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Quelle: http://www.rogev.com/sokolov/reviews/Mus…y%20Sokolov.htm
Zitat
Ehrlich gesagt, habe ich nie gerne Schallplatten gemacht. Früher war es ja so, dass eine Aufnahme als Dokument eines grossen Kunst-Erlebnisses gelten konnte, was interessant war. Heute dagegen ist der ganze Plattenmarkt eine grosse Fabrik.
Es gibt zwei Wege: Entweder, Sie machen Mitschnitte, in denen Sie nichts, oder nur ganz wenig, verändern. Oder Sie schneiden einfach die technisch gelungenen Passagen zusammen: Da ist alles tot. Solche Schnitte sind wie eine Operation: Man sollte sie nur dann machen, wenn man sich in wirklicher Lebensgefahr befindet! Es ist ja interessant: Die wirklich guten Künstler sind besser im Konzert als auf Schallplatte. Auf dem mittleren Niveau ist es genau umgekehrt: Ihre Schallplatten sind gut, aber im Konzert spielen sie enttäuschend.



Ich konnte das Konzert aber leider nicht hören. Interessieren würde mich aber schon, wie es klingt, wenn Sokolov Froberger spielt. Hat das jemand mal gehört?Ich leider nicht.Interessieren würde mich aber schon, wie es klingt, wenn Sokolov Froberger spielt. Hat das jemand mal gehört?
Vielen Dank, lieber Bernd, für Deine interessanten Höreindrücke, obwohl ich bei Deiner Beschreibung gerade von BWV 971 weniger an Gould, als vielmehr an Alexis Weissenbergs Herangehensweise an Bach gedacht hätte, jedenfalls, was seine auf dem Markt befindlichen Aufnehmen angeht. Live habe ich ihn freilich nie erlebt und werde es wohl auch nicht mehr angesichts des Umstandes, dass Weissenberg krankheitsbedingt offenbar nicht mehr in der Lage ist, öffentlich aufzutreten. Schade.erinnerte mich stellenweise an die Spielweise eines Glenn Gould (ok, der Vergleich hinkt nicht nur ...).
Zitat
Theurich: federleicht und zwingend logisch...mit diesen überraschenden Akzentuierungen und diesem bezwingenden Sog...Abenteuertrip ins Unbekannte...tatsächlich italienisch leichte Klanggebung...Verbindung von Denken und Fühlen...mit seinem hexenmeisterlichen Rhythmus-Gefühl...Sinnlichkeit pur...bestes Entertainment
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