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] ein virtuelles Symposion über Griechische Literatur und Philosophie ins Sein. Unser hochgeschätzter Freund bat mich einen ähnlichen locus amoenus zur Literatur und Philosophie der Römer einzurichen. Hoch und heilig habe ich ihm dieses gelobt- doch dieses Gelöbnis bis heute nicht eingelöst. Und so plagte mich das schlechte Gewissen gar sehr. Itzo mache ich mich anheischig mein willig gegebenes Versprechen einzulösen!
Zumindest wenn ich aus eigener Erfahrung sprechen darf: Die alten Römer hatten es mir schon immer angetan und so war für mich völlig klar, dass ich ab der siebten Klasse Latein als zweite Fremdsprache belegen würde. Einen Entschluss den ich eigentlich nie bereut habe, auch wenn der Preis dafür war, dass meine Kenntnisse der französischen Sprache - gelinde geagt - rudimentär sind. Losgelassen hat mich die Faszination für die lateinische Sprache bis heute nicht - und so kam es auch nicht von ungefähr, dass die ollen Griechen und Römer während meines Studiums einen großen Teil meiner Zeit in Anspruch nahm. Fast hätte ich sogar in Alter Geschichte promoviert .... nur hätte ich eben dazu das Graecum nachmachen müssen - und soviel Enthusiamus brachte ich dann doch nicht auf
Ein Traum ist mir allerdings geblieben: Latein einmal so fließend lesen zu können, wie wir englische Bücher lesen können. Aber das wird wohl auf absehbare Zeit ein Traum bleiben
Aber träumen darf man ja
Was mich am Lateinischen - unter anderem - immer fasziniert hat: Die Knappheit im Ausdruck, die in anderen Sprachen so schwer zu erzielen ist. Das ist selbstredend meine subjektive Einschätzung - Widerspruch willkommen
Mit römischer Philosophie ist ja so eine Sache: Gibt es so was wie eine eigenständige römische Philosophie oder haben die Amerikaner der Antike, pragmatisch wie sie waren, hier einfach nur bei den Griechen abgekupfert? Bei der Literatur sieht es da schon anders aus: Jeder gebildete Römer, der etwas auf sich hielt, schmiedete Verse und kleckste Papyrosrollen und Pergamente voll. Nur was ist davon überkommen?
Ach ja: Locker und leicht so es hier zugehen. Vorkenntnisse sind nicht notwendig aber auch nicht von Nachteil. Aber keine Angst: Wir werden hier kein Proseminar zur Römischen Literatur abhalten
In welche Richtung die Reise geht liegt an Euch
) soll außen vor bleiben- das ist eine ganz andere Baustelle. Wenn auch nicht weniger reizvoll.
Hupenschnitzer
Weltmeister der Herzen
, Französisch-Kenntnisse (3. Fremdsprache) brockenhafter Art.
Ich war eines von 5 exotischen weiblichen Wesen in einer Lateinklasse- von Beginn der 7. Klasse und bis zum Abitur(Leistungskurs). Bei uns herrschte noch strenge frührömische Zucht, und wenn der Lehrer die Klasse betrat, mussten Alle aufstehen und durften sich erst setzen wenn er das Zeichen gab. (Das war allerdings der Einzige dieser Sorte an der ganzen Schule, nciht das jemand denkt, ich sei in einem antiquierten Elite-Internat gewesen....Die alten Römer hatten es mir schon immer angetan und so war für mich völlig klar, dass ich ab der siebten Klasse Latein als zweite Fremdsprache belegen würde. Einen Entschluss den ich eigentlich nie bereut habe, auch wenn der Preis dafür war, dass meine Kenntnisse der französischen Sprache - gelinde geagt - rudimentär sind.
)
Immerhin kann ich dank Latein aber Montaigne viel besser verstehen als so mancher Franzose!
Da gab's dann endlich auch die dekadenten Stümper- wobei die sitttliche Reife der männlcihen Klassengenossen keinesfalls derart war, diese Verse seriös zu interpretieren..... aber ihre Mathematiker- Phantasie hat's immerhin doch angeregt, was frau dann an den spâteren poetischen Ergüssen zu spûren bekam.Vom Stümper Catull lasst mich schweigen.
Zitat
Eigentlich kann ich mit dem Titel und dem Thread nicht so recht etwas anfangen. Du hast selbst schon die Frage gestellt, ob es römische Philosophie gibt. Ich geselle noch die Frage nach der Existenz römischer Literatur bei. Denn auch die Literatur haben die Römer pragmatisch von den Griechen abgekupfert - und seien wir einmal ehrlich, wie viele römischen Autoren erreichen die Schaffenshöhe der Griechen? Martial, Tacitus und Petron mit Sicherheit (hätten wir doch die gesamten Satyrikà!), vielleicht die etwas manieristischen Dichter Ovid und Lucan. Und sonst? Caesar - und in geringerem Maße den Asianer Cicero - lese ich gerne der Sprache wegen, nicht aber aufgrund der Inhalte. Es wird doch niemand ernstlich behaupten wollen, dass Vergil ein zweiter Homer sei (dann eher noch Ennius!), und wenn wir den hochgeschätzten Horaz neben Sappho, Alkaios, Alkman und die anderen frühgriechischen Lyriker halten, treten seine Unzulänglichkeiten allzu deutlich zu Tage. Vom Stümper Catull lasst mich schweigen.
Zitat
[...] denn die profunden Kenntnisse des Latein haben mir das Erlernen aller anderen Sprachen enorm erleichtert.
Das finde ich ein wenig kurz gesprungen. Wir hätten da z.B. auch noch Plinius und Vitruv, deren Werk bei den Griechen keine Entsprechung findet. Gut, man könnte sagen: Fachbuch. Aber auch so etwas ist Bestandteil von Kultur. Wie auch die Schriften der lateinischen Kirchenväter. (Liest man diese beiden Kategorien im Lateinunterricht?)
).
Zitat
In eine vergleichbare Kategorie von Kultur wie Plinius und Vitruv fällt der hier schon öfter erwähnte Caesar: Der ist nun wirklich kein Literat und sein gallischer Krieg allenfalls ein politisches PR-Papier. Es wird ja auch niemand behaupten wollen, daß der Bayernkurier ein literarisches Periodikum wäre... Nichtsdestoweniger: wichtiges Zeitzeugnis. Vielleicht sollten wir etwas genauer klären, was wir hier unter "Literatur" verstehen wollen? Auch heute ist nicht jeder, der ein Buch schreibt, ein Literat. Für die Antike sehe ich das ähnlich. Da sind eine Reihe von Autoren und ihr Werk überliefert worden. Aber ist das alles Literatur? Caesar, Tacitus, Plinius, Vitruv...? Oder wollen wir alles als Literatur betrachten, was überliefert wurde? Dann führt der Vergleich mit den Griechen aber etwas ins Leere, denn da hätte man dann verschiedene Sorten von Obst.
Sogar ein guter! Und Tacitus gehört für mich zu den absoluten Höhepunkten der lateinischsprachigen Literatur.Lieber Christian!
Eigentlich kann ich mit dem Titel und dem Thread nicht so recht etwas anfangen. Du hast selbst schon die Frage gestellt, ob es römische Philosophie gibt. Ich geselle noch die Frage nach der Existenz römischer Literatur bei. Denn auch die Literatur haben die Römer pragmatisch von den Griechen abgekupfert - und seien wir einmal ehrlich, wie viele römischen Autoren erreichen die Schaffenshöhe der Griechen? Martial, Tacitus und Petron mit Sicherheit (hätten wir doch die gesamten Satyrikà!), vielleicht die etwas manieristischen Dichter Ovid und Lucan. Und sonst? Caesar - und in geringerem Maße den Asianer Cicero - lese ich gerne der Sprache wegen, nicht aber aufgrund der Inhalte. Es wird doch niemand ernstlich behaupten wollen, dass Vergil ein zweiter Homer sei (dann eher noch Ennius!), und wenn wir den hochgeschätzten Horaz neben Sappho, Alkaios, Alkman und die anderen frühgriechischen Lyriker halten, treten seine Unzulänglichkeiten allzu deutlich zu Tage. Vom Stümper Catull lasst mich schweigen.
Provokante Grüße,
Areios
Wenn Du schon Homer zitierst: von Vergil wissen wir immerhin, dass er gelebt hat
Scherz beiseite. Ich würde gerne ein wenig von dem Vergleich mit den Griechen wegkommen. Natürlich kann man den Einfluss und den Vorbildcharakter der Griechen nicht wegdiskutieren. Was man aber auch nicht muss: betrachten wir doch die Werke der römischen Dichter und Schriftsteller zunächst einmal für sich. Warum Catull freilich ein Stümper sein soll, hätte ich gerne etwas genauer gewusst - ich weiß Du übertreibst absichtlich ein wenig
Ein Name der noch gar nicht fiel: Horaz. Und auch die römische Historiographie steht so schlecht nicht da: Arrian oder Cassius Dio beispielsweise. Wobei Du natürlich mit Recht einwenden wirst: Moment mal, die beiden Herren haben doch in griechischer Sprache geschrieben. Da haben wir aber auch noch Sallust
Zitat
Caesar IST ein Literat!Sogar ein guter!
Zitat
Und Tacitus gehört für mich zu den absoluten Höhepunkten der lateinischsprachigen Literatur.
Tacitus hat ja unser Bild der römischen Herrscher wie Tiberius oder Domitian sehr sehr stark beeinflusst- überhaupt unser Bild der ersten Jahrzehnte des Prinzipats. Tiberius und Domitian galten ja lange Zeit als personifizierte Ungeheuer was nicht unwesentlich Tacitus´ Historiographie zu verdanken ist
Zitat
Aber ganz ehrlich: bei mir ist literarisch vom Lateinunterricht so gut wie nichts hängen gebleiben
Horaz habe ich doch erwähnt, ihn sogar mit dem Epitheton "hochgeschätzt" versehen.
Von Caesar hätte ich besonders gerne seine sprachwissenschaftliche Schrift "De analogia" vollständig.
Den bemerkenswerten Cassius Dio rechne ich natürlich zu den griechischen Autoren.
Schade, dass Cassius Dio auch nicht vollständig überliefert ist - aber das Schicksal teilt er ja mit vielen antiken Autoren. Dio finde ich unter anderem deswegen interessant, weil er für das frühe dritte Jahrhundert eine ausgesprochen interessante Quelle abgibt. Überhaupt ist das dritte Jahrhundert eine spannende Angelegenheit. Ich weiß nicht wie es Dir geht, aber oft fokussiert man bei Betrachtung der Kaiserzeit sehr stark auf das erste und zweite Jahrhundert. Da haben wir ja unseren Tacitus
Im dritten Jahrhundert sieht´s dann historiographisch dünner aus - abgesehen von Cassius Dio bleiben da ja noch Grimm´s Märchen dieser Zeit: die Historia Augusta
Die Cicero gewidmete Schrift "De analogia" in zwei Büchern ist uns nur in sehr wenigen Fragmenten, die bei späteren Grammatikern zitiert werden, erhalten. Caesar legt darin die Ergebnisse seiner sprachwissenschaftlichen Studien dar, gewissermaßen als Verteidigung seines Stils.
Bluesphilosoph
De rerum natura ist literarisch anspruchsvoll und wohl auch originell gewesen. Bei Cicero ist jedenfalls zu lesen, dass es zwar schon vorher Versuche im lateinischen Lehrgedicht gegeben hätte, es aber das erste gelungene gewesen sei.
Matthias Der größte von allen ist hier noch gar nicht genannt worden: Lukrez!De rerum natura ist literarisch anspruchsvoll und wohl auch originell gewesen.
war mir der öde Caesar jedoch eher etwas zum absitzen und irgendwie durch die Klausuren mogeln.
Na klar, die Prosa ist schon trocken - aber das liegt wohl eben wirklich am Zweck, nicht das Caesar ein schlechter Stilist gewesen wäre
Und auf ihre Weise sind die Commentarii genial

Ovids Metamorphosen
Wer mag?
aurea prima sata est aetas
Bibliothecarius
Puto id Catonem Maiorem dixisse ante bello Punico tertio
Mit manchen Versen, Zitaten ist das so. Die brennen sich ein- ins Gedächtnis. Ging mir beispielsweise so mit dem "Gassenhauer":
Ceterum censeo carthaginem esse delendam
Denke ich an dieses Zitat, denke ich an den ACI. Machen wir doch ein kleines Quiz: Von wem stammt das Zitat und worauf bezieht es sich?![]()
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Christian
Puto id Catonem Maiorem dixisse ante bello Punico tertio
Wanderer zwischen den Welten
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Mein Vater erzählte mir einmal, dass in seiner Schulzeit beim schon damals koedukativ durchgeführten Lateinunterricht die Mädchen während der Catull-Lektüre der Jungs anderweitig beschäftigt wurden.
Wanderer zwischen den Welten
Nee, die kriegten bloß andere, völlig unschweinöse Lektüre vorgesetzt...Mein Vater erzählte mir einmal, dass in seiner Schulzeit beim schon damals koedukativ durchgeführten Lateinunterricht die Mädchen während der Catull-Lektüre der Jungs anderweitig beschäftigt wurden.
Mit Wollarbeiten?![]()
Bibliothecarius
Wobei die wirklch deftigen Sachen von Catull ja ohnehin außen vor blieben...Nee, die kriegten bloß andere, völlig unschweinöse Lektüre vorgesetzt...Mein Vater erzählte mir einmal, dass in seiner Schulzeit beim schon damals koedukativ durchgeführten Lateinunterricht die Mädchen während der Catull-Lektüre der Jungs anderweitig beschäftigt wurden.
Mit Wollarbeiten?![]()
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Wanderer zwischen den Welten
Latürnich, schließlich schrieb man ca. das Jahr MCMLIV n.Chr. ....Wobei die wirklch deftigen Sachen von Catull ja ohnehin außen vor blieben...Nee, die kriegten bloß andere, völlig unschweinöse Lektüre vorgesetzt...Mein Vater erzählte mir einmal, dass in seiner Schulzeit beim schon damals koedukativ durchgeführten Lateinunterricht die Mädchen während der Catull-Lektüre der Jungs anderweitig beschäftigt wurden.
Mit Wollarbeiten?![]()
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Chat de Lettres
Egal. Ich habe kürzlich begonnen, die Fernsehserie "Rome" /"Rom" anzuschauen. Kann jemand mal ein brauchbares Buch zur röm. Geschichte empfehlen? Erstmal keine Originaltexte oder Übersetzungen auch keine Monumentalwerke, aber vielleicht doch etwas ausführlicher als Fernau oder Becksche TB-Kompakteinführung. Besonders, nicht nur der Serie wegen, würde mich das 1. vorchristliche Jahrhundert interessieren, also das Ende der Republik, sowie dessen Vorbedingungen und Nachwehen, aber gerne auch einen Gesamtüberblick.


Bibliothecarius
Kann man nur unterstreichen, ist einer der lesbarsten einschlägigen Autoren der jüngeren Zeit. Bei Kröner ist auch eine neue römische Geschichte von Sommer im Erscheinen, die das Uraltwerk von Kornemann ersetzt. Allerdings ist davon erst der zweite Band über die Kaiserzeit erschienen.
Fang mit Christ an! Von Christ gibt´s dann auch noch eine Überblicksdarstellung über die Kaiserzeit.
Herzliche Grüße,![]()
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Christian
Kann man nur unterstreichen, ist einer der lesbarsten einschlägigen Autoren der jüngeren Zeit.

Neutöner
) (Maier: Die Verwandlung der Mittelmeerwelt) ist mir noch in guter Erinnerung. Kann man diese Bände heute noch empfehlen?
Als Orientierung fand ich zu Zeiten meines Studiums die Bände der Fischer Weltgeschichte (TB-Reihe) recht gut geeignet. Ob die allerdings nicht inzwischen schon veraltet sind, weiß ich nicht. Vor allem der Band zum Zerfall des römischen Reiches (o.k. im Moment OT) (Maier: Die Verwandlung der Mittelmeerwelt) ist mir noch in guter Erinnerung. Kann man diese Bände heute noch empfehlen?
- dann würde ich immer noch die Bände der Beck´schen Reihe empfehlen. Die präsentieren auf rund hundert Seiten die wichtigsten Informationen zum jeweiligen Thema, mit weiterführenden Angaben, für die römische Republik wäre das:


Bzgl. Philosophie: Da dürfte wohl der wichtigste Lateinischschreiber der Antike Augustinus gewesen sein
Schnösel mit charakterlichem Chic
Zitat
und wenn wir den hochgeschätzten Horaz neben Sappho, Alkaios, Alkman und die anderen frühgriechischen Lyriker halten, treten seine Unzulänglichkeiten allzu deutlich zu Tage.






Zitat
und wenn wir den hochgeschätzten Horaz neben Sappho, Alkaios, Alkman und die anderen frühgriechischen Lyriker halten, treten seine Unzulänglichkeiten allzu deutlich zu Tage.
Lieber, verehrter Areios, dem ist mitneffen und mitnichten so! Mir scheint ein solches Verdikt angesichts der "Defektivität der griechischen Lyrik" (J. Latacz) und der Wohlerhaltenheit eines wesentlichen Teils aus dem Horazischen Corpus ungerecht bis ästhetisch unmöglich!
Quintus Horatius, das alte Segelohr, hat in einer völlig anderen literarischen Situation geschrieben, wie Du bestens wissen dürftest. Erstmalig in der europäischen Literatur gab es einen dezidierten (Rück-")Bezug auf die Literatur eines anderes Volkes, und zwar ein Bezug, der gerade von Horaz mit vielem Feinsinn, großer Kennerschaft und bestem Wissen um die Differenzen hergestellt wurde. [...] Er hat genuin Literatur, also Schriftwerk, komponiert - dies allerdings auf einem Niveau, das mir außer Frage steht.
Sein - im Gegensatz zu Pindar oder den Lesbiern - deutlich geringerer Nachhall im Werke Goethes (der Pindar nicht im Entferntesten näher gekommen ist, nicht näher kommen konnte, denn die Philologie in seiner Jugendzeit war noch nicht so weit) oder Hölderlins darf uns kein Gradmesser für überzeitliche ästhetische Qualität sein (wenn eine solche überhaupt irgendwie aufweisbar sein sollte).
). Es ist ja schon das gute so bedauerlich fragmentarisch! Philologen früherer Zeit freilich haben ästhetische Urteile versucht, die aber zumeist eher noch fragwürdiger ausgefallen sind als Geschmacksurteile und sich inbesondere in ungerechtem Bashing der kaiserzeitlichen Literatur auszudrücken vermochten. Dabei ist gerade die Kaiserzeit reich an Perlen wie Martial, Petron, Lucan, Tacitus, Apuleius - bis hin in die richtig späte Spätantike zu Claudian!
Zitat
Ich breche jetzt mal ab, bevor ich meinen ganzen Bücherschrank im Netz hab. Wer hier was übernimmt und vorstellt, ist mir nicht ganz klar geworden, aber immerhin ist noch nichts so zerfaselt worden wie bei dem Versuch eines Threads über Philosophie und Wissenschaft der Frühen Neuzeit, und ich hoffe auf schöne Beiträge.