Capriccio-Musikpreis 2017: Duo Liepe

    • Capriccio-Musikpreis 2017: Duo Liepe

      Im vergangenen Jahr wurde beim Deutschen Musikwettbewerb zum erstenmal der Sonderpreis des Capriccio-Trägervereins verliehen. Diese verdienstvolle Initiative des letzten Vorstands haben wir gerne aufgegriffen und weitergeführt.

      Der Vorstand des Capriccio-Trägervereins hat auf Vorschlag der Gesamtjury des am 11.3. in Leipzig zu Ende gegangenen Deutschen Musikwettbewerbs 2017 entschieden, den diesjährigen Sonderpreis in Höhe von 2000 Euro an das

      Duo Liepe

      zu vergeben. Im Duo Liepe musizieren die Brüder Niklas Liepe (Violine) und Nils Liepe (Klavier) gemeinsam. Beim ersten Preisträgerkonzert am 10.3. spielten sie das 2010 entstandene Stück Storm of the eye des US-amerikanischen Komponisten Elliot Sharp:



      © DMW / Christian Kern


      Der Capriccio-Sonderpreis wurde am 11.3. nach dem zweiten Preisträgerkonzert im Rahmen eines von der Stadt Leipzig ausgerichteten Empfangs im Leipziger Gewandhaus übergeben:



      © DMW / Christian Kern


      Die Gebrüder Liepe werden sich in den nächsten Tagen im Forum anmelden und sind gerne bereit, Erläuterungen zu geben und Fragen zu beantworten.

      Wir gratulieren Niklas und Nils Liepe ganz herzlich!

      Das Duo Liepe begann seine Kammermusik-Konzerte bereits in der Kindheit: so hatten sie im Alter von 11 bzw. 13 Jahren ihre ersten Rundfunkaufnahmen in Polen mit Radio Opole und ein Jahr später folgte eine CD Produktion in der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Kürzlich hatten sie eine Produktion mit dem Hessischen Rundfunk. Im April 2014 erschien ihre neue CD „Spanish Romance“ mit Werken von Sarasate, Ginastera, Turina und Albeniz (siehe unten). Sie wurden in der Kammermusikwertung des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ zwei Mal erste Bundespreisträger. Mittlerweile folgten unzählige Konzerte im In- und Ausland, wobei sie teilweise auch neben reinen Kammerkonzerten gemischte Konzerte geben, bestehend aus Solo- und Kammermusikteilen. Andras Schiff, Ana Chumachenco und Yuri Bashmet waren bei ihrer Arbeit mit ihnen von dem Duo begeistert und bescheinigten den beiden eine glänzende Zukunft (Textauszug aus der nachfolgend verlinkten Homepage des Duos).


      niklasliepe.com/duo-liepe/

      niklasliepe.com/

      nilsliepe.com/


      In zwei Youtube-Clips kann man sich einen Eindruck vom Können der beiden Instrumentalisten verschaffen:

      Alberto Ginastera, Pampeana Nr. 1, op. 16

      Fazil Say, Violinsonate op. 7, Presto


      Folgende CD ist lieferbar:




      Viele Grüße

      Bernd (für den Vorstand)
      Details are always welcome. (Vladimir Nabokov)
    • Vielen Dank lieber Bernd für die gelungene Vorstellung der beiden Musiker. Ich würde mich freuen wenn unser bescheidener Beitrag die Karriere der Beiden beflügeln könnte. Ich wünsche ihnen jedenfalls viel Glück!

      Peter
      "Sie haben mich gerade beleidigt. Nehmen Sie das eventuell zurück?" "Nein" "Na gut, dann ist der Fall für mich erledigt" (Groucho Marx)
    • dem schließe ich mich an..

      Herzlichen Glückwunsch ans Duo Liepe !!!
      ....und vielleicht können wir uns vom Duo Liepe auch z.B. Schönbergs Fantasie für Violine und Klavier op. 47 mal reinziehn ...
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • Lieber Bernd,

      vielen Dank für deine Vorstellung! Wir haben uns sehr über den Preis des Capriccio-Kulturforums und möchten uns ganz herzlich bei allen bedanken, die dies ermöglicht haben.
      Wenn es Fragen gibt sind wir gern bereit diese zu beantworten.

      Viele Grüße

      Nils und Niklas
    • Lieber Nils, lieber Niklas,

      ja, ich hätte gleich mal eine offensichtliche Frage. Im Internet habe ich etwas hinter Euch hergesucht, auch auf Euerer Homepage, konnte aber nur wenig über Euer Repertoire finden. Ein Konzertbericht im Netz legt nahe, dass Ihr Euch eher der Moderne nahe fühlt. Stimmt das?
      Im Zweifelsfall immer Haydn.
    • Felix Meritis schrieb:

      Ein Konzertbericht im Netz legt nahe, dass Ihr Euch eher der Moderne nahe fühlt. Stimmt das?
      darauf bin ich auch neugierig ... z.B. welche Ausrichtung der Moderne ?
      gibt es z.B. fetzige Sachen von Webern (op. 07), Ives, Elliot Carters Duo für Violine und Klavier, Hanns Eislers Reisesonate, Leibowitz: Violinsonate op. 12a ... und natürlich Schönbergs Fantasie...
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann