Sibelius-Bücher

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    • Sibelius-Bücher

      Scheint auf den ersten Blick so, als gäbe es auf deutsch gar nicht so viel einschlägige Sibelius-Literatur. Noch nichtmal eine "Rororo-Bildmonographie", die es doch sonst zu jedem Strauchdieb gibt. Aktuell scheinen diese beiden Bücher eine gute erste Anlaufstation zu sein:



      Das Sibelius-Kapitel bei Ross kann naturgemäß nicht sehr in die Tiefe gehen, bringt aber einige interessante Brückenkopfe, die zum Weitervertiefen einladen



      in englischer Sprache dürfte es zu Sibelius wohl wesentlich mehr Stoff geben, das Buch hier sollte ich endlich mal lesen, ich besitze es schon länger

      Ins Gebüsch verliert sich sein Pfad, hinter ihm schlagen die Sträuche zusammen.
    • ThomasBernhard schrieb:

      Das Sibelius-Kapitel bei Ross kann naturgemäß nicht sehr in die Tiefe gehen, bringt aber einige interessante Brückenkopfe, die zum Weitervertiefen einladen

      In der Tat. Ich habe kürzlich das Sibelius-Kapitel mit großem Gewinn gelesen, und es macht Appetit auf mehr. Insgesamt finde ich das Buch von Ross recht anregend.

      maticus
      Wer B sagt, muss auch A sagen. --- Klassische Klarinettistenweisheit
    • Jeder der sich einigermaßen intensiv mit Sibelius beschäftigen möchte sollte dies Buch lesen:



      Erik Tawaststrerna ist wohl derjenige welcher sich am umfänglichsten mit Sibelius beschäftigt hat. Seine Biografie vermittelt nicht nur ein Bild über den Komponisten, sondern auch über die Epoche und das Umfeld. Es dient vor allem auch als ständige Quelle für Nachforschungen, enthält ein komplettes Werkverzeichnis und ist reichlich bebildert.

      Eusebius
      "Sie haben mich gerade beleidigt. Nehmen Sie das eventuell zurück?" "Nein" "Na gut, dann ist der Fall für mich erledigt" (Groucho Marx)
    • Gibt es denn schon etwas über die Monografie von Tarnow zu sagen?
      Ich bin gebranntes Kind, da ich das angeblich maßstabsetzende Werk von Mäkelä gelesen habe und für geschwätzig befinde.
      Was ist dann noch übrig?
      Tanzberger und andere Nazis scheiden auch aus, ebenso das flachbrüstige Bändchen bei C.H.Beck-Wissen. Viel Geld in wenig Substanz investiert... :shake:
      Irgendwie eine miese Bilanz im Jubeljahr... :(
      Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere.
    • Ich zitiere mich einfach mal selbst:

      Mauerblümchen schrieb:

      In seiner Monographie zu Nielsens Sinfonien gibt es ein ausgezeichnetes Kapitel mit der Überschrift „Sibelius, Nielsen and the Symphonic Problem“:
      Simpson, Robert: Carl Nielsen. Symphonist. London: Kahn & Averill, 1986

      Nicht sonderlich hilfreich, gerade zur fünften Sinfonie stellenweise irritierend, fand ich dieses Büchlein:
      Brügge, Joachim: Jean Sibelius. Symphonien und symphonische Dichtungen. München: Verlag C. H. Beck oHG, 2009.


      Gruß
      MB

      :wink:
      "Behalten Sie Ihren Hammer, Sie Rüpel!" (Paul Watzlawick)
    • Ich werfe mal dieses höchst informative Büchlein in die Runde:



      :wink: Agravain

      Ich habe das schon oft bemerkt; die Leute von Profession wissen oft das Beste nicht.
      Georg Christoph Lichtenberg

      Sei nicht wie der Frosch im Brunnen. Der Frosch kennt nichts Größeres als den Brunnen, in dem er sitzt. So sind alle Frömmler; ihnen gelten nur ihre eigenen Glaubenssätze.
      Shrî Ramakrishna
    • maticus schrieb:

      Agravain schrieb:

      Ich werfe mal dieses höchst informative Büchlein in die Runde:

      Kannst Du das Buch aus persönlicher Kenntnis empfehlen?

      Natürlich nicht. Ich empfehle grundsätzlich Dinge, die ich nicht kenne. ;+)
      Oder andersherum: ja.

      :wink: Agravain

      Ich habe das schon oft bemerkt; die Leute von Profession wissen oft das Beste nicht.
      Georg Christoph Lichtenberg

      Sei nicht wie der Frosch im Brunnen. Der Frosch kennt nichts Größeres als den Brunnen, in dem er sitzt. So sind alle Frömmler; ihnen gelten nur ihre eigenen Glaubenssätze.
      Shrî Ramakrishna
    • Zum Buch von Volker Tarnow habe ich folgende Kritik von Jan Brachmann gefunden:

      "http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/cluster/turnow-sibelius-buchkritik/-/id=10748564/did=16041558/nid=10748564/15lz5wi/index.html"

      Positiver (?) wertet Andreas Göbel

      "http://www.kulturradio.de/rezensionen/buch/2015/Volker-Tarnow-Sibelius.html"
      Je niedriger der Betroffenheitsgrad, desto höher der Unterhaltungswert!
    • Sibelius Biographie von Volker Tarnow

      Seit gestern lese ich die Sibelius-Biographie von Volker Tarnow und sie gefällt mir in Bezug auf Schreibstil und Informationsdichte bisher sehr gut. Ich bin noch nicht sehr weit (Kullervo) aber es zeichnet sich ab, dass das deutlich besser ist als die Bücher, die ich zuvor angefangen und aus verschiedenen Gründen nicht zu Ende gebracht habe. Tarnow kommt erfreulicherweise wohl gar nicht erst auf die Idee, Sibelius gegen die vor allen von deutscher Seite vorgebrachten Vorbehalte zu verteidigen, er scheint sie schlicht und einfach zu ignorieren. Richtig so, den Mist, den ein T.A.W. über Sibelius geschrieben hat, würdigt man so am besten. Für Tarnow ist Sibelius der neben Mahler bedeutendste Symphoniker des 20. Jahrhunderts, Punkt.
    • Klaro! ALLES KLAR

      Für Tarnow ist Sibelius der neben Mahler bedeutendste Symphoniker des 20. Jahrhunderts, Punkt.
      Es ist völlig klar, das zwei Komponisten, einer 1860 geboren, gestorben 1911, der andere 1865 geboren, letztes publiziertes Werk 1928(?) die größten Komponisten des 20. Jahrhunderts sind.
      Von wann stammt die Biografie?
      Von 1929?
      Leider nicht.
      Also ...
      Gruß aus Kiel
      Guter Wein, mäßig genossen, ist auch in großen Mengen nicht schädlich.
    • Na ja, die Symphonien entstanden nun mal mehrheitlich im 20. Jhdt. Ob man nun Sibelius einem Schostakowitsch, Prokofieff, Weinberg ... you name it... vorzieht ist natürlich eine andere Frage.

      1. Sinfonie in e-Moll, op. 39 (komponiert 1898). UA 26. April 1899 unter Leitung des Komponisten
      2. Sinfonie in D-Dur, op. 43. UA 8. März 1902 unter Leitung des Komponisten in Helsinki
      3. Sinfonie in C-Dur, op. 52 (komponiert 1904–1907; Granville Bantock gewidmet)
      4. Sinfonie in a-Moll, op. 63. UA 3. April 1911 unter Leitung des Komponisten
      5. Sinfonie in Es-Dur, op. 82. UA der ersten Fassung 8. Dezember 1915 Helsinki. – Revidierte Fassungen (1916 und 1919)
      6. Sinfonie in d-Moll, op. 104 (komponiert 1918–1923). UA Februar 1923 Helsinki
      7. Sinfonie in C-Dur, op. 105 (begonnen 1914, vollendet 2. März 1924). UA 24. März 1924 unter Leitung des Komponisten in Stockholm
    • Doc Stänker schrieb:

      Es ist völlig klar, das zwei Komponisten, einer 1860 geboren, gestorben 1911, der andere 1865 geboren, letztes publiziertes Werk 1928(?) die größten Komponisten des 20. Jahrhunderts sind.
      Von wann stammt die Biografie?
      Von 1929?
      Leider nicht.

      Hier fängt eben der Fisch vom Kopf zu duften an. Es gibt ja später auch hervorragende Symphoniker, Hindemith, Nielsen, Prokofjew, Honegger, etc..Aber besser als Mahler und Sibelius?
      Im Zweifelsfall immer Haydn.
    • Macht nix!
      1928 war Schluss bei Sibelius, also noch 70 Jahre Zeit für solche Leute wie Schostakowitsch, Prokofieff, Miaskowski, Henze, Hartmann, Vaugham Williams und diverse andere Komponisten!
      Und Strawinski!! Ravel, Delius, Martinu, Rachmaninov, ach was schreibe ich.....

      Das Urteil des Herrn Tarnow lässt mich daher auf Unkenntnis oder Bornierheit schließen.
      Eines so schlimm wie das andere!
      Das ist ja wie jeden Tag "Bolognese essen müssen"!
      Gruß aus Kiel
      Guter Wein, mäßig genossen, ist auch in großen Mengen nicht schädlich.
    • Mahler ist 19. Jahrhundert, langt mal so eben ins 20. rein.
      (wobei Grenzen sind da ....)
      Also: Schostakowitsch natürlich! Wer sonst??!!
      Prokofieff
      Petterson
      Reicht das?
      Was aber hat um alles in der Welt Sibelius da zu suchen??
      Der rangiert bei mir irgendwo zwischen Ernst Pepping und Egon Wellesz! Nur wurde er propagiert, die beiden anderen nicht!
      Gruß aus Kiel
      Guter Wein, mäßig genossen, ist auch in großen Mengen nicht schädlich.