Bachs Orgelwerke - Gesamtaufnahmen

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    • Ich hatte auch zuerst den Stockmeier, habe mir dann aber die Bach-Box von Brillant gekauft. Nach ein paar Proben vom Fagius habe ich den Stockmeier abgegeben.

      Ich glaube, bis aus Weiteres bin ich mit dem Fagius sehr zufrieden.
      Lucius Travinius Potellus
      Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety. (B.Franklin)
    • Hallo Thomas,

      ThomasBernhard schrieb:

      Meine Empfehlungsliste zum Einstieg in das bach-Orgelwerk.

      Die mit * markierten Stücke sind zwar in Teilaspekten "triumphal" aber das bedeutet bei Bach eigentlich fast nie, dass man von unangenehm aufbrausenden Klangmassen vergewaltigt wird. Die Auswahl der *Stücke ist so gewählt, dass es in allen diesen Werken auch intime Passagen gibt.

      BWV 668 - Vor deinen Thron´tret ich / wenn wir in höchsten Nöten sein // rezeptiongeschichtlich etwas rührselig verkitscht als letzter Choral, der auf dem Sterbebett diktiert worden sei. Trotzdem oder auch gerade desshalb ergreifend.

      BWV 641 - Wenn wir in höchsten Nöten sein - gleicher Choral als Grundlage. Wie alle Choralbearbeitungen des "Orgelbüchleins" eher kompakt, ohne Zwischenspiele. Das Orgelbüchlein enthält viele schöne Choralvorspiele, die es zu entdecken lohnt. Mal sehr meditativ, mal fetzig. Für ersteres Kategorie konsultiere auch: "Ich ruf zu dir", "O Mensch, bewein dein Sünde groß" (BWV 662), fetzig: Ach wie nichtig (644), ...

      BWV 564 Toccata, Adagio und Fuge C-Dur

      BWV 582 * Passacaglia - enorm :juhu:

      BWV 577 * Fuge ("Gigue") - da tanzen die Pfeifen!

      BWV 552 * Präludium und Fuge Es-Dur. :juhu: :juhu:

      BWV 542 * Phantasie g-moll. - Kann man natürlich unangenehm erschlagend registrieren. Lohnt aber auf jeden Fall trotzdem zu geniessen. Die Fuge mit dem Thema "das Kaffeewasser kocht" bildet einen freundlichen Abschluss.

      BWV 653 "An Wasserflüssen Babylon" - ein episches Choralvorspiel im norddeutschen Stil.

      ...Fortsetzung folgt. Muss in die Oper.
      eine Frage, das ist ja schon ein Weilchen her, mit der Oper -

      hättest Du denn noch Lust, Deine Orgel-Empfehlungsliste fortzuführen?

      Würde mich freuen!

      Es eilt ja nicht, wann auch immer, vielleicht nach dem nächsten Opernbesuch? ;+)

      Durch den DDR-Bachfilm, der auch der Orgel gut Raum gibt, habe ich richtig Lust, noch etwas weiterzuhören, doch selber würde ich nur planlose Link-Hüpferei betreiben
      (Das Stück, das Bach im Film bei der Orgeleinweihung in Kassel
      und das, welches er als Dank für die Ernennung zum Hofkompositeur in Dresden gespielt hat, konnte ich noch nicht "knacken" ;+) )

      ...vielleicht kennt sich ja noch jemand aus, und möchte einige weitere Orgelstücke empfehlen?


      :wink:

      amamusica :pfeif:
      Ein Blümchen an einem wilden Wegrain, die Schale einer kleinen Muschel am Strand, die Feder eines Vogels -
      all das verkündet dir, daß der Schöpfer ein Künstler ist. (Tertullian)

      ...und immer wieder schaffen es die Menschen auch, Künstler zu sein.
      Nicht zuletzt mit so mancher Musik. Die muß gar nicht immer "große Kunst" sein, um das Herz zu berühren...



    • hättest Du denn noch Lust, Deine Orgel-Empfehlungsliste fortzuführen?

      Kauf Dir doch 't Hart Sichtweisen auf Bach. Dort findest Du z.B. mit Blick auf das Orgelwerk Bachs, ähnliche "Kurzeinschätzungen", wie sie hier verkündet worden sind.

      Im übrigen empfehle ich den Kauf einer Einspielung der gesammelten Orgelwerke Bachs, z.B Stockmeier (recht günstige, ausgewogene und strukturbetonte Einspielung). Das Nachverfolgen des Bachschen Orgelschaffens ist ja recht einfach; man fängt bei BWV 525 an und hört bei BWV 771 auf.
    • Yukon schrieb:

      z.B Stockmeier (recht günstige, ausgewogene und strukturbetonte Einspielung)

      Bloß nicht! Ich habe diese GA und habe sie als kreuzlangweilig in Erinnerung. Langsam bis zum Einschlafen gespielt, ohne sinnvoll gliedernde Artikulation, oft mechanisch in einem Tempo durchgespielt. Als ob er das prima vista gespielt hätte.

      Mein Tipp: Man besorge sich die Sampler aus den gängigen GAen, höre diese und entscheide dann.



      Von Weinbergers hochgelobter GA (not my cup of tea) finden sich bei jpc noch einzelne CD zum Spottpreis. Von Hurford sollte sich auch noch etwas auftreiben lassen.

      Von Richter gibt es leider keine GA. Die drei CDs, die man bekommen kann, finde ich unter den "Prä-Hippen" ausgezeichnet. Auch dazu gibt es eine Einzel-CD.



      Gruß
      MB

      :wink:
      "Behalten Sie Ihren Hammer, Sie Rüpel!" (Paul Watzlawick)
    • James Kibbie als freie Download

      Guten Tag,

      ich weiss nicht, ob es schon erwähnt wurde, aber die Gesamt-Einspielung von James Kibbie gibt es als freien Download:

      "http://www.blockmrecords.org/bach/download.htm"

      Zur Qualität kann ich nichts sagen, weil ich sie - noch - nicht gehört habe.

      VG Bernd
      ------

      Mit meinem Unwissen kann man ganze Bibliotheken füllen.
    • Momentan habe ich auf neue Bach-Orgel-Aufnahmen. Leider habe ich trotz dieses Threads keinen guten Überblick. Zuhause steht Fagius (Brilliant), einiges von Walcha, wenig von Koopman.

      Oben wurde Fagius recht positiv erwähnt:

      ThomasBernhard schrieb:

      Die brilliant-Aufnahme mit Fagius finde ich wegen der abwechslungsreicheren Registrierungen und der virtuoseren Herangehensweise für Einsteiger wesentlich attraktiver. Für die HIP-Fraktion ist Stockmeier sowieso völlig ungenießbar.

      Travinius schrieb:

      Ich hatte auch zuerst den Stockmeier, habe mir dann aber die Bach-Box von Brillant gekauft. Nach ein paar Proben vom Fagius habe ich den Stockmeier abgegeben. Ich glaube, bis aus Weiteres bin ich mit dem Fagius sehr zufrieden.


      Das hat mich etwas überrascht. Ich hätte Fagius weiter hinten im Feld vermutet. Bei Brilliant-Aufnahmen ist das ja manchmal so eine Sache und ich kann mangels hinreichenden Vergleichaufnahmen nicht einschätzen, ob Fagius zu den guten Jungs von Brilliant gehört. Mittelprächtig, ist mein Eindruck.

      Im Netz aufgefallen ist mir Herrick, der ebenfalls eine Gesamtaufnahme eingespielt hat:


      Was haltet ihr von ihm? Es gibt ja einige Einzel- bzw Doppel-CDs, zu denen ich erst mal greifen könnte.

      Gruß, Thomas
    • NB Ich kenne die zwar nicht, aber Fagius ist keine Brilliant-Aufnahme (wie etwa Cembalowerke mit Belder), sondern eine Übernahme, ich glaube von BIS.
      ...a man who refuses to have his own philosophy will not even have the advantages of a brute beast, and be left to his own instincts. He will only have the used-up scraps of somebody else’s philosophy; which the beasts do not have to inherit; hence their happiness. Men have always one of two things: either a complete and conscious philosophy or the unconscious acceptance of the broken bits of some incomplete and shattered and often discredited philosophy. (G. K. Chesterton)
    • Knulp schrieb:

      Im Netz aufgefallen ist mir Herrick, der ebenfalls eine Gesamtaufnahme eingespielt hat:
      Christopher Herrick ist bei YT großflächig in akzeptabler Klangqualität in diversen thematischen Spiellisten vertreten, so dass man sich einen Eindruck verschaffen kann. Ich selbst darf die Triosonaten mein Eigen nennen. Die Tontechniker von Hyperion haben eine gewohnt vorzügliche Arbeit geleistet. Das Instrument wird für mein Empfinden großartig registriert. Herrick spielt mit großem Ausdruck, sehr akzentorientiert, leidenschaftlich, ohne der Versuchung, wie zum Teil Koopman, zu unterliegen, jedenfalls sehe ich das so, sozusagen in barocker Manier, die Spielfiguren übertrieben individuell auszuspielen.
    • Ich habe auch und nur den Stockmeyer. Mir gefällt er gut, aber ich bin kein Kenner. Die Frage, die sich mir stellt, brauche ich eine zweite GA? Ich denke, ich brauche sie nicht. Mich würde eventuell so eine kleine Box interessieren, mit besonders schönen Werken von Bach. Aber eine zweite GA? All diese ganzen Variationen, Choräle oder einfach "Nebenwerke", die ich einfach nicht noch mal hören muß.

      Natürlich, dies ist ein Thread zu einer Orgel GA von Bach. Aber die Frage muß erlaubt sein, wozu man eine GA eigentlich braucht. Bach ist sicherlich ein großer Name, aber Bachs gesammelte Orgelwerke braucht man sicherlich nicht mit der selben Dringlichkeit wie, sagen wir mal, Beethovens Klaviersonaten. Das ist meine Einschätzung, andere mögen das anders sehen.
      Der Hedonismus ist die dümmste aller Weltanschauungen und die klügste aller Maximen.
    • Malcolm schrieb:

      Orgelwerke braucht man sicherlich nicht mit der selben Dringlichkeit wie, sagen wir mal, Beethovens Klaviersonaten. Das ist meine Einschätzung, andere mögen das anders sehen.

      Gleichwohl beruht wohl diese Deine Einschätzung auf bestimmten Erfahrungen/Erlebnissen, zumal man die Orgelwerke Bachs angeblich "sicherlich nicht mit derselben Dringlichkeit" benötige wie Beethovens Klaviersonaten, wie Du schreibst. Interessant, jedenfalls aus meiner Sicht, wäre nun von Dir zu erfahren, worauf diese Einschätzung konkret beruht.
    • Malcolm schrieb:

      Bach ist sicherlich ein großer Name, aber Bachs gesammelte Orgelwerke braucht man sicherlich nicht mit der selben Dringlichkeit wie, sagen wir mal, Beethovens Klaviersonaten.

      Na ja, wer was in welcher Dringlichkeit braucht, möge jede(r) doch selbst entscheiden.

      Eine GA hat den Vorteil, dass die wichtigen Werke (in welchem Sinne auch immer) alle enthalten sind. - Bei unbekannteren Werken gibt es ja auch Differenzen zwischen den Gesamtaufnahmen, da gibt es Grauzonen zu Cembalowerken und zu Werken anderer Komponisten.

      Aber auch bei den Klaviersonaten Beethoven könnte ich beispielsweise (zumindest fürs Erste) auf die opp. 7, 22, 49, 79 verzichten. Ob die Dringlichkeit für diese fünf Sonaten eher gegeben ist als (sagen wir) für die Neumeister-Orgelchoräle oder die Arnstädter Gemeindechoräle Bachs, sei mal dahingestellt.

      Gruß
      MB

      :wink:
      "Behalten Sie Ihren Hammer, Sie Rüpel!" (Paul Watzlawick)
    • Hallo Yukon,

      worauf die Einschätzung "konkret" beruht? Nun, ich denke, einfach aus meiner Hörerfahrung. Beethovens Klaviersonaten habe ich alle gehört, immer wieder, vielleicht gibt es ein paar schwächere, aber eigentlich kann ich alles wieder und immer wieder hören. Diese große Bachbox mit Stockmeyer hat meiner Bachbegeisterung aber nicht wirklich auf die Sprünge geholfen. Ich finde Bachs Orgelmusik einfach über weite Strecken langweilig. Mit einer solchen Aussage mag ich mich als Bachbanause outen, aber dann bin ich das eben. Es wäre für mich viel besser gewesen, mich mit einem kleineren Ausschnitt aus Bachs Schaffen zu begnügen.

      Nein, ich will keinem Bachliebhaber zu nahe treten. Aber ich stelle ganz grundsätzlich fest, daß die "Fans", die "Liebhaber", eine ganz besondere Fähigkeit mit sich bringen, einem mit ihrem glühenden Enthusiasmus einfach alles zu verleiden. Wer ein riesiger Fan von Haydn ist, soll alles von ihm hören. Oder Bach, oder Mendelsssohn oder wer auch immer. Nur, wir können nicht alle zu Fans werden und deshalb ist es meine Einschätzung, daß die gesamte Orgelmusik von Bach wirklich nur der Fan braucht.

      Gruß
      Malcolm
      Der Hedonismus ist die dümmste aller Weltanschauungen und die klügste aller Maximen.
    • Malcolm schrieb:

      Diese große Bachbox mit Stockmeyer hat meiner Bachbegeisterung aber nicht wirklich auf die Sprünge geholfen.

      Ich habe die Stockmeyer-Box und sage: Die Vermutung, dass es an der Interpretation liegt, ist mehr als nur naheliegend.

      Sollte Dir beispielsweise Cembalo- oder Kammermusik Bachs gefallen, so wäre ein Sampler einer der bekannteren Einspielungen (z. B. Koopman) eine gute Idee ...

      Gruß
      MB

      :wink:
      "Behalten Sie Ihren Hammer, Sie Rüpel!" (Paul Watzlawick)
    • Malcolm schrieb:

      deshalb ist es meine Einschätzung, daß die gesamte Orgelmusik von Bach wirklich nur der Fan braucht.
      Die Erkenntnis des Jahrhunderts.
      Die läßt sich aber wiederverwenden


      Statt "die gesamte Orgelmusik von Bach" kann man auch
      - alle Lieder Schuberts
      - alle Symphonien Mozarts
      - alle Tänze Johann Strauß'
      - alle Opern Rossinis
      - die gesamte Theatermusik von Purcell
      ...
      einstellen.
      Wat nu? Vollständigkeitsfanatiker gibt es.
      Drei mal darfst Du raten, welche obengenannten Beispiele auf mich zutreffen.

      Was spricht gegen einen Thread, der hauptsächlich von Fans am Leben erhalten wird?
      Sogar nicht-Fans (wie ich in diesem konkreten Beispiel) lesen ihn auch mit Vergnügen ...
      Alles, wie immer, IMHO.
    • Malcolm schrieb:

      Bach ist sicherlich ein großer Name, aber Bachs gesammelte Orgelwerke braucht man sicherlich nicht mit der selben Dringlichkeit wie, sagen wir mal, Beethovens Klaviersonaten.

      Ich verspüre z.B. überhaupt keine "Dringlichkeit" eine GA der Beethovenschen Klaviersonaten zu besitzen. Eine Bach Orgel-GA habe ich auch nicht. Aber Monteverdi-Madrigale-GAs habe ich schon, oder Dowland Lautenstücke GAs. Oder alles mögliche von Biber (inkl. alle Einspielungen seiner Rosenkranzsonaten).

      Ich wollte das nur so dahinstellen, dass ich mir nicht sicher bin, dass man so allgemein behaupten könne, man brauche Beethovens Klaviersonaten mit einer gewissen Dringlichkeit, die im speziellen höher wäre wie die Dringlichkeit eine Bach Orgel-GA zu besitzen. Das wage ich ernsthaft zu bezweifeln.

      Eine Beethoven-Symphonien-GA (Immerseel) habe ich allerdings, würde ihn aber durchaus nicht vermissen. Was ich damit sagen will, dass ich diesen angedeuteten Stellenwert von Beethoven nicht ganz nachvollziehen kann. (Wie bekannt kann ich ja aber auch den im Allgemeinkonsens behaupteten Stellenwert von Bach auch nicht nachvollziehen, aber was sollt's :D )

      LG
      Tamás
      :wink:
      "Vor dem Essen, nach dem Essen,

      Biber hören nicht vergessen!"


      Fugato
    • Hallo Tamas,

      ja, das hast Du eigentlich recht. Solche Diskussionen um Prioritäten sind auch sicher eher sinnlos. Der eine mag das, der andere mag das. Mit Bach habe ich mich immer schwer getan. Es ist klar, es gibt unter den Orgelwerken von Bach grandiose Stücke. Ich bin aber nun mal kein Bachianer und muß das vielleicht auch nicht werden. Es kann sich auch alles entwickeln.

      Ich denke, man holt sich in einem Forum einfach Anregungen, muß diesen aber nicht immer nachgehen. Ich weiß, der Stockmeyer ist hier nicht so hoch angesehen, aber angesichts der Tatsache, daß Bach nie mein Lieblingskomponist war und auch nicht werden muß, brauche ich bestimmt keine zweite GA. Bei Beethoven sieht es eben anders aus, aber ich muß meine Sichtweise niemand anderem aufzwingen.

      Die Rosenkranzsonaten von dem Biber habe ich auch, aber ich mag sie nicht sonderlich. Manche Stellen finde ich schön, aber übers ganze gesehen finde ich sie ziemlich langweilig. Du wirst entsetzt sein. Das sind aber immer verschiedene Geschmäcker. Ändern kann sich so was immer.

      Bleiben wir bei Bach. Wiegesagt, eine schöne Auswahl von Bach Orgelstücken von vielleicht 2,3 CDs in einer wirklich guten Interpretation wäre für mich vermutlich viel sinnvoller. Für mich wiegesagt, andere mögen das ganz anders sehen. Aber ich will diesen Thread nicht weiter stören.

      Gruß
      Malcolm
      Der Hedonismus ist die dümmste aller Weltanschauungen und die klügste aller Maximen.
    • Malcolm schrieb:

      Du wirst entsetzt sein.


      Na klar doch! :D

      Malcolm schrieb:

      Bleiben wir bei Bach. Wiegesagt, eine schöne Auswahl von Bach Orgelstücken von vielleicht 2,3 CDs in einer wirklich guten Interpretation wäre für mich vermutlich viel sinnvoller. Für mich wiegesagt, andere mögen das ganz anders sehen. Aber ich will diesen Thread nicht weiter stören.


      Es gibt einige sehr schöne Auswahl-CDs mit Koopman, die bei DG erschienen sind. Ich fand diese immer sehr gut zusammengestellt.

      LG
      Tamás
      :wink:
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      Biber hören nicht vergessen!"


      Fugato
    • Ich bin wahrlich kein Experte, was Bachs Orgelwerke betrifft. (So kann ich zB überhaupt nicht beurteilen, ob bei einem erheblichen Teil davon die Autorschaft unsicher ist, was ich mehfach gelesen habe.) Ich vermute mal, dass den meisten, die weniger orgel- und kirchenmusikaffin sind, die dutzende oder hunderte von Choralvorspielen u.a. choralbasierten Stücken erstmal eher fernstehen werden. Angesichts der Überfülle von Aufnahmen sollte es aber kein Problem sein, zB die Triosonaten, die Passacaglia und die bekannteren Präludien/Toccaten + Fugen auf einzelnen CDs zu finden. zB in Beiträgen 62 und 64 angeführte.
      Es gibt davon ja beinahe so viele Aufnahmen wie von Beethovensonaten.
      ...a man who refuses to have his own philosophy will not even have the advantages of a brute beast, and be left to his own instincts. He will only have the used-up scraps of somebody else’s philosophy; which the beasts do not have to inherit; hence their happiness. Men have always one of two things: either a complete and conscious philosophy or the unconscious acceptance of the broken bits of some incomplete and shattered and often discredited philosophy. (G. K. Chesterton)
    • Hallo Malcom,
      man hört sicherlich in Konzerten öfters Beethovens Klaviersonaten, als Bachs Orgelwerke, bei den Orgelwerken muss man wahrscheinlich in die Kirche gehen, wenn man das Konzert hören will. Die Werbung dafür dürfte auch nicht so groß sein wie z.B. wenn es ein Klavierkonzert von Korstick in der Frankfruter Alten Oper gibt. Es gibt bei Orgelkonzerten wohl auch keine Abonements. Ich habe als 14 jähriger fast nur Orgelmusik gehört, was ich heute nicht mehr mache, aber hin und wiede interessiert mir die Orgel doch. Ich habe mir die Gesamtausgabe von Bach - bei Brilliant veröffentlicht - gekauft, und da waren sämtliche Bachorgelwerke eben dabei. Ob jemand eine Bachorgelgesamtaufnahme braucht, halte ich eher für Geschmackssache. Hier spielt Liebhaberei und das Fan-Sein von Bahc sicherlich eine große Rolle. Es gibt eben auch Leute, die viele Rosenkranzsonaten besitzen, ich benötige nur eine und die gefällt mir. gruß Telefrau.
    • Meine erste GA war auch die von Stockmeier. Ich höre zuwenig Orgelmusik, um mich da gut genug auszukennen. Ich bin noch heute zufrieden mit seiner GA, zumal ich finde, die Aufnahmen haben einen schönen Klang. Vermutlich würde ich es bei Direktvergleichen auch anders sehen. Doch das reizt mich z.Z. einfach nicht.

      Erst seit kurzem habe ich eine zweite GA - nämlich die in der Brilliant-Box mit Bachs Gesamtwerk. Ich habe eben mal nachgesehen: es ist die von Hans Fagius (früher BIS). Gehört habe ich davon noch keine Sekunde.


      Mir reicht das im Augenblick. So schlecht kann Stockmeier gar nicht spielen, daß ich deshalb unbedingt eine andere haben müßte.


      jd :wink:
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