Wie froh bin ich, wenn ich oft zur guten alten Schallplatte greife...
Oder Krisztina Laki minutenlang betrachten (Wagner Feen Sawallisch). Oder Fischer-Dieskau in Kostümen im Wandel der Zeiten studieren.
Illustrationen (bspw. Solti Tannhäuser) können genossen werden, Bildmaterial der Mitwirkenden kann eingehend studiert werden (bspw. Marriner Mozartfigaro), Texte können nachgerade zelebriert werden (besp. Stuckenschmidts ideengeschichtliche Abhandlungen in diversen DG-Booklets).
Oder man kann auf 16 Seiten Karajan beim Dirigieren in Nahaufnahmen zusehen (Beethovensymphonien ´77).Oder Krisztina Laki minutenlang betrachten (Wagner Feen Sawallisch). Oder Fischer-Dieskau in Kostümen im Wandel der Zeiten studieren.
Auf jeden Fall aber kann man da alles lesen.
- bei der Gesamtaufnahme der Bach-Kantaten mit Harnoncourt/Leonhardt zu finden: Da waren die kompletten Partituren der eingespielten Werke drin. Nachteil: Weil das ziemlich viel Notenstoff ist, war der Druck dann doch wieder sehr kleinformatig: je vier Partiturseiten auf eine Seite der LP-Beilage. Für meinen Vater damals (um 1980) schon nur noch mit der Lupe zu entziffern, für mich seinerzeit kein Problem. Heute wahrscheinlich schon, ich trau mich gar nicht, es auszuprobieren.
Oder sitzt in Euren Grafikabteilungen und Agenturen nur junges Gemüse, die die Stimmungslage eines Flohs an seinem Gesichtsausdruck erkennen können?
Ich möchte noch ein weiteres Ärgernis anmerken: Man findet oft und gerade im Internet-Versand nur sehr wenige Informationen über die Ausführenden, wenn man sich für eine CD interessiert und diese Infos sind oft auch noch falsch! Das versuche ich dann oft auf der Rückseite des Covers zu lesen, aber ziemlich häufig: Weit gefehlt!
Ist ja auch völlig unerheblich, welche Solisten da mitwirken - singt eh eine wie der andere! So kommt´s einem zumindest vor und sowas ärgert mich sowas von!![]()
Matthias Sorry, ich MUSS das jetzt wieder bringen, es geht nicht anders, ich kann nicht anders, mein Rezeptor wurde gereizt!!!
. Lässt sich dem Booklet eigentlich entnehmen, ob das ein Szenenfoto aus einer konkreten Inszenierung ist?Und klingen tut es auch noch besser...
Ist ja auch völlig unerheblich, welche Solisten da mitwirken - singt eh eine wie der andere! So kommt´s einem zumindest vor und sowas ärgert mich sowas von!
O, ja! Als ob bei den Internethändlern nur die PopHits-Heinis einstellen, bzw bedient werden wollen, denen die Fresse oder der Schriftzug ihres "Superstars" ausreicht.
Besonders im Jazz finde ich fehlende Mitspieler-Nennungen äußerst ärgerlich und gerade hier fehlen sie oder sind nur ganz unvollständig genannt, fast immer.
Bei der Klassik sind aber noch häufiger die enthaltenen Kompositionen unvollständig und fehlerhaft genannt.
copy-paste...
Zitat
Über den Autor
Ernst Jandl, geb. 1.8.1925 in Wien, Studium der Germanistik und Anglistik, Promotion 1950, langjährige Tätigkeit als Gymnasiallehrer, lebte in Wien. Seit 1954 Freundschaft und Zusammenarbeit mit Friederike Mayröcker. Er erhielt unzählige literarische Auszeichnungen, darunter den Peter-Huchel-Preis (1990), das Österreichische Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst (1990), den Kleist-Preis (1993), den Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg (1995) sowie den Georg-Büchner-Preis (1984). Ernst Jandl ist im Jahr 2000 gestorben.
Sorry, ich MUSS das jetzt wieder bringen, es geht nicht anders, ich kann nicht anders, mein Rezeptor wurde gereizt!!!
Immer wieder gern. Lässt sich dem Booklet eigentlich entnehmen, ob das ein Szenenfoto aus einer konkreten Inszenierung ist?
Viele Grüße
Bernd
) reingestellt habe. Ich besitze diese Aufnahme selber gar nicht, ich hatte sie mal aus der Bibliothek ausgeliehen und dort hatte sich noch ein etwas geschmackvolleres Cover:
ich hatte sie mal aus der Bibliothek ausgeliehen und dort hatte sich noch ein etwas geschmackvolleres Cover
Meine persönliche Vermutung ist aber, dass dieses Foto extra gestellt wurde ... arme Birgit!![]()
, man fühlt sich nicht nur farblich direkt ins Jahr 1961 zurückversetzt (nicht, dass ich damals schon gelebt hätte). Vielleicht ja doch eine nachgestellte Szene aus einer Wiener Inszenierung von damals, aus der guten alten Zeit.
Dachte, das war Visualrhetorik.

PS. Wer kennt den ein wirklich “augenfreundliches” Cover?
Kann mir das mal jemand vorlesen? Welche Sinfonie von BEEEEEEEthoven ist da drauf?
Mal etwas vom Thema abschweifend:
In einer Kritik zu Paavo Järvis Einspielung der Beethovensinfonien mit der Bremer Kammerphilharmonie ist zu lesen:
"Wessen Idee es war, die Symponien chronologisch zu reihen, wissen wir nicht. Auf jeden Fall war es eine gute. Denn sie widerlegt die zweite Mär: Dass es bei Beethoven "große" und "kleine" Symponien gäbe, die Ungeraden und die Graden."
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Aber meine winzig kleine Hoffnung geht doch dahin, dass irgendeiner von diesen Plattenlabels hier mal mitliest und ins grübeln kommt, was dort so typografisch durch gewunken wird!
Das original-scheußliche Cover strahlt aber irgendwie sowas, äm, Authentisches aus, man fühlt sich nicht nur farblich direkt ins Jahr 1961 zurückversetzt (nicht, dass ich damals schon gelebt hätte). Vielleicht ja doch eine nachgestellte Szene aus einer Wiener Inszenierung von damals, aus der guten alten Zeit.
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Viele Grüße
Bernd
Matthias
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