Eben gehört – 2016 / 2017

  • Nun ist mal Schluß mit der Fantastique ! Zu diesem Ende habe ich mir die 1948 Liveaufnahme mit dem Concertgebouw Orkest aufgehoben . So übers Ganze für mich die Rundumstimmig-Einspielung . Die anderen gehörten Aufnahmen haben natürlich auch ihre Meriten, aber hier ist's am Fantastiqueschen .

    Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang "
  • Der Abend begann mit Dvořák.

    Antonín Dvořák: Sinfonie Nr. 5 F-Dur op. 76

    Tschechische Philharmonie
    Jiří Bělohlávek



    Mit dunklerem und fetterem Klang als Jansons mit seinem Oslo Philharmonic. Nicht schlecht, aber ich habe die leichtere, agilere, sehnigere Wiedergabe aus Norwegen als die für meine Ohren zu bevorzugende in Erinnerung. Müsste ich aber nochmals im Vergleich hören.

    Übrigens: Tolles Werk. ;)

    Gruß
    MB

    :wink:
    " ... weil es nicht um mein Ego, sondern um die Musik geht ... " (Zitat arundo donax)
  • Die Fünfte, nicht von Beethoven

    Mauerblümchen schrieb:

    Übrigens: Tolles Werk.
    Meine Lieblingssinfonie von Dvorak, der Siebten bis Neunten zum Trotze!

    Die könnte ich mal wieder hören:



    Gar nicht fett und eher hell! Aber vier, fünf andere Einspielungen gefallen mir auch (mehr oder ein wenig minderer ( ;) )) gut.

    :cincinbier: Wolfgang
    He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.
  • Hempel schrieb:

    amazon.com/Martins-Joao-Carlos…-Collection/dp/B003HGQFWQ


    Ob die LP mit den Partiten 3 und 6 in der Box Neuaufnahmen sind, weiß ich nicht. Höre jedenfalls gerade eine brasilianische LP mit den beiden Partiten.

    Martins' Zugang zu den Werken unterscheidet sich jedoch erheblich von denen der "üblichen" Pianisten wie Gould oder Schiff.
    Dynamisch flexibler, subjektiver- irgendwie auch so völlig ohne die Frage, für welches Instrument denn nun. Ohne Skrupel spielt er Klavier, völlig subjektiv in der klanglichen Dimension. Gestalterisch ebenso frei, sehr subjektiv- vielleicht darum so überzeugend?

    Also ich finde das so wirklich großartig!
    Herzliche Grüße,
    Mike


    Danke für dieses Plädoyer hinsichtlich eines meiner pianistischen Zentralgestirne, dieses pianistischen Outlaws (Matthias Matussek, Der Spiegel, 1 + 2), namens João Carlos Martins, der in Kürze seinen 77. Geburtstag feiern wird. Bei den Partiten 3 und 6 aus der Labor/Concord-Concerto-Box handelt es sich um Ersteinspielungen (Ende der 70er Jahre) im Rahmen der Aufnahme des Piano-Solo-Konzert-Gesamtwerkes des Thomaskantors. Lediglich die Partiten 1 und 2 hat Martins in den 60ern zunächst für das Label Connoiseur Society und später eben für Labor/Concord aufgenommen.
  • Eri tu che macchiavi (Maskenball) Warren / Hvorostovsky

    Verdi: Un ballo in maschera - Eri tu che macchiavi





    Leonard Warren - RCA Victor - Frieder Weissmann (1947)

    und dazu im Vergleich:

    "https://www.youtube.com/watch?v=7m5D1HNhGYE"

    Cardiff Singer of the World 1989 Dmitri Hvorostovsky
  • Schostakowitsch: Sonate für Cello & Klavier op. 40

    Schostakowitsch: Sonate für Cello & Klavier op. 40
    Daniil Shafran, Dimitri Schostakowitsch





    Daniil Shafran, cello
    Dmitri Shostakovich, piano
    Aufnahme November 1946

    auch:

    "https://www.youtube.com/watch?v=a2xpRD78Yi8"
  • Neu

    Yukon schrieb:

    Bei den Partiten 3 und 6 aus der Labor/Concord-Concerto-Box handelt es sich um Ersteinspielungen (Ende der 70er Jahre) im Rahmen der Aufnahme des Piano-Solo-Konzert-Gesamtwerkes des Thomaskantors.
    Danke, lieber Yukon, für Deine Info.
    Sah eben nochmal nach: meine LP ist eine brasilianische Ariola von 1980, eine von 27 der GA.....besitze leider nur die eine, den Rest als CD.

    Herzliche Grüße,
    Mike
    "Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst." Voltaire
  • Neu



    Tangazo

    Orchestre Symphonique de Montreal , Cond.: Charles Dutoit & Danie Binelli (Bandoeon), Eduardo Isaac (Gitarre), Louise Pelefrin (Oboe)

    Das als Nachtrag von gestern Abend

    Heute nun geht es mit Joseph Haydn los:



    Die Vol.18 : Sinfonien Nr.89, 102 & 105

    Heidelberger Sinfoniker, Cond.: Thomas Fey
    Viele Grüße sendet Maurice

    Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
  • Neu

    Heute habe ich sehr viel Haydn genossen:

    op. 54 hieraus:

    Danach die zweite Scheibe hiervon:

    danach mit ganz wenig Monn verschnitten diese hier:

    Und nun zum Abschluss Klaviersonaten:

    So anspruchsvoll-anregend kommt Musik aus den 1750' (Monn!) bis 1790'er Jahren daher ... Sehr bereichernd diese Musik ....

    Gruß Benno