Jazz mit Laser und Nadel: Gerade goutiert



    • Für wenig Geld bekommst Du auch die kompletten Einspielungen mit der Count Basie-Bigband. Die Aufnahmen entstanden 1958/59, also zu einer Zeit, als sowohl die Basie-Band, als auch Bennett eine ihrer besten Phasen hatten. Vielleicht ist das auch was für Dich.....
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • @Maurice:
      Auch dir lieben Dank für den Tipp! 8) Bisher hatte ich lediglich CDs aus seiner "reiferen" Zeit. Ich mag dieses warme Timbre in seiner Stimme sehr ... ja, sogar das leicht Brüchige darin und daher bevorzuge ich sogar seine reifere Stimme. Ist für viele nicht nachvollziehbar, ist mir schon klar. Das Sammelalbum ist nun daher eine Ausnahme für mich (was nicht bedeutet, dass ich die Stimme, die er in seiner "besten Phase" hatte, nicht mag ... sie klingt halt anders).
      "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen." (Albert Schweitzer)
    • Maurice schrieb:

      Für wenig Geld bekommst Du auch die kompletten Einspielungen mit der Count Basie-Bigband. Die Aufnahmen entstanden 1958/59, also zu einer Zeit, als sowohl die Basie-Band, als auch Bennett eine ihrer besten Phasen hatten.
      Ich, als Basie-Nullchecker, kannte diese Aufnahmen natürlich nicht. Du, als Basie-Experte, kennst sie natürlich! Auch von mir herzlichen Dank, lieber Maurice, für diesen Tipp! Die Samples klingen sehr vielversprechend!
    • music lover schrieb:

      Ich, als Basie-Nullchecker, kannte diese Aufnahmen natürlich nicht. Du, als Basie-Experte, kennst sie natürlich! Auch von mir herzlichen Dank, lieber Maurice, für diesen Tipp! Die Samples klingen sehr vielversprechend!
      Der Sheridan kennt sie auch. Ich kenne nur einen Teil dieser Einspielungen, aber sie sind sehr gut.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Ich habe jetzt mal in den Tiefen meines CD-Schrankes meine Tony Bennett CDs rausgekramt. Da habe ich doch tatsächlich noch "Frühwerke" gefunden: "Forty Years: The artistry of Tony Bennett" (4 CDs). :huh: Hatte bisher allerdings kaum reingehört. Dann hab' ich noch "Bennett sings Ellington", "MTV Unplugged" (wie hier schon thematisiert), "Here' s to the Ladies", "A Touch of Class" und "Snowfall".
      "Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen." (Albert Schweitzer)


    • Duke Ellington/Johnny Hodges: Side by Side AD: 1958-1959 Stereo

      Es wirkten u.a. Harry Edison, Roy Eldridge (Trompete) - Lawrence Brown (Posaune) - Ben Webster (Tenorsax) - Duke Ellington bzw. Billy Strayhorn (Klavier) - Wendell Marshall und Al Hall (Bass) - Les Spann (Gitarre) - Jo Jones (Drums) mit.

      Ich habe noch die alte Einzel-CD, doch hier zusammen mit "Back to Back" bekommt man zwei herrliche CDs mit Musik, die weitgehend nicht in der Ellington-Band gespielt wurde, dazu auch andere Solisten. Die andere Scheibe werde ich mir heute auch noch anhören.

      Das ist einfach erstklassige Musik, die auch rund 60 Jahre nach ihrer Einspielung nichts an Klasse verloren hat.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


    • Und nun das Traum-Duo Johnny Hodges/Ben Webster: Complete 1960 Jazz Cellar Session AD: Nov. 1960

      Diese Sexter-Aufnahmen wurden zwar sozusagen "live", aber ohne Publikum, im Club "Jazz Cellar" in San Francisco eingespielt. Webster und Hodges werden dabei von Lou Levy (p), Herb Ellis (g), Wilfred Middlebrooks (b) und Gus Johnson (dr) unterstützt. Mit einer Ausnahme sind alle 12 "Jazz Cellar"-Tracks Originale, spontane Kreationen, meist blues-basiert. Meister des Blues sind sie beide, man hört es.

      ls Bonus Tracks gibt es fünf weitere Titel in einer kleinen Octet-Besetzung von (vorwiegend) Ellingtonians: Johnny Hodges (as), Ben Webster (ts), Ray Nance (tp), Lawrence Brown (tb), Emil Richards (vib), Russ Freeman (p), Joe Mondragon (b) und Mel Lewis (dr). Das ist genau die Hälfte der bei dieser Session aufgenommenen Titel, die Tapes der anderen 5 sind verloren gegangen. Auch das typischer Ellingtonian Small Group Jazz, mit Fokus auf Hodges, aber auch schönen Soli der Anderen.

      Den Text habe ich mir mal von G.Pechura "ausgeliehen", der auf Amazon immer sehr schöne Kritiken schreibt. Er wird sicher nichts dagegen haben, wie ich ihn kenne vom Schreiben her.

      Ich höre das Album auf Youtube, wo es mir zufällig in die Finger gefallen ist. Das muss ich mir aber bei Gelegenheit auch kaufen.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Wenn ich auch (als Fan) die späten Sachen nach '65 von Coltrane in aller Regel eher anstrengend als inspirierend finde, diese hier bleibt doch ein All Time Favorite bei mir.



      Coltrane, "Kult Se Mama", neben Coltrane selbst mit McCoy Tyner am Piano, Jim Garisson am Baß, Elvis Jones am Schlagzeug (das klassische Quartett also), ergänzt durch Donald Garrett (Baßklarinette), Pharoah Sanders (Tenorsax), Frank Butler (Drums) und Juno Lewis (Gesang, Percussion) auf dem langen Titelstück.

      Teils beinharter Freestoff, aber - - nie war Coltrane Afrika so nah wie hier. Ebenso fordernd wie faszinierend, dicht, dunkel, schimmernd, brutal und abgründig.

      :cincinbier:


      LG
      "Wir sind nichts Wichtiges. Wir sind im Grunde nichts weiter als Wirbel im Fluß des Lebens. -- So betrachten wir unser Leben allerdings nicht gern." (Charlotte Joko Beck)