oh. Nun ja, Geschmäcker sind verschieden! Jedem das seine!Musikalisch gehört Wagerns "Parsifal" für mich zum Schönsten der Operngeschichte. Nicht weniger.
Werde ich machen. Den "Fliegenden Holländer" habe ich vor Urzeiten mal gehört, hat mir damals in der Tat gefallen.Probier's mal mit dem "Fliegenden Holländer" oder dem "Tannhäuser", die sind von der musikalischen Struktur noch vergleichsweise traditionell.
Und dann gibt es ja noch den Lohengrin mit dem Hochzeitsmarsch.
Zitat
Und der Tristan mit dem intensiv diskutierten Tristan-Akkord wäre sicher auch einen Versuch wert.
das sicherlich. Aber ich glaube, für jemanden, der von der Oper sehr angetan war, und dann noch so oft, hatte das Wort dann wohl einen ganz besonderen Wohlklang und eine ganz besondere Konnotation... ...und wenn dann der Nachname noch so gut dazu paßt...Zitat von »amamusica«:
Und hat mal jemand gezählt, wie oft in der Oper "Heil / heil" vorkommt?
Das war 1882 vermutlich noch unverfänglich...

Meine Lieben!
Eben vom Land heimgekommen - muss ich betonen, dass ich kein Wagnerianer bin.
Mir gefällt z.B. nur der "Holländer", "Tannhäuser", "Lohengrin" und die "Meistersinger", aber auch "Parsifal"
Hallo amamusica,Werde ich machen. Den "Fliegenden Holländer" habe ich vor Urzeiten mal gehört, hat mir damals in der Tat gefallen.
Und dann gibt es ja noch den Lohengrin mit dem Hochzeitsmarsch.
Und der Tristan mit dem intensiv diskutierten Tristan-Akkord wäre sicher auch einen Versuch wert.
) Übrigens mit dem Rheingold-Vorspiel.
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Du bist einfach zu bierernst für diese Welt.
. Dabei gehe ich brav Jahr für Jahr in die Meistersinger und langweile mich fast nie. Der Funke will aber trotzdem nicht überspringen. Vielleicht sind die Personen der Handlung einfach zu normal oder auch zu menschlich für mich. Seufz
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Als allererster Eindruck mögen die üblichen Vorspiele und sonstigen instrumentalen Ausschnitte ja ganz gut sein, aber wenn man sich ernsthaft Wagner nähern will, muss man sich natürlich "dem Gekreische" aussetzen, denn das sind nunmal keine sinf. Dichtungen, sondern Opern.
Zitat
Meine Empfehlung (zumal ich die Musik auch nicht schwieriger zugänglich finde als die frühere Werke) ist daher Walküre, I. Akt. Etwa eine Stunde gut nachvollziehbare, dramatische Handlung.
Zitat
Die Loriot-Einführung ist m.E. keine rechte Einführung, sondern eher etwas für Insider, die das eigentlich schon kennen.
] Wenn ich das Libretto vor mir habe, funktioniert das ausgezeichnet; ohne diese Konzentration ist Wagner aber sehr störend. Entweder ganz oder gar nicht. Den Meistersinger habe ich auch aufmerksam erfahren. Nur mein Tristan-Set hat kein Libretto...
Ist für mich die beste Methode.
), dann geht's weiter.
"Wagner ohne Worte" als Ergänzung ja, grundsätzlich neige ich aber zu Wort und Musik - denn ich esse mein Wiener Schnitzel ja auch mit der Panier!Ist ja witzig, da scheinen so einige den Wagner lieber "wortlos" zu mögen, sonst gäbe es ja die ganzen nur-instrumental-Platten gar nicht.
(5. Meistersinger: komische Opern haben es generell schwer bei mir)
"Die Meistersinger" als komische Oper zu bezeichnen kann einem nur am Karfreitag einfallen ;-)
Nun, wenn "die gängigen Nachschlagewerke" zustimmen, kann ich mich nur geschlagen geben ...Etwas Ironie in der originellen Bemerkung - der Smiley war doch da - ist wohl ungemerkt geblieben ... wobei wir gerade beim Thema wären ...soso? Das fällt mir aber auch an einem Osterdienstag ein, die gängigen Nachschlagewerke sind da meiner Meinung
Eben, bei "komisch" fällt mir eher Beaumarchais, Molière, Rossini , Oscar Wilde ... ein. Nix mit Teutonsich-Schenkelschlagen sondern eher Esprit.Wenn man unter "komisch" allerdings Teutonisch-Schenkelschlagendes versteht
Voilà, für mich ist Le Nozze di Figaro eine komische Oper. Und nicht nur am Karfreitag ;-)dann sind die "Meistersinger" ebenso wenig eine komische Oper wie "Le nozze di Figaro"
Zitat
"Wagner ohne Worte" als Ergänzung ja, grundsätzlich neige ich aber zu Wort und Musik - denn ich esse mein Wiener Schnitzel ja auch mit der Panier!
Ich gebe Dir insofern recht, als auch ich den Tristan als zunächst musikalisch komplexer erlebt habe. Parsifal dürfte harmonisch und melodisch schlichter wirken (ob er das wirklich ist, weiß ich nicht), gleichzeitig aber auch eher langweilig und langatmig: Mein Sinn für die wunderbare Ausgestaltung der Klangfarben mußte sich erst entwickeln, und irgendwann bemerkte ich, daß Parsifalmusik gut gegen Kopfschmerzen ist, jedenfalls bei mir: Sie kühlt den Kopf.Übrigens verstehe ich gar nicht, warum "Parsifal" den ausgeprägtesten Schwere-Kost-Ruf hat: Ich kann/sollte es zwar im Detail nicht begründen, glaube allerdings, dass er nicht das musikalisch 'Verwickeltste' bei Wagner ist.
bin gespannt, wann Eltern, die ihrem Nachwuchs "besondere" Namen verpassen wollen, mal beginnen, die Wagner-Opern zu durchforsten...
...und wieviele Gurnemanze und Amfortas dann in den Kindergärten und Schulklassen auftauchen werden!
Den könnten wir doch mal als Fundus anbieten...Und hat mal jemand gezählt, wie oft in der Oper "Heil / heil" vorkommt?
Das war 1882 vermutlich noch unverfänglich...
LG![]()
diesen unglaublichen Sog in Es-dur bei dem Vorspiel
Hier musst Du kein stundenlanges Gekreische anhören,
(Obwohl ich mir mittlerweile einen Walkürenritt ohne Heldensopratn nicht mehr richtig vorstellen kann)
Zitat
bin ich der Meinung, dass es diese Stimmenkomponente braucht
) udn dazu gegen("mit" oder "getragen von" scheint rar zu sein) Riesenorchester für mich nur peripher mit wohlklingendem Gesang verwandt. Die Leistung derjenigen Sänger, die dabei hin und wieder auch meinen Ohren angenehme Töne produzieren kann ich natürlich gar nicht hoch genug würdigen.
Mark Twain , liebe amamusica ist also definitiv KEIN Weg zu Wagner.
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