Künstler-Presseschlagzeilen, die nicht unmittelbar die künstlerische Tätigkeit betreffen

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    • ChKöhn schrieb:

      Aber die ganze Debatte finde ich dennoch nötig.

      Ich stimme Christian zu und würde sogar noch einen Schritt weitergehen: die Debatte ist nicht nur nötig, sondern überfällig.

      Wenn man sich selbst in seinem beruflichen Umfeld stets korrekt verhält, ist es vielleicht überraschend zu erfahren, dass es immer noch Leute gibt, die das nicht tun. Nach allem, was wir wissen, dürfte Weinstein ein Vertreter der letztgenannten Zunft sein, wohl leider auch Spacey und nun vielleicht auch Levine. Wohlgemerkt: verurteilt ist noch keiner von ihnen, die Verfahren (falls es sie denn geben wird) stehen noch aus - siehe die Bemerkungen zum Prinzip der Unschuldsvermutung.

      Dass die Debatte inzwischen leicht hysterische Züge anzunehmen scheint, hängt auch mit dem langen Schweigen vieler Betroffener und dem damit einhergehenden "aufstauenden" Effekt zusammen. Ich kann verstehen, wenn eine junge Schauspielerin sich nach einer unangenehmen Begegnung mit Weinstein nicht öffentlich offenbaren wollte, weil sie um ihre Karriere fürchtete. Weniger verstehen kann ich, dass etablierte, reiche Hollywood-Stars wie Angelina Jolie oder Uma Thurman so lange geschwiegen haben.

      Ich gehe auch nicht davon aus, dass Levine der Schlusspunkt dieser vermeintlichen Enthüllungen sein wird. Ich weiß aus sehr glaubwürdigen Quellen von zwei weiteren Weltstars der klassischen Musik, deren Verhalten gegenüber weiblichen Mitwirkenden thematisiert werde müsste (um es mal vorsichtig zu formulieren). Mal sehen, was hierzu noch ans Licht der Öffentlichkeit dringt...

      LG :wink:
      "Was Ihr Theaterleute Eure Tradition nennt, das ist Eure Bequemlichkeit und Schlamperei." Gustav Mahler
    • Amfortas09 schrieb:

      Das ist zweifellos ein üblicher juristischer Vorgang. Nur wenn die Anschuldigungen gegen Jimmy als sich haltlos erweisen, bleibt seine Biographie/Reputation dennoch beschädigt. Und das wäre peinlich, zumal er selbst für diese Beschädigungen nicht verantwortlich.
      Das gilt für alle Vorwürfe, die öffentlich getätigt werden. Ich kann da keine Besonderheit entdecken, allerdings kommen die Anschuldigungen immerhin von drei unabhängigen Quellen.
      Im Zweifelsfall immer Haydn.
    • Felix Meritis schrieb:

      Amfortas09 schrieb:

      Das ist zweifellos ein üblicher juristischer Vorgang. Nur wenn die Anschuldigungen gegen Jimmy als sich haltlos erweisen, bleibt seine Biographie/Reputation dennoch beschädigt. Und das wäre peinlich, zumal er selbst für diese Beschädigungen nicht verantwortlich.
      Das gilt für alle Vorwürfe, die öffentlich getätigt werden. Ich kann da keine Besonderheit entdecken, allerdings kommen die Anschuldigungen immerhin von drei unabhängigen Quellen.

      Ich sehe schon einen gewissen Unterschied zwischen Vorwürfen z. B. der Steuerhinterziehung und solchen der sexuellen Nötigung.

      Im letztgenannten Fall ist das Prinzip "irgendwas bleibt immer hängen" ziemlich wirksam. Wo ist Woody Allens rechtskräftige Verurteilung? Trotzdem wird sein Konzert von Aktivistinnen gestört, und sein Name taucht im Zuge des Weinstein-Spacey-Themekomplexes immer wieder auf. Und welche Fernsehsendungen werden aktuell eigentlich von Andreas Türck und Jörg Kachelmann moderiert?

      LG :wink:
      "Was Ihr Theaterleute Eure Tradition nennt, das ist Eure Bequemlichkeit und Schlamperei." Gustav Mahler
    • Unabhängig vom Ausgang des Fall Levine werden diese Vorkommnisse, ausgelöst durch die meetoo-Kampagne, einige Größen im kulturellen Leben, die ein fragwürdiges Verhältnis zur Sexualität haben, davon überzeugen, die eigenen Triebe etwas besser zu kontrollieren. Damit wäre schon einiges für die Zukunft gewonnen.
      Im Zweifelsfall immer Haydn.
    • Symbol schrieb:

      Im letztgenannten Fall ist das Prinzip "irgendwas bleibt immer hängen" ziemlich wirksam. Wo ist Woody Allens rechtskräftige Verurteilung? Trotzdem wird sein Konzert von Aktivistinnen gestört, und sein Name taucht im Zuge des Weinstein-Spacey-Themekomplexes immer wieder auf. Und welche Fernsehsendungen werden aktuell eigentlich von Andreas Türck und Jörg Kachelmann moderiert?
      Naja, Woody Allen ist immerhin mit seiner Adoptivtochter verheiratet. Das ist nicht strafbar, macht aber keinen sehr guten Eindruck. Dass man dann einen schlechten Ruf weg hat, überrascht zumindest mich nicht. Und Kachelmann ist ja als teddybärhafter Wetterfrosch bekannt und beliebt geworden. Da sind die diversen Details seines Prozesses nicht gerade hilfreich, auch wenn er nicht einer Straftat schuldig befunden wurde.
      Im Zweifelsfall immer Haydn.
    • Felix Meritis schrieb:

      Unabhängig vom Ausgang des Fall Levine werden diese Vorkommnisse, ausgelöst durch die meetoo-Kampagne, einige Größen im kulturellen Leben, die ein fragwürdiges Verhältnis zur Sexualität haben, davon überzeugen, die eigenen Triebe etwas besser zu kontrollieren. Damit wäre schon einiges für die Zukunft gewonnen.

      Es kann aber nicht sein, dass jetzt ein paar Exempel statuiert werden und man Leute ohne weitere Debatte davonkommen lässt, die vielleicht etwas ähnliches wie Spacey oder Levine gemacht haben (wenn jene denn tatsächlich getan haben sollten, was man ihnen vorwirft).

      Man sollte die Gelegenheit nutzen, jetzt mal reinen Tisch zu machen und offen über das unmögliche Verhalten einiger Kulturschaffender zu sprechen. Zwei oder drei Leute stellvertretend über die Klinge springen zu lassen ist keine Lösung.

      LG :wink:
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    • Symbol schrieb:

      Man sollte die Gelegenheit nutzen, jetzt mal reinen Tisch zu machen und offen über das unmögliche Verhalten einiger Kulturschaffender zu sprechen. Zwei oder drei Leute stellvertretend über die Klinge springen zu lassen ist keine Lösung.
      Fatalerweise durchzieht diese Verhalten alle Bereiche/Teile/Schichten/Klasssen in der Gesellschaft.. vermutlich trägt diese scheußliche Tatsache sogar besonders dazu bei, einige wenige stelllvertretend über die Klinge springen zu lassen..
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • Felix Meritis schrieb:

      Symbol schrieb:

      Im letztgenannten Fall ist das Prinzip "irgendwas bleibt immer hängen" ziemlich wirksam. Wo ist Woody Allens rechtskräftige Verurteilung? Trotzdem wird sein Konzert von Aktivistinnen gestört, und sein Name taucht im Zuge des Weinstein-Spacey-Themekomplexes immer wieder auf. Und welche Fernsehsendungen werden aktuell eigentlich von Andreas Türck und Jörg Kachelmann moderiert?
      Naja, Woody Allen ist immerhin mit seiner Adoptivtochter verheiratet. Das ist nicht strafbar, macht aber keinen sehr guten Eindruck. Dass man dann einen schlechten Ruf weg hat, überrascht zumindest mich nicht. Und Kachelmann ist ja als teddybärhafter Wetterfrosch bekannt und beliebt geworden. Da sind die diversen Details seines Prozesses nicht gerade hilfreich, auch wenn er nicht einer Straftat schuldig befunden wurde.

      Du hast gerade unfreiwillig meine Aussage bestätigt. Woody Allen ist nämlich nicht mit seiner Adoptivtochter verheiratet (das ist schlicht falsch!), er ist mit der Adoptivtochter seiner ehemaligen Lebensgefährtin verheiratet. Der Adoptivvater von Allens Frau ist nicht Woody Allen, sondern André Previn. Wie gesagt: irgendwas bleibt immer hängen.

      Kachelmann ist nach Ergebnissen gründlicher rechtsstaatlicher Verfahren Opfer einer falschen Beschuldigung geworden. Moderiert er wieder die Sendungen, die er vor dem Prozess geleitet hat? Nein - denn irgendwas bleibt immer hängen.

      LG :wink:
      "Was Ihr Theaterleute Eure Tradition nennt, das ist Eure Bequemlichkeit und Schlamperei." Gustav Mahler
    • Felix Meritis schrieb:

      Zumindest Spacey leugnet ja gar nicht und befindet sich angeblich bereits in "Behandlung" (was immer das auch heißen soll).
      aber von Jimmy bzw. seinem Management werden die Anschuldigungen zurückgewiesen. Hat er denn weniger Anspruch auf Unschuldsvermutung wie weiland Stefan Arzberger ?
      „Ein Komponist, der weiß, was er will, will doch nur was er weiß...“ Helmut Lachenmann
    • Symbol schrieb:

      Du hast gerade unfreiwillig meine Aussage bestätigt. Woody Allen ist nämlich nicht mit seiner Adoptivtochter verheiratet (das ist schlicht falsch!), er ist mit der Adoptivtochter seiner ehemaligen Lebensgefährtin verheiratet. Der Adoptivvater von Allens Frau ist nicht Woody Allen, sondern André Previn. Wie gesagt: irgendwas bleibt immer hängen.

      Kachelmann ist nach Ergebnissen gründlicher rechtsstaatlicher Verfahren Opfer einer falschen Beschuldigung geworden. Moderiert er wieder die Sendungen, die er vor dem Prozess geleitet hat? Nein - denn irgendwas bleibt immer hängen.
      Naja, mit der Adoptivtochter seiner Lebensgefährtin die Ehe einzugehen, ist halt auch gaga. (das ist ja eine viel ältere Geschichte als die jetztigen Anschuldigungen).

      Und zu Kachelmann: ich habe den Prozess nicht genau verfolgt, aber angeblich kamen zahlreiche Details über seine sexuellen Vorlieben zutage, die eher weniger gut zu seinem Teddybär-Image gepasst haben. Als Meteorologe ist er mW weiterhin tätig, aber für die Arbeit im Fernsehen sind auch das Image und Sympathiewerte von Bedeutung.
      Im Zweifelsfall immer Haydn.
    • Amfortas09 schrieb:

      aber von Jimmy bzw. seinem Management werden die Anschuldigungen zurückgewiesen. Hat er denn weniger Anspruch auf Unschuldsvermutung wie weiland Stefan Arzberger ?

      Noch mal: wir sind hier nicht vor Gericht. Und wir haben auch nicht immer ein Gericht zur Verfügung, wenn wir entscheiden, ob wir etwas glauben (wollen) oder nicht. Es geht hier darum, ob wir es für möglich halten oder glauben, dass es sich so abgespielt hat wie berichtet. Und da gibt es schon einen klitzekleinen Unterschied zwischen Levine und Arzberger. Bei Levine gibt es drei voneinander unabhängige Beschuldigungen und einen Sachverhalt, der nicht sehr exotisch ist. Dazu noch seit Jahrzehnten einschlägige Gerüchte, über die zwei Forenkollegen hier berichtet haben. Bei Arzberger hingegen war die Sache ja einfach nur irre: Weshalb sollte jemand, der bei Sinnen ist, nackt durch ein Hotel laufen und irgendwelche unbekannten Personen würgen?
      Im Zweifelsfall immer Haydn.
    • Felix Meritis schrieb:

      Naja, mit der Adoptivtochter seiner Lebensgefährtin die Ehe einzugehen, ist halt auch gaga. (das ist ja eine viel ältere Geschichte als die jetztigen Anschuldigungen).

      Du bist leider schon wieder schlecht informiert. Die Missbrauchs-Vorwürfe gegen Allen sind erstmals aufgetaucht, als seine Beziehung mit Soon-Yi in den frühen 90ern öffentlich wurde. Damals konnte man ihm nichts nachweisen, alle Verfahren wurden eingestellt. Dass jetzt wieder darüber diskutiert worden ist, kam zustande, weil das damalige vermeintliche Opfer (inzwischen erwachsen) sich in der Angelegenheit geäußert hat. Ihr ist dann von einem anderen Familienmitglied widersprochen worden. Das ist kein neuer Vorgang, sondern die Fortsetzung einer alten Geschichte, die (mindestens) in zeitlichem Zusammenhang mit der Beziehung Allens zu seiner jetzigen Frau steht. Er behauptet, dass Mia Farrow hinter diesen Anschuldigungen (die er allesamt abstreitet) steckt. Bis jetzt konnte man ihm nicht nachweisen, dass irgendwas davon stimmt.

      Felix Meritis schrieb:

      Und zu Kachelmann: ich habe den Prozess nicht genau verfolgt, aber angeblich kamen zahlreiche Details über seine sexuellen Vorlieben zutage, die eher weniger gut zu seinem Teddybär-Image gepasst haben. Als Meteorologe ist er mW weiterhin tätig, aber für die Arbeit im Fernsehen sind auch das Image und Sympathiewerte von Bedeutung.

      Nochmal: der Mann ist Opfer einer falschen Beschuldigung geworden, das ist gerichtlich klar festgestellt. Trotzdem hat dieses Verfahren sein Leben auf den Kopf gestellt. Was ist daran nicht zu verstehen, dass dies ungerecht und damit ein Beleg für meine These "irgendwas bleibt immer hängen" ist?

      LG :wink:
      "Was Ihr Theaterleute Eure Tradition nennt, das ist Eure Bequemlichkeit und Schlamperei." Gustav Mahler
    • Symbol schrieb:

      Nochmal: der Mann ist Opfer einer falschen Beschuldigung geworden, das ist gerichtlich klar festgestellt. Trotzdem hat dieses Verfahren sein Leben auf den Kopf gestellt. Was ist daran nicht zu verstehen, dass dies ungerecht und damit ein Beleg für meine These "irgendwas bleibt immer hängen" ist?
      Was genau ist jetzt das Argument? Wäre er falsch beschuldigt worden, ohne dass seine sexuellen Neigungen thematisiert worden wären, wäre er wohl wieder im Fernsehen. Er ist kein Vergewaltiger sondern ein "Ungustl", und deshalb nicht mehr als Wetterfrosch erwünscht. Das ist halt eine Tätigkeit, bei der es um ein Saubermannimage geht.


      Bei Woody Allen bin ich tatsächlich nicht ausreichend informiert, da ich seine Filme nicht leiden kann und er mich deshalb nicht interessiert.
      Im Zweifelsfall immer Haydn.
    • Felix Meritis schrieb:

      Symbol schrieb:

      Nochmal: der Mann ist Opfer einer falschen Beschuldigung geworden, das ist gerichtlich klar festgestellt. Trotzdem hat dieses Verfahren sein Leben auf den Kopf gestellt. Was ist daran nicht zu verstehen, dass dies ungerecht und damit ein Beleg für meine These "irgendwas bleibt immer hängen" ist?
      Was genau ist jetzt das Argument? Wäre er falsch beschuldigt worden, ohne dass seine sexuellen Neigungen thematisiert worden wären, wäre er wohl wieder im Fernsehen. Er ist kein Vergewaltiger sondern ein "Ungustl", und deshalb nicht mehr als Wetterfrosch erwünscht. Das ist halt eine Tätigkeit, bei der es um ein Saubermannimage geht.

      Sexuelle Neigungen sind Privatsache, solange sie in beiderseitigem Einvernehmen mit zurechnungsfähigen erwachsenen Menschen ausgelebt werden. Das Argument ist genau das, was ich geschrieben habe: es ist ungerecht, dass eine falsche Beschuldigung das Leben einer Person zerstören kann.

      Was ist denn mit Andreas Türck? Der war vor seinem Verfahren (in welchem er ebenfalls freigesprochen worden ist) Moderator einer täglichen Talkshow, also nicht gerade eines Formats, für das man seriöser Saubermann sein muss. Wo ist dessen TV-Karriere heute?

      Bis ich ein vernünftiges Gegenargument lese, gehe ich davon aus, dass diese Beispiele für das Prinzip "irgendwas bleibt immer hängen" stehen, und damit auch für meine Ausgangsthese, dass Anschuldigungen der sexuellen Nötigung oder gar der Vergewaltigung eine andere Qualität haben als Beschuldigungen wegen anderer Gesetzesverstöße.

      LG :wink:
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    • Felix Meritis schrieb:

      Bei Woody Allen bin ich tatsächlich nicht ausreichend informiert, da ich seine Filme nicht leiden kann und er mich deshalb nicht interessiert.

      Für die falsche Behauptung, er habe seine Adoptivtochter geheiratet, hat das Interesse aber offensichtlich gereicht.

      LG :wink:
      "Was Ihr Theaterleute Eure Tradition nennt, das ist Eure Bequemlichkeit und Schlamperei." Gustav Mahler
    • Symbol schrieb:

      Bis ich ein vernünftiges Gegenargument lese, gehe ich davon aus, dass diese Beispiele für das Prinzip "irgendwas bleibt immer hängen" stehen, und damit auch für meine Ausgangsthese, dass Anschuldigungen der sexuellen Nötigung oder gar der Vergewaltigung eine andere Qualität haben als Beschuldigungen wegen anderer Gesetzesverstöße.
      Nö, Du bist einfach nicht willig, Argumente anderer nachzuvollziehen. Hängen geblieben ist, dass Kachelmann ein rücksichtloser Wüstling ist. Ohne Prozess wäre das vielleicht nicht bekannt geworden, oder später, richtig. Der Imageschaden besteht aber nun einmal in diesen Enthüllungen über seine sexuellen Vorlieben. Auch wenn sein Freispruch superüberzeugend gewesen wäre, und nicht nur ein "in dubio pro reo", hätte es da anschließend gehakt bei einer Anstellung als "Netter Mann von Nebenan, der das Wetter vorhersagt".

      Bei Allen hast du recht, ich hatte übersehen, dass er Soon-Yi als einziges der Adoptivkinder Farrows nicht auch adoptieren durfte. Er hat also sozusagen seine Stieftochter geheiratet, nachdem er jahrelang eine Beziehung zu ihr hatte während er noch mit Farrow verheiratet war. Ich finde das unsympathisch, um es milde auszudrücken, und kann mir gut vorstellen, dass es andere misstrauisch machen kann.
      Im Zweifelsfall immer Haydn.