Eben krass gehört, ey

    • Abgesang auf Tobe Hopper : 1977 erschien als vierte Single auf dem Stiff Label (BUY4) eine ' Double "B" Side ' der Tyla Gang, die gerade aus der Pubrock Band Ducks DeLuxe hervorgegangen war . Auf der einen Seite war eine Coverversion von Styrofoam, einem Szene-Klassiker . Auf der anderen eine Sean Tyla Komposition - Texas Chainsaw Massacre !
      RIP Tobe Hopper .

      Texas Chainsaw Massacre ist auf der anderen B-Seite

      "https://www.youtube.com/watch?v=-W0b428G4Zg" Schlechte Qualität- auf der Anthologie 'Pool Hall Punks' klingt es viel besser .
      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang "
    • Wer mit dem aktuellen Album von Arcade Fire nicht so recht was anfangen kann, dem sei 'Hug of Thunder' von Broken Social Scene an's Herz gelegt. Hier hat man das, was man auf dem neuen Arcade Fire Album vielleicht ein bisschen vermisst. :)



      Herzliche Grüße

      Herr Martinsen
      Matthias Deutschmann: "Wer alle erreichen will, muss auf den Sinn verzichten."
    • Gestern noch:



      Sarah Lesch: Da Draußen
      Neben Cynthia Nickschas wie ich finde eine der talentiertesten Liedermacherinnen der Generation um die 30. Vor allem Lieder zur Selbstfindung, stilistisch vielseitig zwischen Folk und Bluesrock.

      Danach:



      Tori Amos: Little Earthquake
      Das erstaunliche Selbstfindungs-Debütalbum von 1992, eine teilweise erschütternde Selbstentblößung. "Winter" einer meiner Lieblingssongs ever. In ein paar Tagen gibt´s die neue CD von ihr.
      Herzliche Grüße
      AlexanderK
    • Hommage an Walter Becker:



      Steely Dan
      Remastered - The Best of S.D. Then And Now (1993)

      Als Start, weil die ewig nicht mehr lief - ich weiß gar nicht, woher ich die CD habe, weil ich zu dem Zeitpunkt bereits alle Alben hatte.

      Hier sind fast alle Single-Auskopplungen drauf - und gerade dadurch entsteht ein etwas schiefes Bild dieser Formation: erlesene Poppigkeit steht neben rockiger Flottheit, melodiöse Brillanz neben grandioser Musikalität, aber die wirkliche Genialität Steely Dans äußert sich in vielen Songs, die hier nicht vorhanden sind. Kein Aja, kein Royal Scam, kein Pretzel Logic usw. - die Liste ist endlos. Steely Dan zu kennen bedeutet tatsächlich, die sieben Alben von 1972-1980 zu kennen. Dieses CD umfaßt nur das, was man am Ehesten im Radio hören könnte.
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • Gestern noch:

      1985 erschien bei Schott das Klaviernotenalbum "Great Keyboard Solos aus Jazz & Pop" (Hans-Michael Dücker). Darin findet sich unter anderem Rick Wakemans "Catherine of Aragon". Gestern erst, viele Jahre später, erfolgte meine akustische Erstbegegnung mit der Originalaufnahme.



      Rick Wakeman: The Six Wives Of Henry VIII

      In meiner Jugend in den späten 70ern wäre ich wohl total begeistert gewesen. Mit über 50 höre ich solche Musik mehr nostalgisch, was die Keyboardsounds und den Progressive Rock an sich betrifft, und ohne Bach ging es ja auch überhaupt nicht, "Jane Seymour" ist eine Paraphrase über eines der berühmtesten Werke überhaupt, das ja aber vielleicht gar nicht von Bach ist.
      Herzliche Grüße
      AlexanderK
    • Für "In the dead of night" von U.K. kann ich mich noch immer begeistern. Was John Wetton, Eddie Jobson, Allan Holdsworth und Bill Bruford hier abliefern, ist einfach vom allerfeinsten. Diese und die nachfolgende LP Danger Money markieren für mich Höhe- und Endpunkt der ursprünglichen Progressiv Rock Welle Ende der 1970er. Mit diesen beiden Alben ging sie für mich zu Ende, die Bands lösten sich entweder auf oder gingen kommerziellere Wege (Genesis). Manche (Yes) versickerten auch einfach in Mittelmäßigkeit.



      Hier ein seltener Videomitschnitt aus der Zeit.
    • Die letzten Tage mehrmals:



      Tori Amos: Native Invader

      Poppiger als andere Produktionen der Künstlerin, ein vielfach düsterer Grundton (auch durchs Booklet unterstrichen), textlich stark spirituell geprägt, auf der Suche nach dem Einklang mit der Natur. Man muss sich (so ging es mir) einhören und ganz genau hinhören, dann "öffnen" sich die Songs. Auf der Limited Edition CD (mit Hardcover) gibt es zwei Bonustracks.
      Herzliche Grüße
      AlexanderK
    • Hier sind die CDs besser aufgehoben

      Neu

      als im Jazzforum.

      Bitches Brew, eine der ersten Doppellps, die ich mir kaufte und nun in einer DeLuxe 4CD Ausgabe nachträglich in Regal stellte, um das schöne Vinyl zu schonen, ist wahrlich ein Meilenstein in der Musik. Eigentlich war es "In a Silent Way" aber dieses Album ist bekannter und war,- deshalb steht es hier-, für mich 1971 (in Norddeutschland passieren Dinge später) der Auslöser, nach vielem Pop und Rock und Psychedelic Gedudel zu etwas "Vernünftigem" zu wechseln.
      Ok, auch diese Welle hat sich im endlosen Strand der Musik flachgelaufen, aber wenn ich mir anschaue, wieviele Gruppen aus dieser Besetzung hervorgingen, dann kann man es wahrlich als Keimzelle des Jazzrock betrachten. Für die Nicht-So-Informierten, hier die Besetzung
      Miles Davis Trompete, Wayne Shorter – Sopransaxophon, Bennie Maupin – Bassklarinette, Joe Zawinul – E-Piano, Larry Young – E-Piano, Chick Corea – E-Piano, John McLaughlin – Gitarre, Dave Holland – Bass, Harvey Brooks – Bass, Lenny White – Schlagzeug, Jack DeJohnette – Schlagzeug, Don Alias – Schlagzeug, Congas, Billy Cobham – Schlagzeug, Airto Moreira – Perkussion, Berimbau, Cuíca, Juma Santos – Perkussion, Bihari Sharma – Tabla, Tambura, Khalil Balakrishna – Sitar, Ron Carter – Kontrabass
      Pharaoh's Dance ist immer wieder toll, Bernie Maupin mit seiner Bassklarinette, einfach wunderbar.
      Gruß aus Kiel
      Guter Wein, mäßig genossen, ist auch in großen Mengen nicht schädlich.
    • Neu

      Das Album hat mich besonders geflasht, als ich es das erste Mal gehört hatte. Lustigerweise habe ich mit dem ganzen Nachfolge-Kram wenig am Hut, aber diesen unmittelbaren Eindruck dieses Albums, etwas ganz Neues erlebt zu haben, das hat sich bei mir fest eingebrannt. Und wirkt immer noch... :thumbsup:

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      Jane Siberry
      Bound By The Beauty (1989)
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • Neu

      Josquin Dufay schrieb:

      Das Album hat mich besonders geflasht, als ich es das erste Mal gehört hatte. Lustigerweise habe ich mit dem ganzen Nachfolge-Kram wenig am Hut, aber diesen unmittelbaren Eindruck dieses Albums, etwas ganz Neues erlebt zu haben, das hat sich bei mir fest eingebrannt. Und wirkt immer noch... :thumbsup:
      Geht mir ähnlich. In "Bitches brew" habe ich gleich beim ersten Mal diese faszinierende Abenteuerlust Davis' wahrgenommen, die das Album prägt. Da sind zum einen diese "irre" Besetzung, deren Klangcharakteristik mich völlig einfängt, zum anderen dieses gänzlich unkonventionelle Spielfeld aus gleichförmigen, überwiegend schwül-heißen Grooves und sich darauf sehr frei entfaltenden Impros - für mich als Jazz-Wenig-Hörer völlig unverwechselbar und soghaft mitreißend. Inselplatte.