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) werde ich dann doch immer wieder mal mit der Nase auf die eine oder andere hochspannende Überraschung gestoßen, letzte Woche auf Angelika Kirchschlager und heute auf Simone Dinnerstein.
Zitat
Die US-Pianistin Simone Dinnerstein macht eine Karriere, die einem Märchenbuch des Klassik-Betriebs entstammen könnte. ...
...Auf diese Idee kommen viele Künstler. Aber die meisten lassen von ihr wieder ab, weil der Erfolg zu unrealistisch scheint. Nämlich selbst eine Aufnahme zu produzieren und diese dann an ein Label zu senden in der Hoffnung, dass sie ins Programm genommen wird. Allenfalls aus dem Pop- oder Jazzbereich kennt man solche Vom-Noname-zum-Star-Legenden. Aber im Klassik-Betrieb?
Doch jetzt hat auch dieser solch eine Legende. Ihr Name ist Simone Dinnerstein. Die Amerikanerin ist Schülerin von Peter Serkin, dem Sohn des legendären Rudolf Serkin. Und sie fällt aus dem Jugendwahn der derzeitigen Klassikszene dadurch heraus, dass sie bereits Mitte dreißig ist.
Derzeit lebt Simone Dinnerstein mit ihrem Mann, dem früheren Journalisten und jetzt als Lehrer arbeitenden Jeremy Greensmith, und ihrem gemeinsamen Sohn in New York.
Simone Dinnerstein war Klavierlehrerin, ehe sie sich entschließt, den Versuch der Solistenkarriere zu riskieren: Sie produziert in Eigenregie eine Aufnahme von Johann Sebastian Bachs "Goldberg-Variationen" und schickt diese an das Label Telarc.
Es funktioniert. Telarc greift zu, die Aufnahme entwickelt sich sogar zum Klassik-Bestseller. Die renommierte Agentur IMG übernimmt das Management der Newcomerin. In den USA etabliert sie sich dann auch mit Live-Konzerten. Fehlt nur noch Europa. Doch auch das ändert sich. Die Weihe eines Auftritts in Wien etwa empfängt Simone Dinnerstein am Freitag im Wiener Konzerthaus.....
). 

Wenn du gelegentlich ein paar Zeilen über diese Aufnahme schreiben könntest, würde ich mich (auch wenn ich mit Beethovens op. 109 und 110 deutlich mehr anfangen kann als mit op. 111) besonders freuen!
Zumindest zu einer der beiden Einspielungen dürfe ich in den nächsten Tagen kommen
, aber auch verflixt ungefähre Assoziationen tragen ja häufig zur verbesserten Möglichkeit einer ersten Vorstellung bei. Und insofern scheint mir Furtwänglers Name hier gar nicht so fehl am Platze. Die besondere Spannung, das "Beben", welches Furtwänglers Dirigat oft auszeichnete, spüre ich auch bei Simone Dinnerstein - insofern fühle ich mich durch die FAZ-Zeilen zunächst einmal bestätigt
.
Zitat
Wird erledigt Bernd Zumindest zu einer der beiden Einspielungen dürfe ich in den nächsten Tagen kommen
Simone Dinnerstein könnte mit ihrem furtwänglerisch-schwermütig bebendem Anschlag
Nur kein Stress, Christian! Aber trotzdem bitte nicht komplett vergessen!
Nur geht hier in der Pfalz das Schuljahr gerade in die letzte Woche. Und dementsprechend hektisch geht es dann auch in Schule zu - das Gröbste ist jetzt aber geschafft. Und ich habe gerade die Goldberg-Variationen aufgelegt
Für die einleitende Aria "braucht" Simone Dinnerstein fast sechs Minuten, am Schluss runde zwei Minuten weniger. Mehr dann später!
Und ich fürchte, dass ich mir die Goldberg-Variationen mit Dinnerstein jetzt auch noch kaufen muss...

) , dass ich mich gleichzeitig auch mit der ollen Kempff-Einspielung von BWV 988 auseinandergesetzt habe. Und ich muss gestehen, dass mich Kempff schlussendlich noch mehr überzeugen konnte. Bei ihm spüre ich eine stringentere, "größere" Linie, und die Abschattierungen wirken bei aller gebotenen Deutlichkeit einfach noch feiner, abgeklärter, "durchgeistigter". "Bach Strange Beauty" ist hingegen ein CD-Titel, der mich erst einmal gnadenlos vom Kauf der betreffenden Scheibe abhält!
Aber die Hörschnipsel überzeugten mich dann doch einen Versuch zu wagen. Ich bin da eigentlich recht zuversichtlich. Zugegeben, die Programgestaltung könnte einfallsreicher sein, aber bisher hat mir Dinnersteins Spiel einfach zu gut gefallen. Kempff? Muss ich auch nochmal hören.
"Bach Strange Beauty" ist hingegen ein CD-Titel, der mich erst einmal gnadenlos vom Kauf der betreffenden Scheibe abhält! Ich warte dann mal auf dein Urteil...
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