MB, AB und andere Kompis

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    • MB, AB und andere Kompis

      Aus dem Thread "Abgenutzt, kaputtgehört..." hierher verlegt.

      audiamus


      [...]

      LudwigvanGod schrieb:

      wer anderes soll in diesem Zusammenhang MB sein???

      Ja, auf den bin ich auch noch gekommen. Hätte aber auch Max Bruch sein können. Ich möchte einfach lesen, nicht raten, nur darauf zielte mein in der Tat nett gemeinte Bitte ab. Ich finde es persönlich nicht zu viel verlangt, zumindest Nachnamen der betreffenden Komponisten auszuschreiben.
      Lucius Travinius Potellus
      Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety. (B.Franklin)
    • Ja, oben habe ich auch vom Violinkonzert von AB geselesen... aber soweit ich weiß, haben weder Antoine Busnois, noch Antonio Bertali und Anton Bruckner keines geschrieben... :|

      LG
      Tamás
      :wink:
      "Vor dem Essen, nach dem Essen,

      Biber hören nicht vergessen!"


      Fugato
    • Tschabrendeki schrieb:

      Ja, oben habe ich auch vom Violinkonzert von AB geselesen... aber soweit ich weiß, haben weder Antoine Busnois, noch Antonio Bertali und Anton Bruckner keines geschrieben... :|

      LG
      Tamás
      :wink:


      AB und KAH war mein Weg, gegen die Äbkürzeritis zu protestieren. Ich habe übrigens in der Zeile drunter die Abkürzungen aufgelöst. Es gilt auch allgemein, dem Streichquartettfan wird ABQ ein selbstverständliches Kürzel sein, alle anderen werden vor ein Rätsel gestellt. Warum? ABQ= Alban-Berg Quartett.

      Liebe Grüße Peter
      (der sich den Kopf über AD zerbrach, normalerweise Anno Domini, hier aber - mit Hilfe von wikipedia - Antonin Dvorak)
      .
      Auch fand er aufgeregte Menschen zwar immer sehr lehrreich, aber er hatte dann die Neigung, ein bloßer Zuschauer zu sein, und es kam ihm seltsam vor, selbst mitzuspielen.
      (Hermann Bahr)
    • Erinnert mich daran, was eine Verwechslung von h.w.G. und Hwg. bedeuten kann. Ich habe den AB an, wenn ich ABM höre . Will sagen: ausschreiben, dann muß keiner raten, wenn ich Morhange höre.
      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang "
    • Peter Brixius schrieb:

      Tschabrendeki schrieb:

      Ja, oben habe ich auch vom Violinkonzert von AB geselesen... aber soweit ich weiß, haben weder Antoine Busnois, noch Antonio Bertali und Anton Bruckner keines geschrieben... :|

      LG
      Tamás
      :wink:


      AB und KAH war mein Weg, gegen die Äbkürzeritis zu protestieren. Ich habe übrigens in der Zeile drunter die Abkürzungen aufgelöst. Es gilt auch allgemein, dem Streichquartettfan wird ABQ ein selbstverständliches Kürzel sein, alle anderen werden vor ein Rätsel gestellt. Warum? ABQ= Alban-Berg Quartett.

      Liebe Grüße Peter
      (der sich den Kopf über AD zerbrach, normalerweise Anno Domini, hier aber - mit Hilfe von wikipedia - Antonin Dvorak)


      Die Moderation kann und wird nicht vorschreiben, dass Komponistennamen u.ä. ausgeschrieben werden.
      Doch es wäre nicht nur freundlich und rücksichtsvoll gegenüber a) den Mitdiskutanten und b) den externen Lesern, die vielleicht nicht so eingeweiht sind und mit VW eher germanische Party-Touren denn angelsächsische Partituren verbinden.
      Ich darf auch darauf hinweisen, dass wir bei Netz-Suchen sehr weit oben rangieren, die meisten Neumitglieder mittlerweile per Google zu uns finden und daher einschlägige Stichwörter sicherer zu Euren qualifizierten Sachbeiträgen und ebensolchen neuen Gesprächspartnern führen, als Kürzel es vermögen.
      "...es ist fabelhaft schwer, die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen." - Johannes Brahms
    • [...]

      Travinius schrieb:

      LudwigvanGod schrieb:

      wer anderes soll in diesem Zusammenhang MB sein???

      Ja, auf den bin ich auch noch gekommen. Hätte aber auch Max Bruch sein können. Ich möchte einfach lesen, nicht raten, nur darauf zielte mein in der Tat nett gemeinte Bitte ab. Ich finde es persönlich nicht zu viel verlangt, zumindest Nachnamen der betreffenden Komponisten auszuschreiben.
      Ich bemühe mich; aber ich schreibe halt sehr viel pro Tag; beruflich und in einigen Foren. Da sind Abbreviaturen schon hilfreich, zumal man den Leser zum Mitdenken zwingt. ;+) Und ich ärgere mich jedesmal über Doppelnamen, der arme F M-B kann ja gar nichts dafür ... 8+)
    • LudwigvanGod schrieb:

      Und ich ärgere mich jedesmal über Doppelnamen, der arme F M-B kann ja gar nichts dafür ... 8+)
      Mam kann ihn auch einfach Mendelssohn nennen. Da weiß jeder, um wen es geht.
      The overwhelming majority of printed sources in English [...] use the form 'Mendelssohn' and not 'Mendelssohn Bartholdy'. The Grove Dictionary of Music and Musicians gives '(Jakob Ludwig) Felix Mendelssohn(-Bartholdy)' (note the parentheses) as the entry, with 'Mendelssohn' used in the body text. In German and some other languages, however, the surname 'Mendelssohn Bartholdy' (sometimes hyphenated) is generally used.
      (aus dem englischen Wiki).
      Alles, wie immer, IMHO.
    • LudwigvanGod schrieb:

      Für mich zählen hier im Grunde alle romantischen Violinkonzerte von Beethoven bis Brahms hinein; schade eigentlich; aber MB oder Bruch oder AD; nichts geht mehr ...

      Soweit mir bekannt ist haben weder ich noch Albrecht Dürer jemals ein Violinkonzert komponiert...
      Ein Mann, der kleine Kinder und Hunde haßt, kann kein so schlechter Mensch sein. (W. C. Fields)
    • Armin Diedrich schrieb:

      LudwigvanGod schrieb:

      Für mich zählen hier im Grunde alle romantischen Violinkonzerte von Beethoven bis Brahms hinein; schade eigentlich; aber MB oder Bruch oder AD; nichts geht mehr ...

      Soweit mir bekannt ist haben weder ich noch Albrecht Dürer jemals ein Violinkonzert komponiert...

      Es ist schon interessant, wie viele glauben auf einen Zug aufspringen zu müssen, der längst den Bahnhof verlassen hat ... 8+)

      De hoc satis!
    • Philbert schrieb:

      LudwigvanGod schrieb:

      Und ich ärgere mich jedesmal über Doppelnamen, der arme F M-B kann ja gar nichts dafür ... 8+)
      Mam kann ihn auch einfach Mendelssohn nennen. Da weiß jeder, um wen es geht.
      The overwhelming majority of printed sources in English [...] use the form 'Mendelssohn' and not 'Mendelssohn Bartholdy'. The Grove Dictionary of Music and Musicians gives '(Jakob Ludwig) Felix Mendelssohn(-Bartholdy)' (note the parentheses) as the entry, with 'Mendelssohn' used in the body text. In German and some other languages, however, the surname 'Mendelssohn Bartholdy' (sometimes hyphenated) is generally used.
      (aus dem englischen Wiki).


      Warum es im Deutschen "Mendelssohn Bartholdy" und nicht Mendelssohn (im Unterschied zu Fanny) ist, wurde schon mal ausführlich erörtert, man kann es aber auch in jedem vernünftigen Mendelssohn Bartholdy-Buch nachlesen. Es ist eine bewusste Zufügung zum Namen, auf die der Komponist Wert legt und die etwas mit der Konfession zu tun hatte.. Reicht das nicht?

      BTW: Wenn ich eine Formulierung lese wie "the overwhelming majority of printed sources" werde ich an den Statistik-Freak im Forum erinnert, der meint, mit statistischen Feststellungen inhaltliche Fragen zu beantworten. Es ist sicher interessant, wie solche statistischen Phänomene zustande kommen, es spielen da eben noch andere (inhaltsfremde) Einflüsse eine Rolle, die das Ergebnis verfälschen. Und wenn 90% der Quellen in Frankreich Jean-Sébastien Bach schreiben, dann bleibt die richtige Namensform noch immer Johann Sebastian

      Liebe Grüße Peter
      .
      Auch fand er aufgeregte Menschen zwar immer sehr lehrreich, aber er hatte dann die Neigung, ein bloßer Zuschauer zu sein, und es kam ihm seltsam vor, selbst mitzuspielen.
      (Hermann Bahr)
    • Peter Brixius schrieb:

      Warum es im Deutschen "Mendelssohn Bartholdy" und nicht Mendelssohn (im Unterschied zu Fanny) ist, wurde schon mal ausführlich erörtert, man kann es aber auch in jedem vernünftigen Mendelssohn Bartholdy-Buch nachlesen. Es ist eine bewusste Zufügung zum Namen, auf die der Komponist Wert legt und die etwas mit der Konfession zu tun hatte.. Reicht das nicht?
      Nö, für den üblichen Sprachgebrauch ist das egal. Mendelssohn ist völlig ausreichend, kann mich nicht erinnern, dass mich da jemand zurechtgewiesen hätte. Bach reicht in üblichen Kontexten auch, da weiß jeder, dass nicht CPE gemeint ist (Ha! Ein Kürzel!)
      This play can only function if performed strictly as written and in accordance with its stage instructions, nothing added and nothing removed. (Samuel Beckett)
    • putto schrieb:

      Peter Brixius schrieb:

      Warum es im Deutschen "Mendelssohn Bartholdy" und nicht Mendelssohn (im Unterschied zu Fanny) ist, wurde schon mal ausführlich erörtert, man kann es aber auch in jedem vernünftigen Mendelssohn Bartholdy-Buch nachlesen. Es ist eine bewusste Zufügung zum Namen, auf die der Komponist Wert legt und die etwas mit der Konfession zu tun hatte.. Reicht das nicht?
      Nö, für den üblichen Sprachgebrauch ist das egal. Mendelssohn ist völlig ausreichend, kann mich nicht erinnern, dass mich da jemand zurechtgewiesen hätte. Bach reicht in üblichen Kontexten auch, da weiß jeder, dass nicht CPE gemeint ist (Ha! Ein Kürzel!)


      Sicherlich kann man jede (Mund-)Faulheit rechtfertigen ;+) , es kommt auf den Kontext an. Für Leute, bei denen unter Mendelssohn nur eine Person gemeint ist, reicht die Namensform sicher aus. Wenn man sich ernsthafter mit Mendelssohn Bartholdy beschäftigt, eine Auswahl von Namensgefährten hat (angefangen vom großen Moses Mendelssohn), macht die Diskriminierung schon Sinn.

      Aber es ging um Druckerzeugnisse, da lege ich schon einen anderen Maßstab an als hier im Forum (wo mir ein "Mendelssohn" in der Regel ausreicht: der Philosoph kommt wohl selten zur Sprache und bei Fanny hat man ihren Ehenamen, der auch geläufig ist).

      Liebe Grüße Peter
      (ein großer Müller-Verehrer)
      .
      Auch fand er aufgeregte Menschen zwar immer sehr lehrreich, aber er hatte dann die Neigung, ein bloßer Zuschauer zu sein, und es kam ihm seltsam vor, selbst mitzuspielen.
      (Hermann Bahr)
    • Peter Brixius schrieb:

      Wenn man sich ernsthafter mit Mendelssohn Bartholdy beschäftigt, der eine Auswahl von Namensgefährten hat (angefangen vom großen Moses Mendelssohn), macht die Diskriminierung schon Sinn.

      ... wobei es politisch inkorrekt wäre, diejenigen zu diskriminieren, die sich ernsthafter mit Mendelssohn Bartholdy beschäftigen ... :mlol:

      Gruß
      MB

      :wink:
      "Behalten Sie Ihren Hammer, Sie Rüpel!" (Paul Watzlawick)
    • Peter Brixius schrieb:

      Sicherlich kann man jede (Mund-)Faulheit rechtfertigen ;+) , es kommt auf den Kontext an. Für Leute, bei denen unter Mendelssohn nur eine Person gemeint ist, reicht die Namensform sicher aus. Wenn man sich ernsthafter mit Mendelssohn Bartholdy beschäftigt, eine Auswahl von Namensgefährten hat (angefangen vom großen Moses Mendelssohn), macht die Diskriminierung schon Sinn.
      Man kann sich auch intensiv mit CPE beschäftigt haben, sobald man nur noch "Bach" sagt, ist, abgesehen von spezifischem Kontext, klar, wer gemeint ist.
      This play can only function if performed strictly as written and in accordance with its stage instructions, nothing added and nothing removed. (Samuel Beckett)
    • putto schrieb:

      Peter Brixius schrieb:

      Sicherlich kann man jede (Mund-)Faulheit rechtfertigen ;+) , es kommt auf den Kontext an. Für Leute, bei denen unter Mendelssohn nur eine Person gemeint ist, reicht die Namensform sicher aus. Wenn man sich ernsthafter mit Mendelssohn Bartholdy beschäftigt, eine Auswahl von Namensgefährten hat (angefangen vom großen Moses Mendelssohn), macht die Diskriminierung schon Sinn.
      Man kann sich auch intensiv mit CPE beschäftigt haben, sobald man nur noch "Bach" sagt, ist, abgesehen von spezifischem Kontext, klar, wer gemeint ist.


      Bevor wir nun ganz aufs Stöcksken gekommen sind, stelle ich fest, dass wir uns in der Sache einig sind: den adäquaten Gebrauch der Namensformen bestimmt der Kontext. Insofern ist es deutlich, dass Du "sagst" gebrauchst, ich mehr ans Schreiben (in Druckerzeugnissen) dachte.

      Liebe Grüße Peter :wink:
      .
      Auch fand er aufgeregte Menschen zwar immer sehr lehrreich, aber er hatte dann die Neigung, ein bloßer Zuschauer zu sein, und es kam ihm seltsam vor, selbst mitzuspielen.
      (Hermann Bahr)
    • Peter Brixius schrieb:

      Und wenn 90% der Quellen in Frankreich Jean-Sébastien Bach schreiben, dann bleibt die richtige Namensform noch immer Johann Sebastian
      Sowie die richtige Namensform für Tschaikowsky Pjotr Iljitsch sein sollte.
      Kommen wir zum Ursprung zurück. Es ging einfach und ohne Umschweifen darum, daß man die Benützung der Abkürzung MB nicht durch den Doppelnamen rechtfertigen kann, da es in einem Forum wie unserem (es war bislang hier noch nicht von wissenschatlichen Veröffentlichungen die Rede) möglich ist, den Einzelnamen "Mendelssohn" zu benutzen.
      Alles, wie immer, IMHO.
    • LudwigvanGod schrieb:

      Und ich ärgere mich jedesmal über Doppelnamen, der arme F M-B kann ja gar nichts dafür ... 8+)


      F M-B ist ohnehin falsch, da der Name des Komponisten "Mendelssohn Bartholdy", ohne Bindestrich, lautete. Wenn schon, dann FMB. 8+)

      Übrigens habe ich in meiner Studienzeit (und auch danach) statt Beethoven (den Vornamen habe ich mir erspart, gibt ja nicht so viele Komponisten dieses Namens) immer "B'ven" geschrieben: einfach aus Zeitgründen. Wenn man bei Vorlesungen mitschreibt, sind lange Namen lästig. ;+)

      BG (äh, beste Grüße) - elo.isasti
      Klemperer: "Wo ist die vierte Oboe?" 2. Oboist: "Er ist leider krank geworden." Klemperer: "Der Arme."