Jazz mit Laser und Nadel: Gerade goutiert



    • aus der Box das Album "City Lights" vom 25.08.1957

      Lee Morgan (Trompete) - Curtis Fuller (Posaune) - George Coleman (Alt & Tenorsax) - Ray Bryant (Klavier) - Paul Chambers (Bass) - Art Taylor (Drums)
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


    • Dizzy Reece : Daraus die Alben "Blues in Trinity" und "Star Bright":

      Blues in Trinity : AD: 24.08.1958 in London : Dizzy Reece & Donald Byrd (Trompeten) - Tubby Hayes (Tenorsax) - Terry Shannon (Klavier) - Lloyd Thompson (Bass) - Art Taylor (Drums)

      Star Bright: AD: 1959 , New York

      Dizzy Reece (Trompete) - Hank Mobley (Tenorsax) - Wynton Kelly (Klavier) - Paul Chambers (Bass) - Art Taylor (Drums)

      Insgesamt sehr schöne Einspielungen des aus Jamaika stammenden Trompeters (*1931). 1948 kam er nach London, spielte dorrt mit Vic Feldman und Tubby Hayes. Mitte der 1950-er Jahre dann vor allem in Paris tätig, aber auch in Holland, Spanien und Deutschland aktiv. 1959 Übersiedlung in die USA (New York). Dort vor allem durch Aufnahmen der Plattenfirma Blue Note zu hören.

      Stilistisch sicher im Hard Bop zuhause, kann man ihn aber auch mit diversen "Crowls" erleben, ein Stilmittel des prämodernen Jazz, den ich so nur selten von seinen Zeitgenossen gehört habe. Auch scheint er nur wenig vom Dämpferspiel Gebrauch gemacht zu haben. Auch dies unterscheidet ihn von einigen seiner Zeitgenossen.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


    • Man darf nie vergessen, dass es auch außerhalb der Hard Bop-Trompeter weitere ausgezeichnete Kollegen gab, die nicht so recht in diese Ecke passten. Einer davon war der Ex-Basie-Trompeter Joe Newman gewesen. Hier nun, kurz nachdem er Basie endgültig verlassen hatte, seine neue Band in Basie's Club. Alleine das zeigt die Wertschätzung, die Basie seinem langjährigen Solo-Trompeter entgegen brachte.

      Joe Newman (Trompete) - Oliver Nelson (Tenorsax) - Lloyd Mayers (Klavier) - Art Davis (Bass) - Ed Shaughnessy (Drums)

      Newman hatte eine Reihe exzellenter Musiker hier versammelt. Oliver Nelson hatte hier bereits einen guten Ruf als Arrangeur für zeitgemäßen Jazz, Lloyd Mayers spielte u.a. mit Johnny Griffin/Eddie "Lockjaw" Davis, Dinah Washington oder Nancy Wilson. 1974 sollte er Nachfolger vom großen Duke Ellington werden, als dieser verstarb.

      Art Davis studierte Bass an den beiden legendären Manhattan School of Music and der Juillard School in New York und spielte mit u.a. Dizzy Gillespie und Max Roach, außerdem in diversen Sinfonie-Orchestern. Ed Shaughnessy besuchte bereits 1950 mit Benny Goodman Europa und spielte mit u.a. Tommy Dorsey, Charlie Ventura, Count Basie,Lucky Millinder, Elliot Lawrence und Johnny Richards. Ab 1962 (und bis zum Ende 1992)

      Man höre nur mal das atemberaubende "Midgets" hier......
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


    • Clark Terry Serenade to a Bus Seat AD: April 1957

      Clark Terry (Trompete) - Johnny Grifin (Tenorsax) - Wynton Kelly (Klavier) - Paul Chambers (Bass) - Philly Joe Jones (Drums)

      Wie breit das Spektrum von Clark Terry war, lässt sich nur erahnen, aber man hört hier einen zeitgenössischen Trompeter, der von Swing bis Hardbop, von Combo bis Bigband, einfach alles "konnte". Hier nun Modernen Jazz mit entsprechenden Kollegen, etwa die großartige Rhythmusgruppe, die in diesen Jahren viel Arbeit hatte.

      Selbst der sonst nicht gerade freundliche Miles Davis (der nur selten gute Worte für seine Trompeten-Kollegen zur Hand hatte) sprach nur lobende Worte über diesen Ausnahme-Könner, der noch dazu fast im Alleingang das Flügelhorn im Jazz salonfähig machte (mit anderen Kollegen wie eben Miles Davis, Shorty Rogers oder dann natürlich Art Farmer und Ack van Rooyen).
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


    • Ben Webster & Harry Edison: "Sweets" und "Some of my Favorites" :

      "Sweets" : AD : 04.09.1956 , Los Angeles

      Harry Edison (Trompete) - Ben Webster (Tenorsax) - Jimmy Rowles (Klavier) - Joe Montragon (Bass) - Alvin Stoller (Drums)

      "Some of my...." : AD : 18.01.1957, Los Angeles

      Harry Edison (Trompete) - Ben Webster (Tenorsax) - Red Norvo (Vibes) - Jimmy Rowles (Klavier) - Bob Carter (Bass) - Bill Douglas (Drums)

      Mit Harry Edison schließt sich der Kreis, was die Gemeinsamkeiten der beiden Trompeter Harry Edison und Joe Newman angeht. Beide spielten viele Jahre bei Count Basie, einige Jahre in den 1940-er Jahren saßen sie zusammen im gleichen Trompetensatz. Edison startete dann eine Karriere in den Studios, so wurde er auch mal eigens für eine Aufnahme mit Frank Sinatra, auf dessen Kosten ins Studio eingeflogen.

      Pianist Jimmy Rowles galt als eine "Lexikon des Jazz". Er kannte auch die absoluten Raritäten, und spielte daher mit vielen Großen des Jazz. Barney Kessel war der bekannteste Nachfahre Charlie Christians an der elektronischen Gitarre, spielte mit unzähligen Musikern diverser Stilrichtungen, sogar auf einer Aufnahme mit Kid Ory, dem New Orleans-Posaunisten mit.

      Alvin Stoller hatte etwa den gleichen Ruf wie Ed Shaughnessy oder Shelly Manne. Er konnte so ziemlich jeder Bigband oder Combo den passenden Schlagzeug-Teppich legen. Er spielte noch in den Bigbands von Bunny Berigan, Benny Boodman, Harry James und Tommy Dorsey.bevor auch er in den Studios seinen Platz fand.

      Red Norvo leitete eigene Bands, wirkte bei Benny Goodman und Woody Herman mit, und auch er konnte dann in den Studios sein Auskommen finden, leitete aber auch ab 1950 eigene Trios mit jungen, modernen Musikern wie Charlie Mingus, Red Mitchell und Tal Farlow und Jimmy Raney.

      Joe Montragon, der ebenfalls noch in den Bigbands von u.a. Woody Herman und Harry James spielte, fand auch in den Studios der Westküste ein großes Beschäftigungsfeld. Hier wandelte er auf den Spuren von Milt Hinton, Trigger Alpert oder Red Mitchell, die ebenfalls nach ihren Bigband-Erfahrungen dort ihr Auskommen fanden, aber immer wieder mal mit reinen Jazzaufnahmen und Gruppen spielten.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


    • Conte Candoli/Pete Candoli : "Mucho Calor" und "The Brother's Candoli

      Besetzung "Mucho Calor" : Pete und Conte Candoli (Trompeten) - Art Peper (Altsax) - Bill Perkins (Tenorsax) - Russ Freeman (Klavier) - Ben Tucker (Bass) - Chuck Flores (Drums) - Jack Constanza (Bongos) - Mike Pacheco (Bongos) AD: 1957

      Besetzung "The Brother's Candoli" : Pete und Conte Candoli (Trompeten) - Jimmy Rowles (Klavier) - Howard Roberts (Gitarre) - Joe Montragon (Bass) - Alvin Stoller (Drums) AD: 1957

      Stilistisch kann man beide Brüder ganz gut unterscheiden. Pete spielt deutlich mehr dem Swing zugeordnet, auch mit mehr Vibrato, während Conte eher "cool" und mit sehr wenig Vibrato zu erkennen ist. Conte galt in den 1950-er Jahren als Verbindung von Dizzy und Miles durchaus als ebenbürtig mit Musikern ähnlichen Ursprungs wie Kenny Dorham, und damit als einer der wenigen weißen Musiker (mit Red Rodney zusammen) als ernst zu nehmende Bop-Trompeter, die sich weiter entwickelt haben.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


    • Cifford Brown : Memorial Album

      Titel 1-10 : Clifford Brown (Trompete) - Lou Donaldson (Altsax) - Elmo Hope (Klavier) - Percy Heath (Bass) - Philly Joe Jones (Drums) AD: 09.06.1953
      Titel 11-18 : Clifford Brown (Trompete) - Gigi Gyce (Altsax) - Charlie Rouse (Tenorsax) - John Lewis (Klavier) - Percy Heath (Bass) - Art Blakey (Drums) AD: 28.08.1953

      Hier geht auch die Post ab vom ersten Ton an. Man merkt den jugendlichen Elan sofort. Super auch das Zusammenspiel zwischen Brown und Donaldson.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


    • Red Norvo zelebrierte mit seinem Trio von 1950 bis etwa 1955 eine Reihe hochwertige "Kammermusik des Jazz". Hier das erste Trio mit Charles Mingus am Bass und Tal Farlow an der Gitarre. Später hatte er den Bassisten Red Mitchell und den Gitarristen Jimmy Raney. Man kann das Trio mit seiner intimen Art als Vorläufer oder zumindest Anregung für das Modern Jazz Quartett ansehen.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


    • Harry Edison/Ben Webster : "Gee,Baby ain't I good to You" und "Songs for hip Lovers"

      Besetzung 1 - 8 : Harry Edison (Trompete) - Ben Webster (Tenorsax) - Oscar Peterson (Klavier) - Barney Kessel (Gitarre, 1,2,5,7,8) - Herb Ellis (Gitarre, 3,4,6) - Ray Brown (Bass) - Alvin Stoller (Drums)
      AD: 05. & 29.03.1957 Los Angeles

      Besetzung 9 - 14: Harry Edison (Trompete) - Ben Webster (Tenorsax) - Jimmy Rowles (Klavier) - Barney Kessel (Gitarre) - Joe Montragon (Bass) - Larry Bunker (Drums)
      AD: 11./12.01.1957, Los Angeles

      Das ist der zweite Teil der Studio-Einspielungen der beiden großartigen Musiker in Sextett-Besetzung.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


    • Hier heraus das Album "Paris 1960". Das Album entstand im Rahmen der Europa-Tournee der Quincy Jones Bigband, die 1959-1960 kurze Zeit bestand, und die mit hochkarätigen Musikern besetzt war.

      Die Besetzungen hier auf dem Album sind von unterschiedlicher Größe. Mit dabei waren u.a. Quentin Jackson, Charles Verstraete (Posaunen), Eric Dixon (Flöte, Tenorsax), Art Simmons + Martial Solal (Klavier), Eric Bacsik (Gitarre), Michel Gaudry und Benoit Quersin (Bass), Kenny Clarke (Drums) und zwei schreckliche Sänger. Nur Billie Poole wird für zwei Titel namentlich genannt.

      Clark Terry spielt hier bereits weitgehend nur Flügelhorn, auch wenn hier "Trompete" angegeben wird.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


    • Weiter aus der Reihe die Platte "In Orbit" AD: 07. & 12.05.1958, New York City

      Clark Terry (Flügelhorn) - Thelonious Monk (Klavier) - Sam Jones (Bass) - Philly Joe Jones (Drums)

      Unverwechselbar, wie Terry spielt. Das ist auf der einen Seite absolut modernes Trompetenspiel, auf der anderen Seite aber auch aus einer Tradition heraus, die große Kenntnis auch dieser Musik angeht. Damit ist er geradezu ein idealer Partner für den großen Monk gewesen. Man kann bereits im ersten Stück" In Orbit" hören, wie selbstverständlich er seine stupende Technik einsetzt, ohne dass es auch nur annähernd nach reinem "Show-Virtuosentum" klingt. Und wie herrlich Monk hier über den grandiosen Bass seine typischen "monk'schen Einwürfe" reinwirft, ist ebenso unverkennbar.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


    • Nun auch noch die letzte LP der Doppel-CD: Out on a Limb AD: 1958

      Clark Terry (Trompete, Flügelhorn) - Paul Gonsalves (Tenorsax) - Mike Simpson (Flöte, Sax) - Willie Jones (Klavier) - Ray Biondi (Gitarre) - Jimmy Wode (Bass) - Sam Woodyard (Drums)

      Besonders erfreulich finde ich die Gitarre des kaum bekannten Remo Biondi, der bereits in den 1940-ern u.a. in der Biigband von Gene Krupa spielte. Er spielt eine feine Rhythmus-Gitarre, die leider in den 1950-er Jahren in dieser Form eher selten bei modernen Aufnahmen zu finden war. Sicher, es gab Kenny Burrell, Herb Ellis, Barney Kessel, Irving Ashby, John Collins und Freddie Green und Steve Jordan, aber Biondi hört man doch eher selten.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
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      Zuerst heute Horace Silver mit dem Album "Six Pieces of Silver" AD: 10.11.1956 & 15.06.1958

      Besetzung 1956 : Donald Byrd (Trompete) - Hank Mobley (Tenorsax) - Horace Silver (Klavier) - Doug Watkins (Bass) - Louis Hayes (Drums)

      Besetzung 1958 : Donald Byrd (Trompete) - Junior Cook (Tenorsax) - Horace Silver (Klavier) - Gene Taylor (Bass) - Louis Hayes (Drums) - Bill Henderson (Voc, nur Track 10)



      Heute die zweite CD der Live-Session aus Frankreich aus dem Jahre 1958

      Lee Morgan (Trompete) - Benny Golson (Tenorsax) - Bobby Timmons (Klavier) - Jymie Merritt (Bass) - Art Blakey (Drums)

      Der hier im zweiten Teil gespielte "Blues March" könnte hier das erste Mal überhaupt als Live-Fassung gewesen sein. Die Erstaufnahme stammt vom 30.10.58, und stellte ein Wendepunkt der Jazz Messengers da. Anschließend ging es auf Europa-Tournee, wo dann in Paris jener Mitschnitt entstand.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
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      music lover schrieb:

      Ihr bringt mich auf die Idee, dieses Album mal wieder zu hören (ich habe es als OJC-CD aus dem Jahr 1988, nicht in der verlinkten neuen Edition):


      Harold Land - ts
      Dupree Bolton - tp
      Elmo Hope - p
      Herbie Lewis - b
      Frank Butler - dr

      rec. in Los Angeles 8/1959
      Ich habe noch nie was von einem Trompeter Dupree Bolton gehört. Natürlich musste ich sofort bei Wikipedia nachschauen, und wurde tatsächlich fündig. Bolton lebte von 1929-1993, und spielte bereits 1944 und 1945 in den Bigbands von Buddy Johnson und Benny Carter. Und tatsächlich, bei Carter taucht er in einer Bigband-CD aus meinem Fundus dann auch auf im Satz.

      1946 verschwand er bereits wieder von der Szene, da er erhebliche Probleme mit Drogen und deren Folgen hatte. 1959 dann das plötzliche Auftauchen auf genau jener CD, die Musik Lover hier gehört hat. Dann erneut mehrjährige Haftstrafe im berüchtigten Gefängnis von St.Quentin. Dort spielte er in der Gefängnisband zusammen mit - Art Pepper.

      1963 dann in der Band von Curits Amy (Einspielung des Albuns Catanga 1963), um dann erneut mehrere Jahre in den Knast zu wandern. 1967 kurz bei Bobby Hutcherson, dann erneut in Entziehungs-Anstalten. 1982 Auftritt mit Dexter Gordon, dann endgültig weg von der Szene.

      Er gehört also auch zu den Drogen-Opfern dieser Generation.


      b-major schrieb:

      Gute Idee ! Hier lief gerade Harold in the Land of Jazz mit dem selten zu hörenden Rolf Ericson an der Trompete, Leroy Vinegar & Frank Butler an Bass & Drums, und neben Harold Land am Tenor der unnachahmliche Carl Perkins am Piano .1958 .
      Rolf Ericson (1922-1997) gehört meiner Meinung nach zu den unterschätzen Musikern der Bop-Generation. Dabei hatte er doch zahlreiche positive Reverenzen vorzuweisen: Er spielte in den Bigbands von Harry James, Tommy Dorsey, Woody Herman, Stan Kenton und später Duke Elington. Wahrlich sehr gute Adressen.

      1963 war er an beiden Einspielungen von Charles Mingus beteiligt, die so etwas wie Mingus-Meilensteine waren: Mingus, Mingus, Mingus, Mingus und Black and sinner Lady.

      Es gibt auch noch eine Platte, die ihn mit eine Oktett aus der Ellington-Band präsentiert, eingespielt live auf der Europa-Tournee 1963 des Ellington-Orchesters.



      Hier mal einige Empfehlungen meinerseits zu Rolf Ericson.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
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      Paul Gonsalves hat während seiner Zeit beim Duke immer mal wieder in "fremden Gefilden" gespielt, sprich auch Aufnahmen mit Repertoire außerhalb der Band gemacht. Hier ist eine Einspielung davon: "Gettin' Together" aus dem Jahre 1960 mit Nat Adderley (Kornett) - Paul Gonsalves (Tenorsax) - Wynton Kelly (Klavier) - Sam Jones (Bass) - Jimmy Cobb (Drums) AD: 20.12.1960



      Da ich vorhin etwas weiter Oben Rolf Ericson erwähnt habe, nun eines seiner Alben: "Stockholm Sweetin' " aus den Jahren 1984-1985

      Hier mit zwei Besetzungen. Rolf Ericson (Trompete, Flügelhorn) - Nils Sandström (Tenorsax, Klavier) - Göran Lindberg (Bass) - Sture Nordin & Mel Lewis (Drums) AD: 21./22.08.1984 in Stockund, Schweden
      und Rld Ericson (Trompete) - Claes Crona (Klavier) AD: 10.07.1985 , Stockholm, Schweden

      Stilistisch empfinde ich Ericson sehr von Clark Terry inspiriert. das ist sicher kein Nachteil, entspricht aber auch dem Repertoire, dass er hier spielt. Eine Mischung alter Standards mit mehr modernen Stücken kombiniert.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
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      b-major schrieb:

      ist ja schon gut, Maurice . Also, welche soll ich mir zuerst besorgen ?
      Ich war nur so nett und habe ein paar Hinweise zu Ericson gegeben. Ich habe ihn noch live gehört, ich fand ihn auch im Alter noch sehr gut.



      Hier dürftest Du richtig liegen. Sie ist auch halbwegs erschwinglich zu bekommen gerade.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
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      b-major schrieb:

      Danke . Bin schon ganz gespannt .
      Kein Problem. Wie geschrieben, ich sehe ihn in der Nähe von Clark Terry, was auch mit Trompete/Flügelhorn und seine Flexibilität angeht, absolut passend ist.

      Hier läuft gerade eine weitere Hammer-CD :




      "Trumpet Legacy" kann gleich mit drei Spitzen-Trompetern aufwarten: Nicholas Payton, Tom Harrell und Eddie Henderson. AD: 14./15.Mai 1997, NYC

      Zu den drei Kollegen gesellten sich als Rhythmusgruppe : Mulgrew Miller (Klavier) - Peter Washington (Bass) und Carl Allen (Drums)

      Und ja, sie spielen Stücke zu Ehren ihrer Trompete spielenden Vorgänger, die zu dem Zeitpunkt der Aufnahme bereits verstorben waren: Louis Armstrong, Dizzy Gillespie, Miles Davis, Kenny Dorham, Lee Morgan, Fats Navarro, Booker Little, Clifford Brown und Chet Baker.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
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      Zum Abschluss für heute noch Una Mas" vom 01.April 1963

      Kenny Dorham (Trompete) - Joe Henderson (Tenorsax) - Herbie Hancock (Klavier) - Butch Warren (Bass) - Tony Williams (Drums)

      Drei der vier Stücke hat Kenny Dorham sebst geschrieben. Joe Henderson ist hier in einer seiner frühen Aufnahmen zu hören, Tony Williams ist ebenfalls noch blutjung.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)