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1

Freitag, 18. Februar 2011, 10:40

Das Label Alpha - Alte Musik und mehr

Wer sich für Barockmusik interessiert, wird irgendwann unweigerlich auf die französische Firma Alpha stoßen. Mir selbst fallen zu diesem Label spontan die Namen Café Zimmermann und Heléne Schmitt ein. Aber es gibt dort mittlerweile auch etliche Aufnahmen aus der Klassik und sogar Romantik. Sehr ansprechend gestaltet sind bei Alpha schon die Cover, diese suchen stets einen Bezug zur aufgenommenen Musik und ihrer Zeit und stellen nicht die jeweiligen Interpreten in den Vordergrund.

Zum Beispiel so:



Bei Alpha-CDs habe ich bisher selten Ausreißer erlebt, in der Regel kann man bei diesem Label von höchster Qualität ausgehen. Von "höchstem Niveau" sind dort allerdings auch die Preise, für eine Einzel-CDs muss man schon mal um die 20 € bezahlen. Im Gegensatz zu anderen Labels gibt es auch selten Sonderangebote; zurzeit gibt es allerdings einige Alpha-CDs bei JPC stark herabgesetzt (für knapp 8 €). Auch über den Amazon-Marktplatz bekommt man die CDs oft etwas billiger. Ärgerlich finde ich, dass es das Beiheft meistens nur in französischer und englischer Sprache gibt, obwohl Alpha die meisten CDs mittlerweile in Deutschland verkauft.

Was haltet Ihr von diesem Label? Welches sind Eure liebsten Aufnahmen? Wovon sollte man vielleicht besser die Finger lassen?

Gruß, Carola

2

Freitag, 18. Februar 2011, 10:53

Liebe Carola,

danke für Deine Eröffnung zu einem sehr interessanten Label.

ich selbst besitze im Moment nur eine Platte, die ich mir aus der Sonderangebotsaktion bei JPC bestellt hatte:




Wunderbare Musik in einer sehr gelungenen Zusammenstellung. Für mich eine Bereicherung, die mich neugierig auf auf weitere Entdeckungen bei Alpha macht.

Grüße
Achim :wink:

3

Freitag, 18. Februar 2011, 11:06

Ich finde die ja immer noch fantastisch:



Eindringlich, spannend, mitreissend und trotzdem irgendwie verinnerlicht. Die beinahe gleichberechtigte Continuo-Gruppe gefällt mir sehr.

Das Booklet ist zum Herausnehmen und schön gestaltet, enthält darüber hinaus eine Übersetzung des Textes ins Deutsche.


Alex :wink:

"And in the end the love you take is equal to the love you make."

The Beatles - Abbey Road


4

Freitag, 18. Februar 2011, 11:16

Liebe Carola,

Von diesem Label habe ich etliche Aufnahmen, es gehört für mich zu den Labeln, deren Aufnahmen man quasi `blind´ kaufen kann, weil die Qualität immer sehr hoch ist.
Mit deutschen Übersetzungen scheinen es die Franzosen generell nicht so zu haben, dise leidvolle Erfahrung habe ich schon öfters machen müssen. :rolleyes:
Das ist aber auch eines der wenigen Mankos (Manki?)
Die Cover sind immer sehr schön gestaltet mit einer sehr eigenen `Alpha-typischen´Ästhetik finde ich.
An Aufnahmen habe ich, neben einer mit Bachs Orchestersuiten vom `Café Zimmermann´ vor allem Einspielungen mit dem Ensemble `Le Poème Harmonique´, welches ich überaus schätze! Hier einige meiner Lieblingsaufnahmen:


De Lalande `Tenebrae´
eine meiner Favoriten - Herausragend hier die Sängerin Claire Lefilliatre


mit Musik von Estienne Moulinié - ebenfalls wunderschön!


Englische Instrumentalmusik für Lauten, Chitarrone und Virginal u.a. von Johnson, Holborne, Morley, Robinson + Dowland
wunderschön musiziert von Vincent Dumestre und seinem Ensemble

LG
Juli
"Eine Semmel enthält 140 Kalorien, 700 Semmeln pro Jahr ergeben 98000 Kalorien,
diese benötigt man, um eigenhändig 1 Elefanten 9 Zentimeter weit zu tragen. Aber wozu?"
(Loriot)

5

Freitag, 18. Februar 2011, 11:28

Sehr geärgert habe ich mich über diese Aufnahme von Bachs Cellosuiten mit Bruno Cocset



Wie bereits an anderer Stelle geschrieben: Ich höre klopfende Finger auf einem Steg und das Streichen eines Bogens über Saiten - irgendwo dazwischen auch noch Bachs Cellosuiten. Mir sind diese Betriebsgeräusche einfach zu laut. Es muss nicht klinisch rein klingen, aber ich möchte beim Hören nicht den Eindruck haben, im Cello zu sitzen statt ein paar Meter davor. Und es wirkt auch so angestrengt, besonders die tänzerischen Sätze haben durch das ständige Klopfen etwas geradezu Klumpfüßiges bekommen.

Gruß, Carola

6

Freitag, 18. Februar 2011, 11:36

Liebe Carola,

Ich entsinne mich an deinen empörten Beitrag und du hast vollkommen recht!
Man hört die Klopfzeichen sogar in den Hörschnipseln sehr gut, also das würde mich auch nerven!
Wo haben sie denn wohl das Mikro hingestopft bei der Aufnahme?
Leichte Atemgeräusche o.Ä. stört mich in der Regel gar nicht, aber das ist eindeutig zuviel `Authentizität´!

:pinch:
"Eine Semmel enthält 140 Kalorien, 700 Semmeln pro Jahr ergeben 98000 Kalorien,
diese benötigt man, um eigenhändig 1 Elefanten 9 Zentimeter weit zu tragen. Aber wozu?"
(Loriot)

7

Freitag, 18. Februar 2011, 19:08

Den Alpha-Fans schließe ich mich gerne an - in unserer Sammlung finden sich jede Menge Platten dieses Labels. Zum Erfolgsgeheimnis von Alpha gehört es wohl, dass die Gründer von Anfang an ein sehr gutes Gespür für junge aufstrebende Musiker hatten, und diese dann auch halten konnten.

Dazu gehören in jedem Fall das schon genannte Ensemble Le Poème Harmonique, die 3 der ersten 5 Alpha-Veröffentlichungen geliefert haben. Deren Aufnahmen haben hohen Suchtfaktor.

Sehr schön ist auch die folgende frühe Alpha-Platte (alpha 004) von Bruno Cocset und Les Basses Réunies:



Weitere Alpha-Künstler der ersten Stunde sind die Geigerin Hélène Schmitt, die Gambistin Nima Ben David, die Cembalistin Céline Frisch, und wunderbare Sängerinnen wie Isabelle Desrochers und Claire Lefilliâtre. Und Café Café Zimmerman. Und viele mehr.

:wink: Michel
Es gibt kaum etwas Subversiveres als die Oper. Ich bin demütiger Diener gegenüber diesem Material, das voller Pfeffer steckt. Also: Provokation um der Werktreue willen. (Stefan Herheim)

Gurnemanz

Hilfsseemann

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8

Freitag, 18. Februar 2011, 19:39

Mir sind diese Betriebsgeräusche einfach zu laut.
Erst vor wenigen Tagen habe ich eine Alpha-CD mit Bruno Coscet (drei verschiedene Gamben), zusammen mit Bertrand Cuiller (Cembalo/Orgel) und Richard Myron (Kontrabaß). Hier höre ich keine Betriebsgeräusche bei den Streichern, wohl aber Ähnliches beim Orgelpositiv, das herrlich "spuckt": gewöhnungsbedürftig vielleicht, aber mir gefällt das:


J. S. Bach: Gambensonaten BWV 1027-1029, Choralvorspiele BWV 645, 649, 659, 711, Trios BWV 528a, 583 (Bearbeitungen)

Eine feine, unspektakuläre und edle Interpretation!

Das Label schätze auch ich sehr, weil die CDs alle recht liebevoll und ästhetisch ansprechend gestaltet sind, immer im Kontext mit Gemälden, die auch vorgestellt und erläutert werden, leider nicht immer auf deutsch, und ich besitze mittlerweile einige Alpha-Aufnahmen, z. B. die mit der wunderbaren Barockviolinistin Hélène Schmitt, über die ich hier mal ein wenig geschrieben hatte.

Demnächst bringt sie übrigens, gemeinsam mit Rémy Cardinale (Hammerklavier), eine Aufnahme mit Sonaten von Mozart und Beethoven heraus:



:wink:
Es grüßt Gurnemanz

---
-¿Se trata de una cita? -le pregunté.
-Seguramente. Ya no nos quedan más que citas. La lengua es un sistema de citas.

Jorge Luis Borges

9

Freitag, 18. Februar 2011, 20:25

Nicht zu vergessen sind die Ensembles, die bei Alpha so berühmt wurden, dass sie mittlerweile von größeren Plattenfirmen abgeworben wurden und jetzt woanders ihr Geld verdienen.

Wie das Ensemble L'Arpeggiata mit Christina Pluhar:



Oder auch das Ensemble Cristofori mit ihrem großartigen Pianisten Arthur Schoonderwoerd:



Was ich noch nicht herausgefunden habe ist, was bei Alpha der Unterschied zwischen weißen und schwarzen Covern ist. Bis jetzt weiß ich nur, dass die Schwarzen bezüglich der Bestellnummer bei 100 losgehen und die Weißen bei 500. :whistling:


LG, Peter.
Kaum nimmt Guttenberg kein Haargel mehr, geht Schlecker pleite. Das kann kein Zufall sein!

10

Freitag, 18. Februar 2011, 22:23

Ich staune, wie gut ihr eure CDs geordnet habt, dass ihr sogar Fragen nach dem Label beantworten könnt! Aber inzwischen habe ich zumindestens auch mal zwei gefunden:





lg vom eifelplatz, Chris.

Archaeopteryx

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11

Freitag, 18. Februar 2011, 22:37


Was ich noch nicht herausgefunden habe ist, was bei Alpha der Unterschied zwischen weißen und schwarzen Covern ist. Bis jetzt weiß ich nur, dass die Schwarzen bezüglich der Bestellnummer bei 100 losgehen und die Weißen bei 500. :whistling:


Die schwarzen sind "normale" klassische Musik, d.h. einfach Aufnahmen von Kompositionen. Die weißen, Les Chants de la Terre, sind mehr crossover-artige Projekte, die auf mündlich überlieferten Traditionen oder Improvisationen, oder auch ungewöhnlichen Besetzungskonstellationen basieren.

Zwei großartige CDs habe ich (unter anderen) aus dieser weißen Reihe:


Ungewöhnliche, urwüchsige, volkstümliche und auch bedrohlich-düstere Klänge vereint diese Scheibe mit Liedern aus Altfrankreich; eines meiner Lieblingsstücke, das ich permanent in heavy rotation hören könnte, ist gleich Titel 1: J'ai vu le loup, le renard danser, eine Parodie auf das Dies Irae, welches unheimlich dämonisch rüberkommt.

Auch niedlich ist das folgende Scheiblein:

Hier sind Tänze und Lieder (oder vielmehr Lidrrr :D ) aus der deutschsprachigen Schweiz aufgenommen worden - mit Kammerorgel, Geige, Hackbrett und Weingläsern! :vv: :thumbsup:
"Joachim schabte wild drauflos und erzeugte dabei ein Geräusch, neben dem der Versuch, eine Nuss auf der Schuhsohle zu zerreiben, sich wie der Klang einer Äolsharfe ausgenommen hätte. (...) Doch wir waren alle interessiert und begeistert. Wir klatschten, und er verneigte sich in unbeirrbarer Feierlichkeit."
Bernard Shaw über ein Konzert von Joseph Joachim im Jahre 1890

12

Freitag, 18. Februar 2011, 22:43

Die schwarzen sind "normale" klassische Musik, d.h. einfach Aufnahmen von Kompositionen. Die weißen, Les Chants de la Terre, sind mehr crossover-artige Projekte, die auf mündlich überlieferten Traditionen oder Improvisationen, oder auch ungewöhnlichen Besetzungskonstellationen basieren.

Danke! So etwas in der Art habe ich schon vermutet, war aber zu faul, um das zu überprüfen. Das ist ja fast wie die Geschichte mit dem schwarzen Schwan....

:wink:

Schönen Abend,
Peter.
Kaum nimmt Guttenberg kein Haargel mehr, geht Schlecker pleite. Das kann kein Zufall sein!

13

Freitag, 18. Februar 2011, 22:52

Mich hat die charakteristische Schwarz-Weiß-Umrandung darauf gebracht, dass ich auch zwei Aufnahmen dieses Labels im Regal stehen habe:

Eine meiner liebsten Winterreisen – sehr expressiv, gerade durch die Verbindung des spröden Fortepianos mit der hellen, klaren Tenorstimme. Betont wird das Karge, Frostige, Irrende auf der einen Seite, auf der anderen der spöttische Trotz, mit dem sich der Wanderer über die „Schläfer“ in den Häusern erhebt.



Schoonderwoerd war auch der Grund dafür, dass ich mir diese Aufnahme zugelegt habe, und auch in Chopins Musik höre ich den Klang des Fortepianos gern.



Viele Grüße
Federica
The moon looks on them all: the healers and the brilliant talkers, the eccentrics and the silent walkers, the dumpy and the tall.
(W.H. Auden)

14

Freitag, 18. Februar 2011, 22:55


eines meiner Lieblingsstücke, das ich permanent in heavy rotation hören könnte, ist gleich Titel 1: J'ai vu le loup, le renard danser, eine Parodie auf das Dies Irae, welches unheimlich dämonisch rüberkommt.


Tolles Stück! :thumbsup: Und ein ganz schön hartnäckiger Ohrwurm! :boese:
Es gibt kaum etwas Subversiveres als die Oper. Ich bin demütiger Diener gegenüber diesem Material, das voller Pfeffer steckt. Also: Provokation um der Werktreue willen. (Stefan Herheim)

Archaeopteryx

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15

Freitag, 18. Februar 2011, 23:26


Tolles Stück! :thumbsup: Und ein ganz schön hartnäckiger Ohrwurm! :boese:


Ja! Toll, nicht wahr?
Folgende Geschichte gibt es zu dem Lied: Ein Dudelsackpfeier aus der Auvergne hatte sich des Nachts verlaufen und fand sich auf offenem Feld mit einem hungrigen Wolf konfrontiert vor. Aus Verzweiflung begann er zu spielen, und der Wolf war von dem Klang so fasziniert bzw. hypnotisiert, dass er wie wild anfing zu tanzen. Weitere Tiere folgten - deswegen der Text: J'ai vu le loup, le renard, le lièvre; J'ai vu le loup, le renard danser. C'est moi-même qui les ai rebeuillés!
"Joachim schabte wild drauflos und erzeugte dabei ein Geräusch, neben dem der Versuch, eine Nuss auf der Schuhsohle zu zerreiben, sich wie der Klang einer Äolsharfe ausgenommen hätte. (...) Doch wir waren alle interessiert und begeistert. Wir klatschten, und er verneigte sich in unbeirrbarer Feierlichkeit."
Bernard Shaw über ein Konzert von Joseph Joachim im Jahre 1890

16

Samstag, 19. Februar 2011, 11:58

Ungewöhnliche, urwüchsige, volkstümliche und auch bedrohlich-düstere Klänge vereint diese Scheibe mit Liedern aus Altfrankreich; eines meiner Lieblingsstücke, das ich permanent in heavy rotation hören könnte, ist gleich Titel 1: J'ai vu le loup, le renard danser, eine Parodie auf das Dies Irae, welches unheimlich dämonisch rüberkommt.


Hier gibt es ja jede Menge Anhänger dieses hypnotischen Stückes!
Es hat eine derartig zwingende Rhythmik, dass man sich dabei in Trance oder eben den Wolf tanzen könnte! Was der Wolf der Sage nach ja auch tut!
Ein irres Stück! :juhu:
"Eine Semmel enthält 140 Kalorien, 700 Semmeln pro Jahr ergeben 98000 Kalorien,
diese benötigt man, um eigenhändig 1 Elefanten 9 Zentimeter weit zu tragen. Aber wozu?"
(Loriot)

17

Samstag, 19. Februar 2011, 12:25

Ich finde die Aufnahmen bei Alpha auch sehr gut. Besonders gefällt mir die Gestaltung der Ausgaben, sehr geschmackvoll und interessant, mit den Beschreibungen zu den bildenden Künsten und ihre Verbindung zur Musik aus der Zeit der Stücke. Um das Repertoire nochmals zu erweitern, hier zwei meiner liebsten Aufnahmen dieses Labels und überhaupt:



Selbst in Gustav Leonhardts beeindruckender Diskographie sind diese Aufnahmen besondere Perlen.



Jean-Charles Ablitzer an der wohlklingenden Scherer-Orgel von 1624 in Tangermünde spielt die Hymnen und Fantasien fabelhaft schön.

Gruß, Frank
"No matter. Try again. Fail again. Fail better." (Samuel Beckett)

18

Samstag, 19. Februar 2011, 12:35

Selbst in Gustav Leonhardts beeindruckender Diskographie sind diese Aufnahmen besondere Perlen.


Lieber Frank,

Obwohl Solo-Cembalo sonst nicht so sehr zu meinem Lieblingstrepertoir gehört, habe ich so eben mal reingehört und bin ziemlich beeindruckt.
Das ist wirklich eine tolle Aufnahme! Besonders der Klang des schönen Cemablos gefällt mir außerordentlich gut!
Ich glaube, die werde ich mir i-wann mal zulegen.
Schade, dass die Alpha-Aufnahmen immer so teuer sind. ;(

LG
Juli
"Eine Semmel enthält 140 Kalorien, 700 Semmeln pro Jahr ergeben 98000 Kalorien,
diese benötigt man, um eigenhändig 1 Elefanten 9 Zentimeter weit zu tragen. Aber wozu?"
(Loriot)

19

Samstag, 19. Februar 2011, 12:42


Schade, dass die Alpha-Aufnahmen immer so teuer sind. ;(

Mein Amazon-Marktplatz kosten sie meistens irgend etwas zwischen 10 € und 11 € plus die 3 € Versandkosten. Das ist jedenfalls schon mal billiger als die sonst üblichen knapp 19 €.

Die Leonhardt-Scheibe steht gerade bei 10, 52 €.



Man muss halt immer mal nachschauen, aber unter 10 € sinkt der Preis dort selten.

Gruß, Carola

20

Samstag, 19. Februar 2011, 12:53

Hallo Alpha-Freunde,

man kann sich übrigens hier:

http://www.deezer.com/de/

viele alpha-Platten legal und vollständig anhören. Auch ohne Registrierung, dann aber nur ca. 1 Platte auf einmal (für die nächste muß man den Browser neu starten).

Die haben nicht das volle Programm, aber eine ganze Menge. Die Tonqualität ist natürlich nicht so gut, wie die Platten, aber für eine Kaufentscheidung und ein erstes Kennenlernen alle mal gut genug. Die Suchfunktion ist allerdings grottenschlecht, da braucht man schon mal etwas Geduld und Kreativität, bis man die Platten gefunden hat.

Bei mir läuft z.B. gerade die hier zum Aufräumen:



Klingt mit einem Ohr gehört jedenfalls auch ganz interessant.

Viele Grüße,

Melanie
With music I know happiness (Kurtág)

Caesar73

Weltenbummler

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21

Samstag, 19. Februar 2011, 13:08

Schade, dass die Alpha-Aufnahmen immer so teuer sind. ;(


In dem Fall ist das Geld wirklich gut angelegt Juli - die Aufnahme ist in jeder Hinsicht ein Schmuckstück. Der Klang des Cembalo ist wunderbar eingefangen.

:wink: :wink:

Christian
Rem tene- verba sequentur - Beherrsche die Sache, die Worte werden folgen

Cato der Ältere

22

Samstag, 19. Februar 2011, 13:17

Den Byrd scheint's bei Deezer nicht zu geben, jedenfalls kann ich ihn nicht finden. Gut das ich die Platte hier stehen habe, die ist wirklich sehr schön ;+)

Aber den ebenfalls von Beryllo empfohlenen Praetorius gibt's:

http://www.deezer.com/de/#music/jean-charles-ablitzer/praetorius-pro-organico-250248

Von Schoonderwoerd und dem Poème Harmonique gibt's auch 'ne Menge, z.B. die von Areios erwähnte Platte "Aux marches du palais":

http://www.deezer.com/de/#music/le-poeme-harmonique-vincent-dumestre/aux-marches-du-palais-romances-complaintes-de-la-france-d-autrefois-695051

Uff, da kann man sich ja ein Weilchen beschäftigen.

Viele Grüße,

Melanie
With music I know happiness (Kurtág)

23

Samstag, 19. Februar 2011, 13:42

In dem Fall ist das Geld wirklich gut angelegt Juli - die Aufnahme ist in jeder Hinsicht ein Schmuckstück. Der Klang des Cembalo ist wunderbar eingefangen.


Ich habe sie auch auf der Liste! Unbedingt! :thumbup:

Ach, das ist schrecklich hier! Ständig wird man mit schönen Aufnahmen konfrontiert und dann will man sie alle haben!
Ob ich doch mal Lotto spiele? Möönsch, was könnte man für den Jackpot an CDs kaufen!!!

:wink:
"Eine Semmel enthält 140 Kalorien, 700 Semmeln pro Jahr ergeben 98000 Kalorien,
diese benötigt man, um eigenhändig 1 Elefanten 9 Zentimeter weit zu tragen. Aber wozu?"
(Loriot)

24

Samstag, 19. Februar 2011, 23:52

Franks Empfehlungen der Byrd- und Prätorius-CDs kann ich mich auch nur anschließen. Die gehören auch zu meinen liebsten Alpha-CDs.

:wink: Matthias

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