Schütz, Heinrich: Schwanengesang SWV 482-494

    • Sieht eigentlich so aus, als wären der Schwan und der Spatz im Flug gegeneinandergestoßen und dann elegant (und tot) zu Boden gefallen... :beatnik:


      jd :D
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • Die zweite Einspielung von Rademann

      Gerade ist, wahrscheinlich als Abschluss seines umfassenden Schutz – Zyklus, eine zweite Einspielung des Dresdener Kammerchores unter Leitung von Rademann erschienen. Die fehlenden Stimmbücher wurden einer erneuten Revision unterzogen ( Prof.Dr Breig). Im Jahr 2017 haben Sie dieses Werk mehrfach aufgeführt,u.a. bei der Bachwoche in Ansbach. Von diesen Aufführungen ist nun die CD entstanden.

      Gibt derzeit in Deutschland kein Ensemble, das so viel Erfahrung mit Heinrich Schütz hat. Ihr Leiter Rademann ist einer der führenden Chor – Dirigenten. Für sehr expressive Interpretationen, wie zum Beispiel Benoit Haller, ist nicht bekannt. Dennoch ist seine Version des Schwanengesang durchaus abwechslungsreicher als diejenige von Herreweghe oder Hillier.

      Vielleicht passt dieser"gemäßigte"Zugang zu dem Spätwerk von Schütz. Da wo der theologische Anspruch im Vordergrund steht (Becker´sche Psalter) ist der Zugang von Rademann ja sehr angemessen.

      Ich würde mich freuen, wenn andere Liebhaber dieser Musik sich dazu äußern würden.