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Liebt Klassik in historischen Aufnahmen. Und liebt Jazz.
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Kapell war einer der ganz großen (...) Hätte er "nur" das Khachaturian-Konzert aufgenommen, es würde reichen, denn das ist in vieler Hinsicht die unglaublichste Klavierkonzertaufnahme überhaupt.
bzw.
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Lieber music-lover, lieber Michael, ich habe Eure Beiträge aus "Eben gehört" in einen eigenen William-Kapell-Thread kopiert, den hat der Pianist wirklich verdient! Vielleicht schreibt einer von Euch beiden noch einen kurzen einleitenden Text, den kopieren wir dann an die entsprechende Stelle, was meint Ihr?
Nur so am Rande: Findet Ihr den Thread-Titel "Ein früh verglühter Komet" angesichts seines Todes bei einem Flugzeugabsturz nicht auch etwas geschmacklos?
Mein ja nur...
Christian
Wenn ich dafür vielleicht ein paar Tage Zeit bekomme, würde ich sogar einen längeren Text verfassen.
Vor allem die "Bilder" haben es mir angetan. Die Aufnahmequalität ist aber eher unterirdisch.
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Gibt es die "Bilder" eigentlich noch in einer klanglich besseren Fassung? Wahrscheinlich nicht, oder?




Matthias Benutzerinformationen überspringen
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Der Khachaturian ist allerdings wirklich toll. Das ist, auch von Ormandy, mit hoher Dramatik gespielt, ohne jede Sentimentalität, ohne übertrieben folkloristische Idyllik, metrisch und in den Akzentsetzungen scharf pointiert, aber ohne übertriebene, den Fluß störende Agogik. Das gefällt mir schon sehr gut. Und die Aufnahme mit dem Boston SO und Serge Koussevitzky ist noch besser? Auch von der Tonqualität?

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Na, sag'ich dochDas Konzert ist in der Tat wunderbar gespielt und soooo mistig historisch klingt es nicht!
Auch wie die 4 etwas jüngeren Nachwuchsstars "Leogene Graffteiner" (Fleisher, Istomin, Graffmann, Lateiner) keine Gelegenheit ausließen, sich von "Willy", wie sie ihn nannten, Tipps, Kritik und Anregungen zu holen.
Zitat
He was probably the greatest American Pianist who ever lived
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Wenn Dir Kapell/Koussevitzky beim ersten Hören gut gefiel (siehe #28) und beim zweiten Hören nicht mehr so gut gefiel (siehe oben), dann riskiere doch mal einen dritten Hördurchgang
Zitat von »Doc Stänker«
Khachaturians Klavierkonzert habe nun 2-mal gehört und muss revidieren: Es wird bereits beim 2. Hören langweilig. Das liegt auch daran, dass Koussewitzky mir mit seinem schwerfälligen Dirigat auf die Nerven geht. Kappell "rennt" ihm oft scheinbar davon, will sagen: Die beiden sind nicht harmonisch aufeinander abgestimmt. Das stelle ich mir in der Kombination mit Bernstein anders vor.
Khachaturian: Klavierkonzert, Philadelhia Orchestra, Eugene Ormandy, 8.4.1944
(...)
Der Khachaturian ist allerdings wirklich toll. Das ist, auch von Ormandy, mit hoher Dramatik gespielt, ohne jede Sentimentalität, ohne übertrieben folkloristische Idyllik, metrisch und in den Akzentsetzungen scharf pointiert, aber ohne übertriebene, den Fluß störende Agogik. Das gefällt mir schon sehr gut.
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