Eben gehört

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen




    • Das ist mal wirklich eine sensationelle Aufnahme, bei der die ganzen Rezensenten-Lobhudeleien mir nicht übertrieben erscheinen. So anspringend, voller Leidenschaft und gleichzeitig so schön und gefühlt "neu" hört man Schumanns Sinfonien selten. Selbst die omnipräsente "Rheinische" klingt ungewohnt unverbraucht.
      Seltsamerweise hat CPO die Schumann-Sinfonien in nur wenigen Jahren 2x produziert. Die andere Aufnahme ist mit der Robert-Schumann-Philharmonie unter Leitung von Frank Beermann (2009/2010). Gerade gehörte, ca. 4 Jahre jüngere Produktion gefällt mir sogar noch etwas besser, als die Einspielungen unter Beermann.

      Viele Grüße
      Frak
      :cincinbier:
      "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
      but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
      - H. W. M.
    • Hier lief eine richtig knackige Lesart von



      Ralph Vaughan Williams: Symphonie Nr. 6 e-Moll

      New York Philharmonic
      Leopold Stokowski

      "Eine der seltsamsten Reisen, die je in der Musik unternommen wurden" schrieb David Cox 1967. Ob sie in das "undiscovered country from whose bourn / No traveller returns" führt? Der berühmte englische Kritiker Frank Howes, ein Freund RVWs, ist sich da ziemlich sicher. Völlig abwegig finde ich den Gedanken bei Hören auch nicht.

      :wink: Agravain

      Ich habe das schon oft bemerkt; die Leute von Profession wissen oft das Beste nicht.
      Georg Christoph Lichtenberg

      Sei nicht wie der Frosch im Brunnen. Der Frosch kennt nichts Größeres als den Brunnen, in dem er sitzt. So sind alle Frömmler; ihnen gelten nur ihre eigenen Glaubenssätze.
      Shrî Ramakrishna
    • Hueb' schrieb:

      Das ist mal wirklich eine sensationelle Aufnahme, bei der die ganzen Rezensenten-Lobhudeleien mir nicht übertrieben erscheinen. So anspringend, voller Leidenschaft und gleichzeitig so schön und gefühlt "neu" hört man Schumanns Sinfonien selten. Selbst die omnipräsente "Rheinische" klingt ungewohnt unverbraucht.
      Seltsamerweise hat CPO die Schumann-Sinfonien in nur wenigen Jahren 2x produziert. Die andere Aufnahme ist mit der Robert-Schumann-Philharmonie unter Leitung von Frank Beermann (2009/2010). Gerade gehörte, ca. 4 Jahre jüngere Produktion gefällt mir sogar noch etwas besser, als die Einspielungen unter Beermann.
      Stimmt. Hatte ich auch schon mal hier geschrieben. Sowohl jene unter Gaudenz, als auch jene unter Beermann sind hervorragend und sehr gut gelungen. Gerade Gaudenz ist, so wie Du beschrieben hast, "hipper als HIP", doch nicht "to much" von allem. Einfach erfrischend und sofort einen anspringend. Gratulation, dass Du Dir die Einspielung gekauft hast.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)

    • (AD: 21. - 22. Februar 1994, All Saints' Church, Tooting, London)

      London Symphony Orchestra
      Richard Hickox


      &


      (AD: 17. - 19. Januar 2011, BBC Hoddinott Hall, Cardiff)

      Lawrence Power, Viola
      BBC National Orchestra and Chorus of Wales
      Martyn Brabbins


      &


      (AD: 18. - 19. Dezember 2000, All Saints' Church, Tooting, London)

      George Butterworth: The Banks of Green Willow

      London Symphony Orchestra
      Richard Hickox


      &


      (AD: 12. - 14. Juli 2009, The Colosseum, Town Hall, Watford)

      William Alwyn: Peter Pan - Suite

      BBC Concert Orchestra
      John Wilson



      Armin
      "Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengestellt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt, und wir müssen das Bild zusammensetzen." (Jean Sibelius)
    • Maurice schrieb:

      Gratulation, dass Du Dir die Einspielung gekauft hast.
      Ja, danke. Das ist in meinen Ohren eine Aufnahme, die auch dann noch glücklich machen kann, wenn "man schon alles hat". :)
      Hinzu kommt der Budget-Preis von 9,99 EUR für die Doppel-CD.



      Weiter ging es mit diesem interpretatorisch großen Wurf, wie bei Hamelin nicht anders zu erwarten. Aber auch Chor und Orchester bieten eine exzellente Performance. Das Konzert an sich ist mir persönlich *ein wenig* zu größenwahnsinnig geraten. Die Form ist völlig aus den Fugen bzw. der erzählerische Bogen ist für meinen Geschmack für ein Solokonzert deutlich zu weit gespannt. Für die Sammlung reicht mir diese Referenzaufnahme. So viele Einspielungen gibt es ja nicht und die Hyperion-Produktion dürfte die mit Hamelin/Elder am prominentesten besetzte innerhalb der Diskographie sein. Vielleicht würde mich noch die günstige La Vecchia-Version auf Naxos interessieren, denn seine Interpretationen (Casella, Respighi) waren bisher immer eine gute Wahl.



      Dem schließt sich der ausgezeichnet spielende Rudolf Koelmann in den Violinkonzerten von Prokofieff an, der in diesen Live-Aufnahmen sehr schön vom Orchester aus Winterthur unter Douglas Boyd begleitet wird. Wunderbar, wie sie das geheimnisvoll-verzauberte Moment dieser gemäßigten Moderne hervorkehren. Weniger wunderbar die angesichts des Hochpreissegments inadäquate Spieldauer von knapp 50 Minuten. Hätte ich den vollen Preis bezahlt, würde ich mich darüber ärgern.

      Viele Grüße
      Frank
      :cincinbier:
      "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
      but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
      - H. W. M.



    • Mal eine Zusammenstellung abseits des allzu Üblichen. Zemlinskys Serenade ist ein sehr ansprechendes, melodisches Stück Musik, dass ebenso wie Schubert C-Dur-Fantasie nicht sooo häufig aufgenommen wird. Brahms Nr. 3 ist hingegen eher Standard. Die Deutungen haben mir gut gefallen, auch wenn ihnen der Hauch des "Besonderen" etwas fehlen mag. Nichtsdestotrotz ist es ein wenig schade, dass Contzen nie so recht in die erste Garde der Geigerinnen aufrücken konnte. Mit der Promo eines Majors im Rücken hätte sie sicher das Zeug dazu gehabt.
      Aktuell ist die Scheibe für 2,99 EUR via jpc zu haben.

      Viele Grüße
      Frank
      :cincinbier:
      "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
      but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
      - H. W. M.


    • Berühmte Opernchöre
      Verdi, Donizetti, Bizet, Wagner, Beethoven, Berlioz, Giordano, Mascagni & Weber
      Chorus & Orchestra of the Royal Opera House Covent Garden
      D: Bernard Haitink
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • Hier Tiefgekühltes:



      Ralph Vaughan Williams: Sinfonia antartica

      Lynda Russell - Sopran

      Ladies of the Bournemouth Symphony Chorus
      Bournemourth Symphony Orchestra

      Kees Bakels

      :wink: Agravain

      Ich habe das schon oft bemerkt; die Leute von Profession wissen oft das Beste nicht.
      Georg Christoph Lichtenberg

      Sei nicht wie der Frosch im Brunnen. Der Frosch kennt nichts Größeres als den Brunnen, in dem er sitzt. So sind alle Frömmler; ihnen gelten nur ihre eigenen Glaubenssätze.
      Shrî Ramakrishna
    • Aus dieser Zauberbox, Silberling Nr. 2:



      Francis Jackson mit Healey Willan und seiner Introduction, Passacaglia and Fugue für Orgel, Op. 146 (1916) - rec. März 1964.

      Sein 1916 erschienenes Werk Introduction, Passacaglia and Fugue, Op. 149, ist aus meiner Sicht ein besonders starkes orgelsymphonisches Opus (ausgestattet mit ausgeprägten Steigerungen) - ein spätromantische Klangereignis, hinsichtlich Textur und Komplexität an Reger erinnernd und in Bach wurzelnd - wirklich grandiose Melodien von monströser Tiefe bis zu übermütiger Lebenslust werden hier geboten.



    • Diese erste Gesamtaufnahme der Klavierkonzerte Kabalewskys ist eine lohnende Sache geworden. Dankbar freut man sich, wenn sich ein pianistisches Schwergewicht wie Korstick für derart Unbekanntes in den Ring begibt. Kabalewsky war kein Innovator, sondern vielmehr dem realistischen Sozialismus verpflichtet. Entsprechend unmodern, romantisch und rückwärtsgewandt sind seine Klavierkonzerte, die aber dennoch in meinen Ohren eine lohnende Entdeckung sind. Hervorragend gespielt und aufgezeichnet, mal wieder ein "rund-um-glücklich-CPO-Paket" - zum attraktiven Preis.
      Spieldauer: Rd. 116 Minuten.
      klassik. com 08 / 12: »Die erste Gesamteinspielung des Gesamtwerks für Klavier und Orchester von Dmitrij Kabalewskij mit Michael Korstick ist eine furiose Pioniertat.«
      Viele Grüße
      Frank
      :cincinbier:
      "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
      but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
      - H. W. M.


    • Christoph Willibald Gluck
      Orfeo ed Euridice
      Marjana Lipovsek, Lucia Popp, Julie Kaufmann
      Chor des Bayerischen Rundfunks
      Münchner Rundfunkorchester
      D: Leopold Hager
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul


    • Richard Wagner*, Richard Strauss*, Alban Berg**, Max Reger**
      Lieder
      Hanne-Lore Kuhse (s)
      *Gewandhausorchester Leipzig
      *D: Vaclav Neumann
      **Helmut Oertel (Klavier)
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • Rituale der Wandlung
      Ein Mischmasch aus:

      Gregorianischem Requiem (Schola Gregoriana der Domkirche Stuttgart / Ltg Martin Dücker)
      Mozart: Requiem (Stuttgarter Philharmoniker / ... / Ltg: Jörg-Peter Weigle
      Tibetisches Yamantaka und Mahakala-Ritual (Mönche des Tashi Dhargye Klosters (tibetisch, Indien))

      Konzept/Idee: Joachim-Ernst Berendt

      Stuttgart 1996

      Ins Gebüsch verliert sich sein Pfad, hinter ihm schlagen die Sträuche zusammen.


    • Giuseppe Verdi
      Aida
      Caniglia, Gigli, Stignani, Bechi, Pasero, Tajo
      Coro e Orchestra del Teatro dell'Opera di Roma
      D: Tullio Serafin
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • Hier wurde geschossen.

      Carl Maria von Weber: Der Freischütz

      Max - Rudolf Schock
      Agathe - Elisabeth Grümmer
      Ännchen - Lisa Otto
      Kaspar - Karl Christian Köhn
      Ottokar - Hermann Prey
      Kuno - Ernst Wiemann
      Eremit - Gottlob Frick
      Kilian - Maria Friederun
      Samiel - Fritz Hoppe
      Chor der Deutschen Oper Berlin
      Berliner Philharmoniker
      Joseph Keilberth



      Gruß
      MB

      :wink:
      "Behalten Sie Ihren Hammer, Sie Rüpel!" (Paul Watzlawick)