Buck Clayton - Ein Swing-Trompeter und Arrangeur par excellence

    • Buck Clayton - Ein Swing-Trompeter und Arrangeur par excellence

      Heute möchte ich über den Swing-Trompeter Wilbur "Buck" Clayton (12.11.1911-08.12.1991) berichten. Er gehörte zu den wichtigsten, besten und auch technisch besten Trompeter der Swing-Ära, der aber auch an Hand seines Könnens im traditionellen Jazz und bei den berühmten "Jazz at the Philharmonic"-Konzerten Mitte bis Ende der 1940-er Jahre seinen Mann gegen Musiker wie Charlie Parker oder Illinois Jacquet stand.

      Stilistisch kam er nicht direkt von der Armstrong-Schule, sondern durch die Biegsamkeit seines Tones, der so anpassungsfähig war, dass er in Bigbands genau so zum Zuge kam wie in kleinen Formationen, würde ich ihn eher von den frühen Kornettisten des Jazz herleiten, also Bix Beiderbecke und Jimmy McPartland, aber auch von Henry Red Allen her, der in frühen Ansätzen die Betonungen nicht mehr nur auf dem Beat brachte, sondern bereits ein Vorbereiter der Moderne galt. So auch Clayton. Man rechnet ihn zusammen mit seinem langjährigen Basie-Kollegen Harry "Sweets" Edison zu den direkten Vorbereitern des modernen Jazz. Edison mehr als Clayton, der doch mehr in der Tradition stand. Seine Chorusse bestechen durch einen durchdachten Aufbau und souveräner Beherrschung des ganzen Tonumfanges seines Instrumentes, ohne jemals schreiend-laut oder exhibitionistisch zu wirken.

      Clayton, der in Kansas aufwuchs, bekam schon früh Klavier-und Trompetenunterricht, auch wirkte er in der dortigen Kirchenband mit. 1934-1936 leitete er eine eigene Band, die sogar bis nach Shanghai reiste. Dann erhielt er ein Angebot der neu gegründeten Count Basie-Band, der er bis 1943 fest angehörte und zu einem der wichtigsten Solisten werden sollte. Zusätzlich war er zusammen mit Lester Young und Teddy Wilson so etwas wie die "Dauerbesetzung" vieler Einspielungen der großen Sängerin Billie Holiday. Mit ihr machte er 1937 die ersten Einspielungen, auch holte er sie in die Basie-Band, die sie eine Zeit lang angehört hat.

      Für Basie schrieb er u.a. "Red Bank Boogie", "Avenue C", "What's your Number", "Love Jumped Out" und "Seventh Avenue Express". Alle Titel wurden auch von Basie eingespielt.

      Nach seinem Militärdienst von 19431945 spielte er oftmals mit Norman Granz' Reihe "Jazz at the Philharmonic", leitete eigene Bands, lebte 1949-1950 in Frankreich, und hatte dort eine eigene Band, oder spielte von 1951-1953 im Joe Bushkin-Quartett. 1953 besuchte er Europa mit einer eher traditionellen Besetzung in Europa, wirkte 1957 bei Benny Goodman und Teddy Wilson mt, spielte aber auch in den Filmen "The Benny Goodman Story" und "Jazz on a Summer's Day" in dieser Zeit.

      Besonders prägend waren aber seine Studio-Einspielungen von 1953-1955, die mit den Begriff "Mainstream" geprägt haben, und zum Besten gehört, was in dieser Richtung gab und bis heute gibt.

      Von 1960-1969 tourte er mit Musikern und Bands um Eddie Condon, Vic Dickenson oder Big Joe Turner mit eigenen Bands (die man durchaus als All Star-Bands bezeichnen könnte), aber auch mit dem britischen Trompeter Humphrey Lyttelton durch Europa, Japan, Australien und Neuseeland. Ab 1969 konnte er nur wenig oder überhaut nicht Trompete spielen durch eine Erkrankung der Lippen. Ab 1976 war er nochmals als Trompeter aktiv, aber ab 1979 dann nicht mehr.

      1975 machte er erneut Einspielungen als Arrangeur mit Star-Besetzungen (so spielten u.a. Doc Cheatham, Joe Newman, Vic Dickenson, Urbie Green, Budd Johnson, Zoot Sims, Earl Hines, Milt Hinton und Gus Johnson mit. Auch begann er zu unterrichten und leitete ab 1980 wieder eigene Bigbands, die oft einen direkten Bezug zu seiner Basie-Zeit hatten, so ab 1983 "the Count's Men", die mit den ehemaligen Basie-Musikern Harry Edison, Ed Lewis, Joe Newman, Al Aarons, Curtis Fuller, Eddie Durham, Mel Wanzo, Warl Warren, Preston Love, Buddy Tate, Freddie Green, Eddie Jones und den Pianisten Nat Pierce tatsächlich die ganze Bandbreite der Basie-Band von 1937-1978 repräsentierte. DIese Band tourte sogar durch Europa Ende 1983 (u.a. Irland, England, Frankreich,Italien).

      1986 gründete er erneut eine eigene Bigband, die bis zu seinem Tode 1991 existierte, und für die er alle Arrangements schrieb. In dieser Band saßen erneut hervorragende Musiker, wie Randy Sandke,Irv Stokes, Byron Stripling, Johnny Letman, Dan Barrett, Bobby Pring, Harvey Tibbs, Frank Wess, Chuck Wilson, Jerry Dodgion, Kenny Hing, Doug Lawrence, Joe Temperley, Scott Robinson, Mark Shane, Dick Katz, Howard Alden, James Chirillo, Eddie Jones, Lynn Seaton und die Drummer Mel Lewis und Dennis Mackrel.

      Clayton schrieb auch Arrangements für Harry James und Benny Goodman.

      Sein Spiel ist auf zahlreichen Einspielungen zu hören, so mit Count Basie, Earl Hines, Eddie Condon, Big Joe Turner, Humphrey Lyttelton, Sidney Bechet, Mezz Mezzrow, Lester Young, Harry Edison, jener Benny Goodman-Band, die die Aufnahmen zu Goodmans eigenem Hollywood-Film machte (obwohl er eigentlich nie bei Goodman in der Swing-Zeit gespielt hatte), vielen JATP-Konzerten, Frankie Laine, dann zusammen mi Buddy Tate,

      Es gibt eine umfassende Diskographie über ihn, dazu viele CDs, wobei vor allem die Jam Sessions von 1953 und 1954 in diversen Neu-und Wiederveröffentlichungen existieren. Ich werde einige dieser Einspielungen die nächsten Tage vorstellen, denn es befinden sich wirklich exzellente Aufnahmen in den Regalen, die man immer wieder gerne hören möchte. Ebenfalls gibt es ein leider nur englsichsprachiges Buch von und über ihn.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Die Aufnahmen mit Buck Clayton sind, wie bereits geschrieben, sehr umfangreich. Entsprechend verweise ich auf seine Diskographie, erstellt durch Bob Weir.



      Leider nutzt mir die Amazon-Nummer wieder mal nichts. Das Buch sieht wirklich so unscheinbar aus, da ich es selbst besitze und auch hier vorliegen habe.



      Wer Clayton mit Basie hören möchte, ist mit diesen Aufnahmen bestens bedient. Wer keine Boxen haben möchte, muss sich Einzel-CDs raussuchen von 1937-1943, die gibt es durchaus. Beide Boxen sind nicht identisch, denn die grüne Box fängt erst ab 1939 an, was vermutlich daran liegt, dass man keine Lizenz von Decca erhalten hat.

      Da Clayton auf vielen Scheiben mit Billie Holiday ebenfalls zu hören ist, muss man sich auch hier eher mit einer Box anfreunden, denn hier jede Einzel-CD zu posten würde den Rahmen sprengen.



      Man muss bei den Holiday-Boxen aufpassen, denn Clayton spielte nur in den Einspielungen von 1937-Dezember 1939 öfter mit, aber auch nicht immer. Daher dürfte die günstige Membran-Box ihre Pflicht mehr als nur erfüllen.

      Ich werde auf einige Aufnahmen verweisen, die nicht unter Clayons Leitung stattfanden, dazu aber primär seine CDs hier auflisten und auch besprechen, so weit es mir möglich ist.



      Auf Lester Youngs CD "Jammin'the Blues" ist er auf den Titeln 12-14 zu hören ("Blues","Just You, Just Me" und "I got Rhythm"). Diese CD gibt einen schönen Querschnitt aus Studio-und Live-Aufnahmen von Lester Young mit hervorraganden Musikern wie Harry Edison, Dizzy Gillespie, Sid Catlett, Barney Kessel, Illioios Jacquet, Jo Jones, Willie Smith, Charlie Ventura, Mel Powell, Kenny Kersey, Trummy Young und J.C.Heard aus en Jahren 1944 + 1946



      Auch "Kansas City Swing" gehört zu den Samplern mit Lester Young, die tolle Aufnahmen beinhalten. Hier ist Buck Clayton auf den Tracks 1-5 sowie 14,15 und 17 zu hören. Die ersten fünf Aufnahmen sind mit den legendären Kansas City Six entstanden, auf der Eddie Durham elektrische Gitarre und Freddie Green akustische Gitarre spielen, und Lester Young Klarinette. Die anderen Titel mit ihm stammen von 1944 und sind mit der Basie-Rhythmusgruppe plus Dickie Wells entstanden.



      Der durchaus interessante Ike Quebec, einer der nicht ganz so bekannten "Texas-Tenorspieler", hat ebenfalls so einen Sampler im Programm mit Einspielungen aus den Jahren 1944-1946. Auch hier wurde Clayton für die Titel 11-14 herangezogen. Die Aufnahmen entstanden am 17.Juli 1945 mit u.a. Tiny Grimes, Ram Ramirez und J.C.Heard. Auch für diese CD gilt, was für die Young-Aufnahmen zutrifft: Die Post geht gewaltig ab.

      Besonders in der Zeit von 1943-1946 entstanden hunderte von Einspielungen aller möglicher Swing und Bo-Musiker, die in erstklassiger Besetzung eingespielt worden sind. Es ist immer wieder erstaunlich, wie hoch die Qualität der reinen Studiobands war, vor allem dann, wenn ein Musiker zumindest kleinere Arrangements schnell zusammenschrieb. Daher waren Musiker wie Buck Clayton, Harry Edison und Charlie Shavers oft gefragt. Sie waren nicht nur exzellente Solisten, die stilistisch flexibel genug waren, so etwas zu können, sondern sie konnten Dank ihres Könnens auch mal schnell Stücke arrangieren. Auch der Gitarrist Brick Fleagle wurde in dieser Zeit öfter in die Studios geholt. Er hatte die gleiche Begabung, auch wenn er kaum bekannt wurde.

      Das zu den Einspielungen, die nicht direkt unter Buck Claytons Leitung standen.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


    • Die CD "The Classic Swing of Buck Clayton" bringt uns dann sofort in die so facettenreiche Zeit von 1946 rein. Hier spielen Musiker des Swing mit teilweise mehr moderneren Musikern zusammen, und es ging auch weitaus besser, als man es so oft in den Büchern lesen kann.

      Die Titel 1,2,7 und 12 entstanden am 24.Juli 1946 mit einer wirklich tollen Besetzung: Buck Clayton (Trompete) - Trummy Young, Dickie Wells (Posaunen) - George Johnson (altsax) - Billy Taylor (Klavier) - Brick Fleagle (Gitarre) - Al McKibbon (Bass) - Jimmy Crawford (Drums)

      Trummy Young spielte damals eine wichtige Rolle Als Verbindungsmann zwischen dem Swing und dem Bop, und Bassist Al McKibbon spielte viele Jahre mit Dizzy Gillespie, aber auch mit Charlie Barnet. Man merkt also auch hier die Kombination der Stile war hier vertreten.

      Die Titel 3-6 sind dann eine Quartett-Einspielung mit Clayton an der Trompete, Scoville Brown (Klarinette) - Tiny Grimes (Gitarre) und Sid Weiss (Bass). Man kann das durchaus als die Quartettaufnahmen des Swing zum Thema Kammerjazz bezeichnen. Auch hier steht Tiny Grimes als eine Art Verbindungsmann zum modernen Jazz, auch wenn er im Herzen ein reiner,erstklassiger Swinger geblieben ist. Sid Weiss gehörte damals zu den besten weißen Bassisten, der mit Artie Shaw und Benny Goodman arbeitete, um mal zwei Namen zu nennen. AD hier: 22.Juni 1946

      Die Titel 8-11 sind eine Fortsetzung der ersten Titel. Nun aber mit veränderter Besetzung. Buck Clayton (Trompete) - Trummy Young (Posaune) - Buster Bailey (Klarinette) - George Johnson (Altsax) - Jimmy Jones (Klavier) - John Levy (Bass) - Cozy Cole (Drums) AD: 1946

      Kein Titel ist bekannt geworden, doch viele Sessions der damaligen Zeit sind nach dem gleichen Prinzip abgelaufen. "I want a little Girl" ist der einzige Standard-Titel der CD. Aufnahmetechnisch ist die CD dem Alter entsprechend gut.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


    • Das Album Back to Buck vereint Aufnahmen aus New York aus dem Jahre 1946 und Einspielungen aus Paris von 1949. Eine etwas unglücklich Kombination, da es die Aufnahmen aus Paris auch separat gibt.

      Interessant sind vor allem für mich die ersten fünf Titel, denn auf der zuvor besprochen CD befinden sich bereits die ersten Aufnahmen der Session mit Scoville Brown (Klarinette) - Tiny Grimes (Gitarre) und Sid Weiss (Bass). Was sie so interessant macht, ist die in einigen Titeln deutlich erkennbar Hinwendung zum Bop durch das unisono vorgetragene Thema. Auch Scoville Brown (1915-1994) spielt hier spürbar bop-inspiriert. Am Jahrgang kann man dabei ersehen, dass er im Grunde aus dem Swing stammt.

      Brown spielte u.a. mit Louis Armstrong (33-35), Claude Hopkins, Slim Gaillard, Hot Lips Page und Eddie Heywood, also typisch Swing.Musiker dieser Zeit. Nach dem Kriege erneut mit Hopkins, aber auch Lucky Millinder, hatte eigene Bands, dann in Dixieland-Bands, aber auch 56/57 bei Lionel Hampton, mit dem er auf große Tourneen ging. Dann mit Muggsy Spanier und erneut in den 1960-er/70-er Jahren mit Hopkins. Also eine breite Vielfalt. Wenn man ihn hier aber zuhört, muss man ihn durchaus als frühen Vertreter der modernen Jazz-Klarinette ansehen.

      So klingen hier "Dawn Dance", "Wells-a-Poopin'" und "It's Dizzy" deutlich nach Bop, während "Sunny Side of the Street" noch ganz dem Swing verhaftet ist. So in dieser Art hört man oft in diesen unzähligen EInspielungen von damals auch Swing-Musiker doch gewisse Dinge der Moderne in ihr Spiel integrierte Musik.

      DIe Titel 6-10 sind dann wieder mehr im Swing-Lager stehend. Hier spielen auch wieder die Jungs, die bereits auf der anderen CD zu hören waren: Neben Clayton sind das Dickie Wells und Trummy Young (Posaunen) - George Johnson (Altsax) - Billy Taylor (Klavier, Celeste) - Brick Fleagle (Gitarre) - Al McKibbon (Bass) - Jimmy Crawford (Drums)

      Alleine schon dem brillanten Pianisten Billy Taylor zuzuhören ist eine Freude für sich. George Johnson steht dagegen absolut im Swingbereich. Das klingt doch irgendwie hoffnungslos nach "Gestern", während Dickie Wells alleine schon durch seine sehr persönliche Art punkten kann. Trummy Young zeigt auch hier wieder, warum er damals das Bindeglied zwischen Swing und Bop bezeichnet worden ist. Buck Clayton spielt in den schnelleren Stücken deutlich moderner als in den Balladen. Dort ist er noch der große Swingmusiker geblieben.

      Von den fünf Titeln ist nur !I want a little Girl" ein Standard geworden.

      Die nächsten sechs Titel stammen aus einer Session vom 10.Oktober 1949 aus Paris. Hier spielt der exzellente Tenorist Don Byas mit, den es auch nach Europa verschlagen hat damals. Dazu kommt der Drummer Wallace Bishop, der u.a. mit Louis Armstrong, Coleman Hawkins, Jelly Roll Morton und vor allem von 1931-1937 in der Earl Hines-Band saß. Auch er sollte in Europa bleiben, nämlich unmittelbar nach jener Tournee, aus der diese Aufnahmen stammten.

      Charlie Lewis am Klavier ist einer jener unzähligen Musiker, die man heute nicht mehr kennt. Und ich muss sagen, dass man auch nur sehr wenig im Netz über ihn findet. Wenn ich es richtig im Kopf habe, muss er bereits in frühen Zeiten nach Europa ausgewandert sein, aber diese Angabe ist wirklich nur mit Vorsicht zu genießen.

      Bassist George(s) Hadjo gehört wiederum zur damaligen Szene in Frankreich. Er machte Aufnahmen mit Sammy Price, Michel De Villers und auch Don Byas.

      Bekannte Stücke sind hier "Who's Sorry Now" und der "Sugar Blues". "Swingin'at Sundown" basiert auf dem Titel "At Sundown", auch das ein alter Dixieland-Titel. Die letzten drei Titel sind spontane Blues und "High Tide" ist ein nicht so bekanntes Stück von Count Basie.

      Hier stehen natürlich vor allem Buck Clayton und Don Byas im Vordergrund. Mit dabei war auch noch Trompeter Merrill Steppter, warum auch immer.

      Die Einspielungen 18-23 entstanden am 28.November 1949 ebenfalls in Paris. Dieses Mal ist es eine "halbe Bigband", die sich da im Studio getroffen hat. So spielten Buck Clayton, Bill Coleman, Merrill Steppter Trompete, George Kennedy Altsax, Alix Combelle und Armand Conrad Tenorsax, Andre Persiany Klavier, erneut George(s) Hadjo Bass und Wallace Bishop Drums.

      Buck Clayton dürfte hier zumindest einige Stellen für die Band skizziert haben. Die zum Teil ausgezeichneten Musiker spielten auch hier klar im Wandel der Zeit mit einer Mischung aus Swing und Bop, angetrieben von Drummer Wallace Bishop. Vor allem Bill Coleman, auch er einer der Musiker Amerikas, der nach dem Kriege in Europa heimisch wurde, besticht durch Klasse, aber auch Alix Combelle und der ausgezeichnete Pianist André Persiany lassen aufhorchen. Persiany spielt dabei einen Mischstil aus Block-Akkorden alias Milt Buckner (was damals hochmodern war) und modernem Single Note-Spiel. Alix Combelle steht dagegen mit beiden Beinen im Swing.

      Ich finde, es gibt aus dieser Zeit weitaus weniger gelungene Aufnahmen von amerikanischen Musikern, die in Europa spielten als diese hier. Sie sind auch klanglich durchaus in Ordnung. Wer also eine auch für Buck Clayton wichtige neue Zeit auf CD haben möchte, kann sich hier bedienen.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


    • Buck Clayton 1951-1952 live from Lou Terrasi's 13.Dezember 1951 - 24.Januar 1952

      Buck Clayton (Trompete) - Herb Flemming (Posaune) - Buster Bailey (Klarinette) - Kenny Kersey (Klavier) - Joe Shulman + Bill Goodall (Bass) - Arthur Herbert (Drums)

      Hier dürfte man wohl das erste Mal Buck Clayton in einem rein traditionellen Umfeld hören. Er machte aber bereits 1949 Einspielungen, die in diese Richtung gingen. Er sollte nun immer wieder in diesem Umfeld spielen, so auch mehrere Male mit Eddie Condon. Auch das konnte er hervorragend, obwohl er die Stücke erst alle lernen musste, da er zuvor kaum damit in Berührung kam.

      Die hier live entstandenen Stücke gehörten zu den anspruchsvolleren Nummern dieses Bereiches. Darunter waren "'way down yonder in New Orleans", "There'll be some Changes Made", "Struttin'with some Barbecue", "Mahagony Hall Stomp", "Crazy Rhythm", "My Gal Sal", "The Birth of the Blues", "Muskrat Ramble" und "Wang "Wang Blues".

      Bei einigen Titeln fehlt ein Bass, vermutlich war niemand mal schnell aufzutreiben gewesen, der hätte einspringen können. Pianist Kenny Kersey war auch kein wirklich traditionell spielender Musiker, sondern stand mit einem Bein im Bop. War er doch bereits 1941 an einigen Sessions im "Minton's Playhouse" beteiligt, wovon einige auch veröffentlicht wurden später. Bassist Joe Shulman war auch kein Dixieland-Musiker, so dass man hier bei aller tradtioneller Aufteilung der Stimmen immer noch einen Touch der Swing-Ära mit hören konnte.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


    • Die CD "Buck's Bon Voyage" bringt uns in das Paris des Jahres 1953 hinein. Die ersten 11 Titel stammen vom 02.April 1953, so die Clayton-Discographie. Es gab in dieser und ähnlicher Besetzung (Ich habe eine Doppel-LP, die nur ohne Bass ist und ein Live-Mitschnitt ist) mehrere Konzerte und offenbar auch Mitschnitte. Hier waren dabei : Buck Clayton (Trompete) - Big Chief Russell Moore (Posaune) - Mezz Mezzrow (Klarinette, Nur Titel 1-6) - Gene Sedric (Klarinette, Tenorsax) - Red Richards (Klavier) - Pierre Michelot (Bass) - Kansas Fields (Drums)

      Den zweiten Teil der CD bestreitet Clayton mit einer völlig anderen Besetzung: Buck Clayton (Trompete) - Michel de Villers (Tenor/Baritonsax) - André Persiany (Klavier) - Jean-Pierre Sasson (E-Git.) - Charlie Blareau (Bass) - Gerald Pochonnet (Drums)

      Während der derste Teil deutlich dem traditionellen Jazz bevorzugt ("West End Blues" spielt Clayton superb, "Big Butter and Egg Man", "St.Louis Blues", "Rose Room" seien genannt), ist der zweite Teil deutlich moderner.Kein Wunder, spielen doch mit André Persiany und auch der mehr moderne Gitarrist Sasson zwei exzellente "Modernisten" der damligen französischen Jazzszene mit. Es werden auch vor allem Eigenkompositionen gespielt.

      Die nächsten drei CDs, die ich jetzt vorstelle, sind in die Geschichte des Jazz eingegangen und für Buck Clayton sowas wie der Ritterschlag gewesen. Da wären zuerst diese beiden Einspielungen:



      Die dritte CD lässt sich nur in Großbild posten, daher hier nur der Titel der CD: Jam Sessions from the Vault

      Die "Jam Session Volume One" beinhaltet nur vier Titel, die aber alle eine Spielzeit von rund 8 Minuten bis rund 20 Minuten haben, dazu auch in kleine, aber feine Arrangements von Clayton verpackt worden sind, und dazu mit ausführlichen Chorussen der exzellenten Musiker wunderbar ergänzt worden sind. Aufgenommen wurden sie am 14.Dezember 1953 in New York City ("Moten Swing" und "Sentimental Baby") und 16.Dezember 1953, ebenfalls in New York City ("Lean Baby","The Huckle-Buck" und "Robbin's Nest").

      Hier alle Mitwirkenden: Buck Clayton, Joe Newman (Trompeten) - Urbie Green, Benny Powell, Henderson Chambers (Posaunen) - Lem Davis (Altsax) - Julian Dash (Tenorsax) - Charlie Fowlkes (Baritonsax) - Sir Charles Thompson (Klavier, Celeste) - Freddie Green (Git.) - Walter Page (Pass) - Jo Jones (Drums)

      Es gab nur einen Wechsel, nämlich am 16.12.53 spielte Henderson Chambers Posaune für Benny Powell. Entsprechend geschlossen spielt die Band auch, denn man hat sich der originalen Rhythmusgruppe der "alten" Basie-Band bemächtigt, nur Sir Charles Thompson, der einen klaren Basie-Touch hier hat, spielt Klavier. Dazu steuerte auch seine Komposition "Robbin's Nest" dazu.

      Alleine diese Aufnahmen sind in die Geschichte eingegangen. Und auch heute, ca. 60 Jahre später, klingen sie einfach nur hervorragend.

      Die zweite CD lässt beim ersten Titel noch einmal die Session vom 16.Dezember 1953 aufkommen, da dort der Titel "Christopher Columbus" mit dabei ist. Die Titel "How Hi the Fi" und "Blue Moon" stammen vom 31.März 1954, und die Besetzung ist ein wenig anders. Entsprechend ist hier das Basie-Feeling geringer zu spüren: Buck Clayton + Joe Thomas (Trompete) - Urbie Green, Trummy Young (Posaune) - Woody Herman (Klarinette) - Lem Davis (Altsax) - Al Cohn, Julian Dash (Tenorsax) - Jimmy Jones (Klavier, Celeste) - Steve Jordan (Git.) - Walter Page (Bass) - Jo Jones (Drums) spielen hier zusammen.

      In "Jumpin'at the Woodside" vom 03.August 1954 dann erneut eine andere Besetzung: Buck Clayton + Joe Thomas (Trompete) - Urbie Green, Trummy Young (Posaune) - Lem Davis (Altsax) - Coleman Hawkins (Tenorsax) - Billy Kyle (Klavier, Celeste) - Steve Jordan (Git.) - Milt Hinton (Bass) - Jo Jones (Drums) sind hier am Jammen.


      Die dritte CD "Jam Essions from the Vault" ist eine bunte Mixtur aus drei verschiedenen Sessions. Erneut trifft man einen Titel vom 16.Dezember 1953 an ("Lean Baby"). Warum man den erneut mit dazu gegeben hat, erschließt sich mir nicht so ganz. Vermutlich wurde er damals bei der Original-LP nicht mehr benötigt aus Platzgründen dann einfach später erst veröffentlicht. "All the Cats Join In","After Hours" und "Don't You Miss Your Baby" stammen vom 05.März 1956, und erneut findet man andere, ebenfalls ausgezeichnete Musiker dabei, die sich hier von ihrer besten Seite präsentieren:

      Buck Clayton, Billy Butterfield (Trompete) - Ruby Braff (Kornett) - J.C.Higginbotham (Posaune) - Tyree Glenn (Posaune, Vibraphon) - Coleman Hawkins, Julian Dash (Tenorsax) - Kenny Kersey (Klavier) - Steve Jordan (Guit.) - Walter Page (Bass) - Bobby Donaldson (Drums) - Jimmy Rushing (Gesang) nur im zweiten Titel

      "Out of Nowhere" und "Blue Lou" stammen vom 15.März 1955, wie die anderen Einspielungen auch aus New York. Hier erneut eine wiederum andere Besetzung: Buck Clayton (Trompete) - Ruby Braff (Kornett) - Benny Green, Dickie Harris (Posaune) - Coleman Hawkins, Buddy Tate (Tenorsax) - Al Waslohn (Klavier) - Steve Jordan (Git.) - Milt Hinton (Bass) - Jo Jones (Drums)

      Diese drei CDs gibt es auch als Box. Hier auch davon ein Bildchen:



      Es gibt sowohl von der Box , als auch den Einzel-CDs alle möglichen Veröffentlichungen. Ein Teil davon ist hier mit dabei:





      Man muss dabei ganz genau schauen, was man für sein Geld letzten Endes bekommt. Zur Zeit wäre die 3-CD-Box die beste Lösung, als ich sie gekauft habe, waren die Einzel-CDs sinnvoller gewesen.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)


    • Diese ZUsammenstellung ist etwas bunt , aber die Qualität der Musik dafür hervorragend. Die Titel 1 und 10 stammen aus der LP/CD "The Mel Powell Septett" und laufen unter dem Namen Mel Powells. Hier spielen Buck Clayton (Trompete) - Henderson Chambers (Posaune) - Edmond Hall (Klarinette) - Mel Powell (Klavier) - Steve Jordan (Git.) - Walter Page (Bass) - Jimmy Crawford (Drums) und wurden am 30.Dezember 1953 eingespielt.

      Die Titel 2, 4, 6, 7, 9, 11, 12 und 14 wurden als "Buck Clayton Septett" am 14.März 1957 veröffentlicht. Hier sind Buck Clayton (Trompete) - Vic Dickenson (Posaune) - Earl Warren (Altsax) - Hank Jones (Klavier) - Kenny Burrell (Git.) - Aaron Bell (Bass) - Jo Jones (Drums) zu hören.

      Die Titel 3, 5, 8 und 13 stammen vom 01.Juli 1954. Sie wurden als "Buck Clayton's Band with Ruby Braff" veröffentlicht. Hier spielen Buck Clayton (Trompete) - Ruby Braff (Kornett) - Benny Morton (Posaune) - Buddy Tate (Tenorsax) - Jimmy Jones (Klavier) - Steve Jordan (Git.) - Aaron Bell (Bass) - Bobby Donaldson (Drums)

      Ich habe das deshalb so genau aufgeschrieben, weil die Angaben auf dem Cover fehlerhaft sind leider. Diese Angaben decken sich so mit der Clayton-Discographie und auch am Gehörten meinerseits.

      Eine weitere Mix-Doppel-CD ist jene hier, die unter dem Namen Joe Bushkins geführt wird:



      Joe Bushkin, ein ausgezeichneter Pianist in der Earl Hines-Teddy Wilson-Nachfolge, war von 1951-1953 der Arbeitgeber Claytons gewesen. Eine LP daraus "Joe Bushkin Quartett" mit eben Clayton, Bassist Eddie Safranski und Drummer Jo Jones, ist auch mit vertreten.

      Eine weitere Doppel-CD, dieses Mal eine reine Clayton-Zusammenstellung, ist jene hier:



      Hier werden wieder mal ehemalige LPs auf einer Doppel-CD vereint, die man so als CD noch nicht veröffentlicht hatte. So wenig ich diese ziemlich seltsamen Kombinationen mag, so gut ist aber die Musik daraus. Daher muss ich sie erwähnen.

      "Song for the Swingers" sind die Titel 1-8 der CD-Nr.1 : Vor allem "Swinging at the Copper Rail", "Outer Drive" und "Night Train" spielte Clayton gerne und es gibt davon eine Reihe von verschiedenen Aufnahmen im laufe seiner aktiven Zeit. Die Band hier lautet: Buck Clayton, Emmett Berry (Trompete) - Dickie Wells (Posaune) - Earl Warren (Altsax,Klarinette) - Buddy Tate (Tenorsax) - Al Williams (Klavier) - Gene Ramey (Bass) - Herbie Lovelle (Drums) AD: 25.November 1958 in New York

      Diese Zusammenstellung bildet für spätere Bands so etwas wie die Basis. Dickie Wells, Earl Warren, Emmett Berry und Gene Ramey werden ihn öfter auf Tourneen bekleiden.

      Die Titel 9-11 stammen aus der Einspielung "Buck Clayton All Stars at Newport" und wurden live am 06.Juli 1956 auf dem legendären Newport Jazz Festival mitgeschnitten. Hier spielen dann Buck Clayton (Trompete) - Coleman Hawkins (Tenorssax) - Dick Katz (Klavier) - Benny Moten (bass) - Gus Johnson (Drums)

      der letzte Titel der ersten CD "I can't get Started" stammt aus der bereitss erwähnten LP "Buck meets Ruby" vom 01.Juli 1954. Dazu gehören auch die Titel 1-3 der CD-Nr.2. Hier waren neben Clayton und Ruby Braff Benny Morton (Posaune), Buddy Tate (Tenorsax), Jimmy Jones (Klavier) , Aaron Bell (Bass), Steve Jordan (Git.) und Bobby Donaldson (Drums) dabei.

      Nun kommt etwas, was ich eben nicht leiden kann. Die Tracks 4-8 stammen von der LP "Harry Edison-Buck Clayton Group" vom 16.Oktober 1958 aus New York City. Hätte ich jetzt keine Clayton-Discographie, würde ich sonst auch nur im Dunklen tappen, denn man bekommt keinerlei Informationen darüber, wer denn spielt und wann oder wo das Album eingespielt worden ist. Die Angaben stammen also aus meinem Buch. Die Titel lauten dazu: "Memories for the Count", "Come with Me", "Critic's Delight" und ein Medley mit den Titeln "It all Depends on You/Charmaine/How Lomg Has This Been Going On/Makin'Whopee. Es spielen Buck Clayton + Harry Edison (Trompete) - Jimmy Forrest (Tenorsax) - Jimmy Jones (Klavier) - Freddie Green (Git.) - Joe Benjamin (Bass) - Charlie Persip (Drums). Es ist die Edison-Band, aber plus Clayton und Freddie Green.

      Die Titel 9-12 der zweiten CD stammen vom Newport Jazz Festival von 1959, dieses Mal vom 02.Juli 1959. Die Band formierte sich unter dem Namen "Newport Jazz Festival All Stars", unter dessen Namen sie später auch viele Jahrzehnte hindurch immer wieder um die Welt tourte. Hier spielen mit: Buck Clayton (Trompete) - Vic Dickenson (Posaune) - Pee Wee Russell (Klarinette) - Bud Freeman (Tenorsax) - George Wein (Klavier) - Champ Jones (Bass) - Jake Hanna (Drums)

      Die Musik ist durch die Bank hinweg wirklich großartig. Die LP mit Harry Edison ist die modernste hier im Umfeld, aber Clayton schlägt sich gut. Die Vielfalt macht hier den Reiz aus. Man bekommt Mainstream Swing, etwas "moderneren" Mainstream, wiederum Mainstream Swing und dann eine Mischung aus tradtionellem Jazz und Mainstream Swing angeboten, immer wieder mit anderen Musikern, alle mit durchweg hoher Qualität, entsprechend sind die Stücke nie langweilig.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Philbert schrieb:

      Vielleicht könnte einer der Admins oder Mods den Titel dieses Threads korrigieren. Richtig ist nämlich "par excellence".
      stimmt. Habe ich überhaupt nicht gesehen. Danke. Ist aber nicht soooooo wichtig jetzt.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • AlexanderK schrieb:

      Erledigt, danke für den Hinweis - und für den wieder sehr interessanten Thread.

      Philbert schrieb:

      Danke meinerseits für den Thread!
      Bitte sehr!! Ich kann im Moment keine Klassik anhören, fragt mich nicht warum. Doch Jazz geht problemlos.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)