Eben gehört

    • Heute eingeflogen per Drohne, die erste CD mit Werken von Rott und die erste CD mit Paavo Järvi.
      Doppelte Premiere, wird aber Einzelfall bleiben.

      Hans Rott
      Symphonie Nr.1
      Frankfurt Radio Symphony Orchestra
      Paavo Järvi

      Dirigent :wink:
      Die Kunst zu wissen, wann man das Orchester nicht stören soll.
      Herbert von Karajan (1908-1989)
    • Dirigent schrieb:

      Heute eingeflogen per Drohne, die erste CD mit Werken von Rott und die erste CD mit Paavo Järvi.
      Doppelte Premiere, wird aber Einzelfall bleiben.
      An der Einspielung und der Sinfonie kann es nicht gelegen haben
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Maurice schrieb:

      Dirigent schrieb:

      Heute eingeflogen per Drohne, die erste CD mit Werken von Rott und die erste CD mit Paavo Järvi.
      Doppelte Premiere, wird aber Einzelfall bleiben.
      An der Einspielung und der Sinfonie kann es nicht gelegen haben
      Lieber Maurice
      Nein alles sehr stimmig und gut. Habe Rott mal im Radio gehört und bestellt, hatte mich dann vom Bauchgefühl für die Frankfurter entschieden, anstatt für Dennis Russell Davies. Segerstam gab es auch noch aber der kommt mir nicht ins Haus. :D
      Paavo Järvi ist ansonsten für mich nicht notwendig, sein Repertoire steht schon im Schrank.
      LG Dirigent :wink:
      Die Kunst zu wissen, wann man das Orchester nicht stören soll.
      Herbert von Karajan (1908-1989)
    • Dirigent schrieb:

      Segerstam gab es auch noch aber der kommt mir nicht ins Haus.
      DER ist aber bei DEM Werk richtig klasse. Mit ihm habe ich das Werk kennen und lieben gelernt. Seine Einspielung halte ich noch immer für unübertroffen. Das ist echt kein Scherz jetzt. Davies ist auch gut, keine Frage, und was besonders erstaunlich ist, dass es keine wirklich schlechte Einspielung gibt: und ich habe davon noch Friedemann Leyer, Carole Rückwandt, Davies, Samuel (die überhaupt erste Einspielung überhaupt) und Weigle.

      Ich kenne nicht die Einspielung von Constantin Trinks und dem Mozarteum-Orchester. Diese Einspielung wird bei Amazon hoch gelobt.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Hier Kleinsinfonischeres. Danke an Doc Stänker, dass er mich mit seinem Hinweis daran erinnert hat, dass diese Scheibe bei mir im Regel steht! Ich dachte, ich hätte die Aufnahme mit Karlchen vom Dach, aber dem ist nicht so ...

      Georges Bizet: Sinfonie C-Dur

      Orchestre National de la Radiodiffusion Française
      André Cluytens



      Gruß
      MB

      :wink:
      "Behalten Sie Ihren Hammer, Sie Rüpel!" (Paul Watzlawick)
    • Ich befleißige mich mal des Tonfalls, den diejenigen anschlagen, die mich repräsentieren ... hier gab's voll in die Fresse. Mi'm Hammer.

      Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 6 a-Moll

      London Philharmonic Orchestra
      Klaus Tennstedt



      Gruß
      MB

      :wink:
      "Behalten Sie Ihren Hammer, Sie Rüpel!" (Paul Watzlawick)
    • Hier:



      Johannes Brahms: Symphonie Nr. 4 e-Moll op. 98

      The Cleveland Orchestra
      George Szell

      Klassiker. Und mein all-time favourite.

      :wink: Agravain

      Ich habe das schon oft bemerkt; die Leute von Profession wissen oft das Beste nicht.
      Georg Christoph Lichtenberg

      Sei nicht wie der Frosch im Brunnen. Der Frosch kennt nichts Größeres als den Brunnen, in dem er sitzt. So sind alle Frömmler; ihnen gelten nur ihre eigenen Glaubenssätze.
      Shrî Ramakrishna
    • Finn Hoffding 3. Symphonie

      Finn Hoffding (1899-1997) war ein dänischer Komponist. Seine Lehrer waren u.a. Joseph Marx und Paul Hindemith. Er war mit Carl Nielsen befreundet und sein bedeutendster Schüler war Vagn Holmboe.
      Seine dritte Symphonie ist von 1928, ein Werk zwischen Spätromantik a la Nielsen und Neoklassizismus. Auffällig die permanente Präsenz eines Klaviers für rhythmische und begleitende (aber nie solistische) Aufgaben. Im Scherzo führt das zu einigen Petrushka-nahen Effekten. Sehr attraktives und hörenswertes Werk, das fragen lässt, wieso es keine Aufnahme der ersten beiden Symphonien gibt. Den Booklet-Text hat kein Geringerer als Per Norgard verfasst.



    • Ignaz Brüll : Sinfonie e-moll & Serenade in F-Dur, Nr.1 : Belorussian State Symphony Orchestra, Cond.: Marius Stravinsky

      Ich würde mir mal wünschen, dass CPO, Chandos, Hyperion oder Naxos dieses Werk einspielen würde. Bestimmt lässt sich noch "mehr" rausholen aus dem Werk.
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
    • Neu

      Knudage Riisager (1897-1974) war ein dänischer Komponist. Geboren wurde er in Kunda, Estland, wo sein Vater eine Zementfabrik leitete. Rissager studierte in Kopenhagen Politikwissenschaften und nebenbei Musik bei Otto Malling und Peder Gram. Prägende Einflüsse erhielt er aber in Paris bei Paul le Flem und Albert Roussel. Er kam mit der Sechser-Gruppe in Kontakt und lernte auch die Musik Stravinskys kennen. Dementsprechend klingt seine Musik ab dieser Zeit eher französisch als nordisch. Riisager machte eine Doppelkarriere, er arbeitet über 20 Jahre als Beamter im Finanzministerium, wo er es bis zum Abteilungsleiter brachte. Nebenbei komponierte er und verfasste Musikbücher. Von 1956-1967 leitete er das Konservatorium. 1958 erhielt er das Verdienstkreuz 1. Klasse der BRD, wofür, habe ich nicht herausfinden können.

      Die Musik von Riisager ist bunt und farbig, wie die Cover der CDs, die Tonsprache ist dem Pariser Umfeld vergleichbar, der Tonfall eher verspielt und heiter.
      Das erste Stück auf der vorliegenden CD namens T-DONX ist ein Gegenstück zu Honeggers Lokomotivenhymne, die T-DONX war 1927 ein brandneuer Doppeldecker. Die 2. Symphonie in einem Satz ist fröhlich, schwungvoll und bunt und man fragt sich, warum diese eingängige Musik so unbekannt ist. Die CDs gibt es beim Werbepartner immer noch günstig, wer weiß, wie lange noch.



      Zur ersten CD der Reihe schrieb ich vor drei Jahren andernorts:

      Vol. 1 der Edition enthalten die 1. Sinfonie von 1925 und vier Orchesterstücke Danish Pictures 1-4. Die Musik ist in meinen Ohren eine Mischung aus Korngold, Roussel und Milhaud mit einem Schuss amerikanischer Sinfonik (die es aber zu dieser Zeit noch gar nicht gab). Bis hin zur Candide-Ouverture reichen die Assoziationen. Melodisch ansprechend, witzig und überaus originell orchestriert, Musik, die einfach gute Laune verbreitet. Das Aarhus SO spielt als wenn sie zu den Top Five in Europa gehören und auch die Aufnahme ist vom Feinsten. Mehr davon.