Capriccio-Presseschau

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    • Der Walküren-Tweet

      hier ein etwas konfuser Artikel aus der (ansonsten hochgeschätzten) ZEIT

      Der Walküren-Twett 'http://www.zeit.de/kultur/musik/2010-07/wagner-im-netz?page=all'

      Facebook ist ja wohl ein Riesenschmarr'n ...
      was für ein Glück, dass es hier gesitteter zugeht ;+)

      Aber vielleicht erschließt sich auf Twitter ein neues Betätigungsfeld für Streifenpeter ?

      Schöne Grüße,
      Nightrider
    • Neues von/über Krystian Zimerman:

      "http://aktuell.klassik.com/news/teaser.cfm?ID=7002&nachricht=Krystian%20Zimerman%20will%20nicht%20mehr%20in%20den%20USA%20konzertieren"

      :wink:
      Jean
      „Ich werde überhaupt nur noch ausschließlich mich selbst zitieren ...“ Algabal
    • Die Lerche schrieb:

      Ich weiss nicht, ob das hierher gehört, ich fand's aber irgendwie spannend:

      "http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,743548,00.html
      "Bei jedem Komponisten habe ich fünf Werke gezählt. (...) Bach benutzt zum Beispiel gerne die Note D. Sie werden in Bach-Stücken immer sehr viele davon finden. (...) Wenn ich jetzt ein Stück nehme und die Noten zähle, dann kann ich sagen: Das ist von Mozart. Dieser Fingerabdruck war am Ende viel spannender als die Geheimsprache selbst."

      Ich habe gerade mal in der Fis-Dur-Fuge aus dem ersten Teil des Wohltemperierten Klaviers nachgezählt: Da kommt kein einziges D vor! Ich dachte ja zuerst, das könnte vielleicht daran liegen, dass D in Fis-Dur und allen bis zu zwei Quinten entfernten Tonarten leiterfremd ist, aber dank der jungen Dame weiß ich es nun besser: Die Fuge ist gar nicht von Bach!! Kann ja gar nicht sein. Denn schließlich hat die 19jährige Forscherin ja Noten aus fünf Bachstücken nachgezählt. Zwar verrät sie nicht, in welchen Grundtonarten diese Stücke standen (offen gestanden drängt sich angesichts ihrer hanebüchen ahnungslosen Vorgehensweise der Verdacht auf, dass sie gar nicht weiß, was eine Tonart ist), aber die imponierende Zahl von fünf überprüften Stücken lässt keinen Raum für Zweifel an der Seriosität der Untersuchung. Das Bachwerkeverzeichnis hat mit rund 1100 Werken ja nur unwesentlich mehr Einträge. In welchen Tonarten die auch immer stehen mögen.

      Viele Grüße,

      Christian
      Jeder Eindruck, den man macht, schafft Feinde. Um populär zu bleiben, muss man mittelmäßig sein.
      Oscar Wilde
    • Ich habe gerade mal in der Fis-Dur-Fuge aus dem ersten Teil des Wohltemperierten Klaviers nachgezählt: Da kommt kein einziges D vor! Ich dachte ja zuerst, das könnte vielleicht daran liegen, dass D in Fis-Dur und allen bis zu zwei Quinten entfernten Tonarten leiterfremd ist, aber dank der jungen Dame weiß ich es nun besser: Die Fuge ist gar nicht von Bach!! Kann ja gar nicht sein. Denn schließlich hat die 19jährige Forscherin ja Noten aus fünf Bachstücken nachgezählt. Zwar verrät sie nicht, in welchen Grundtonarten diese Stücke standen (offen gestanden drängt sich angesichts ihrer hanebüchen ahnungslosen Vorgehensweise der Verdacht auf, dass sie gar nicht weiß, was eine Tonart ist), aber die imponierende Zahl von fünf überprüften Stücken lässt keinen Raum für Zweifel an der Seriosität der Untersuchung. Das Bachwerkeverzeichnis hat mit rund 1100 Werken ja nur unwesentlich mehr Einträge. In welchen Tonarten die auch immer stehen mögen.



      :mlol:
      Brilliant, Christian!

      Danke.
      :wink:
      Michael
    • Feedback von den Wittener Tagen für neue Kammermusik
      "www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/1452851/


      Interview mit Pierre Boulez
      "www.jungle-world.com/artikel/2011/18/43159.html
      :wink:
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • Amfortas09 schrieb:

      Feedback von den Wittener Tagen für neue Kammermusik
      "www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/1452851/

      Ziemlich oberflächlich, nicht? Geschrieben wird mehr übers Sichtbare, nämlich über die sidespecific-Installationen, als übers Hörbare. Von dem deutlichen Schwerpunkt auf Vokalmusik ist keine Rede, keiner der jüngeren Komponisten wird genannt. Da hat sich's einer sehr einfach gemacht und wohl auch nicht mehr als zwei Konzerte gehört. Jedenfalls ist das daraus zu schließen, wovon er berichtet bzw. nicht berichtet.

      Grüße
      vom Don
    • Ziemlich oberflächlich wäre schon fast untertrieben.
      Ärgerlich, dass der Kelterborn unterm Tisch fiel und auch manches nicht so Wichtige betont wurde: die Bootsfahrt war zwar ein schönes Event zum entspannten Ausklingen der Samstagskonzerte, aber doch nicht der Kulminationspunkt der Wittener Tage... vielleicht gibts von den Gazetten angemesseneres Feedback...
      schaun wer mal ..

      (was Jörn Florian Fuchs da zusammengeschustert hatte, dass bringen wir doch mindestens auch...)

      :wink:
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • In der TAZ ('http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=sw&dig=2011%2F05%2F25%2Fa0101&cHash=1cca302f1e') ein Artikel über die 85-jährige Cellistin Anita Lasker-Wallfisch, die als Mitglied der Frauenkapelle in Auschwitz das Vernichtungslager überlebte.

      Gruß, Carola