Eben gehört

    • b-major schrieb:

      Und Inghelbrecht sind beide !
      Eben. :)

      Und danke für die Antwort!

      :wink:
      Es grüßt Gurnemanz
      ---
      Der Kunstschaffende hat nichts zu sagen - sondern er hat: zu schaffen. Und das Geschaffene wird mehr sagen, als der Schaffende ahnt.
      Helmut Lachenmann

      Ein Pianist, der still und schweigend am Klavier sitzt, ist bereits eine Aussage.
      Rebecca Saunders
    • Curzon spielt Klavierkonzerte von Brahms (No.1, Concertgebouw Orkest,Eduard van Beinum,1953) und Grieg (London Symphony Orchestra,Anatole Fistoulari,1951).
      Das 1. Brahms Konzert mit Curzon ist min.viermal überliefert . 1946 mit Jorda ( u.a.Dutton) , 1951 mit Walter (Pristine Classical) ,1953 die gehörte und 1962 mit Szell und dem LSO. Die Aufnahme mit Bruno Walter kenne ich nicht - wenn sie jemand haben sollte, wäre ich interessiert - und die mit Jorda überzeugt mich nicht . Ich ziehe die Einspielung mit van Beinum der bekannteren mit Szell vor, weil sie - bis auf den fast zeitgleichen 3.Satz - deutlich zügiger ist , kompakter rüberkommt und das zum Werk passt. Der Beginn des 1.Satzes und das gewählte Tempo im 2. machen mir die Qualitäten von Curzon und van Beinum besonders deutlich . ( Für mich ist Szell mit Fleisher großartig). Der Klang ist sehr gutes Decca-Mono .
      Das Grieg - Konzert hat Curzon auch noch einmal in Stereo aufgenommen, 1959 mit Oivin Fjeldstad . Der Norweger hat 1958/59 das Gros seiner Aufnahmen gemacht . Das Orchester ist in beiden Einspielungen das London Symphony Orchestra . Aber den Unterschied macht der Dirigent . Fistoulari war Spezialist für Konzertbegleitung, er war für alle Labels tätig und bürgte für Qualität. So auch hier . Das klingt wie aus einem Guß . (Mehr zu Fistoulari und seinen Arbeiten findet man in der verdienstvollen Reihe 'Forgotten Artists ' von Christopher Howell bei musicweb :
      musicweb-international.com/cla…/Fistoulari_forgotten.htm ) Der Klang dieser frühen Produktion ist anhörbar, aber nicht so gut wie 2 Jahre später bei Brahms .
      Curzon war gewiss kein Virtuose, aber ein toller Musiker !

      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang "
    • Hier wieder Bach am Morgen - mit einer weiteren Kantate, die er für den 23. Sonntag nach Trinitatis komponierte.

      Johann Sebastian Bach: "Wohl dem, der sich auf seinen Gott" BWV 139

      Yukari Nonoshita, Robin Blaze, Makoto Sakurada, Peter Kooij
      Bach Collegium Japan
      Masaaki Suzuki



      ... mit einer wunderbaren Bass-Arie. Eine Perle nach der anderen.

      Gruß
      MB

      :wink:
      "Behalten Sie Ihren Hammer, Sie Rüpel!" (Paul Watzlawick)


    • Dmitri Schostakowitsch:
      Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 op. 126

      Heinrich Schiff
      Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
      Maxim Schostakowitsch
      Aufnahme 1984 Herkulessaal

      Daniel Müller-Schott
      Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
      Yakov Kreizberg
      Aufnahme 2005 Herkulessaal

      Alisa Weilerstein
      Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
      Pablo Heras-Casado
      Aufnahme 2015 Herkulessaal

      In die Schiff Aufnahme (habe die Philips-Erstauflage) wollte ich gestern nur reinhören, um den Sound ins Ohr zu kriegen für den Hörvergleich der anderen beiden Aufnahmen. Das ging aber so intensiv los bei aller Filigranität des Werks, dass ich völlig gebannt dabei geblieben bin. Müller-Schott hat dann bis zum Beginn des 3. Satzes "gebraucht", bis ich auch in seiner sehr leidenschaftlichen klanglich dichteren Aufnahme "zu Hause" war. Diese Orfeo CD ist für mich eine echte Entdeckung. Die Weilerstein Aufnahme hingegen höre ich wie durch Glas, da hebt sich die Distanz nie auf, auch wenn sich die Solistin hörbar intensiv am Werk abarbeitet. Wie beim 1. Schostakowitsch Cellokonzert: Unglaublich, was der Sound ausmacht, ein- und dasselbe Orchester, ein- und derselbe Saal, dreimal ein völlig anderes Klangbild, ein völlig anderer Höreindruck ein- und desselben Werks...
      Herzliche Grüße
      AlexanderK
    • Hier lief:



      Giuseppe Verdi: Messa da Requiem

      Gré Brouwenstijn, Oralia Dominguez, Giuseppe Zampieri, Nicola Zaccaria

      Sinfonie-Orchester und Chor des WDR Köln

      Georg Solti

      :wink: Agravain

      Ich habe das schon oft bemerkt; die Leute von Profession wissen oft das Beste nicht.
      Georg Christoph Lichtenberg

      Sei nicht wie der Frosch im Brunnen. Der Frosch kennt nichts Größeres als den Brunnen, in dem er sitzt. So sind alle Frömmler; ihnen gelten nur ihre eigenen Glaubenssätze.
      Shrî Ramakrishna
    • Neu

      Zur Zeit:



      Georg Friedrich Händel
      Dixit Dominus HWV 232
      Nisi Dominus HWV 238
      Salve Regina HWV 241
      A. Augér, L. Dawson, D. Montague, L. Nixon, S. Birchall, J. M. Ainsley
      Choir & Orchestra of Westminster Abbey
      D: Simon Preston



      Georg Friedrich Händel
      Coronation Anthems HWV 258-261
      Trevor Pinnock (Orgel)
      Choir of Westminster Abbey
      The English Concert
      D: Simon Preston
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul
    • Neu

      Hier erneut:



      Richard Strauss: Vier letzte Lieder

      Gundula Janowitz - Sopran

      Berliner Philharmoniker
      Herbert von Karajan

      :wink: Agravain

      Ich habe das schon oft bemerkt; die Leute von Profession wissen oft das Beste nicht.
      Georg Christoph Lichtenberg

      Sei nicht wie der Frosch im Brunnen. Der Frosch kennt nichts Größeres als den Brunnen, in dem er sitzt. So sind alle Frömmler; ihnen gelten nur ihre eigenen Glaubenssätze.
      Shrî Ramakrishna
    • Neu

      Gestern noch:



      Franz Liszt: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 A-Dur

      Svjatoslav Richter
      London Symphony Orchestra
      Kirill Kondraschin

      (...gehört zunächst aus der Klavier Kaiser Ergänzungsbox, dann gleich noch einmal aus der Philips CD)



      Liebrecht Vanbeckevoort
      Brussels Philharmonic – the Orchestra of Flanders
      Enrique Mazzola

      Das Werk selbst spricht mich beim ersten (Wieder)Hören ungleich mehr an als Liszts 1. Klavierkonzert, das ist kompositorisch extrem ambitioniert.
      Richter - eine Jahrhundertpersönlichkeit sondergleichen, auch mit dieser Aufnahme. So gut die Vanbeckevoort Aufnahme auch ist, die ganz, ganz große Persönlichkeit ist dann halt doch Richter.
      Mehr vielleicht schon nächstes Wochenende in einem neuen Werkthread (falls niemand anderer bis dahin will).
      Herzliche Grüße
      AlexanderK
    • Neu



      Bei mir gibt es diese starke CD mit Werken f. Violine und Klavier von Dohnanyi sowie Janacek. Dohnanyi - eher "brahmsisch" unterwegs - und auch Janacek ergänzen sich in dieser Zusammenstellung sehr gut, denn auch die (kleineren) Janacek-Stücke sind romantisch-geerdet und weniger modern als bspw. sein Streichquartett.

      Viele Grüße
      Frank
      :cincinbier:
      "it's hard to find your way through the darkness / and it's hard to know what to believe
      but if you live by your heart and value the love you find / then you have all you need"
      - H. W. M.