Leider soeben verstorben - Der Nekrologthread

    • Der großartige Drummer Grady Tate (1932-2017) ist am 08.10.17 verstorben. Er war auch ein ausgezeichneter Vokalist gewesen. er spielte unzählige Alben mit Jimmy Smith und Wes Montgomery ein. Dazu war er mit Oliver Nelson, Lou Donaldson, Stanley Turrentine, Aretha Franklin, Roberta Flack, Peggy Lee, sieben Jahre in der Tonight SHow-Band um Doc Severinsen, später auch mit Lionel Hampton.

      jazztimes.com/news/drummer-singer-grady-tate-dies/
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
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      Gottfried Böttger ( 21.12.49 - 16.10.17 ). Ein Auftritt bei den Rahlstedter Kulturwochen am Monatsanfang mit dem Saxofonisten Reiner Regel, seinem langjährigen Weggefährten, wurde wegen Krankheit abgesagt . Nun ist er gegangen . Ihn, wie das Wiki macht, auf einen Boogie Woogie und Ragtime - Pianisten zu reduzieren , grenzt schon an Rufmord . Er konnte und machte viel mehr . Legendär eine Session mit dem früh verstorbenen Lonzo Westphal in den 70ern . Was da zwischen Geige und Klavier hin und herging, durch alle Zeiten und Stile der Musik, sorgte dafür, daß das Publikum aus offenen Mündern bestand . Das könnt ihr nun fortsetzen . RIP
      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang "
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      b-major schrieb:

      Gottfried Böttger ( 21.12.49 - 16.10.17 ). Ein Auftritt bei den Rahlstedter Kulturwochen am Monatsanfang mit dem Saxofonisten Reiner Regel, seinen langjährigen Weggefährten, wurde wegen Krankheit abgesagt . Nun ist er gegangen . Ihn, wie das Wiki macht, auf einen Boogie Woogie und Ragtime - Pianisten zu reduzieren , grenzt schon an Rufmord . Er konnte und machte viel mehr
      RIP !! Ich kannte ihn übrigens auch nur als Pianisten des Boogie-Woogie, muss ich fairerweise zugeben. Doch es ist wie so oft mit Musikern, sie werden in eine bestimmte Ecke geschoben. So erging es seinem Kollegen Paul Kuhn auch - und der konnte nun wirklich weitaus mehr als "Der Mann am Klavier" singen, nämlich absolut erstklassiges Jazz-Piano spielen.

      Jetzt ist also auch GB im Musiker-Himmel. Wieder einer der ganz Großen weniger..... :(
      Viele Grüße sendet Maurice

      Musik bedeutet, jemandem seine Geschichte zu erzählen und ist etwas ganz Persönliches. Daher ist es auch so schwierig, sie zu reproduzieren. Niemand kann ihr am Ende näher stehen als derjenige, der/die sie komponiert hat. Alle, die nach dem Komponisten kommen, können sie nur noch in verfälschter Form darbieten, denn sie erzählen am Ende wiederum ihre eigene Geschichte der Geschichte. (ist von mir)
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      Eamonn Campbell, Gitarrist bei den Dubliners seit den späten Achtzigern, ist am 18.10.2017 verstorben. Er wurde 70 Jahre alt.

      Ich habe das schon oft bemerkt; die Leute von Profession wissen oft das Beste nicht.
      Georg Christoph Lichtenberg

      Sei nicht wie der Frosch im Brunnen. Der Frosch kennt nichts Größeres als den Brunnen, in dem er sitzt. So sind alle Frömmler; ihnen gelten nur ihre eigenen Glaubenssätze.
      Shrî Ramakrishna
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      b-major schrieb:

      Gottfried Böttger ( 21.12.49 - 16.10.17 ). Ein Auftritt bei den Rahlstedter Kulturwochen am Monatsanfang mit dem Saxofonisten Reiner Regel, seinem langjährigen Weggefährten, wurde wegen Krankheit abgesagt . Nun ist er gegangen . Ihn, wie das Wiki macht, auf einen Boogie Woogie und Ragtime - Pianisten zu reduzieren , grenzt schon an Rufmord . Er konnte und machte viel mehr . Legendär eine Session mit dem früh verstorbenen Lonzo Westphal in den 70ern . Was da zwischen Geige und Klavier hin und herging, durch alle Zeiten und Stile der Musik, sorgte dafür, daß das Publikum aus offenen Mündern bestand . Das könnt ihr nun fortsetzen . RIP

      Der Tod von Gottfried Böttger ist sehr betrüblich. Zu dem gemeinsamen Musizieren mit Lonzo Westphal im Altersheim - so wie im Lied "Hamburg 75" angekündigt - konnte es aufgrund des frühen Todes des "Teufelsgeigers von Eppendorf" leider nie kommen. Nun wird diese Jam Session also an einem anderen Ort erfolgen. Von "Hamburg 75" gibt es übrigens auch eine Live-Version von Element of Crime zusammen mit Andreas Dorau, die sich bei youtube finden lässt.

      LG :wink:
      "Was Ihr Theaterleute Eure Tradition nennt, das ist Eure Bequemlichkeit und Schlamperei." Gustav Mahler
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      Die am 1.5.1917 geborene Danielle Darrieux ist diese Woche gestorben, sie hat zwischen Anfang der 1930'er Jahre bis vor wenigen Jahren gedreht, ein echter Höhepunkt war ihre Rolle in den 'Huit femmes' von Francois Ozon. Diesem Auftritt und dem großen Erfolg dieses Films verdankt sich die Tatsache, dass es allen deutschen Internet-Medien eine große Meldung wert ist. Was für eine großartige Karriere ist zu Ende gegangen ...

      R.I.P.

      Gruß Benno
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      EinTon schrieb:

      Phil Miller, Gitarrist der Canterbury-Jazzrockbands Matching Mole, Hatfield and the North und National Health ist gestern im Alter von 68 Jahren verstorben.
      Das wird mir jetzt doch ein wenig zu viel . So schnell kommt mein schwarzer Anzug ja gar nicht aus der Reinigung . Ein feiner Gitarrist . Habe ihn mal mit seinem Namensvetter Steve und Lol Coxhill live gehört und war schwer beeindruckt . RIP
      Good taste is timeless / "Ach, ewig währt so lang "
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      Giovanni di Tolon schrieb:

      Die am 1.5.1917 geborene Danielle Darrieux ist diese Woche gestorben [...]
      Ja, eine der längsten Filmkarrieren überhaupt hat sie hingelegt: 1931-2010. Und sie hatte tolle Rolle gehabt.

      RIP, Madame de
      "Interpretation ist mein Gemüse."
      Hudebux
      "Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."
      Jean Paul