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Das mit dem dunkel-warmen bzw. trompetenhaft-hellen Oboenspiel interessiert mich. Ist das eine Frage unterschiedlicher Schulen und/oder Oboenbauarten? Gibt es Beispiele, wo man das gut vergleichen kann?
Ich bin mir nicht sicher, ob Bernd das so gemeint hat, denn er schrieb:Daher übrascht mich, dass bei der Oboe, dem älterem Instrument, der spezifisch deutsche Klang wesentlich von der Karajan-Ära bestimmt ist, wie Du schreibst.
(Hervorhebungen von mir.) Das heißt, dieses Klangideal gab es bereits vorher? Stammt es aus der deutschen Romantik?Das deutsche Klangideal ist spätestens seit der Karajan-Ära mit den Attributen warm und dunkel verknüpft
Zitat von »Hudebux«
Daher übrascht mich, dass bei der Oboe, dem älterem Instrument, der spezifisch deutsche Klang wesentlich von der Karajan-Ära bestimmt ist, wie Du schreibst.
Ich bin mir nicht sicher, ob Bernd das so gemeint hat, denn er schrieb:
Zitat von »arundo donax«
Das deutsche Klangideal ist spätestens seit der Karajan-Ära mit den Attributen warm und dunkel verknüpft
(Hervorhebungen von mir.) Das heißt, dieses Klangideal gab es bereits vorher? Stammt es aus der deutschen Romantik?
).
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Und sollte Bach dann eher "französisch" gespielt werden, zumindest, wenn es HIP sein soll?
Das deutsche Klangideal ist spätestens seit der Karajan-Ära mit den Attributen warm und dunkel verknüpft, während man in Frankreich ein sehr silbriges Timbre bevorzugt(e).
Sie hat sich wiederum wie die neue französischen Oboe weltweit durchgesetzt. Dies wiederum aber nicht, und bis heute nicht, in Deutschland und Österreich. Und die Wiener haben natürlich auch hier wieder einen kleinen Extraweg.
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Klanglich ist die Böhmklarinette der deutschen nicht überlegen.
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Sie unterscheiden sich klanglich, aber das hat nichts mit dem Griffsystem zu tun.
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Wie unterscheidet sich die Wiener Oboe klanglich von der "normalen"? Wenn ich das Instrument sehe, erkenne ich den Unterschied, beim Hören allerdings nicht.
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Sie unterscheiden sich klanglich, aber das hat nichts mit dem Griffsystem zu tun.
Doch, das hat schon auch etwas mit dem Griffsystem zu tun, denn die unterschiedlichen Griffe entstehen ja durch ein anderes Tonlochnetz. Und dieses hat einen deutlichen Einfluss auf den Klang.
Aber bevor das hier doch wieder auch ein Klarinettenthread wird...![]()
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Im Moment plane ich nicht Musik professionell zu machen und bin eigentlich sehr zufrieden mit meiner Oboe
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Ich finde, dass der von Loree sich etwas besser spielt,,,
Leider hab ich aus irgenteinem Grund keine Rechte um auf dein Profil zu gehen oder PNs zu schreiben, sonst würde ich dir gerne antworten.
Mozartinaa Ich glaube, liebe Mozartinaa, das nehmen die Oboisten gern in Kauf, weil sie froh sind, auf diese Weise überhaupt an interessante Literatur zu kommen. Die Bearbeitungen selbst kenne ich leider nicht...Denn irgendwie kommen mir diese Transkriptionen wie "Plagiate" , wie ein künstliches Produkt eines Originals vor.

Jacques Christian Michel Widerkehr (1759-1823): Sonaten für Oboe und Klavier Nr. 1 - 3 (Bart Schneemann, Oboe; Paolo Giacometti, Pianoforte); Channel Classics
Lieber Gurnemanz,
habe mir deine neue CD bei jpc angehört , da es hier Hörproben gibt.
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Ich wollte demnächst im Oboen-Thread fragen, ob es keine Aufnahmen mit "historischen Oboen" gibt. Die Frage hat sich zwar für mich noch nicht ganz erledigt, aber zumindest spielt Bart Schneemann hier auf einer Barock-Oboe.
Danke für den Tipp!
Liebe Grüße
Mozartinaa
Trau Dich doch, liebe Mozartinaa!Ich wollte demnächst im Oboen-Thread fragen, ob es keine Aufnahmen mit "historischen Oboen" gibt.
Stimmt, auf einer von Toshi Hasegawa gebauten, Kopie eines ca. 1810 von Johann Heinrich Wilhelm Graner (1764-1813) hergestellten Instruments. Wie man dies bewerten kann, weiß ich nicht. Jedenfalls klingt der Nachbau hell und trompetenhaft.
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Die Frage hat sich zwar für mich noch nicht ganz erledigt, aber zumindest spielt Bart Schneemann hier auf einer Barock-Oboe.
Beim Tasteninstrument handelt es sich übrigens um ein von Edwin Beunk und Johan Wennink restauriertes Pianoforte von Salvatore Lagrassa (ca. 1815), so die Angaben im Booklet.
A. a. O. gern mehr darüber...
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Hab's grad mal ausgetestet: Wenn ich mich nicht grob vertan habe, sind die Instrumente in der Widerkehr-Aufnahme auf ca. 420 Hz gestimmt.
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Stimmt, auf einer von Toshi Hasegawa gebauten, Kopie eines ca. 1810 von Johann Heinrich Wilhelm Graner (1764-1813) hergestellten Instruments.
Das ist dann keine Barockoboe (bzw. deren Kopie), sondern eine "klassische Oboe", auf der man schon bis zum f3 spielen konnte. Diese Instrumente sind auch nicht 415, sondern auf 430 oder 440 hz gestimmt.
Beste Grüße
Bernd
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Ich bin richtig gut durchgekommen und behaupte jetzt wieder ganz dreist, dass man auch ohne Permanentatmung froh werden kann
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Wenn ich einen Oboisten beobachte, dann sehe ich mal, dass er durch Einatmen ein großes Luftvolumen aufnimmt.
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Wenn man während des Spielens ohnehin über die Nase ein und ausatmen kann....
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welche Atemtechnik hast du dir angeeignet, wenn du diese Permanentatmung nicht anwendest ?
. Im Gegensatz zu diesen bin ich aber durch lange Gewohnheit in der Lage, auch sehr, sehr kurze Pausen (gestern z.b. innerhalb einer Sechzehntelkette) zum blitzartigen Atmen zu nutzen.
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Ich habe mir die Musik auf den Kopfhörer gelegt, mein elektronisches Meßgerät (Korg CA-1 Chromatic) angestellt, den Grundton mitgesungen und das Meßgerät soweit hinuntergestimmt, bis es paßte: Da kamen etwa 420 Hz heraus. Wie könnte ich präziser messen?
Während des Spielens, sprich während der Produktion eines Tones über die Nase ein- und ausatmen kann man nur, wenn man den entsprechenden Trick herausbekommen und danach fleißig trainiert hat.
"
Mozartinaa
. Kalibriere es einfach mal auf 430 Hz und halte es wähernd des Abspielens der Widerkehr-CD vor den Lautsprecher. Wo befindet sich dann der Zeiger?
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Kannst du mir sagen, ob Albrecht Mayer und Francois Leleux diese Permanentatmung beherrschen? Ich nehme doch an, oder?
Das werde ich ausprobieren, komme aber heute nicht mehr dazu.Kalibiere es einfach mal auf 430 Hz und halte es wähernd des Abspielens der Widerkehr-CD vor den Lautsprecher.
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