Jeden Tag ein Streichquartett

    • Hallo Wieland, auch mich hast Du neugierig gemacht. Die Ben-Johnston-Aufnahmen gibt es auch zum Kauf als Download bei Qobuz, allerdings ohne Booklets. Siehst Du eine Chance für mich, irgendwie an Scans der Booklets zu kommen? Dann würde ich mir nämlich, um Regalplatz zu sparen, lieber die Downloads kaufen als die CDs.
      Das ist mein größter Einwand gegen Musik, dass Österreicher darin exzelliert haben.
      (Arno Schmidt: Das steinerne Herz)
    • Ben Johnston, die nächste

      Die CD mit vier Streichquartetten (2, 3, 4, 9; siehe oben die Beiträge von Wieland, 697 und 698) ist zu meiner Freude bereits heute eingetroffen und ich führe sie mir gerade zu Gemüte. Die beiden fehlenden Einspielungen mit dem Kepler Quartet zur Vervollständigung der zehn Quartette habe ich soeben bestellt. Ich möchte diese faszinierende Serie komplett kennenlernen. Man muss nicht einmal diese für mich erste Scheibe ganz hören, um zu der Überzeugung zu gelangen, dass der Amerikaner bei seinen Experimenten im zum Ende gehenden zwanzigsten Jahrhundert keineswegs akademisch vorging, sondern die Möglichkeiten seiner auf reiner Stimmung und differenzierter Mikrotonalität basierenden Musik sehr sinnenfreudig und variabel, im besten Sinne effektvoll und publikumsorientiert präsentieren wollte.

      Das 1988 entstandene Quartett Nr. 9 von zwanzig Minuten Dauer hat beinahe Potpourri-Charakter. Der erste Satz spielt minimalistisch mit Oktavspannungen und erscheint rhythmisch profiliert. Der zweite Satz trägt Scherzo-Züge und erinnert (dem Booklet zufolge und meines Erachtens zumindest nicht völlig abwegig) ein wenig an Mendelssohn, der dritte klassizistische (Haydn), der vierte jazzoide Züge. Ich kann die (gewiss zugespitzte) Bemerkung im Booklet ganz gut nachvollziehen, derzufolge Johnston mit seinem Idiom erforschen wollte, wie die europäische Kunstmusik sich frei von den Zwängen der Wohltemperierung vielleicht hätte entwickeln können.

      Sehr originell ist auch das vierte Quartett, das den berühmten schottischen Choral Amazing Grace für Temperierungsexperimente heranzieht, so dass manche Passagen fremd - für mich ähnlich fremd wie vielleicht die Musik eines Guillaume de Machaut -, manche vertraut klingen. Die beiden anderen Kompositionen verwandeln sich dodekaphonische Elemente an - das erscheint dann auf seine Weise für den Musikliebhaber auch wieder fremd und vertraut zugleich. ( ;) )

      Ich bin sehr angetan!

      :wink: Wolfgang
      He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.
    • Ben Johnston 7. Streichquartett

      Bei mir ist gestern die letzte CD der Reihe der 10 Streichquartette von Ben Johnston mit den Quartetten 6, 7 und 8 eingetroffen. Und natürlich habe ich zuerst das 7. gehört, das als das schwierigste der ganzen Literatur gilt.

      Das Quartett besteht aus 3 Sätzen, einem recht kurzen Prelude, das in erster Linie aus Klängen besteht, den ein sich die Tonleiter emporschraubender Wespenschwarm erzeugt haben könnte. Der 2. Satz Palindrome - Eerie klingt tatsächlich eerie, jeweils drei Streicher zupfen in regelmässigen Abstanden eine sich verändernden Akkord und jeweils ein Instrument verbindet diese Teile durch sehr leise gespielte unheimlich anmutende "Melodielinien". Bis hier wohl alles noch relativ "normal". Der schwierige Teil ist der 3. Satz: Variationen - with solemnity. Nicht weil er schnelles Spiel verlangt, im Gegenteil die Musik ist eher meditativ und bewegt sich weitgehend ruhig in einem Tonhöhenuniversum, in dem - wenn ich es richtig verstanden habe - die Zwischenräume zwischen den 12 Oktavtönen in jeweils hundert Mikrointervalle (sog. Cents) unterteilt wurden, eine Oktave also 1200 unterschiedliche Töne umfasst, die alle gespielt werden. Wie das menschenmöglich ist, ist mir schleierhaft. Die Realisation für diese CD ist auch die erste seit dem das Stück 1984 komponiert wurde. Die Musik klingt einerseits fremdartig aber doch wieder irgendwo auch entfernt vertraut. Hier findet der George'sche Satz Ich fühle luft von anderem planeten jedenfalls eine weitere ideale Entsprechung.

    • Das klingt sehr verlockend! Ich muss aber widerstehen, weil ich meine zwei Ohren nicht den ganzen Tag nutzen kann.

      Nach dem gestrigen Tag, bei dem ich etliche der Sinfonien von Joly Braga Santos (1924–1988) geradezu eingesogen habe, insbesondere die vierte, habe ich miich heute weniger erfolgreich an einem Streichquintett und zwei Streichquartetten versucht. Die Streichquartette erschienen für mich interesant, weil sie einer frühen Schaffensphasen entstammen. Aber nach dem ersten Hören bin ich doch etwas ratlos ?(

      <> <>

      Einojuhani Rautavaara
      String Quintet « Unknown Heavens » ● String Quartets 1 & 2
      – Streichquintett « Les cieux inconnus » / « Tuntemattomat taivaat » (1997) [25′28″]
      · 1. [8′40″]
      · 2. [6′04″]
      · 3. [5′18″]
      · 4. [5′09″]
      Jan-Erik Gustafsson, Violoncello
      – Streichquartett Nr. 1 (1952) [11′10″]
      · 1. Presto [2′58″]
      · 2. Andante [5′23″]
      · 3. Vivace assai (alla Giga) [2′40″]
      – Streichquartett Nr. 2 (1958) [24′51″]
      · 1. Moderato [6′00″]
      · 2. Allegro [3′42″]
      · 3. Adagio [8′28″]
      · 4. Animato [6′23″]
      Jean Sibelius Kvartetti / The Jean Sibelius Quartet:
      Yoshiko Arai-Kimanen, Jukka Pohjola (Violinen); Matti Hirvikangas, Viola; Seppo Kimanen, Violoncello
      Aufgenommen im November 1997 (Streichquintett) bzw. im August 1997 (Streichquartette 1 & 24) im Kanneltalo, Helsinki
      ℗ Ondine Inc. 2008. Ondine – ODE 909-2

      discogs.com/de/Rautavaara-Jean…Quartets-/release/3714772

      LG, Kermit :wink:
      Es ist vielfach leichter, eine Stecknadel in einem Heuhaufen zu finden, als einen Heuhaufen in einer Stecknadel.
    • Ich "streichquartette" wieder weiter mit Alberto Ginastera:

      <>

      Alberto Ginastera (1916–1983)
      Vol. 4 – The Three String Quartets
      – Streichquartett Nr. 1, op. 20 (1948)
      · 1 Allegro violento ed agitato [4′57″]
      · 2 Vivacissimo [3′51″]
      · 3 Calmo e poetico [7′59″]
      · 4 Allegramente rustico [4′12″]

      – Streichquartett Nr. 2, op. 26 (1958, rev. 1968)
      · 1. Allegro rustico [6′34″]
      · 2. Adagio angoscioso [6′10″]
      · 3. Presto magico [4′35″]
      · 4. Tema libero e rapsodico [5′40″]
      · 5. Furioso [4′51″]

      – Streichquartett Nr. 3, op. 40 (1973)
      · 1. Contemplativo [6′15″]
      · 2. Fantastico [5′10″]
      · 3. Amoroso [7′06″]
      · 4. Drammatico [2′47″]
      · 5. Di nuovo contemplativo [4′24″]
      Olivia Blackburn, Sopran

      Lyric Quartet: Patricia Calnan, 1. Violine; Philippa Ibbotson, 2. Violine; Nick Barr, Viola; David Daniels, Violoncello; Keith Pascoe, Violine (Streichquartett Nr. 3)
      Aufgenommen am 5. und 15./16. Mai 1995 in der St. Silas Church, Kentish Town, London
      © ℗ 1996 ASV Ltd., London, England. ASV CD DCA 944

      Am meisten Spaß habe ich derzeit mit dem zweiten ... :)
      Discogs: discogs.com/de/Ginastera-Lyric…-Quartets/release/3595498

      Beste Grüße vom :wink: Frosch
      Es ist vielfach leichter, eine Stecknadel in einem Heuhaufen zu finden, als einen Heuhaufen in einer Stecknadel.
    • Ich bin auch erstmal wieder in Italien:

      <> (Wiederveröffentlichung von Auvidis Montaigne (Naïve), 2002); <> (Wiederveröffentlichung von Stradivarius, 2013)

      Giacinto Scelsi (1905–1988)
      Quatours à cordes 1-5 • Trio à cordes • Khoom 2 CDs

      daraus (CD 2):

      – Streichquartett Nr. 3 (1963) [18′42″]
      – Streichquartett Nr. 4 (1964) [9′55″]
      – Streichquartett Nr. 5 (1974/1985) [6′32″]
      Arditti String Quartet: Irvine Arditti, 1. Violine; David Alberman, 2. Violine; Levine Andrade, Viola; Rohan de Saram, Violoncello
      Aufgenommen durch den Westdeutschen Rundfunk Köln am 15.–17. Mai 1988 in der Stadthalle Erkrath, am 29./30. Juli 1988 im Kulturzentrum Lindlar und am 17./18. Dezember 1988 im StudioStolberger Straße, Köln
      ℗/© 1990 Editions Salabert — Salabert/Actuels SCD8904-5

      Ich habe aber die "Erstauflage":
      discogs.com/de/Giacinto-Scelsi…Les-Cinq-/release/2025371

      LG, Kermit
      Es ist vielfach leichter, eine Stecknadel in einem Heuhaufen zu finden, als einen Heuhaufen in einer Stecknadel.
    • Gestern noch:



      Heitor Villa-Lobos: 16. Streichquartett (1955)
      Cuarteto Latinoamericano

      Persönlicher Höreindruck:

      In Paris komponierte Heitor Villa-Lobos 1955 sein 16. Streichquartett, das dann 1958 uraufgeführt wurde. Es hat wieder vier Sätze und dauert beim Cuarteto Latinoamericano ca. 20 ½ Minuten. Ich höre es als „intellektuelles“ Werk. Der 1. Satz (Allegro non troppo) bietet einen „durchdachten“ Fluss. Der 2. Satz (Molto andante (quasi adagio)) lässt gedankenverloren ausholende Melodiebögen hören, im Mittelteil „eine ernsthafte Diskussion“. Das Vivace (scherzo) des 3. Satzes kommt mit südamerikanischem Drive daher, ich habe beim Hören außermusikalisch Hektik im Berufsverkehr assoziiert. Und die Diskutanten „ereifern sich“ auch im 4. Satz (Molto allegro) über allerlei, mit aller Entschiedenheit.
      Herzliche Grüße
      AlexanderK
    • Gestern noch, erst jetzt Zeit zum Posten:



      Heitor Villa-Lobos: 17. Streichquartett (1957)
      Cuarteto Latinoamericano

      Ein weiterer persönlicher Höreindruck:

      Heitor Villa-Lobos´ letztes Streichquartett, sein siebzehntes, entstand 1957 und wurde 1959, einem Monat vor dem Tod des Komponisten, in dessen krankheitsbedingter Abwesenheit vom Budapest String Quartet in Washington D.C. uraufgeführt. Der das Werk eröffnende Allegro non troppo Satz des wie immer viersätzigen Werks bringt leidenschaftliche, darin auch intensiv innige Streichquartettmusik. Dem folgt ein bemerkenswertes Lento, dessen Randteile berückend schwerblütige, wehmütige, eigen schöne Gesangsbögen hören lassen, die sehr zu Herzen gehen, während der Mittelteil flotter angelegt ist. Zumindest die langsamen Abschnitte schließen an die Reihe wirklich schöner langsamer Villa-Lobos-Streichquartettsätze an, die ich froh bin, allesamt kennengelernt zu haben. Dem aufgeweckt-virtuosen Scherzo, allegro vivace des 3. Satzes folgt ein auch bemerkenswertes Allegro vivace (con fuoco) Finale. Das geht wieder mal sehr bestimmt los, doch dann deklamiert das Cello, man solle noch einmal die ganze Bandbreite vom Zupackenden bis zum innig Verträumten hübsch abwechslungsreich präsentieren, und so wird es gemacht – ein starkes letztes Plädoyer eines Komponisten, der siebzehnmal, von 1915 bis 1957, beeindruckend ernsthaft versucht hat, dem Genre des Streichquartetts markante, eigenständige Beiträge abzuringen, teilweise das Fluidum seiner Herkunft alles andere als verleugnend und gerade damit sowie mit einigen herausragend inspirierten langsamen Sätzen aufhorchen lassende Akzente setzend. Beim Cuarteto Latinoamericano (Brilliant CD Box, Aufnahmedaten wie bei den Quartetten 1 und 6) dauert das 17. Streichquartett wie das 16. auch ca. 20 ½ Minuten.

      Jetzt bin ich durch mit Villa-Lobos, in den nächsten Tagen ist Mieczysław Weinberg umso intensiver dran, der ja auch 17 Streichquartette komponiert hat.
      Herzliche Grüße
      AlexanderK
    • Danke, AlexanderK, für die Betrachtungen der Quartette von Villa-Lobos. Ich habe meine eigenen Eindrücke mit deinen vergleichen können, was sehr interessant war und mich manchmal auf neue Aspekte gestoßen hat. Jedenfalls werde ich diese Werke jetzt bestimmt nochmal hören.
      Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere.
    • (Villa-Lobos / Ben Johnston)

      Alberichs Vorhaben gilt auch für mich. Ebenfalls meinen Dank an Alexander!

      :wink: Wolfgang

      PS: Heute habe ich in die beiden soeben bei mir eingetroffenen weiteren CDs mit Quartetten von Ben Johnston hineingehört und bin aufs Neue verblüfft über den Variantenreichtum dieser Musik. Gehört habe ich das klasszistische achte, das vielfach reine und temperierte Stimmung mikrotonal zwischen den Instrumenten zeitgleich kontrastiert, und das erste Quartett, das noch nicht mikrotonal konzipiert ist und eine experimentelle Kleinräumigkeit der Phrasen pflegt, die mich irgendwie an Webern erinnert, wobei man das Werk keineswegs mit ihm verwechseln könnte. Unverändert hochinteressant!
      He who can, does. He who cannot, teaches. He who cannot teach, teaches teaching.
    • Neu

      Vielen Dank für die freundlichen Worte, ich schau mal die nächsten Tage einen Villa-Lobos Streichquartett Thread einzurichten, damit alles noch übersichtlicher abrufbar wird.

      Gestern noch:



      Mieczysław Weinberg
      Streichquartett Nr. 7 op. 59
      Quatuor Danel

      Das Streichquartett Nr. 7 op. 59 in C komponierte Mieczysław Weinberg 1957. Das Werk hat drei Sätze und dauert beim Quatuor Danel (CD cpo 777 392-2, zusammen mit den Quartetten 11 und 13 aufgenommen 22. und 23.5. und 5. und 6.10.2006 im Studio Stolbergstraße, Köln) 28:10 Minuten.

      (Da ich zuletzt die Villa-Lobos Streichquartette fertig gehört habe und nun plane, mich auf die weiteren von mir noch nicht gehörten Weinberg Streichquartette zu konzentrieren, ergibt sich für mich seltsamerweise nicht nur was die Zahl der jeweils komponierten Quartette sondern auch was den chronologischen Anschluss betrifft – das 17. Quartett von Villa-Lobos entstand ja ebenfalls 1957 – eine direkte Fortsetzung. Ich hatte das nicht geplant, es hat sich einfach so ergeben.)

      Persönlicher Höreindruck:

      Der 1. Satz (Adagio) bringt innig-schmerzliche Musik, von ganz eigener Intensität geprägt, filigran zauberisch. Klezmeranklänge setzen das seltsam zauberisch Filigrane im 2. Satz (Allegretto) fort. Der umfangreichste Satz ist der 3. (Adagio – Allegro – Adagio), der einen symmetrischen Bogen spannt, vom Beginn mit seiner großen, gewichtigen Geste über Variationen über ein von der Bratsche vorgestelltes Thema, die sich ins immer Dichtere und Wildere steigern, um sich nach dem Höhepunkt wieder zurückzunehmen und schließlich in die sich erneut meldende große, gewichtige Geste, die den Bogen vollendet, münden.

      "Jeden Tag ein Streichquartett" (diesen etwas sehr ehrgeizigen Vorsatz) konnte ich seit Einrichtung dieses Threads aus verschiedenen Gründen nicht durchhalten, aber dies ist immerhin "mein" 100. Streichquartett heuer...
      Herzliche Grüße
      AlexanderK
    • Neu

      Raymond Murray Schafer (Jg. 1933) ist ein kanadischer Komponist, Klangforscher und Buchautor, dessen Bücher über Klang und Hören sogar ins Deutsche übersetzt wurden.

      Unter seinen über 120 Kompositionen sind auch mindestens 12 Streichquartette, die das umtriebige kanadische Quatuor Molinari (dessen Primaria den ganz unkanadischen Namen Olga Ranzenhofer trägt) auf zwei Doppel-CDs eingespielt hat.

      Das erste Streichquartett entstand 1970, ist wie die meisten seiner Quartette einsätzig und dauert etwas über 16 min. Das Quartett ist gekennzeichnet durch zahlreiche Unisono-Passagen, die aber durch mikrotonale Trübungen und Glissandi eine teils sirrende, teils schimmernde Fraktur gewinnen. Im Mittelteil finden sich auch längere Solopassagen und ruhigere Momente. Die Tonsprache ist nicht wirklich atonal, es gibt sogar Passagen, die man fast als Melodien auffassen könnte. Teilweise gibt es auch rhythmisch Vertracktes. Für heutige Ohren vielleicht nicht mehr so originell, aber die Komposition ist immerhin fast 50 Jahre alt, damals gab es kaum etwas derartiges. Bin gespannt wie es weitergeht.

    • Neu

      Die Dacapo-Preisaktion von JPC hat auch bei mir große Folgen gehabt, zu den moderaten Finanzschwierigkeiten kommen jetzt noch erhebliche Platzprobleme.
      Neben den Sreichquartetten von Boris Tischtschenko (Northern Flowers) und den Quartetten Nr. 7–9 von Per Nörgard (Dacapo) kam jetzt als Nachzügler die 3 cm dicke Box mit den 20 Streichquartetten von dessen Lehrer Vagn Holmboe. Und ich bleibe gleich beim ersten stecken, weil ich den Eindruck habe, dass schon in diesem mindestens genausoviel drinsteckt wie in einer ganzen Sinfonie – und diese sind auch schon mehr als nur bemerkennswert.

      Ich empfehle also zuzugreifen, auch wenn die Box etwas unpraktisch ist: Die Hüllen sind lediglich durchnummeriert mt leerer Rückseite, auch die Box selbst ist nur sparsam beschriftet. Ich überlege, mitr einen zusätzlichen Einleger mit dem Inhaltsverzeichnis selbst zu gestalten und auszudrucken.




      Wer sehen will, dass die Box bei den Amazonen viel teurer ist:


      discogs.com/de/Vagn-HolmboeKon…-Quartets/release/2803590

      Eine Kritik findet sich hier:
      musicweb-international.com/cla…mboe_Quartets_8207001.htm

      In der zweiten und dritten Nachricht folgt das Inhaltsverzeichnis der Box.

      Beste Grüße, Kermit :wink:


      LG, Kermit
      Es ist vielfach leichter, eine Stecknadel in einem Heuhaufen zu finden, als einen Heuhaufen in einer Stecknadel.