Jazz mit Laser und Nadel: Gerade goutiert

    • Hier Wildes mit Erdhaftung:



      :sofa1:
      "Wir sind nichts Wichtiges. Wir sind im Grunde nichts weiter als Wirbel im Fluß des Lebens. -- So betrachten wir unser Leben allerdings nicht gern." (Charlotte Joko Beck)


    • Hier die CD2 vom 24.11.1965 : Dizzy Gillespie (Trompete & Gesang) - James Moody (Tenorsax, Flöte) - Kenny Barron (Klavier) - Chris White (Bass) - Rudy Collins (Drums)
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


    • Und nun der Gegenpol zu Dizzy, Miles Davis: "Milestones". AD: 1958

      Miles Davis (Trompete) - Cannonball Adderley (Altsax) - John Coltrane (Tenorsax) - Red Garland (Klavier) - Paul Chambers (Bass) - Philly Joe Jones (Drums)
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


    • Mal ein der Öffentlichkeit unbekannter Musiker, der Tenorist Jerry Jerome (1912-2001). Er spielte u.a. mit Red Norvo, Benny Goodman, Artie Shaw , eher er ins Studio ABC 1942-1946) ging. Dann als A&R-Man aktiv, aber auch Musikdirektor für ein Plattenlabel aktiv. Er wurde dann als Komponist von "Jingles" recht erfolgreich.

      Die erste CD hat kleine Besetzungen aus den 1940-er und 1950-er Jahre zu bieten (mit u.a. Charlie Christian, Johnny Guarnieri, Teddy Wilson, Charlie Shavers, Yank Lawson, Boob Haggart, Ray Conniff, Tyree Glenn, u.v.a. Highlight sind sicher die beiden Einspielungen Charlie Christian (Git.) und Oscar Pettiford von 1939.

      Die zweite CD stammt von 2001, also kurz vor seinem Tode. Hier wirkten Lou Colombo (Trompete, Flügelhorn), John Allred (Posaune), Tommy Newsom (Tenorsax), Dick Hyman (Klavier), Frank Tate (Bass), Bob Leavy (Git.), Ed Metz (Drums) + Lynn Roberts (Gesang)

      Dann Kontrastprogramm:



      Miles Davis: Nefertiti Miles Davis (Trompete) - Wayne Shorter (Tenorsax) - Herbie Hancock (Klavier) - Ron Carter (Bass) - Tony Williams (Drums)
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


    • Les McCann : Live aus Montreux 1969 : Les McCann (Klavier, Gesang) mit Benny Bailey (Trompete), Eddie Harris (Tenorsax), Leroy Vinnegar (Bass) und Donald Dean (Drums)
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Bin momentan im Wollny-Fieber.

      "Michael Wollny Trio: Weltentraum":



      :verbeugung1: :verbeugung1: :verbeugung1: Mein bisheriges Lieblingsalbum von Michael Wollny.



      "Em - Live at Jazz Baltica, 2010":



      :thumbup: :verbeugung1:


      Ich liebe es, wie facettenreich er ist und dass er immer wieder mit unterschiedlichen Musikern zusammenarbeitet ...
    • Newbie69 schrieb:

      "Michael Wollny Trio: Weltentraum":



      :verbeugung1: :verbeugung1: :verbeugung1: Mein bisheriges Lieblingsalbum von Michael Wollny.
      "Weltentraum" ist ein ganz hervorragendes Album, da gebe ich Dir völlig Recht, liebe Newbie! Die Mitwirkung des Bassisten Tim Lefebvre, der von David Bowie, Sting, Elvis Costello bis hin zur Tedeschi Trucks Band im Rock-Sektor sowie auf der Jazz-Seite bei dem genialen Donny McCaslin Furore macht, hat auch mich vor einiger Zeit veranlasst, dieses Album zu erwerben.
    • Gerade habe ich die schöne Aufnahme "E.S.P." vom zweiten großen Miles Davis Quintett gehört. Für mich eine der besten Davis-Sachen. Wayne Shorter scheint wirklich einen großen und guten Einfluss auf Davis bei dessen Soli zu haben. Ich finde normalerweise die Davis-Soli, trotz des wunderschönen Sounds, ziemlich unbeholfen, aber auf dieser CD gefällt mir das gut. Klasse Quintett!



      Uwe
    • Uwe Schoof schrieb:

      Gerade habe ich die schöne Aufnahme "E.S.P." vom zweiten großen Miles Davis Quintett gehört. Für mich eine der besten Davis-Sachen. Wayne Shorter scheint wirklich einen großen und guten Einfluss auf Davis bei dessen Soli zu haben. Ich finde normalerweise die Davis-Soli, trotz des wunderschönen Sounds, ziemlich unbeholfen, aber auf dieser CD gefällt mir das gut. Klasse Quintett!
      Sie waren seit Ende der 1950er Jahre alles andere als "unbeholfen". Er hatte ab diesem Zeitpunkt seine Technik und seinen Ansatz auf wirklich bestem Level, und konnte das auch lange Zeit durchhalten. Außerdem ist sein Stil ziemlich abweichend gewesen von dem, was Kollegen wie Kenny Dorham (der aber auch einen Funken Miles in sich hatte), Dizzy Reece, Conte Candoli, Nat Adderley, Lee Morgen, Leo Smith oder Clark Terry.

      Chet Baker hatte eine gewisse Tendenz zu dem Spiel von Miles, aber er klang "weiblicher", "zärter" und weniger bluesgeprägt als Davis.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Nunja, ich weiß schon, man soll an den Großen nichts kritisieren, das gibt immer Unmut. Dennoch ist es für mich so: Bis zu seinem 1. wunderbaren Quintett mit Coltrane und Garland trifft Davis ziemlich häufig die Töne nicht, und die Improverläufe sind wacklig; und ich habe das Gefühl, dass ihm das auch selber so bewusst war und ihn dadurch etwas gehemmt hat. Ich habe sämtliche Studioplatten von Miles Davis, und ohne ein Zucken am Auge (bei seinen Ausrutschern) kann ich mich kaum durch seine früheren Improvisationen durchhören. Erst ab seinem 2. Quintett sind die Stücke harmonisch etwas freier, sodass er sich unverkrampft auf seinen wunderschönen Ton und die Atmosphäre einlassen konnte, weshalb die Musik mit dieser Besetzung für mich der Davis-Höhepunkt bedeutet.

      Uwe
    • Uwe Schoof schrieb:

      Nunja, ich weiß schon, man soll an den Großen nichts kritisieren, das gibt immer Unmut. Dennoch ist es für mich so: Bis zu seinem 1. wunderbaren Quintett mit Coltrane und Garland trifft Davis ziemlich häufig die Töne nicht, und die Improverläufe sind wacklig; und ich habe das Gefühl, dass ihm das auch selber so bewusst war und ihn dadurch etwas gehemmt hat. Ich habe sämtliche Studioplatten von Miles Davis, und ohne ein Zucken am Auge (bei seinen Ausrutschern) kann ich mich kaum durch seine früheren Improvisationen durchhören. Erst ab seinem 2. Quintett sind die Stücke harmonisch etwas freier, sodass er sich unverkrampft auf seinen wunderschönen Ton und die Atmosphäre einlassen konnte, weshalb die Musik mit dieser Besetzung für mich der Davis-Höhepunkt bedeutet.
      Ich bin, gerade was Miles angeht, ein eher sehr spät Berufener Fan. Was Du zum frühen Miles schreibst, ist sicher richtig Ich habe ja auch extra von jenem Miles geschrieben, den auch Du erwähnt hast. Daher stimmen wir hier überein.

      Mir liegt Dizzys Stil weitaus mehr. Das kommt daher, dass ich auch ein großer Roy Eldridge - und Charlie Shavers - Fan bin. Chet Baker liegt mir überhaupt nicht, und das werden Andere auch nicht verstehen können.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Auch bei Dizzy und Eldridge liegen wir nahe; beide sind bei mir Top, und Dizzy Gillespie mit Charlie Parker im Quintett ist für mich einer der absoluten Höhepunkte der Jazzgeschichte. Mit Chet Baker geht es mir ähnlich wie mit Davis: ein wunderbar melancholischer oder verträumter Klang, dementsprechend aber auch hauptsächlich melancholische und verträumte Musik.

      Soeben jedoch wieder Posaune, und zwar ein Bennie Green Sextett in der abgebildeten Einspielung mit zwei Saxophonisten.



      Uwe
    • Uwe Schoof schrieb:

      Soeben jedoch wieder Posaune, und zwar ein Bennie Green Sextett in der abgebildeten Einspielung mit zwei Saxophonisten.
      Ich habe gerade mal reingehört. Das haut mich leider nicht vom Hocker. Hier mal die Besetzung: Bennie Green (Posaune, Gesang) - Gene Ammons (Tenorsax) - Bill Root (baritonsax) - Sonny Clark (Klavier) - Ike Isaaks (Bass) - Elvin Jones (Drums) - Babs Gonzales (Gesang) AD: April 1958

      Das ist mehr Rhythm & Blues, würde ich spontan sagen. Ammons ist nur ein Schatten seiner selbst (er musste auch kurz darauf wegen Drogendelikten ins Gefängis (1958-1960 + 1962-1969). Er selbst war heroinabhängig gewesen.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Uwe Schoof schrieb:

      Ja, das ist weder eine swingende noch eine interessante Aufnahmesession.
      Wer auch immer diese Band zusammen gestellt hat, hatte keine Ahnung. Elvin Jones ist ein großartiger Drummer, aber eben KEIN R&B-Schlagzeuger. Er saß 1966 mal drei Tage in der Duke Ellington-Band (wissen kaum welche, ist aber wahr), doch dann hat er es nicht mehr ausgehalten. Klar, sein Stil ist völlig anders, das konnte nicht passen.

      Sonny Clark war ebenfalls in Junkie und dazu noch Alkoholiker. Er verstarb bereits Anfang 1963. Auch Bennie Green hatte so seine Drogenprobleme.

      Mit DER Truppe kannst Du kaum nen Blumentopf erben. Traurig, aber leider wahr.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)