Die Elbphilharmonie - Groschengrab, Musentempel, Zukunftsvision... ?

    • Ich habe den Artikel gestern auch gelesen, kann aber die Kritik mangels eigener Erfahrungen in dem Saal bisher nicht überprüfen. Wenn Brembeck allerdings schreibt, die Gasteig-Philharmonie habe eine "im Vergleich zu Hamburg geradezu grandiose Akustik", dann beschleicht mich doch der Verdacht, dass es ihm mehr um die öffentliche Aufmerksamkeit als um die Sache geht. Vielleicht klingt die Gasteig-Philharmonie nicht ganz so schlecht wie meist behauptet (und wie ich nach meinen wenigen Konzerteindrücken dort bisher glaube), und wahrscheinlich klingt die Elbphilharmonie nicht derart grandios, wie es die städtischen Bauherren in ihrem Größenwahn beschwören, aber "grandios" in München und eine einzige "Enttäuschung" in Hamburg? Dieser Einstieg macht es mir schwer, den Rest des Artikels ernst zu nehmen.

      Christian
    • Interessant fand ich den Hinweis (und ich meine, das hier so ähnlich auch schonmal gelesen zu haben), dass das Chicago Symphony Orchestra unter Riccardo Muti keine einzige Minute in dem Saal geprobt hat, sich die Musiker aber binnen der ersten Minuten des Konzert perfekt an die Akustik des Saals angepasst haben.

      maticus
      Wer B sagt, muss auch A sagen. --- Klassische Klarinettistenweisheit
    • Zufällig gefunden in der Washington Post.

      Ich lese zur Zeit gerne in der Washington Post, der New York Times und im "The New Yorker". Letzteren habe ich sogar abonniert.
      In der Post ist ein sehr schöner Artikel über die Elbphilharmonie.
      "https://www.washingtonpost.com/graphics/augmented-reality/what-perfect-sound-looks-like/?hpid=hp_hp-more-top-stories-2_ar-kennicott-prebuild%3Ahomepage%2Fstory&utm_term=.f81529167bfb"
      Gruß aus Kiel
      Der beste Beweis dafür, das es im Universum intelligentes Leben geben muss, ist der, dass noch keiner versucht hat, mit uns Kontakt aufzunehmen (Calvin and Hobbes)