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Zitat
.. und als Hörer ist man aus beiden Systemen der Zeitquantifizierung entlassen, fühlt sich von ihnen befreit. Als Hörer ist man nirgends versucht, zu zählen oder zu messen, sondern man lebt in einer schwebenden Zeit, von der man wünschen würde, dass sie nie enden würde... Beim Hören des Quartetts ist man aus den empirischen Zwängen befreit. Und das versteht man sehr schnell. Man braucht nur ein paar Sekunden, um sich umzustellen, von der Zeit, aus der man kommt, in der man gelebt hat, bis die Aufführung des Stücks beginnt, und der Zeit, in die man jetzt durch das Stück eintritt..."
Heinz-Klaus Metzger (Gespräch anlässlich der Ursendung • Deutschlandradio Kultur • 2005)
...Musik, die einlädt, hörend in ihre Struktur einzudringen, veranlaßt unser Hören, sich zu öffnen und dringt so ihrerseits in uns ein. Es gibt keinen Begriff für das, was dann mit uns geschieht. "Ausdruck" definiert sich jedesmal neu. Danke, Erhard Grosskopf, für solch ausdrucksvolle, eindringliche Musik.
Helmut Lachenmann


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