Bach: Cembalo-/Klaviermusik, Übersicht

    • Josquin Dufay schrieb:

      Nimm diese Box mit allem:




      Genügt für den Anfang...


      jd :wink:

      Habe genommen, vermag mich aber nicht wirklich zu fesseln. Liegt wohl daran, daß ich erstens Klavierklang dem Cembalo vorziehe und zweitens überwiegend Glenn Gould-geprägt bin. Kann man nix machen. Also wenn eine(r) diese (neuwertige) Box haben mag, kann er/sie von mir für einen schlappen Vierziger haben (= 1,25 EUR/CD, Versand inklusive). Bei Interesse bitte PN. Danke!

      Beste Grüße,
      Ralph
      »Toren wir, auf Lind'rung da zu hoffen, wo einzig Heilung lindert!« (Gurnemanz)
    • zonebattler schrieb:

      Also wenn einer diese (neuwertige) Box haben mag, kann er/sie von mir für einen schlappen Vierziger haben (= 1,25 EUR/CD, Porto inklusive). Bei Interesse bitte PN.
      Orientiere Dich doch an Medimops. Dort könnte man, wenn man denn wollte, die Box aus der 2006er-Edition in zwei Volumes für insgesamt rund 3 bis 4 € erstehen (Erhaltungszustand: sehr gut). ;)



      Ansonsten natürlich viel Erfolg bei Deinen Verkaufsbemühungen zu Deinen Konditionen, vielleicht bei Ebay?
    • zonebattler schrieb:

      Liegt wohl daran, daß ich erstens Klavierklang dem Cembalo vorziehe und zweitens überwiegend Glenn Gould-geprägt bin.
      So ziemlich die schlechtesten Voraussetzungen, um überhaupt an Bachs Claviermusik (mit historischem Instrumentarium) heranzugehen.


      zonebattler schrieb:

      Kann man nix machen.
      Eine Hörkonvention kann man ändern - gerade Gould ist nicht das Maß der Dinge, auch wenn das Viele glauben.
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • Josquin Dufay schrieb:

      gerade Gould ist nicht das Maß der Dinge
      Sicher nicht. Vor allem, wenn man mit Buchstaben zählt, was mit dem Geist zu wiegen wäre. ;)

      Gruß
      MB

      :wink:
      "Was? Sie haben die Sonaten Beethovens gespielt und haben sich nicht gefragt, wie sie aufgebaut sind? Das entspricht dem Wesen eines Papageis, nicht aber dem eines Künstlers!"
      (Charles-Marie Widor zu seiner Orgelklasse, kurz nachdem er diese von César Franck übernommen hatte)
    • Gould ist m.E. keine schlechtere Prägung im Hinblick auf Interpretationen auf Cembalo/Clavichord (mit entsprechend informierter Spielweise) als die meisten anderen Aufnahmen auf modernem Klavier, die ich gehört habe. Eher im Gegenteil, weil der oft nicht besonders schöne trockene Klang und die manchmal nähmaschinenmäßige staccato-Spielweise nicht dem typischen Klang eines modernen Flügels entsprechen, d.h. den wird der Umsteiger auch nicht in der Weise vermissen, wie wenn er vorher z.B. Tipo oder Perahia gehört hätte (Entgegen anderslautenden Behauptungen klingen die meisten Cembalo-Aufnahmen der letzten 40 Jahre allerdings auch nicht mehr nach Nähmaschine.) Gould ist in vieler Hinsicht sui generis, daher ist eine "Umgewöhnung", wenn man sich damit lange konditioniert hat, vielleicht immer schwierig, egal in welche andere Richtung.
      Diese Musik ist scheußlich. Dieses Umkehren des Wohllautes, dieses Notzüchtigen des Schönen würde in den guten Zeiten Griechenlands mit Strafen von Seite des Staates belegt worden sein. Solche Musik ist polizeiwidrig, sie würde Unmenschen bilden, wenn es möglich wäre, daß sie nach und nach allgemeinen Eingang finden könnte. [...] Diese Oper kann nur Narren gefallen, oder Blödsinnigen oder Gelehrten, oder Straßenräubern und Meuchelmördern. (Grillparzer über Webers Euryanthe, 1823)