
      Muss es sein? - Es muss sein!
    • Das Ophelia-Gedicht, dass du jenseits der Mauer gepostet hast :whistling: , gefällt mir teils recht gut.




      --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

      Ich habe Schrauben in den Himmel gesteckt
      und die Rabenmuttern festgedreht
    • Roi_des_etoiles schrieb:

      diesmal ein wenig werbung in eigener Sache:

      91 meiner gedichte (fast alle leicht oder erheblich modifiziert) und ein widmungsgedicht sind nun gedruckt worden und können z.zt. bei mir erworben werden. statt 19,90 euro zum vorzugspreis von 15 euro. also, falls jemand interesse hat: gerne eine mail an mich über pn oder apollos1@gmx.de.

      lg
      jb
      Bin seit kurzem stolzer Besitzer dieses Bändchens und sehr zufrieden. Natürlich gefällt einem nicht jedes Gedicht, aber einige sprechen mich wirklich sehr an. Es lohnt sich also!
      Liebe Grüße

      Yorick


      Hoffnung ist etwas für Leute, die unzureichend informiert sind. (Heiner Müller)
    • Cosima schrieb:

      Ich sehe da nur eine Aneinanderreihung von irgendwelchen trivialen Bildern rund um das Thema „Abschied“. Nichts, was ich vom Aufbau, der Klanggestalt und den verwendeten sprachlichen Mitteln her interessant fände. Nichts, was sich zu einer textübergreifenden Deutung oder einer sonst wie gearteten weitergehenden gedanklichen Auseinandersetzung auch nur irgendwie anbieten würde.

      Der negative (und kitschige) Höhepunkt ist für mich das „abgeträumte Herz“.
      Moderne Lyrik, die nicht wie die uns so bekannte ältere mit Metrum, Reim und anderen Besonderheiten der Gattung arbeitet; wirkt natürlich mit einem anderen Instrumentarium, das geht schon bei Hölderlin los. Da zählt oft jedes Wort, jede Stellung im Gefüge ist wichtig, jede Klangnuance, jedes Bild etc. Eine Gratwanderung zwischen Beliebigkeit bzw. Formschlamperei und kleiner bzw. großer Kunst. Vorschnelles Urteilen ist ebenso abträglich wie kritiklose Bewunderung.
      Liebe Grüße

      Yorick


      Hoffnung ist etwas für Leute, die unzureichend informiert sind. (Heiner Müller)